Quo vadis BTMG?

AW: Cannabis Legalisierung

inwiefern verursachen kiffer denn kosten für die allgemeinheit? was haben kulturwaffen in dem thema zu suchen?
 
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@merle
1. Exakt! Disbezüglich sollte der Alkohol ebenso eingeschränkt werden, wie jede andere Droge auch.

2.
den menschlichen Bedarf nach Rauschmitteln zu stillen
...um den menschlichen Bedarf nach Geschwindigkeitsrausch durch Übertretung von Tempolimits zu stillen...

3.Zum widerholten Mal:Auf medizinische Indikation ist Cannabis in D seit 2008 mit Ausnahmegenehmigung bereits zu haben!
Meine Verallgemeinerung soll ja durch ihren extremen Character genau ein Beleg dafür sein, dass hier Verallgemeinerungen nichts zu suchen haben.
Das habe ich nicht herausgestellt, da ich dachte, dass der ironische Ton der Aussage erfasst wird.

@Zornbringer
Würdest Du hier den gesamten Diskussionsverlauf noch einmal durchlesen, dann würdest Du zig stichhaltige Argumente, Studien über das Konsumverhalten nach Freigabe einer vorher verbotenen Droge und und und und finden. Deswegen sage ich ja- Man könnte hier ein Goto 1 oder Return Sub in der Diskussion setzen.

Und es geht ja gerade darum, dass Cannabiskonsum eben NICHT in bestimmten gesellschaftlich abgegrenzten Kreisen stattfindet, sondern auch in den Alltag mit einbezogen wird. Einem Kiffer begegne ich nunmal nicht nur auf einer Feier unter Einfluss.
Genau wie beim Alk. Umso schlimmer, wenn dann damit argumentiert wird, dass man in seiner Umgebung garnicht merkt, wenn einer "drauf" ist.
Dann kann ich den Alkoholiker ja auch schön autofahren lassen... Mit seinen 1,6 Promill ist dieser ja gerade erst auf seiner virtuellen 0- Linie.

nach dem rausch ist man wieder völlig normal und geht seinem normalen lebensablauf nach
Das stimmt schlichtweg nicht. Die Halbwertszeit, bis das THC aus dem Körper verschwunden ist, ist höher, als bei Alk.

Und wie ohmotzky schon schreibt. Würdest Du allein auf der Erde leben, wär mir das sowas von egal, was Du treibst.
Nur trage ich in unserer hochversicherten und hochvernetzten Gesellschaft den Blödsinn mit, den einige meinen veranstalten zu müssen, weil es ja ihr Körper ist.

Ich würde mir für den zukünftigen Verlauf wünschen, dass hier endlich mal dieser Unsinn mit Vergleichen der Auswirkungen von Alkoholkonsum aufgehört wird. Das ist hier überhaupt nicht das Thema.
Die Diskussion läuft am normalen Menschenverstand völlig vorbei. Anstatt hier auf die Legalisierung von Cannabis zu pochen, sollte hier lieber die Forderung nach einem Verbot bzw. einer starken Eindämmung des Alkoholkonsums laut werden. Da sind sich hier ja wohl alle einig, wie schlimm sie es finden, wenn sie einer Horde betrunkener begegnen.
Alkohol dann mit einer anderen Droge substituieren zu wollen, weil die dann andere schlechte Auswirkungen hat, die aber jemandem persönlich besser in den Kram passen, ist doch völlig absurd.

inwiefern verursachen kiffer denn kosten für die allgemeinheit?
Warum diskutieren wir, wenn Du Dich offenbar mit dem Thema in noch keiner Weise kritisch auseinandergesetzt hast?
 
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...um den menschlichen Bedarf nach Geschwindigkeitsrausch durch Übertretung von Tempolimits zu stillen...
Zero bitte... Es gibt keine Regelung, die sagt: Dieses Tempolimit gilt und dieses nicht... (Koffein/Alk/Cannabis)

Das stimmt schlichtweg nicht. Die Halbwertszeit, bis das THC aus dem Körper verschwunden ist, ist höher, als bei Alk.
THC (aktiv) ist bei normalem Konsum, welchen ich hier mit 1 Joint beziffere, nach ca. 48-72h aus dem Körper, je nach Gewicht (und weiteren Faktoren) des Konsumenten.
Die 2 weiteren Abbaustufen beeinflussen den Körper und Geist nicht mehr nennenswert.
Um dem "länger" mal Form zu verleihen.
 
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Nur trage ich in unserer hochversicherten und hochvernetzten Gesellschaft den Blödsinn mit, den einige meinen veranstalten zu müssen, weil es ja ihr Körper ist.

Mir ist es lieber der eine Kifft, der nächste macht Extremsport und wieder einer trinkt mal einen über den Durst als das alles was Volkswirtschaftlich nicht profitabel ist gleich verboten wird. Ganz ehrlich: Ich zahle lieber mal nen € mehr Steuern und Sozialversicherung als in einer Welt zu vegetieren in der es nur eine vorgeschriebene richtige Lebensweise gibt.

Leben und leben lassen. Ich Rauch nicht mal Zigaretten und dennoch gehen selbst mir die Nichtraucherschutzregeln schon zu weit, und das obwohl ich Zigaretten für das sinnloseste der Welt halte. Kostet Geld, macht Krank und knallt nichtmal.
Man muss doch nicht alles gleich verbieten nur weil es nicht 100% "sinnvoll" ist oder es eine andere Art zu leben ist... Es gibt eben auch sinnlose Dinge die Spass machen. Risiko gehört z.B. dazu. Ich setz mich aufs MT oder stell mich aufs Snowboard für nen Kick jemand anderes Kifft halt ab und an mal einen und wieder einer mag die Achterbahn auf dem Jahrmarkt. Wenn nur noch sinnvolle Dinge erlaubt werden können wir auch gleich alle Hobbies verbieten.

Wogegen man vorgehen sollte ist der Missbrauch von Drogen. Und da zählen Medikamente und Alk auch dazu. Mit nem einfachen Verbot erreicht man hier aber offensichtlich wenig. Das beweisen die letzten 30 Jahre hier in D.
 
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zum thema kosten. kiffer verursachen momentan kosten durch unnötige gerichtskosten für verfahren, die meistens eingestellt werden. das zahlt der steuerzahler.

der gesundheitliche kosten aspekt. jeder zahlt doch in die KV ein oder wie war das? also hat auch jeder das gleiche nutzrecht.

hier mal einige faktoren, die die gesundheit noch beeinflussen (bzw. die krankenkassen belastet, was ja ehr dein problem ist):

- ungesunder lebensstil durch ungesunde ernährung (diabetes)
- raucher
- häufiger oder starker alkoholkonsum
- medikamentensucht
- spielsucht
- haltungsschäden (abstraktes beispiel)

also, sämtliche ungesunden lebensmittel verbieten, zigaretten und alkohol sowieso. die medikamente nur auf rezept zugänglich machen, spielhallen dicht machen und nicht-ergonomische sitzmöbel verbieten, da sie haltungsschäden auslösen.

um mal zum thema cannabis zurückzukommen. das ist eine droge. die wird konsumiert. die ist hier überall im umlauf, obwohl eigentlich verboten. ergo, das verbot ist unwirksam. wo ist der sinn in einem verbot, dass effektiv unwirksam ist?
 
