Quo vadis BTMG?

AW: Cannabis Legalisierung

pushorfold schrieb:
Der einzige der hier Lügen verbreitet bist du. ;)

Es gibt so einige Studien dazu, eine aus England.
http://www.dailymail.co.uk/health/a...es-similar-schizophrenia-damaging-memory.html
Oh mein Gott. Du hast wohl gerade den gewaltigsten Fail in der Geschichte der Menschheit los gelassen. Haben die beiden anderen ja dir ja schon klar gemacht. :)

Wir haben dich hier mit unseren Argumenten bereits gnadenlos ausgepokert. Du hast leider nicht einmal den Mut deine falschen Ansichten hier einzugestehen :)
 
AW: Cannabis Legalisierung

Von was für einem Fail redest du?
Ihr habt mich mit euren Argumenten gnadenlos ausgepokert, hoho hört hört. :rolleyes:

Ich glaube hier im Thread sind einige "Verteidiger" des Cannabis schon so in ihre Traumwelt abgedriftet, dass sie es gar nicht mehr selber merken. ;)
Viel Spass noch beim Kiffen.
 
AW: Cannabis Legalisierung

Konti schrieb:
Da ich a) an jeder Ecke was besorgen kann, und b) gerade der maßlose Hardcore-Konsum durch das Verbot eher begünstigt als verhindert wird.

Der illegale Handel wird mit einer Legalisierung nicht unterbunden. Es findet quasi nur ein Konkurrenzkampf (legaler vs. illegaler Handel) statt und der belebt ja bekanntlich das Geschäft.

Konti schrieb:
Komisch.
Warum konnte ich dann nach 3jährigem Hardcore-Konsum aufhören, ohne auch nur den Hauch von Entzugserscheinungen zu haben?

Richtige Entzugserscheinungen treten auch nur bei körperlicher Abhängigkeit auf. Die der psychischen sind sehr viel subtiler.

Konti schrieb:
Es ist völlig unerheblich, wie viel Prozent "mal" einen gekifft haben. Wichtig ist es, den Dauerkonsum einzudämmen. Und da sehe ich mit einer kontrollierten Legalisierung deutlich bessere Chancen als es derzeit der Fall ist.

Das sehe ich genau anders rum. Sowohl Gelegenheits-Kiffer als auch Hardcore-Kiffer haben dann eine Ausrede mehr: "Is ja legal!".

Zornbringer schrieb:
mit der legalisierung geht der dialog los.

Nein, siehe einen Satz darüber. Der Dialog endet bevor er beginnt, da man mit Junkies nicht reden kann.

Zornbringer schrieb:
weils verboten ist, ist das reden darüber natürlich auch dementsprechend schwer. man kann sich also nicht mal mit kollegen, familien, freunden über den konsum unterhalten.

Versuch mal mit Freunden, Familie oder Kollegen über Alkohlprobleme, Depressionen, Impotenz, Privatinsolvenz usw. usw. usw. zu sprechen. Cannabis-Konsum wird so oder so ein Tabu-Thema bleiben, da solche Thematiken nicht von der Gesetzeslage abhängen.

Zornbringer schrieb:
"du, ich kiffe jeden tag, ist das schlimm?" wer kann diese frage schon korrekt beantworten?

Jeder Mensch mit ein bisschen Sachverstand kann dir sagen, dass täglicher Konsum schlecht ist. Menschen die täglich Konsumieren sehen das i.d.R. natürlich anders. Getreu nach dem Motto: "Ich kann noch Auto fahren, ich kann noch Auto fahren, kein Problem, ich fahr ständig besoffen! Is noch nie was passiert!".

Menschen haben die Angewohnheit ihre eigenen Schwächen nicht erkennen zu wollen und alles zu relativieren. Das schließt Kiffer mit ein. Man kann jederzeit zum Arzt gehen und um Rat und Hilfe bitten. Und dank Schweigepflicht darf er das nicht mal weitererzählen :) Im Gegensatz zu Freunde, Familie und Kollegen... die werden sich nur das Maul zerreißen.

Zornbringer schrieb:
es gibt da keine gesellschaftlich definierten regeln. das zeug ist verboten, ende. nur konsumieren es halt trotzdem millionen ohne gesellschaftlich etablierte konsumregeln.

Alkohol hat "gesellschaftlich etablierte Konsumregeln" und da halten sich suchtgefährdete Personen auch nicht dran. Das ist ja der Witz an der Geschichte.

