Quo vadis BTMG?

AW: Cannabis Legalisierung

Merle schrieb:
Raucher z.B. verursachen auch Mehrkosten im Krankensystem in DE. Aber die Steuermehreinnahmen durch die Tabaksteuer, die sonst der Rest wieder bei der Lohnsteuer oder ähnlichem zahlt, überwiegt das deutlich.

Seriöse Quellen? Meines Wissens müsste eine Packung mindestens 20 Euro kosten um die wahren verursachten Kosten zu decken. Die Therapie eines Herzinfarktes oder gar Lungenkrebs ist alles andere als günstig, das kostet schon mal locker 10.000-20.000 Euro.. Die ausgefallene Arbeitszeit mit eventuellen Rentenbezügen muss man auch einbeziehen...
 
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ohmotzky schrieb:
Wer mit seinem Körper macht was will, darf er ja, schädigt den Körper in aller Regel und das verursacht Kosten. Oder glaubst du deine paar Euro Krankenkassenbeitrag reichen da aus?

https://www.computerbase.de/forum/threads/quo-vadis-btmg.795430/page-82#post-13181285

edit: ich möchte mir hier keine ratschläge anhören, ich solle weniger kiffen. im gleichen atemzug rate ich dann nämlich anderen weniger zu saufen. gleiches recht für alle und so...
 
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Seriöse Quellen? Meines Wissens müsste eine Packung mindestens 20 Euro kosten um die wahren verursachten Kosten zu decken. Die Therapie eines Herzinfarktes oder gar Lungenkrebs ist alles andere als günstig, das kostet schon mal locker 10.000-20.000 Euro.. Die ausgefallene Arbeitszeit mit eventuellen Rentenbezügen muss man auch einbeziehen...
Das mag schon sein, aber es bekommt ja nicht jeder Raucher automatisch Lungenkrebs. Dass das Risiko stark erhöht ist, ist wohl richtig.

http://www.versicherung-in.de/gesunde-menschen-kosten-krankenkassen-mehr-20080205-3-1687/
http://www.welt.de/wirtschaft/article1633518/Nichtraucher_belasten_das_Gesundheitssystem.html

Dementsprechend sind weder deine, noch meine Aussage 100% korrekt.
Der Tenor geht aber in die von mir genannte Richtung.

Zitat Wiki:
Durch das entgangene BSP von 41,6 Mrd. Euro gingen Steuereinnahmen in Höhe von 25,3 Prozent, also 10,5 Mrd. Euro, verloren. Dem standen Einnahmen aus der Tabaksteuer in Höhe von 10 Mrd. Euro gegenüber.
[...snip...]
Durch die Verringerung der Lebenserwartung hat das Rauchen einen deutlich entlastenden Effekt auf das Rentensystem. Weiterhin sinkt aufgrund der geringeren Lebenserwartung von Rauchern der Kostenaufwand, den diese voraussichtlich für das Gesundheitswesen durch teure Behandlung von altersbedingten Erkrankungen und vor allem für die Pflegeversicherung im Alter durch zunehmend dementen Zustand verursachen. Die Studie „The Health Care Costs of Smoking“ sagt dazu: „Falls alle Raucher aufhören würden zu rauchen, würden die Gesundheitskosten zuerst niedriger sein, aber nach 15 Jahren würden sie höher sein als in der Gegenwart.“ Andere Studien kommen jedoch zum gegenteiligen Ergebnis.

*edit1:
In alleiniger Betrachtung des Gesundheitssystems errechneten Forscher vom niederländischen Institut für öffentliche Gesundheit und Umwelt, dass die durch den Tabakkonsum verursachten Kosten für das Gesundheitssystem von den „Einsparungen“ durch das frühere Ableben der Raucher kompensiert werden. Im Alter von 20 bis zu ihrem Tod verursachen Raucher demnach 220.000 Euro Behandlungskosten, Nicht-Raucher hingegen 281.000 Euro.
http://de.wikipedia.org/wiki/Tabakrauchen#.C3.96konomische_Aspekte

*edit2:
Soziale Aspekte und Steuerausfall durch die 2,5 Tage mehr Krankheit/Jahr addiert, landet man aber bei deinem Ergebnis. Also nicht vom Betrag, aber der Tendenz.
 