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ZeroZerp schrieb:
So wie es bei Kiffern andere Opfer gibt, wie z.B. die Freundin, die verzweifelt ist, weil der Freund nur in seinen Kifferrunden sitz.
Mir kommen die Tränen ...
INFORMATION: Seinen Partner/Freund kann man sich selbst aussuchen.
Wenn der Freund lieber mit Kumpels rumhängt und sich die Birne zu kifft, wird er eben abserviert.
Eventuell überdenkt der dann auch mal seine Prioritäten.

ZeroZerp schrieb:
Oder der Steuerzahler, der einen antriebslosen Kiffer sein Harz4 bezahlt. Oder dem Arbeitgeber, der einen Mitarbeiter durchfüttert, dem alles am Arsch vorbeigeht und der nur halbgas arbeitet etc. etc.
Selten so einen sau-dummen Schwachsinn hier gelesen ... :rolleyes:
Durch legalisierten und kontrollierten Verkauf von Cannabis + Einsparungen für überflüssige Bagatelle-Verfahren würde jede Menge Kohle REIN kommen.

Ein Arbeitgeber kann faule Mitarbeiter entlassen, und Assis, die nicht arbeiten wollen, wird es immer geben ... die nehmen auch nicht alle Drogen.

ZeroZerp schrieb:
Das Sozialverhalten eines Kiffers ändert sich, sobald er Cannabis konsumiert und das ausnahmslos.
Genau ... wenn man ein mal an einem Joint zieht, wird man sofort ein anderer Mensch. :freak:
INFORMATION: Was du meinst, heißt LSD.

ZeroZerp schrieb:
Wenn Du Dir den Threadverlauf noch einmal ganz genau durchliest, dann würdest Du sehr wohl einen haufen Begründungen dafür finden, die gegen eine Legalisierung sprechen.
INFORMATION: Es gibt einen Riesenunterschied zwischen ungültigen Begründungen, die bereits wiederlegt wurden, und gültigen, mit fakten untermauerten Argumenten.
Ergänzung ()

ZeroZerp schrieb:
Die gibt es eben schon- Die Negativauswirkungen von Kiffen sind vielfältig. Man schädigt nicht nur sich selbst, sondern durch das geänderte Sozialverhalten auch andere.
Wie war das mit der Verallgemeinerung?
In Einzelfällen mag és vorkommen, daß man sich durch eine Sucht in eine Situation bringt, mit der man nicht nur sich selbst, sondern auch anderen schadet.
Das gilt allerdings auch für Spiele-Sucht, Internet-Sucht, Fernseh-Sucht, Porno-Sucht, etc.
Auch ist nicht jeder, der ab und zu mal kifft, süchtig.

Dein "Argument" ist also mal wieder ungültig, und aus den Fingern gesaugt.
Ich könnte genau so gut argumentieren, daß man DSDS und Doku-Soaps verbieten müsste, weil das der Gesellschaft schadet. Und da steckt wahrscheinlich noch mehr Wahrheit drin ...

Das "Sozialverhalten" eines Menschen ändert sich mit jeglichem Input.
Erziehung, Drogen, schief gelaufene Beziehung, ein ganz bestimmter guter Lehrer in der Grundschule, World of Warcraft, Sport, Hobbies, etc.

ZeroZerp schrieb:
Grundsätzlich ist der Normalzustand eines Menschen, dass er clean und drogenfrei ist.
Durch Zuführung von Drogen wird das Sozialverhalten auf unnatürliche Weise geändert und der Körper geschädigt.
Man merkt, daß du eine völlig verzerrte und realitätsferne Vorstellung davon hast, was Drogen eigentlich sind.

Der "Normalzustand" kann auch völlig ohne Drogen kaputt gehen. In dem Fall bekommt der Patient dann Drogen (auch Medikamente genannt) verabreicht, um überhaupt wieder in den Normalzustand zurück kehren zu können.
Das kann durch Viren/Bakterien geschehen, oder aber durch rein psychische Einflüsse. Man kann sich unnormale Zustände auch (völlig ohne Drogen) "angewöhnen".
Wenn man z.B. in einer Depression ist, arbeitet auch der Stoffwechsel im Körper anders. Das Gehirn bekommt schon vom Körper selbst keine gesunde Zusammenstellung an "Stoff" mehr geliefert.

Der "Stoff", der durch Drogen in's Gehirn gelangt, muss nicht unbedingt immer "unnormaler" oder schädlicher sein, als das, was der eigene Körper macht.

Stress ist z.B. hardcore-ungesund auf Dauer, und kann einen in die ultimative "Faulheit" (Stichwort "Burnout") treiben.
Die wirtschaftlichen Kosten (mal ganz zu schweigen vom gesellschaftlichen Leid) durch Stress, Burnout, Depressionen sind astronomisch (Tendenz steigend):
http://www.presseanzeiger.de/pa/Gro...haeden-in-Unternehmen-durch-Stress-und-497160
Allein Deutschland musste im Jahr 2005 45 Milliarden Euro für Schäden aufbringen, die durch Stress verursacht wurden, ...

Was für ein Realitäts-ferner Traumtänzer muss man eigentlich sein, um sich am Feindbild "Kiffer" aufzugeilen, und dabei völlig ignorant gegenüber den echten Problemen unserer Gesellschaft zu sein?
 
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@Merle
THC (aktiv) ist bei normalem Konsum, welchen ich hier mit 1 Joint beziffere, nach ca. 48-72h aus dem Körper, je nach Gewicht (und weiteren Faktoren) des Konsumenten.
Die 2 weiteren Abbaustufen beeinflussen den Körper und Geist nicht mehr nennenswert.
Um dem "länger" mal Form zu verleihen.

Es gäbe kein Thema mit Drogen, wenn man diese in einer Dosierung zu sich nehmen würde, die Körperfreundlich ist.
Das Wesen der Droge per se ist, dass man mit der Zeit ein Verlangen nach dem Rauschzustand entwickelt.
Dieses ist durch Abwehr- und Gewöhnungsreaktionen des Körpers immer schwieriger zu erreichen. Deshalb steigert man die Häufigkeit des Konsums bzw. erhöht die Dosis.

Das THC von Cannabis lagert sich in den Fettreserver an. Kumuliert wird es für den Körper immer mühsamer und langwieriger, das THC abzubauen. Somit wirkt der Stoff in immer höherer Konzentration nach. Komisch, dass ich das Euch aufgeklärten Cannabis Konsumenten, die hier kritisch diskutieren wollen, erklären muss?

