Quo vadis BTMG?

AW: Cannabis Legalisierung

@konti
Davon abgesehen erfüllt Cannabis in der Medizin eben auch noch den Zweck der Schmerzminderung.
Entsprechende Patienten kiffen nicht aus Spaß, und auch nicht um sich zu berauschen, sondern einfach um irgendwie über die Runden zu kommen.

Das ist für mich ja auch in Ordnung und wird in D seit 2008 medizinisch ja auch umgesetzt. Wenn der Arzt entsprechende Indikation stellt, kann man sich einen Pass holen, mit dem man sich medizinisches Cannabis legal in der Apotheke besorgen kann.

Zudem kann man sich auch z.B. eine Genehmigung holen, um Industriehanf anzubauen. Also auch da müsste man auf Erzeugnisse und Vorteile der Pflanze z.B. bezüglich Textilien oder sonstiges nicht verzichten.

Ich bin für eine Legalisierung ab 25 zu haben. Da ist man reif genug für offene Mopeds, Glücksspiel in den USA etc. etc. und hat nicht mehr so viel Mist im Kopf, wie als Jugendlicher, wo man doch erheblich vom Umfeld beeinflussbar ist. Von mir aus kann das auch die Altersgrenze für legalen Alkoholkonsum werden.
 
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ohmotzky schrieb:
Gut das hätte den Vorteil das Idioten vorzeitig aussortiert werden und sterben......

hier eine liste der idioten, die allerdings nicht früher gestorben sind. tatsächlich ist ja noch niemand an den direkten folgen von cannabis gestorben.

http://en.wikipedia.org/wiki/List_of_United_States_politicians_who_admit_to_cannabis_use

hab die liste nur zufällig gefunden. wollte eigentlich nach quellen suchen, die belegen, dass der cannabis konsum in washington nach der legalisierung gestiegen ist.

auch eine suche nach gestiegenen todesraten in washington hat mir nur das hier ausgegeben.

http://www.huffingtonpost.com/2012/12/12/jimmy-carter-marijuana_n_2283989.html

http://sensiblewashington.org/blog/

http://www.druglibrary.org/schaffer/lsd/mcvay.htm

It is difficult to predict the effects of legalization precisely because we have so little experience at legalizing a social drug.
 
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ohmotzky schrieb:
Ändert aber nichts daran das Missbrauch strafbar bleiben muss.
Und warum genau soll man Erwachsene für ein opferloses "Verbrechen" bestrafen ? :freak: Mir persönlich ist es komplett egal, was sich irgendwelche Leute einverleiben, solange sie nur sich selbst schädigen.

Es ist nun mal Fakt, dass man Cannabis nie wieder wegkriegen wird. Wer kiffen will tut das einfach. Das ist heute so, das war vor 30 Jahren so und wird in 30 Jahren auch noch so sein. Da kann die Drogenbeauftragte der Bundesregierung einen Kopfstand nach dem anderen machen

damn@x schrieb:
Ernsthaft, wollte hier nur meine subjektive Meinung kundgeben, wenn man das noch darf.
Es geht hier um eine Legalisierung. Das ist eine politische Entscheidung. Sowas sollte auf Basis von Fakten nun sinnvollen Argumenten geschehen (passiert in der Poltiik natürlich zu selten :D). Deine subjektive Meinung ist also ziemlich wertlos :)
 
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@cokocool
Und warum genau soll man Erwachsene für ein opferloses "Verbrechen" bestrafen ? Mir persönlich ist es komplett egal, was sich irgendwelche Leute einverleiben, solange sie nur sich selbst schädigen.

Nach Deiner Logik würdest Du also befürworten, dass man betrunken Autofahren darf?

Natürlich nicht :)
Die Problematik besteht ja genau darin, dass sich das Sozialverhalten von Kiffern ändert und sich dies durchaus Schadhaft für die Gesellschaft auswirken kann.

Es ist nun mal Fakt, dass man Cannabis nie wieder wegkriegen wird. Wer kiffen will tut das einfach. Das ist heute so, das war vor 30 Jahren so und wird in 30 Jahren auch noch so sein

Ist mit Kriegen auch so... Braucht man aber sowas in einer aufgeklärten Welt? Muss man Kriege deshalb jetzt "legalisieren" oder dulden?

Drogen sind doch einfach generell Mist...
 