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ich hab in dem link nur zu meinem vorherigen post verwiesen, wo ich eine liste mit dingen aufgezählt habe, die ebenfalls die gesundheit und somit die kassen beeinflussen/schädigen.

und ich kiffe nicht, was nu?
 
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Kinners... Das ist ja nun nicht einmal mehr "nur subjektiv"... Das ist ja schon direkt pissig...

@ohmotzky:
Mit den Kosten für strafrechtliche Verfolgung hat er aber schon recht...
Das verursacht nur Kosten... Kein Gegenwert vorhanden.

@Zornbringer:
Wenn das nicht bewusst ironisch war, bist du ein Beispiel für Verwirrtheit (welche unter akutem Einfluss von THC tatsächlich auftritt, ist ja eins der gewünschten Symptome). Oben sagst du, du lässt dir nicht sagen, dass du weniger kiffen sollst, unten du kiffst nicht. Falls es ironisch war, unterstellst du ohmotzky, dass er Alkohol trinkt. Das kannst du aber nicht beurteilen. Ich bin per se auf Grund vergangener Erfahrungen für die Legalisierung, beteilige mich hier aber auch nicht aus Eigeninteresse. Dieses als Lüge zu unterstellen ist nicht gerechtfertigt, in beiden Fällen. Das soll dich nun nicht persönlich angehen, bitte interpretiere es auch nicht derart, aber bist du gewillt, mir/uns zu sagen, wie alt du bist?

@Topic: Wobei das mit den 25 vielleicht sogar das Wünschenswerteste bisher ist, in den Kompromissen.
 
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Merle schrieb:

der ratschlag, ich solle weniger kiffen basiert ja nur auf einer annahme. das ist das, was mich gestört hat. ich habe nirgends erwähnt, dass ich kiffe. und meine aussage, ich kiffe so viel, wie ich will, basiert ebenfalls nur auf dieser annahme. also, falls ich kiffen würde, würde ich so viel kiffen, wie ich will. meine unterstellung, motzki trinkt alkohol ist also genauso gerechtfertig wie seine aussage, dass ich weniger kiffen soll. beides ist hier fehl am platz.
 
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Merle schrieb:
@ohmotzky:
Mit den Kosten für strafrechtliche Verfolgung hat er aber schon recht...
Das verursacht nur Kosten... Kein Gegenwert vorhanden.
Och das sehe ich anders, die Beamten sind ja da und müssen bezahlt werden, also können die auch etwas für ihre Bezahlung tun.
Ergänzung ()

Zornbringer schrieb:
ich hab in dem link nur zu meinem vorherigen post verwiesen, wo ich eine liste mit dingen aufgezählt habe, die ebenfalls die gesundheit und somit die kassen beeinflussen/schädigen.

und ich kiffe nicht, was nu?
Ändert aber nichts daran das du Unsinn durch anderen Unsinn rechtfertigen willst.
und ob du kiffst ist mir wurscht, Hauptsache du bist deinen Lappen los wenn du so Auto fährst.
 
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hier mal wieder ein abstraktes beispiel. die strafverfolgung sollte sich lieber um relevante sachen kümmern. während hier nen armer kiffer hochgenommen wird, vor gericht gezerrt wird für ein verfahren, was in der regel eh eingestellt wird und somit kosten für den steuerzahler entstehen (das ist eine tatsache), vergewaltigt wo anders ein rückfällig gewordener straftäter ein kleines mädchen. hätte verhindert werden können, wenn sich die strafverfolgung auf relevante, wichtige sachen konzentrieren würde.

anderes beispiel... cannabis wird legalisiert und die ressourcen für die cannabis verfolgung können sinnvoller ausgegeben werden. vielleicht für prävention? hah, das wär ja mal was.

kiffen+auto fahren = führerschein weg. keine frage. nur ist das nicht so einfach wegen der nachweißbarkeit, abbau, direkte wirkung usw. tendenziell stimme ich aber zu, dass drogenkunsum hinterm steuer nicht toleriert werden sollte. gleichzeitig müssen aber genauere richtlinien geschaffen werden. es muss mehr differenziert werden zwischen unmittelbarem konsum und konsum, der schon tage zurückliegt.
 