@gaunt
Mir ist es lieber der eine Kifft, der nächste macht Extremsport ... Ich zahle lieber mal nen € mehr Steuern und Sozialversicherung als in einer Welt zu vegetieren in der es nur eine vorgeschriebene richtige Lebensweise gibt.

Bist Du also auch befürworter, dass Koks, LSD und sonstige andere Drogen legalisiert werden? Wo ziehst Du die Grenze?
Das kommt mir so vor, wie die Diskussion um schmutzige Bomben. Diese sind ja laut genfer Konvention strikt verboten.
Das töten von Menschen mit automatischen Gewehren wird aber nicht geächtet?
Das ist genause inkonsequent, mittelalterlich und schizophren, wie die lapidare Haltung hier gegenüber Suchtmitteln jeglicher art.

@zornbringer
zum thema kosten. kiffer verursachen momentan kosten durch unnötige gerichtskosten für verfahren, die meistens eingestellt werden. das zahlt der steuerzahler.

Sag ich ja die ganze Zeit, dass der Staat diesbezüglich extrem inkonsequent ist. Wenn jeder die Gerichtskosten für seinen Kiffer- Gerichtsfall selbst tragen müsste, dann wär bei den Jugendlichen schnell schluss mit lustig.

Die von Dir beschriebenen Fälle, müssen unterschieden werden.
Die Punkte 1+6 haben in logischer Folge Deiner Aufzählung nichts zu suchen, da diese auf eine unaufmerksame Lebensweise zurückzuführen sind und sicherlich nicht mutwillig herbeigeführt werden.

Die anderen Punkte sind schlichtweg nur Suchtbefriedigung zum Selbstzweck, die im Normalfall gesellschaftlichen Schaden nach sich ziehen.

@konti
Wenn der Freund lieber mit Kumpels rumhängt und sich die Birne zu kifft, wird er eben abserviert.
Darum geht es nicht. Es geht um die direkten Auswirkungen durch entsprechendes Konsumverhalten.

Es wird ja hier in Abrede gestellt, dass Cannabis die Verhaltensweise, Denkweise, Motivation etc. beeinflusst.
Zudem wird in Abrede gestellt, dass sich das soziale Verhalten von Kiffern ändert.
Da werden von den Kiffern allesamt die indirekten Folgen vom Konsum einfach ausgeblendet.
Die Freundin müsste sich nämlich nicht trennen, wenn der Freund nicht der Sucht fröhnen würde.
Ohne Sucht müsste der Freund auch seine Freundin nicht "kicken", wie Du es so schön nennst.
Es gäbe in diesem Punkt nämlich keine Veranlassung.

Interessant diesbezüglich ist tatsächlich, dass gerade dieser Fall (Freund kifft/Freundin kann plötzlich mit Freund nix mehr anfangen, weil der plötzlich "in einer anderen Welt lebt") in meiner Jugend in meiner Umgebung zu Hauf vorkam.
Drogen ändern das sozialverhalten immer, direkt und sofort. Nach jedem Konsum. Das Wesen des Rauschzustandes ist ja gerade eine veränderte Wahrnehmung. Wenn Zustände anders Bewertet werden ändert sich immer auch die darauf folgende Reaktion.

Durch legalisierten und kontrollierten Verkauf von Cannabis + Einsparungen für überflüssige Bagatelle-Verfahren würde jede Menge Kohle REIN kommen.

Dafür bitte ich um einen stichhaltigen Beleg. Das ist eine reine Behauptung. Die Folgekosten die zur Suchtbekämpfung und zum Ausgleich des wirtschaftlichen Schadens, der vielfältig angerichtet wird, wird hier völlig außen vor gelassen.

Genau ... wenn man ein mal an einem Joint zieht, wird man sofort ein anderer Mensch.
Exakt. Das ist der Sinn und Zweck des Rausches. Man will die Veränderung des Bewustseins herbeiführen.
Sonst bräuchte man die Droge nicht.

Es gibt einen Riesenunterschied zwischen ungültigen Begründungen, die bereits wiederlegt wurden, und gültigen, mit fakten untermauerten Argumenten.
Sehe ich auch so. Nur kann die pro Cannabis- Seite bis Dato keinen empirischen Beleg für das Argumentationskonstrukt liefern, welches fiktiv aufgebaut wird und einfach mal als "Fakt" deklariert wird.

Das gilt allerdings auch für Spiele-Sucht, Internet-Sucht, Fernseh-Sucht, Porno-Sucht, etc.
Auch ist nicht jeder, der ab und zu mal kifft, süchtig.

Dein "Argument" ist also mal wieder ungültig, und aus den Fingern gesaugt.

Das nennt man den Teufel mit dem Belzebub austreiben wollen.
Es geht hier nicht um andere Suchtstoffe- Das wird hier in dem Thread immer noch nicht begriffen. Es geht um Cannabis.
Soll man das jetzt zusätzlich zu dem anderen Dreck auch noch erlauben, oder nicht?

Da wird der Kiffer- Vater schön in Argumentationsnöte kommen, wenn sich der Sohnemann täglich die Birne wegdübelt.
Nach dem Motto:"Wieso? Ist doch erlaubt? Kann also doch garnicht so schädlich sein!".

Die wirtschaftlichen Kosten (mal ganz zu schweigen vom gesellschaftlichen Leid) durch Stress, Burnout, Depressionen sind astronomisch (Tendenz steigend):

Immer wieder die gleiche für mich nicht zu begreifende "Argumentation". XY ist schädlich, schlecht etc, also muss man das weniger schlechte erlauben.
Das ist unlogisch. Das weniger schlechte muss verboten bleiben und das Schädliche muss bekämpft werden. Im Fall von Burnout der krankhafte Leistungs- und Geltungsdruck in unserer Gesellschaft.

Unsere Welt wäre frei von Verbrechen, wenn alles legalisiert würde. So einfach ist Eure Denkweise. Bloß nicht die Problematik tangieren, warum man überhaupt kiffen muss...
Und das bekifft sein dann auch noch als völlig normalen Zustand darstellen. Weil man ja ein Recht auf Rausch hat... Ja- Ist klar.
Ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt.
 
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ZeroZerp schrieb:
Die Freundin müsste sich nämlich nicht trennen, wenn der Freund nicht der Sucht fröhnen würde.
Du hast entweder nicht gelesen, was ich geschrieben habe, oder es nicht verstanden.
Es könnte genau so gut sein, daß besagte Person ohne Cannabis einer anderen Sucht verfallen wär. Es könnte auch genau so gut sein, daß besagte Personen schlicht und einfach nicht zusammen passen oder besagter "Freund" sich eben einfach nicht hinreichend für seine Freundin interessiert.