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ZeroZerp schrieb:
Nach Deiner Logik würdest Du also befürworten, dass man betrunken Autofahren darf?
Schlechter Vergleich. Da gibt es nun mal viele andere potentielle Opfer bei besoffenen Autofahrern. :)

ZeroZerp schrieb:
Die Problematik besteht ja genau darin, dass sich das Sozialverhalten von Kiffern ändert und sich dies durchaus Schadhaft für die Gesellschaft auswirken kann.
Das Sozialverhalten ändert sich nur bei den 24/7 Kiffern und die kiffen eh, ob nicht legal oder nicht legal. Wegen ein paar Prozent darf man nicht alle anderen, die es im vernünftigen Rahmen machen, kriminalisieren.


ZeroZerp schrieb:
Ist mit Kriegen auch so... Braucht man aber sowas in einer aufgeklärten Welt? Muss man Kriege deshalb jetzt "legalisieren" oder dulden?
Schlechtes Beispiel. Zumal viele Kriege verfassungskonform gestartet werden :)

ZeroZerp schrieb:
Drogen sind doch einfach generell Mist...
Ich bin ehrlich - ich kann mir keine Party ohne Alkohol vorstellen. Ohne hätte ich da weitaus weniger Spaß ;)
 
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Cokocool schrieb:
Es geht hier um eine Legalisierung. Das ist eine politische Entscheidung. Sowas sollte auf Basis von Fakten nun sinnvollen Argumenten geschehen (passiert in der Poltiik natürlich zu selten :D). Deine subjektive Meinung ist also ziemlich wertlos :)

Stimmt doch gar nicht.
Die subjektive Meinung ist hier sehr wichtig da die Gesellschaft damit umgehen muss.
Wenn es dann so sein sollte das zum Koma-saufen noch kiffende Jugendliche dazukommen die legal an jeder Straßenecke das gesellschaftliche Umfeld mit ihren Konsum beeinflussen zählt dann die subjektive Meinung nicht?
Politisch gesehen ist das mMn nur zweitrangig, es geht um unsere Kinder :D
 
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Die subjektive Meinung ist afaik auch wichtig. Aber bitte, komm doch mit weniger polemischen Argumenten.
Was ist mit bekifften?
- Ein gutes Beispiel war das Nachts. Das Begegnen von bekifften Nachts ist harmlos. Gott, wie oft habe ich unbegründet von besoffenen aufs Maul bekommen. Du nicht? Sind jene nicht agressiver?
- Weiter: Was tun die dir? Ist es dir wirklich lieber, mit betrunkenen zu arbeiten? Ein bekiffter labert vielleicht viel, aber geht er dich an?
- Macht es dich auf Dauer dumm? Alle Drogen machen per intensivem Konsum dumm, aber warum diese Droge speziell?

Das sind nur 3 Fragen, welche du gerne mit deiner Subjektivität beantworten kannst (aber nicht musst). Kannst du diese vernünftig beantworten?
 
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damn@x schrieb:
kiffende Jugendliche dazukommen die legal an jeder Straßenecke das gesellschaftliche Umfeld mit ihren Konsum beeinflussen
Kiffen wäre für Jugendliche nicht legal. Schnaps ist es auch nicht. Weiterhin würde Bekiffte keine Bushaltestellen auseinander nehmen oder Schlägerein anzettteln.

damn@x schrieb:
Politisch gesehen ist das mMn nur zweitrangig, es geht um unsere Kinder :D
Kinder ? Was soll der Populismus denn ?

Du hast wohl nicht einmal das Wesen der Pubertät verstanden. Kiffende und saufende Jugendliche wird es immer geben. Zur Pubertät gehört auch der Tabubruch. Zum Glück regelt sich das mit der Zeit bei den meisten ein :)
 
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Eure Meinung ist nicht weniger subjektiv und spiegelt nur eure eigenen Erfahrungen.
Habe auch noch nie von einem Betrunkenen eins auf die Nase bekommen, kommt halt auf den Charakter drauf an und wie provokativ man wirkt.
Das mit den Kindern war etwas ironisch gemeint.
Ich glaube, je mehr Drogen man legalisiert, desto schlechter für die Gesellschaft.
Haben wir nicht schon genug Probleme mit Alkoholikern, sterben nicht schon genug Leute durch ihre Fahrlässigkeit?
Seid doch nicht so egoistisch, sondern denkt an jene die es schaden kann.
Und so schlimm ist das denn auch nicht, wenn es nicht legalisiert wird, irgendwie kommt ihr doch immer an euren Stoff :D
Außerdem, illegal ist es viel prickelnder, ist doch so in der Pubertät, nicht wahr? :daumen:
 
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damn@x schrieb:
Eure Meinung ist nicht weniger subjektiv ...
Der Unterschied ist, daß die Befürworter der Legalisierung ihre Meinungen hier logisch nachvollziehbar begründen können, die Legalisierungsgegner dies jedoch nicht mal versuchen.
Eine Meinung, die nicht begründet werden kann, ist wertlos.