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Am besten man stellt Kiffer unter Artenschutz oder wie?
Wenn der Stoff im Körper nachweisbar ist hat der Körper auch damit so seine Probleme. Ergo Fahrverbot.
Wenn ich am Vortag gesoffen hätte wie ein Ochse darf ich wenn´s blöd kommt am nächsten Tag ja auch nicht fahren.
 
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Man differenziert bei der Blutanalyse schon.
Zu hohe Abbauwerte können zwar Probleme verursachen (da vermuteter Dauerkonsument), aber in erster Linie werden nur der Wirkstoff selbst und das erste Abbauprodukt in Betrachtung gezogen.
Beim Pinkeln ist das erstemal nicht erkennbar, der zeigt alles an.
Es ist aber auch Fakt, dass der Abbau langsamer und unkontrollierbarer ist als beim Alk.
 
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warum sollte man beim konsum von rauschmitteln (alkohol, cannabis, andere substanzen) in bezug auf die fahrtauglichkeit unterschiede machen? fahren unter einfluss von rauschmitteln ist verboten und hat es auch im falle einer legalisierung von cannabis zu bleiben.
dass der konsum entkriminalisiert wird, hat doch keinen einfluss auf die beurteilung der fahrtauglichkeit unter rauschmitteleinfluss.
 
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Wenn mich nicht alles täuscht ist der Konsum legal, allerdings der Besitz nicht.
 
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Lübke schrieb:
warum sollte man beim konsum von rauschmitteln (alkohol, cannabis, andere substanzen) in bezug auf die fahrtauglichkeit unterschiede machen?

wie merle schon vor dir geschrieben hat. urintest und bluttest sind zu differenzieren. beim bluttest ist soviel ich weiß ganz genau nachzuvollziehn wann der letzte konsum stattgefunden hat. der urintest ist positiv selbst wenn der konsum schon tage zurückliegt.

bei alkohol sind die messverfahren offenbar nicht so kompliziert.

aber mit deinem letzten satz hast du absolut recht. das argument hat eigentlich nichts in einer legalisierungs/entkriminalisierungsdebatte zu suchen. wir diskutieren hier ja nicht über die straffreiheit bekiffter autofahrer, sondern über legalisierung allgemein.
 
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kurz zu den verschiedenen testverfahren, wobei es in der praxis viel zu beachten gibt: im blut und urin kann man grundsätzlich quantitativ und qualitativ viele substanzen nachweisen. jeder test (egal, ob urin oder blut) hat auch grenzwerte, die einen positiven (oder grenzwertigen) oder negativen befund ergeben.

bei alkohol kann man ziemlich genau nachrechnen, wann der letzte konsum war. man geht bei erwachsenen (abhängig von vielen faktoren) vereinfacht von einem abbau von 0,15 bis 0,20 promille pro stunde aus. außerdem ist der blutspiegel grundsätzlich höher als der im atem.

bei anderen substanzen ist es nur ungefähr zu berechnen bzw. häufig eher spekulation, die durch (mehrfache) nachtestung eingrenzbar ist, wann jemand wieviel konsumiert hat.
 
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ohmotzky schrieb:
Wenn der Stoff im Körper nachweisbar ist hat der Körper auch damit so seine Probleme. Ergo Fahrverbot.
Wenn ich am Vortag gesoffen hätte wie ein Ochse darf ich wenn´s blöd kommt am nächsten Tag ja auch nicht fahren.

Ganz ehrlich verschaff dir mal etwas naturwissenschaftliche Bildung. Das ist ja ekelhaft, was du verzapft.

In deinem Körper ist alles nachweisbar - von Blei bis zu radioaktivem Kalium 40

Nur weil irgendwas in lächerlich kleinen Konzentrationen zu findet ist, hat es nicht gleich einen Einfluss.
 
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Cokocool schrieb:
Ganz ehrlich verschaff dir mal etwas naturwissenschaftliche Bildung. Das ist ja ekelhaft, was du verzapft.

In deinem Körper ist alles nachweisbar - von Blei bis zu radioaktivem Kalium 40

Nur weil irgendwas in lächerlich kleinen Konzentrationen zu findet ist, hat es nicht gleich einen Einfluss.
Wenn es keinen Einfluss hat warum nimmt man es dann?
Rausgeschmissenes Geld wenn keine Wirkung da ist.
Soviel zu deiner "Bildung" :-)
 
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