Du wendest hier genau die selbe ungültige Argumentation an, die bei "Killerspielen" verwendet wird.
"Könnte ja sein, daß dadurch jemand aggressiv wird und jemanden umbringt. Muss man deshalb verbieten."
Das ist überhaupt eine gute Analogie, da in beiden Fällen ein Verbot nicht mal ansatzweise vom Konsum abhält.

ZeroZerp schrieb:
Dafür bitte ich um einen stichhaltigen Beleg. Das ist eine reine Behauptung. Die Folgekosten die zur Suchtbekämpfung und zum Ausgleich des wirtschaftlichen Schadens, der vielfältig angerichtet wird, wird hier völlig außen vor gelassen.
Lies den Thread, verdammt noch mal!
Statistiken und Zahlen wurden hier schon etliche Male genannt.
Auch wurde schon etliche Male darauf hingewiesen, daß man schädlichen Cannabis-Konsum nur durch Aufklärung und Erziehung effektiv eindämmen kann, und nicht durch Verbote.
Hier (da du ja scheinbar zu faul bist, selbst zu googlen):
http://www.alternative-drogenpoliti...iederlanden-und-im-europaischen-durchschnitt/

Du wiederholst hier ununterbrochen die selben (zum Teil völlig an den Haaren herbei gezogene) Punkte, die belegen sollen, daß Cannabis ganz ganz schlimm ist, aber gehst überhaupt nicht auf die eigentlich interessante Frage ein, ob das Verbot in irgendeiner Form dem Konsum entgegen wirkt.
Die Realität sagt ganz klar, und unmissverständlich: NEIN

ZeroZerp schrieb:
Das nennt man den Teufel mit dem Belzebub austreiben wollen.
Ja wie gesagt: Du hast den Punkt nicht verstanden.
Es geht darum, daß man mit Cannabis eben nicht unbedingt eher in Gefahr läuft, sein Leben in den Abgrund zu manövrieren, sondern lediglich eine weitere Möglichkeit dazu hat. Man fängt nicht an, den ganzen Tag zu kiffen, weil die Droge so "toll" ist (wenn du selbst mal gekifft hättest, wüsstest du das), sondern weil man aus dem Alltag fliehen will, sich abgrenzen will, ... weil man einfach eine Sucht braucht.
Gibt's kein Cannabis, lässt man sich als Jugendlicher eben andere "Dummheiten" einfallen. Und unter all den vielen Möglichkeiten ist Cannabis noch eine der harmloseren.

ZeroZerp schrieb:
XY ist schädlich, schlecht etc, also muss man das weniger schlechte erlauben.
Und wieder reißt du den Absatz komplett aus dem Kontext ... :rolleyes:
Das gehörte noch zum Thema "Was ist normal? Was sind Drogen? Was kann dem Körper schaden? Wie kann der Körper sich selbst schaden?" und deiner uninformierten und falschen Aussage, Einflüsse durch Drogen müssten grundsätzlich negativer Natur sein.
Um die Leute wieder arbeitsfähig (oder auch lebensfähig) zu bekommen, wird in vielen Fällen Gebrauch von "Drogen" (Medikamenten) gemacht.

Aber wo ich schon mal so nett war und ein paar Zahlen geliefert habe ...
Wie wär's denn, wenn du mal ein paar Zahlen für die angeblich so hohen wirtschaftlichen Schäden durch Cannabis-Konsum liefern würdest?
Du haust hier eine absurde Behauptung nach der Anderen raus, ohne auch nur den Ansatz einer Faktenlage mitzuliefern.
 
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Konti schrieb:
Der Unterschied ist, daß die Befürworter der Legalisierung ihre Meinungen hier logisch nachvollziehbar begründen können, die Legalisierungsgegner dies jedoch nicht mal versuchen.

Das war dann allerdings auch eine Verallgemeinerung. Nur weil sich 1-2 Trolle (mit Ohmotzky habe ich schon ausreichend Erfahrung in den "Demografie-Threads" gesammelt) auf die Seite der Legalisierungs-Gegner geschlagen haben, bitte nicht allen anderen die Objektivität absprechen. Ich hatte mein "Plädoyer" ja mit der Aussage beendet, dass ich nicht ganz militant gegen Legalisierung bin, aber doch eher ein Gegner.
Ich habe schon zumindest versucht, meine objektive Meinung anhand von Erfahrungen und Befürchtungen im Bezug auf die möglichen Auswirkungen, zu begründen.
Vielleicht kann einer der hier partizipierenden "Experten" mal erläutern, warum aus eurer Sicht die Restriktionen in den Niederlanden eher wieder hoch gefahren werden, wenn eine Legalisierung automatisch zu einem vernünftigeren Umgang führen soll?
Ich habe einfach meine Zweifel, ob beim Kiffen die Gefahr der Verharmlosung, gerade wegen der manchmal subtileren Auswirkungen im Vergleich zum Alkohol, nicht größer ist. Diese "hintergründige dauerbreit sein" empfinde ich als die wirkliche Gefahr, nicht der verstärkte Konsum am Wochenende. Ich kenne jemanden der in diesem Zustand in seinem Beruf in großen Höhen herumklettert und sich nur Gedanken macht, dass sein Arbeitgeber das merken könnte. Über die tatsächlichen Gefahren macht er sich keine Sorgen. Mir scheint es, als kämen Kiffern die Auswirkungen dieses Zustands, während sie gerade regelmäßig kiffen, einfach irrational gering vor. Und auch das führt dazu, dass sich "Ex-Kiffer" so vehement für die Vorteile des Kiffens gegenüber dem Alk einsetzen. Gewisse Dinge fallen jedem im Umfeld auf, nur dem Betroffenen selbst nicht. Ist beim Alkohl teilweise auch so, aber es lässt sich auf Dauer schlechter abstreiten, auch wegen offenkundigeren körperlichen Auswirkungen.
 
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Das THC von Cannabis lagert sich in den Fettreserver an. Kumuliert wird es für den Körper immer mühsamer und langwieriger, das THC abzubauen. Somit wirkt der Stoff in immer höherer Konzentration nach. Komisch, dass ich das Euch aufgeklärten Cannabis Konsumenten, die hier kritisch diskutieren wollen, erklären muss?
Du bist ein ignorantes Wesen. Ich konsumiere nicht mehr (zum wiederholten Male). Zudem kann der Körper diesen Stoff nicht mehr abbauen! Die ABLAGERUNGEN sind ABBAUPRODUKTE. Die werden nicht mehr abgebaut, die werden nur noch ausgeschieden.
Zudem erklärst du hier nichts. Rein gar nichts.