Außerdem finde ich es geradezu unverschämt, wie hier immer wieder die selben ungültigen Schein-Argumentationen und Unterstellungen rausgeholt werden.

Zum zehntausendsten Mal:
1. Viele der Befürworter kiffen selbst überhaupt nicht.
2. Eine Legalisierung von Cannabis wird nicht zu mehr Fällen von problematischem Konsum führen.
 
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irgendwie kommt ihr doch immer an euren Stoff
Dir ist bewusst, dass das nicht die Intention von vielen hier ist? Oder auch nicht mehr?
Wie gesagt... Ich denke eher, dass sich was positiv verändern würde.
Und zwar weil ich der Ansicht bin, dass dann der Alkohol langfristig an Attraktivität verliert. Zumindest im einstelligen Prozentbereich könnte der starke Konsum von Alk zurückgehen. Natürlich würden diese "ewigen Suchtis" es vielleicht auch mit Cannabis übertreiben, aber objektiv verglichen sind die halt nicht so aggressiv und es schädigt körperlich nicht genz so stark.
Psychische Probleme sind wieder was anderes...
 
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Äußerst interessant: Das optimierte Gehirn
Forscher diskutieren die Möglichkeit des Hirndopings

&

Intelligente Menschen sind anfälliger für Drogenkonsum

Diese Studie reiht sich ein in viele andere, die Kausalität mit Korrelation verwechseln.
Die Aussagen sind eher diese:

1. Menschen mit mehr Geld können sich mehr Drogen leisten.
2. Intelligentere Menschen lügen seltener.

Also Binsenweisheiten.

Darüber hinaus könnte ich mir eine kausale Verbindung doch vorstellen. Nämlich dass intelligentere Menschen normative Vorstellungen wie "Drogen = schlecht" tendenziell nicht automatisch als gegeben hinnehmen, während weniger intelligente Menschen derartige Konzeptionen möglicherweise eher übernehmen, ohne sie zu hinterfragen. Für tiefere Erkenntnisse fehlt der Studie jedoch die Unterscheidung zwischen "Ausprobieren" und "habituellem Gebrauch" bzw. "Missbrauch".

Desweiteren anzumerken; In Computer, News und Wissenschafts Foren weist > 2/3 der dortigen Community einen allgemein höheren IQ auf, als jene nicht Boardies.
Auch ganz gut durch schlichte Beobachtungen im Freundeskreis festzumachen. Die geistig höher Gestellten kommunizieren - meist mit fundierteren Aussagen/Feststellungen - mit anderen öfters und vorallem gerne.
Der generelle Satzbau ist dabei gänzlich zu vernachlässigen, die Grundaussage muss stimmen und strukturell vermittelt werden, selbstverständlich dass diese zumindest in Grundzügen die Kriterien Lesbarkeit und Verständlichkeit erfüllt. ^^

Doch bei dessen Funktionsumpfang (Grundaussage) tun sich Variablen auf, die per se nicht klassifizierbar sind.
 
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@Cokocool

Schlechter Vergleich. Da gibt es nun mal viele andere potentielle Opfer bei besoffenen Autofahrern.
So wie es bei Kiffern andere Opfer gibt, wie z.B. die Freundin, die verzweifelt ist, weil der Freund nur in seinen Kifferrunden sitz.
Oder der Steuerzahler, der einen antriebslosen Kiffer sein Harz4 bezahlt. Oder dem Arbeitgeber, der einen Mitarbeiter durchfüttert, dem alles am Arsch vorbeigeht und der nur halbgas arbeitet etc. etc.

Das Sozialverhalten ändert sich nur bei den 24/7 Kiffern und die kiffen eh, ob nicht legal oder nicht legal.
Das Sozialverhalten eines Kiffers ändert sich, sobald er Cannabis konsumiert und das ausnahmslos.

Schlechtes Beispiel. Zumal viele Kriege verfassungskonform gestartet werden
Macht es das besser?