Jemand der sich selbst unter Drogen (sei es Alkohol, Gras oder was anderes) unter Kontrolle hat, braucht keine Konsumregeln und der Rest hält sich eh nicht dran.
 
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UsarXF schrieb:
Das sehe ich genau anders rum. Sowohl Gelegenheits-Kiffer als auch Hardcore-Kiffer haben dann eine Ausrede mehr: "Is ja legal!".

Nein, siehe einen Satz darüber. Der Dialog endet bevor er beginnt, da man mit Junkies nicht reden kann.

(anmerkung: als ich vor jahren mal meinem arzt auf die frage, ob ich rauche, geantwortet habe, gelegentlich rauche ich mal cannabis, da hat der sich nicht die haare ausgerissen und mir eine überweisung zu einer therapie ausgeschrieben. ich hab mir nicht mal eine kritische äußerung anhören müssen.)

zu deinen beiden aussagen: ignorance is bliss oder wie sagt man?
Ergänzung ()

pushorfold schrieb:
Von was für einem Fail redest du?

Viel Spass noch beim Kiffen.

https://www.computerbase.de/forum/threads/quo-vadis-btmg.795430/page-85#post-13229986
 
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Ich glaube hier im Thread sind einige "Verteidiger" des Cannabis schon so in ihre Traumwelt abgedriftet, dass sie es gar nicht mehr selber merken.
Viel Spass noch beim Kiffen.
Schade, dass es so enden muss, aber ich kann dich verstehen. :(

Nein, siehe einen Satz darüber. Der Dialog endet bevor er beginnt, da man mit Junkies nicht reden kann.
Wow. Das ist böse. In mehrfacher Hinsicht. Junkies sind Kiffer nun erstmal nicht. Zudem, wenn du alle Kiffer als solche bezeichnet haben solltest (bzw. das deine Intention war), dann liegst du einfach falsch.
Man kann auch hier (wie so oft) nicht alle über einen Kamm scheren.
 
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also wenn ich das hier so lese kann ich mich auch nur wiederholen:

wir reden hier nicht um eine substanz die zugelassen werden soll da nicht verfügbar sondern darum etwas legal zuzulassen.

ich kann die ganze argumentation nicht mehr hören,die legalitätsgenger tun so als ob es cannabis nicht gibt und nur durch eine legalisierung verfügbar gemacht wird.leute kommt da mal runter,cannabis ist verfügbar in deutschland,in europa und auf der ganzen welt.

die nachfrage ist nunmal enorm,und da muss sich eine gesellschaft fragen wie sie damit umgehen will.prohibition einer so weit verbreiteten substanz ist nunmal nicht möglich und die negativen folgen sind wirklich enorm.

dies wurde ja schon hier genug breitgetreten ;)

also ich als nichtkiffer und nichtraucher von legalen tabak bin trotzdem für die freigabe von cannabis,und zwar aus dem grund weil ich mit einem klar denkendem hirn sehe das die prohibition gescheitert ist.

vielleicht sollten sich einige mal wieder die prohibitionsuhr zum gemüt führen um zu sehen das ihre kleine welt die mit scheuklappen gesehen wird nicht so funktioniert wie man es gerne hätte :D

cannabis beschlagnahmt: 6.732.723g
cannabis konsumiert: 298.392.171g


toller erfolg der prohibition^^

wenn ich dealer wäre würde ich wirklich alles darum geben den status quo weiter zu behalten und alle die dagegen sprechen sind im prinzip mitschuldig das kriminelle banden weiterhin unsummen verdienen.

 
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UsarXF schrieb:
Der illegale Handel wird mit einer Legalisierung nicht unterbunden. Es findet quasi nur ein Konkurrenzkampf (legaler vs. illegaler Handel) statt und der belebt ja bekanntlich das Geschäft.
Der Spruch ist ziemlich unpassend.
"Konkurrenz belebt das Geschäft." bezieht sich darauf, daß Hersteller versuchen, bessere Produkte zu günstigeren Preisen als die Konkurrenz auf den Markt zu bringen. Das heißt nicht, daß ein "Dealer-Monopol" von Konkurrenz in irgendeiner Weise profitieren würde.