*edit:
Das Wesen der Droge per se ist, dass man mit der Zeit ein Verlangen nach dem Rauschzustand entwickelt.
Dieses ist durch Abwehr- und Gewöhnungsreaktionen des Körpers immer schwieriger zu erreichen. Deshalb steigert man die Häufigkeit des Konsums bzw. erhöht die Dosis.
Das ist kein "Wesen" der Droge. Eine Droge hat kein Wesen. Ein psychisch schwacher Mensch hat sein Konsumverhalten nicht unter Kontrolle. "Das Wesen der Droge" (was absolut hirnrissig ist, allein der Ausdruck), ist, einen Rauschzustand auszulösen. Nicht jenes, ein psychisches Problem auszulösen. Das ist der Mensch.
 
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Bist Du also auch befürworter, dass Koks, LSD und sonstige andere Drogen legalisiert werden? Wo ziehst Du die Grenze?
Ich wäre dafür s.g. weiche Drogen zu legalisieren und harte Drogen für den Konsumenten zu entkriminalisieren.
Statt sich mit der organisierten Kriminalität zu beschäftigen, die den Profit abschöpft, rennt die Polizei kleinen Kiffern hinterher. Das verursacht nur Kosten und bindet Kräfte die man anderswo sinnvoller Nutzen könnte. Angeblich gibt D im Jahr ~2mrd € fürs Kifferscheuchen und die Folgekosten aus. Für meinen Sohn finde ich aber keinen Krippenplatz weil dafür kein Geld da ist. Und wenn der älter wird ist er in einer Schule in der es an jeder Ecke Dope gibt. Sorry, das was im Moment läuft funktioniert offensichtlich nicht.

Zudem entsteht durchs Kiffen für viele intensiv Nutzer der Kontakt in ein mehr oder weniger kriminelles Umfeld. Das würde wegfallen wenn man es legal kaufen könnte.

Gesund ist Kiffen, Alk, Medikamente (als Droge) oder Tabak Rauchen bestimmt nicht. Aber in meinen Augen sind die negativen Folgen der nutzlosen Drogenpolitik gravierender als die zu erwartenden Auswirkungen einer Lockerung. Zudem bin ich einfach dagegen den Menschen zu entmündigen und ihm wie einem Kind alles vorzuschreiben. Ein bisschen muss jeder noch selber wissen was er tut.
 
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@merle
Zudem kann der Körper diesen Stoff nicht mehr abbauen! Die ABLAGERUNGEN sind ABBAUPRODUKTE. Die werden nicht mehr abgebaut, die werden nur noch ausgeschieden.

Soso:
http://www.leuchtfeuer-ev.de/cannabis-stoffwechsel.htm

Zudem erklärst du hier nichts. Rein gar nichts.

Doch- Ich erkläre, warum man Cannabis nicht auch noch legalisieren sollte.
Und ich erkläre, dass es nicht förderlich ist, als Begründung für die Legalisierung vergleiche zu anderen schädlichen Substanzen oder Verahltensweisen heranzuziehen. Damit schneidet sich der Befürworter indirekt ins eigene Fleisch, da er damit zugibt um die Negativfolgen zu wissen, diese aber absichtlich zu ignorieren.

Ein psychisch schwacher Mensch hat sein Konsumverhalten nicht unter Kontrolle.
Auch ein psychisch starker Mensch nicht. Der Rauschzustand verändert ja das objektive Urteil über ein "Es reicht" hinweg.
Der Körper kann nie genug von "Glücksgefühlen" oder Triebbefriedigung haben.

Was ist gegen einen vernünftigen Vorschlag einzuwenden, Alkohol und Cannabiskonsum ab dem 25ten Lebensjahr zu erlauben, wenn die Persönlichkeit und der Charakter eines Menschen weitestgehend gefestigt ist? Beim unter 25 Jährigen wird halt dann richtig konsequent durchgegriffen...

Zudem würde ich bitten, die Diskussion hier weniger emotional und zum Teil beleidigend zu führen.
Man könnte ja fast meinen, dass ich dem Einen oder dem Anderen hier persönlich an den Karren fahren will oder ihm etwas antue, nur weil ich und viele andere den Konsum und die Legalisierung von Cannabis nicht gutheissen.

Es geht hier um die Sache. Es geht um Cannabis.
Es geht nicht um Alkohol und sonstig andere Geschichten. Es geht darum, dass Cannabis eben nicht nur die positive Wirkung des kurzzeitigen Rausches bietet, sondern dass sehr wohl Nebenwirkungen auftreten.
Es geht darum, dass Cannabis das sozialverhalten nicht unbedingt zum positiven verändert.
Es geht um die Möglichkeit von Langzeitfolgen, im Extremfall Psychosen.

Also- Nicht in den falschen Hals kriegen, was hier geschrieben wird.

Vielleicht hier nochmal was zum Nachdenken, trotz des Wissens, dass einige hier nicht sehen, was sie einfach nicht sehen wollen:
http://www.uni-muenster.de/NiederlandeNet/nl-wissen/rechtjustiz/vertiefung/drogenpolitik/polderpolitik.html
 
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Betrachtet es mal so.
Durch das Verbot wird der Konsum so eingeschränkt, wie es sein soll.
Sprich, das Ausprobieren oder der seltene Konsum wird dadurch nicht unmöglich und jeder der will kommt irgendwie mal an den Stoff, genau so wie ich es schon 3 4 mal ausprobiert habe.
Die Legalisierung würde genau das ermöglichen/erleichtern, wie die Droge nicht konsumiert werden sollte und zwar regelmäßig.
Ich denke, Cannabis wird schon zu genüge toleriert und keinem erwartet Schreckliches, wenn er mal erwischt wird.
Und was ist genau jetzt das große Problem, was einer so intensiven Diskussion wie hier bedarf?
Die Befürworter kommen doch ohnehin an den Stoff, zwar mit Hindernissen belastet, dafür erschwert es den regelmäßigen Konsum, welcher ja wie gesagt zu Problemen führen kann, die ihr sicherlich nicht haben wollt.
Und könnte es nicht passieren, dass durch die Legalisierungen die möglichen Konsequenzen ins Vergessene geraten?
Leider kommt dann immer wieder der Vergleich mit dem Alkohol.
Aber wer sagt, dass dieser nicht eine enorme Belastung für die gesamte Gesellschaft ist und es wird auch zu genüge verteufelt.
Alkohol ist nun mal ein fester Bestandteil in unserer Gesellschaft, und mit den damit verbundenen Problemen sind wir schon zu genüge beschäftigt.

Ja und das leidige Thema:
Wann wird mehr konsumiert? Wenn es legal ist oder nicht?
An schlechten Tagen würde ich am liebsten ins Kaufhaus gehen und mir die Droge besorgen.
Aber durch das Verbot und die fehlende Connection ist mir das zum Glück verwehrt.
Und könnt ihr von euch selbst behaupten, dass ihr die Droge nur dann konsumieren würdet, wenn ihr Spaß haben wollt, oder wäre es dann doch nicht ein leichter Weg, sämtliche Probleme sich wegzurauchen.