Ich bin ehrlich - ich kann mir keine Party ohne Alkohol vorstellen. Ohne hätte ich da weitaus weniger Spaß
Das denke ich nicht- Es dauert nur etwas um sich umzugewöhnen. Hab ich vor einiger Zeit mal selbst getestet.
Einfach mal 3 Monate garnix trinken und trotzdem alle Partys mitmachen. Am Anfang ist es völlig lahm.
Mit der Zeit gewöhnt man sich dran und findet zu altem Spaß zurück...

Weiterhin würde Bekiffte keine Bushaltestellen auseinander nehmen oder Schlägerein anzettteln.
Unzulässige Verallgemeinerung...
->http://mx1.kriminalitaet.info/index.cfm?event=page.detail&cid=2&fkcid=1&id=58457

Kiffende und saufende Jugendliche wird es immer geben.
Ja- Weil diese Drogen gesellschaftlich verharmlost werden und nicht konsequent durchgegriffen wird.
Ist wie bei den Verkehrsvergehen oder Schwarzkopien.

Wann die Wahrscheinlichkeit 90% ist, dass man erwischt wird und mit einer empfindlichen Strafe rechnen muss,
dann sinkt die Täterquote eklatant.
Stünde z.B. Mord nicht unter hoher Strafe und würde konsequent verfolgt, dann würden die Täterzahlen sehr rasch erheblich ansteigen :)
Ein kleiner Rest der kranken und unbelehrbaren wird trotzdem immer bleiben.

@Konti
Der Unterschied ist, daß die Befürworter der Legalisierung ihre Meinungen hier logisch nachvollziehbar begründen können, die Legalisierungsgegner dies jedoch nicht mal versuchen.
Eine Meinung, die nicht begründet werden kann, ist wertlos.

Wenn Du Dir den Threadverlauf noch einmal ganz genau durchliest, dann würdest Du sehr wohl einen haufen Begründungen dafür finden, die gegen eine Legalisierung sprechen. Nur WILL der Drogen- Befürworter diese ebensowenig akzeptieren, wie ein Teil der Gegenergruppe, der Du bezüglich der Akzeptanz der Argumente der Drogenbefürworter ignorantes Verhalten vorwirfst.

Es liegt in der Natur der Sache, dass sich bei so einer Diskussion zwei Seiten gegenüberstehen. Argumente werden ausgetauscht, jedoch- Und da liegt wohl der Hase im Pfeffer- man muss die Gegenseite nicht unbedingt überzeugen können.

Übrigens dreht sich die ganze Debatte hier schon seit mehreren Seiten wieder im Kreis. Deswegen wird auch die Diskussionsqualität zum Ende solcher Threads immer schlechter. Irgendwann steigt man aus, weil die Argumente bereits ausgetauscht sind.
 
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@Konti
Es gibt keinen einzigen logischen nachvollziehbaren Grund der Drogenkonsum rechtfertigen würde.
Aber es gibt viele dagegen, du willst sie nur nicht wahrhaben.
 
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im grunde gibts ja keine gegenargumente, sondern nur meinungen, die dagegen sprechen.

das thema ist aber auch politisch viel interessanter. ich lese hier von demokraten, wie sie im buche stehn. unsere politischen herrscher schreiben uns die regeln vor und wir halten unbedingt alle anstandslos ein. auch die umstrukturierung der gez im kommenden jahr wirkt sich auf die komplette bevölkerung aus und wir sind nicht um stande etwas dagegen zu unternehmen. auch an der teilnahme der bundeswehr beim aktuellen syrien/türkei konflikt kann ich nichts bewegen. das können nur so ein paar deppen da "oben" in der regierung.

deswegen bin ich auch in wirklichkeit kein fan der demokratie. tatsächlich sollte man sich erstmal selbst klar machen, was das wort demokratie überhaupt bedeutet. dann könnt ihr mich vielleicht besser nachvollziehen.

in wirklichkeit leben viele menschen in deutschland nicht in einer demokratie. viele machen sich ihre eigenen regeln oder strecken vorhandene regeln nach eigenem wissen und gewissen. das fängt bei minimalen geschwindigkeitsübertretungen an, geht über mp3 downloads bis hin zu substanzkonsum und steuerhinterziehung. jeder mensch hat gewisse spielräume, in denen man sich je nach eigenen moralvorstellungen bewegen kann.

allgemein gesagt, wenn das, was einem die "herrscher" vorschreiben, missachtet und seine eigenen regeln aufstellt, befindet man sich in einer anarchie. übrigens nicht mit anomie zu verwechseln. anarchie bedeutet nichts anderes als herrschaftslos und sieht gewisse "herrschaftsorgane" (bspw. eine regierung) als repressiv an, da sie die möglichkeit zur persönlichen selbstenfaltung einschränken. ich möchte nicht sagen, dass einige menschen in deutschland in einer anarchie leben oder anarchisten sind aber ich möchte es zumindest eine kombination aus demokratie und anarchie nennen.