Illegaler Cannabis-Handel würde in jedem Fall weniger attraktiv, da die Gewinnspanne sinken würde, wenn das Zeug zu vertretbaren Preisen offiziell zu haben wär.
Und selbst wenn es der illegale Handel schaffen würde, die Preise zu unterbieten, hätte der Kunde trotzdem noch die Möglichkeit, nicht in ein bestimmtes Milieu eintauchen zu müssen, um sich sein Gras zu beschaffen.
Und die meisten Kunden machen davon auch Gebrauch ... kenne persönlich jede Menge Raucher, aber niemanden, der sich seine Zigaretten bei irgendwelchen Vietnamesen kauft. Die gehen alle in den Laden und kaufen versteuerte, teure Zigaretten.

Soll ich dir außerdem mal erzählen, mit was für Leuten ich durch's Gras-Kaufen z.T. in Kontakt kam?:
- Kokain-Dealer im großen Stil
- Ecstasy-Dealer im großen Stil (hatte das Zeug kiloweise da)
- Leute mit Schrotflinten und halbautomatischen Pistolen inklusive Schalldämpfer
- Streetracing-Szene
- irgend so ein Rocker, der uns ne Platte Piece mit Reichsadler und Hakenkreuz drauf verkauft hat ... mehr Sorgen machte mir allerdings seine offensichtlich mit H vollgepumpte Frau ... die restlichen "Details" möchte ich mal unerwähnt lassen ...
- sonstige finstere Gestalten

Ich hätte damals reich werden können, wenn ich für den E-Typen Pillen vertickt hätte. Gewinnspanne ca. 80%.
Das habe ich selbstverständlich nicht gemacht (auch weil ich überhaupt keine Lust hatte, in diese Szene einzutauchen). Aber ich kann nicht behaupten, daß das für einen 16jährigen nicht verlockend gewesen wäre.

UsarXF schrieb:
Das sehe ich genau anders rum. Sowohl Gelegenheits-Kiffer als auch Hardcore-Kiffer haben dann eine Ausrede mehr: "Is ja legal!".
Das ist wie gesagt völlig unerheblich.
Der Konsum von Gelegenheits-Kiffern (alle paar Monate mal) oder Leuten, die's eben nur ein mal ausprobieren, ist völlig unbedenklich. Dadurch nimmt keiner Schaden.
Wichtig ist es, den schädlichen Konsum zu verhindern. Schädlicher Konsum ist es, wenn man so wie wir damals jeden Tag, den ganzen Tag kifft.
 
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Merle schrieb:
Wow. Das ist böse. In mehrfacher Hinsicht. Junkies sind Kiffer nun erstmal nicht. Zudem, wenn du alle Kiffer als solche bezeichnet haben solltest (bzw. das deine Intention war), dann liegst du einfach falsch.
Man kann auch hier (wie so oft) nicht alle über einen Kamm scheren.

Ein Junkie ist nach meiner Defenitions jeder der regelmäßig bewusstseinsverändernde Drogen nimmt, inkl. Alkohol, wobei sich für Alkoholiker das Wort Alkoholiker durchgesetzt hat :)

Und mit jemandem der regelmäßig Drogen nimmt, kann man nicht reden. Derjenige wird seinen Konsum verteidigen. Leute die sich jedes Wochenende in der Disco die Kante geben, reagieren auf diese Kritik genau so wie Kiffer, Kosker und Heroinsüchtige. Die Argumente sind sogar die gleichen und deshalb sind für mich alle genannten Personengruppen 'Junkies'. Damit will ich diese Personengruppen nicht mal beleidigen, auch wenn mir klar ist das diese Leute das so auffassen. Das nehme ich aber in Kauf.

Zornbringer schrieb:
als ich vor jahren mal meinem arzt auf die frage, ob ich rauche, geantwortet habe, gelegentlich rauche ich mal cannabis, da hat der sich nicht die haare ausgerissen und mir eine überweisung zu einer therapie ausgeschrieben. ich hab mir nicht mal eine kritische äußerung anhören müssen.

Ein Arzt hat sich in den Lebenswandel seiner Patienten auch nicht direkt einzumischen, zumal zwischen Arzt und Patient ein Vertrauensverhältniss besteht, dass durch durch zu kritische Äußerungen zerstört werden würde. Ein Arzt ist was deinen Lebenswandel angeht ein reiner Ratgeber. Wenn du einen zu hohen Colesterinspiegel hast, dann wird er dich auf die Risiken hinweisen und dir, wenn du das möchtest(!), Ernährungstipps geben, aber er wird dich nicht wie ein Hauptschullehrer anschauzen. Und wenn du ihm sagst, dass du Heroin nimmst, dann wird er dich fragen, ob du eine Entzugs-Therapie oder Substitutions-Therapie möchtest. Er wird dir aber keine Vorträge halten, wie dumm du doch bist und was du dir überhaupt dabei denkst, Heroin zu nehmen. Denn das geht ihn nicht an!