Gesetze sind nicht immer nur dazu da, um euch Freiheit zu nehmen, sondern euch davor zu bewahren, sich selbst und andere zu schaden.
Genauso wie es ein Geschwindigkeitslimit gibt, was unbestritten sehr sinnvoll ist.
 
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Was ist gegen einen vernünftigen Vorschlag einzuwenden, Alkohol und Cannabiskonsum ab dem 25ten Lebensjahr zu erlauben, wenn die Persönlichkeit und der Charakter eines Menschen weitestgehend gefestigt ist? Beim unter 25 Jährigen wird halt dann richtig konsequent durchgegriffen...
Das wäre kein falscher Vorschlag.

Weiter; was sind diese Quellen denn? Welcher Ursprung? Soll ich geschwind ne Homepage aufsetzen mit unverifizierten Fakten?
http://de.wikipedia.org/wiki/Tetrahydrocannabinol#Metabolismus
Hier stehen Fakten zum Metabolismus.
Die Metaboliten werden dann aufgrund ihrer lipophilen Eigenschaften im Fettgewebe eingelagert, woraus sie anschließend nur sehr langsam wieder entfernt werden.
Fakten. Es gibt Quellangaben.

Zudem würde ich bitten, die Diskussion hier weniger emotional und zum Teil beleidigend zu führen.
Man könnte ja fast meinen, dass ich dem Einen oder dem Anderen hier persönlich an den Karren fahren will oder ihm etwas antue, nur weil ich und viele andere den Konsum und die Legalisierung von Cannabis nicht gutheissen.
Das liegt unter Umständen daran, dass du genau das krampfhaft versuchst. Also, Leuten an den Karren zu fahren.
Wie gesagt, du warst in diversen, aufeinanderfolgenden Posts nicht dazu in der Lage, die Aussage, dass die Leute hier nicht alle Konsumenten sind, zu verstehen, zu lesen oder anzuerkennen.
Zudem war auch im letzten Post keine (und vor allem nicht persönliche) Beleidigung enthalten.
Deine Ignoranz macht mich allerdings schon sauer langsam. (Um es dir zu vereinfachen: Ja, das war nun persönlich. Hilft uns aber nicht.)

Es geht nicht um Alkohol und sonstig andere Geschichten. Es geht darum, dass Cannabis eben nicht nur die positive Wirkung des kurzzeitigen Rausches bietet, sondern dass sehr wohl Nebenwirkungen auftreten.
Nichts - rein gar nichts - auf der Welt, bietet nur positive Wirkung. Autofahren nicht, Laufen nicht (dass dich draußen ein Komet trifft ist ja möglich.........)... usw.
Es ist immer eine Frage der Abwägung der eventuell vorhandenen Risiken.


*edit:
Und könnt ihr von euch selbst behaupten, dass ihr die Droge nur dann konsumieren würdet, wenn ihr Spaß haben wollt, oder wäre es dann doch nicht ein leichter Weg, sämtliche Probleme sich wegzurauchen.
Ja. Genau da liegt meiner Meinung nach das eigentliche Problem. Aber es ist auch nicht von der Hand zu weisen, dass nicht jeder konstant immer nur besoffen rumrennt, nur weil der Konsum dieser Substanz erlaubt ist. Das ist das, was ich mit abwägen meine.
Emanzipation des mündigen Bürgers <=> Bevormundung zu Gunsten derer, die keine Kontrolle haben oder ausüben können.
Das ist meiner Meinung nach die Crux.
 
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damn@x schrieb:
Eure Meinung ist nicht weniger subjektiv und spiegelt nur eure eigenen Erfahrungen.
Habe auch noch nie von einem Betrunkenen eins auf die Nase bekommen, kommt halt auf den Charakter drauf an und wie provokativ man wirkt.
Du schaffst es leider nicht das große Ganze zu sehen. Du siehst immer nur dich und deine lächerlichen Erfahrungen, die machen 0.0000000008% der Realtität aus.

Zitat:
"Eine Schweizer Studie legt den Umstand nahe, dass bei rund 40% der Gewalthandlungen, die der Polizei bekannt sind." Von der UNO gab es ähnliche Zahlen

Ich kann meine Sachen auch mit Daten füttern und somit aus große Ganze ausweiten

damn@x schrieb:
Ich denke, Cannabis wird schon zu genüge toleriert und keinem erwartet Schreckliches, wenn er mal erwischt wird.
Quatsch

Mit Pech Führerschein weg -> Drogentests -> MPU |
Kann einem je nach Beruf die Arbeit kostet, wenn man nen Jahr lang nicht fahren darf...Kostet daz

Dazu muss man nicht einmal bekifft am Steuer erwischt werden. Es kann einen auch so treffen - ist schon oft genug vorgekommen

damn@x schrieb:
Gesetze sind nicht immer nur dazu da, um euch Freiheit zu nehmen, sondern euch davor zu bewahren, sich selbst und andere zu schaden.
Genauso wie es ein Geschwindigkeitslimit gibt, was unbestritten sehr sinnvoll ist.
Ich bin angehender Akademiker ich brauch kein Gesetz, damit ich weiß wie ich mich vor Schaden bewahre :freak:

Gesetze werden gerne mal durch Lobbyismus gemacht. Siehe die Geschichte von Cannabis. Hier war Lobbyismus von der Wirtschaft sehr ausschlaggebend - mal wieder ein extrem schlechter Vergleich von dir. Man kann Gesetze nicht dadurch legitimieren, dass es Gesetze sind.

ZeroZerp schrieb:
Das stimmt schlichtweg nicht. Die Halbwertszeit, bis das THC aus dem Körper verschwunden ist, ist höher, als bei Alk.
Grau ist alle Theorie. :rolleyes:
Da liegst du leider komplett falsch. Man nehme 2 Personen - eine totale besoffen und die andere total high. Nach 2 Stunden ist die Person mit Cannabis wieder normal. Der besoffene ist immer noch besoffen. Am nächsten Morgen ist der ehemals bekiffte wieder fahrtüchtig und der Besoffene hat immer noch einen sitzen.

Gerauchtes Cannabis wirkt bei den meisten Personen maximal 2 Stunden.

Nach intravenöser Gabe von 5 mg THC über eine Dauer von 2 Minuten wurde nach 3 Minuten eine mittlere THC-Konzentration im Blutplasma von etwa 200 ng/ml erzielt. Sie nahm rasch ab und betrug nach einer Stunde etwa 15 ng/ml und nach 4 Stunden etwa 3 ng/ml.

Der Konzentrationsverlauf beim Rauchen ähnelt der bei intravenöser Anwendung. Rauchten Probanden eine Marihuanazigarette mit 19 mg THC-Gehalt für die Dauer von 5 bis 7 Minuten, so war nach wenigen Minuten ein Plasmamaximum von etwa 100 ng/ml erzielt. Der Konzentrationsabfall entsprach der bei intravenöser Gabe mit etwa 8 ng/ml nach 1 Stunde und 1,5 ng/ml nach 4 Stunden. Die Probanden hatten dabei im Durchschnitt 13 mg THC geraucht.