ich finde es sehr interessant zu sehen, dass hier beide fraktionen vertreten sind. leider fehlen der gegenfraktion oft die gegenargumente. was ich mir nur dadurch erklären kann, dass die gegenfraktion allgemein nichts hinterfragt. eine meinung bildet sich doch erst, wenn man sich mit einer sache beschäftigt und dazu muss man nunmal dinge hinterfragen. das fehlt mir irgendwie bei der gegenfraktion.
 
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Das Sozialverhalten ändert sich nur bei den 24/7 Kiffern und die kiffen eh, ob nicht legal oder nicht legal.
Das Sozialverhalten eines Kiffers ändert sich, sobald er Cannabis konsumiert und das ausnahmslos.

<=>
Weiterhin würde Bekiffte keine Bushaltestellen auseinander nehmen oder Schlägerein anzettteln.
Unzulässige Verallgemeinerung...


Hmm ???
Lol.

Zudem:
Schlechter Vergleich. Da gibt es nun mal viele andere potentielle Opfer bei besoffenen Autofahrern.
So wie es bei Kiffern andere Opfer gibt, wie z.B. die Freundin, die verzweifelt ist, weil der Freund nur in seinen Kifferrunden sitz.
Oder der Steuerzahler, der einen antriebslosen Kiffer sein Harz4 bezahlt. Oder dem Arbeitgeber, der einen Mitarbeiter durchfüttert, dem alles am Arsch vorbeigeht und der nur halbgas arbeitet etc. etc.
1. Das ist eine andere Art von Opfer, und das weißt du. Diese sind schwer zu vergleichen.
2.
Unzulässige Verallgemeinerung...
3. Kann ich dir garantieren, dass diese Personen quer um dich rum verteilt sind, ohne dass du es merkst oder weißt. Der Grund ist denkbar einfach: Bei den Extremkiffern und/oder denen, die wie du beschreibst beeinflusst sind, merkt man das. Auch ein wenig Lethargie, ja. Aber du würdest Bauklötze staunen, wenn du es von allen um dich rum wüsstest.
Normales soziales Leben, arbeiten, alles völlig normal mit intakten Familienverhältnissen... Natürlich gehört dazu einfach ein bewusster Umgang mit der Thematik Sucht an sich, aber das ist eben wie bei allem...
- Spielsucht (auch PC spiele): Freundin hockt allein da.
- Faulheit (ja das kann eine Sucht sein, Hobbyhartzer und so): Man liegt der Gesellschaft auf der Tasche.
- Desinteresse: Dein Arbeitgeber und deine Kollegen müssen dich mit durch ziehen.
- Mangelnde Intelligenz: Dein Arbeitgeber und deine Kollegen müssen dich mit durch ziehen.

Diese Dinge sind es, die auch die Basis bei den von dir erwähnten Kiffern ausmachen. Es mag sein, dass man diese hemmungsloser auslebt unter Cannabiseinfluss. Aber Cannabis als Freizeitdroge (und ich spreche von Gelegenheitskonsumenten) kann solche Änderungen nicht per se auslösen.
Ausnahmen gibt es immer, ja. Aber diese Verallgemeinerung hilft doch keinem.

Am Ende vom Tag muss man dem mündigen Bürger das eine oder andere "Leckerli" gelegentlich hinwerfen, politisch betrachtet. Damit der Bürger schön weiter funktioniert wie geeicht und brav zahlt. Das aber nur so am Rande als Anmerkung, warum das kommen wird.
 
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@Zornbringer
im grunde gibts ja keine gegenargumente, sondern nur meinungen, die dagegen sprechen.

Die gibt es eben schon- Die Negativauswirkungen von Kiffen sind vielfältig. Man schädigt nicht nur sich selbst, sondern durch das geänderte Sozialverhalten auch andere.

Es wird hier meiner Meinung nach absurd argumentiert.
Grundsätzlich ist der Normalzustand eines Menschen, dass er clean und drogenfrei ist.
Durch Zuführung von Drogen wird das Sozialverhalten auf unnatürliche Weise geändert und der Körper geschädigt.

Was für ein Argument sollte es geben, welches dies gegenüber dem Normalzustand als positiv erscheinen lässt?
Wieso sollte man so etwas gesellschaftlich befürworten bzw. legalisieren?