Die 1.5 ng/ml nach 4 Stunden reichen immer noch für nen Führscheinentzug in Dt. Ist 0.5 ng/ml über dem Grenzwert. In den 2 amerikanischen Staaten mit legalem Cannabis liegt der Grenzwert fürs Fahren übrings bei 5 ng/ml

ZeroZerp schrieb:
Auch ein psychisch starker Mensch nicht. Der Rauschzustand verändert ja das objektive Urteil über ein "Es reicht" hinweg.
Der Körper kann nie genug von "Glücksgefühlen" oder Triebbefriedigung haben.
Facepalm. Nach deiner Logik wird jeder der ab und an mal konsumiert direkt anhängig. Was für nen Schwachsinn

ZeroZerp schrieb:
Was ist gegen einen vernünftigen Vorschlag einzuwenden, Alkohol und Cannabiskonsum ab dem 25ten Lebensjahr zu erlauben, wenn die Persönlichkeit und der Charakter eines Menschen weitestgehend gefestigt ist? Beim unter 25 Jährigen wird halt dann richtig konsequent durchgegriffen...
Dann muss man aber auch die Bundeswehr erst ab 25 betreten dürfen. Es kann ja nicht sein, dass man in einer mittelalterlichen Wüste herumballern darf. Aber nicht kiffen und trinken darf :D :D :D

ZeroZerp schrieb:
Es geht darum, dass Cannabis eben nicht nur die positive Wirkung des kurzzeitigen Rausches bietet, sondern dass sehr wohl Nebenwirkungen auftreten.
Es geht darum, dass Cannabis das sozialverhalten nicht unbedingt zum positiven verändert.
Es geht um die Möglichkeit von Langzeitfolgen, im Extremfall Psychosen.
Das bestreitet auch niemand. Es gibt eben halt ein paar wenige, die damit nicht umgehen können. Aber nur weil sich wahnsinnige Motorradfahrer ständig in den Tod fahren, dann man nicht für alle anderen das Motorrad abstellen. :)

Man darf sich nicht wegen ein paar Krücken die Freiheit nehmen lassen. Das trifft sowohl aus Kiffen als auch aufs Motorradfahren und so weiter zu....

ZeroZerp schrieb:
Vielleicht hier nochmal was zum Nachdenken, trotz des Wissens, dass einige hier nicht sehen, was sie einfach nicht sehen wollen:
http://www.uni-muenster.de/Niederlan...erpolitik.html
Die Tolerierungspolitik der Holländer ist auch ziemlich dämlich. Dadurch dass sie den großen Anbau weiter verfolgen, lassen sie die ganzen kriminellen Banden im Spiel.
Uruguay baut nun staatlich für seine Bürger an. Damit zerfällt der illegale Cannabismarkt in dem Land. :)
 
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AW: Cannabis Legalisierung

TnTDynamite schrieb:
Vielleicht kann einer der hier partizipierenden "Experten" mal erläutern, warum aus eurer Sicht die Restriktionen in den Niederlanden eher wieder hoch gefahren werden, wenn eine Legalisierung automatisch zu einem vernünftigeren Umgang führen soll?
?
Ich habe jetzt nur mitbekommen, daß es Ausländern schwerer gemacht werden soll, damit die nicht ständig nach Holland gehen, um den Kram dann in andere Länder zu schmuggeln.
Genau so gut könnte man übrigens fragen, warum Cannabis jetzt in einigen Bundesstaaten der USA legalisiert wurde.

ZeroZerp schrieb:
Ohja .. diese Seite macht wirklich einen sehr seriösen Eindruck. :rolleyes:
Cannabis-Flashbacks sind übrigens ein Mythos:
http://de.wikipedia.org/wiki/Flashback_(Psychologie)

ZeroZerp schrieb:
Was ist gegen einen vernünftigen Vorschlag einzuwenden, Alkohol und Cannabiskonsum ab dem 25ten Lebensjahr zu erlauben, wenn die Persönlichkeit und der Charakter eines Menschen weitestgehend gefestigt ist? Beim unter 25 Jährigen wird halt dann richtig konsequent durchgegriffen...
Ach wie ... und jetzt bist du plötzlich doch für eine Legalisierung? :confused_alt:

Aus deinem letzten Link:
Die Produktion und der Handel von Haschisch finden nicht mehr im Kleinen statt, sondern ist in die Hände von Schwerkriminellen geraten, die den Markt diktieren und für viele Probleme sorgen.
...
Die niederländischen Kommunen klagen über Drogentourismus, Gewalt, Verluderung von Stadtteilen und die Störung der öffentlichen Ordnung.
1) Hier wurde unzählige Male betont, daß sowas staatlich geregelt sein muss.
2) Es wird über "Gewalt, Verluderung und Störung der öffentlichen Ordnung" geklagt. Wie man jedoch darauf kommt, das hätte mit dem Cannabis zu tun, wird verschwiegen.
Ich kenne Amsterdam nur aus Erzählungen. Und da soll es wohl in der Tat ziemlich "verludert" sein:
Omnipräsenz von Prostitution und illegalen Drogendealern, die mit harten Drogen dealen.

Hier werden meiner Einschätzung nach wieder mal Zusammenhänge hergestellt, wo keine sind.
Hier in Berlin gibt es diverse Gegenden, die ähnlich aussehen ... und das nicht zu knapp.
Wie kann das sein, wo doch Cannabis hier gar nicht legal ist?

Als nächstes gibt's noch einen Amoklauf, bei dem der Schütze gar kein Counterstrike gespielt hat! :O
Verrückte Welt!

damn@x schrieb:
Betrachtet es mal so.
Durch das Verbot wird der Konsum so eingeschränkt, wie es sein soll.
Und er trollt einfach weiter ... :(
 
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AW: Cannabis Legalisierung

@Merle
Hier stehen Fakten zum Metabolismus.
Ja- Und die besagen nichts anderes, als das, was ich schreibe? Verstehe diesen Einwurf nicht.
Hier nochmal von einer Pro- Hanf- Seite:

THC &sein Metabolit,sind verschiedene chemische
Verbindungen,deren Wirkungen ähnlich-aber nicht gleich sind.

Quelle:http://www.hanfsamenversand.com/wirkung.htm

Wie gesagt, du warst in diversen, aufeinanderfolgenden Posts nicht dazu in der Lage, die Aussage, dass die Leute hier nicht alle Konsumenten sind, zu verstehen, zu lesen oder anzuerkennen.
Erkenne ich an, tut aber genausowenig zur Sache, wie der hier ewig gebrachte Alkohol- Vergleich.