Dafür hätte ich gerne einmal ein stichhaltiges Argument.
Wenn dann nur ein "es war so, es ist so und es wird immer so bleiben" kommt, dann fällt es mir schwer, nicht am Verstand, der Einsicht und dem Fortschritt der Menschheit zu zweifeln.

@Merle
Es ist keine Verallgemeinerung, sondern Tatsache, dass Drogenkosum Änderungen in der Wahrnehmung, des Bewustseins und des Verhaltens (auch sozial) mit sich bringt.
Genau aus den Gründen der Wahrnehmungs- und Bewustseinsänderung wird das Zeug ja in sich reingeschaufelt.

Mit meinem Beispiel im Link wollte ich nur aufzeigen, dass man im Drogenwahn (auch Cannabis) sehr wohl zu Gesellschaftsschädlichen Dingen im Stande ist und keineswegs immer friedlich und harmlos in der Gegend rumsteuert.

Dein letzter Satz trifft ins Mark. Siehe Glücksspiel, Alkohol etc...
 
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1. Eine der am wenigsten schädlichen Substanzen um den menschlichen Bedarf nach Rauschmitteln zu stillen (und ja, den gibt es inzwischen). Dafür geeigneter als Alkohol.
2. Der Mensch ist emanzipiert in vielerlei Hinsicht. Der mündige Bürger muss einfach frei in seiner Entscheidung sein, Cannabis als Rauschmittel zwischen Nikotin, Koffein, Alkohol und Medikamenten einzusortieren. Ohne staatlichen Eingriff in diese Freiheit.
3. Medizinische Gründe, die aber hier auch den letzten Platz einnehmen da dieses Argument nicht klischeehaft überstrapaziert werden soll.
So meine Gedanken in 2 Minuten.

*edit:
Zero, bitte sieh dann auch, dass du nicht in einem Satz anderen Verallgemeinerung vorwerfen kannst, und im zweiten selber beleglos verallgemeinerst.
Zeig mir einen wissenschaftlich fundierten Link, bei dem gesagt wird, auf Grund von Studien oder Hirnforschung, dass sich ausnahmslos jeder Kiffer sozial verändert und sich selbst derart sabotiert, wie von dir beschrieben. Dann, und nur dann, ist deine Verallgemeinerung gerechtfertigt und fundiert. Es sei denn, du führst selber Studien durch.
Das ist einfach kritischer zu durchdenken als dieses "Schwarz-Weiss" gehabe es im Moment signalisiert. Man muss schon auch das Grau betrachten.

*edit2:
Natürlich kannst du verallgemeinern. Aber es anderen im Selben Post vorzuwerfen wirkt dann etwas... Naja, ironisch.
 
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ZeroZerp schrieb:
Grundsätzlich ist der Normalzustand eines Menschen, dass er clean und drogenfrei ist.
Durch Zuführung von Drogen wird das Sozialverhalten auf unnatürliche Weise geändert und der Körper geschädigt.

ah, endlich ein ansatz an argumentation der gegenfraktion.

du hast grundsätzlich recht, dass der normalzustand des menschen "clean" ist. nur finde ich deine äußerung, das "sozialverhalten" ändert sich durch zuführung von drogen viel zu allgemein. kurz gesagt konsumiert man cannabis nur in bestimmten gesellschaftlichen kreisen, was gewisse änderungen im sozialverhalten rechtfertigen würde. man verhält sich unter kumpels ja auch anders als mit arbeitskollegen. genau wie bei alkohol und allen anderen drogen, ändert die droge während des rausches das sozialverhalten.

nur ist das aber auch auf den rausch beschränkt. nach dem rausch ist man wieder völlig normal und geht seinem normalen lebensablauf nach. kiffer wirst du im alltag in der regel nur nüchtern über den weg laufen.

aber all deine argumente sind doch eigentlich egal. hanf ist eine kulturpflanze, die seit jahrtausenden in der kultur der menschen verankert ist. darüber hinaus das ist natur und du kannst nichts verbieten, was von selbst in meinem garten wächst. und was ich mit meinem körper mache ist immer noch meine sache. oder wie siehst du das?
 
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Zornbringer schrieb:
und was ich mit meinem körper mache ist immer noch meine sache. oder wie siehst du das?
Sicher ist es deine Sache, nur halse die Kosten dann auch bitte nicht der Allgemeinheit auf.............
Eine Keule ist auch eine Kulturwaffe und wird heute nicht mehr eingesetzt.
 
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