Sicher impliziere ich einfach auch meine Erfahrung in mein geschriebenes Wort. Das ist ja völlig klar. Dadurch bildet sich ja unter anderem auch die eigene Meinung dazu.
In meinem Umfeld sind es zu 98% Konsumenten, die so sehr wie hier einige andere auch für die Legalisierung brennen.
Dem Rest ists Egal bzw. meint, dass alles gut ist, wie es ist.

Es ist immer eine Frage der Abwägung der eventuell vorhandenen Risiken.
Es gibt Alltagsrisiken und Risiken, denen ich mich ohne Notwendigkeit freiwillig selbst aussetze.
Da liegt ein erheblicher Unterschied in der Sache.

Deine Ignoranz macht mich allerdings schon sauer langsam.
Wieso unterstellst Du mir Ignoranz? Ich beschäftige mich im Gegensatz zu vielen anderen mit beiden Seiten der Argumentation.
Das müsste aber auch jedem hier so langsam aufgefallen sein. Woher sonst würde mein Vorschlag für eine Freigabe ab 25 rühren?

@Cokocool
Du schaffst es leider nicht das große Ganze zu sehen. Du siehst immer nur dich und deine lächerlichen Erfahrungen, die machen 0.0000000008% der Realtität aus.
Muss er doch auch nicht. Er berichtet hier aus seiner Warte, die ich z.B. voll und ganz unterstreichen kann.
Sei doch froh, dass Du der einzige auf der Welt bist, der nur Leute kennt, die mit dem Kiffen super zu recht kommen.
Nur leider bist Du da wohl die Ausnahme.

Dazu muss man nicht einmal bekifft am Steuer erwischt werden. Es kann einen auch so treffen - ist schon oft genug vorgekommen
Naja- Wenn Reststoffe nachgewiesen werden. Wieso sollte man aber, wenn man weiss, dass man den Führerschein aufs Spiel setzt, oder beruflich darauf angewiesen ist kiffen?

Nach deiner Logik wird jeder der ab und an mal konsumiert direkt anhängig.
Ich kann Dir diesbezüglich nicht folgen... Hab ich nirgendwo geschrieben.

Man darf sich nicht wegen ein paar Krücken die Freiheit nehmen lassen. Das trifft sowohl aus Kiffen als auch aufs Motorradfahren und so weiter zu....
Da stimm ich mit Dir völlig überein. Jedoch hat das Motorrad den Hauptzweck der Fortbewegung. Also tatsächlich einen validen Sinn.
Das kiffen gibts nur um den Willen des kiffen selbst.

Uruguay baut nun staatlich für seine Bürger an. Damit zerfällt der illegale Cannabismarkt in dem Land.
Das wird sicher Spannend, was für Auswirkungen das auf Geldeinnahmen, Konsum etc. hat. Leider hat die Bevölkerung im Vergleich zu europäischen Ländern dort nicht entsprechende Kaufkraft um sich diesen "Luxus" entsprechend leisten zu können.

@Konti
Ach wie ... und jetzt bist du plötzlich doch für eine Legalisierung?
Das wäre ein Kompromissvorschlag, der bei der Masse der Cannabis- Konsumenten aber auf wenig Gegenliebe stoßen wird.
Wie bei allen anderen Drogen auch, ist man zwischen 17ten und 25ten Lebensjahr am meisten anfällig für Drogen und Einflüssen jeglicher Art. Das ist das alter, wo sich überdurchschnittlich weggekübelt, weggedübelt oder was weiss ich noch alles wird.
Ab 25, wenn man im Berufsleben steht, Verantwortung trägt etc. ist erstens das Interesse am "wegpfeifen" nicht mehr so hoch und zweitens kennt man seinen Körper so genau, dass man eher bereit ist, Grenzen einzuhalten.

Als nächstes gibt's noch einen Amoklauf, bei dem der Schütze gar kein Counterstrike gespielt hat!
Hehe- Solls tatsächlich geben. Zu genüge...
 
AW: Cannabis Legalisierung

Ja- Und die besagen nichts anderes, als das, was ich schreibe? Verstehe diesen Einwurf nicht.
Hier nochmal von einer Pro- Hanf- Seite:
Doch. In der Wiki (wie auch dem verlinkten Nachweis) ist von Einlagerung nicht mehr sonderlich psychoaktiver Metabolite die Rede. Du sprichst von Einlagerung des Wirkstoffs.

Und ich sage dir nochmals: Subjektivität, fundamentierte, ist kein Problem. Darum ist das eine Diskussion und kein Politblog. Aber sobald das einfach nur in "nachgeplapperten Klischees" endet, ist es keine einfache Subjektivität, mit derer du dich auseinandersetzt. Sondern einfach nur nachgeplappert.

Dass ich diesem Dialog vom Prinzip her offen gegenüberstehe, kannst du den letzten 10 Seiten entnehmen. Auch ich sehe mögliche psychische Nebenwirkungen. Nur schreibe ich nicht, dass diese durch die Bank alle treffen. Ich erkenne auch die "Erstverschlimmerung" nach der Legalisierung an (aus der Homöopathie geborgter Begriff).
Die von dir genannten Dauersymptome sind jedoch fernab jeglicher Realität und entsprechen nur dem gängigen Popularismus. Und ja, damit habe ich ein Problem.
Nach wie vor kein persönliches, allerdings.

*edit:
Übrigens ist der Kompromissvorschlag meiner Meinung nach gültig. Und auch in Ordnung. Jugendlichen und jungen Erwachsenen schadet THC dann tendentiell doch etwas mehr.
 
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AW: Cannabis Legalisierung

Zornbringer schrieb:
inwiefern verursachen kiffer denn kosten für die allgemeinheit? was haben kulturwaffen in dem thema zu suchen?
Wer mit seinem Körper macht was will, darf er ja, schädigt den Körper in aller Regel und das verursacht Kosten. Oder glaubst du deine paar Euro Krankenkassenbeitrag reichen da aus?
Kultur hast du ins Spiel gebracht, schon vergessen? Siehste so gehts los, kiff nicht soviel.
 
AW: Cannabis Legalisierung

Moment mal hier mit den Kosten.
Raucher z.B. verursachen auch Mehrkosten im Krankensystem in DE. Aber die Steuermehreinnahmen durch die Tabaksteuer, die sonst der Rest wieder bei der Lohnsteuer oder ähnlichem zahlt, überwiegt das deutlich.
Ein intelligentes, intrigantes System ist das einfach. Denn die Tabaksteuereinnahmen sollten lediglich an Krankenkassen gehen und zur Suchtprävention dienen. Gehen sie aber nicht.
Zu diesem Thema: Was glaubst du, wie Cannabis versteuert werden würde? 45%? 70%? Kann passieren, wird passieren im Falle einer Legalisierung. Natürlich wieder unter dem Schirm der Aufklärung und Suchtprävention. Am Ende sinds aber einfach wieder zusätzliche Steuereinnahmen.
Also bitte auch das berücksichtigen. Der Raucher wird ausgequetscht wie der Autofahrer und kein Stück weniger.
 
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