So lange du dein Leben auch nur halbwegs geregelt kriegst und keine direkte Gefahr für dich selbst oder andere bist, ist er nur dein Arzt, nicht deine Mutter ;)

Zornbringer schrieb:
zu deinen beiden aussagen: ignorance is bliss oder wie sagt man?

Wieso Ignoranz? Wenn Cannabis erlaubt wäre, wäre jede Diskussion darüber noch noch mehr zum Scheitern verurteilt als sie ohnehin schon ist. Die Illegalität und die gesellschaftliche Inakzeptanz sind die einzigen beiden Punkte, an denen man argumentativ ansetzen kann. Wenn es diese beiden Punkte nicht mehr geben würde, wäre man einzig und allein auf die Vernunft der Konsumenten angewiesen..... und naja, Menschen sind nicht gerade dafür bekannt "vernünftig" zu handeln, sondern selbstzerstörerisch, sonst würde es derartigen Drogenkonsum gar nicht geben. Dann würden wir wie Elefanten und andere Tiere hin und wieder vergorene Äpfel fressen und gut ist, aber stattdessen perfektionieren wir ständig den Konsum von Drogen. Mehr THC-Gehalt, noch ausgefeiltere Bongs, dünnere Blättchen usw. usf.

@dacapo:

Diese Prohibtionsuhr isn Witz. Die schmeißen da willkürlich Zahlen für Deutschland, weltweite Zahlen und mexikanischen Todesopfer zusammen. Und die Erklärungen und Aufschlüsselungen der Zahlen sind mehr als schwammig, zumal diese Uhr keine "Live-Uhr" mit echten Zahlen ist, sondern mehr wie ein umgedrehter Count-Down. Da wurde einfach ein kleines PHP-Skript zusammengebastelt, dass bspw. für die Verstöße von 0 auf 230.000 zählt. Kannst ja mal an Silvester um 0 Uhr nachgucken, da steht dann 230.000 und zählt vielleicht ein wenig weiter, bis der Webmaster den Zähler wieder zurücksetzt. Sinnfreie Geschichte.

Und nochmal: Legalisierung bedeutet nicht, dass dadurch der illegale Handel einfach verschwinden würde. Die Dealer würden den Scheiß einfach günstiger verkaufen und um das erreichen (bzw. ihre Gewinnspanne nicht verringern zu müssen) den Scheiß noch mehr strecken.

Auch in NL floriert der illegale Handel. Denkst du, die ganzen Kiffer in den Coffeeshops sind alle Kiffer die es in NL gibt? Nur die, die das Geld haben, gehen darein und lassen sich für 5-8€ pro G abzocken. Der nicht-premium-Kiffer holt sich den Scheiß vom Dealer auf der Straße, der ihm das für 3-4€ verkauft. Natürlich ist das dann keine Coffeeshop-Qualität, aber wenigstens ist es für den Geringverdiener bezahlbar. Und den Scheiß hab ich mir mal reingezogen, ist genau der gleiche Rotz den du in Deutschland kriegst. Bestreut bis zum geht nicht mehr.

Aber in Deutschland haben wir ja nur Premium-Kiffer, weil Kiffer bekanntlich zu den Besserverdienern gehören, oder?
 
AW: Cannabis Legalisierung

UsarXF schrieb:

erstmal hast du alle kiffer als junkies bezeichnet, was natürlich grob verallgemeinert ist. und dann behauptest du mit junkies kann man nicht reden. für mich ist das ignorant, denn es gibt mit sicherheit auch junkies mit denen man reden kann. sonst wären sämtliche therapien ja vollkommen nutzlos.

ein junkie ist für mich übrigens jemand, der von allem im übermaß konsumiert. egal was. dazu zähle ich auch 8 stunden am tag tv, computerspiele o.ä.

junkies sind generell auch leute, die drogen als ersatz für etwas anderes nehmen. diese leute brauchen hilfe und wenn man ihnen die hand hinstreckt, dann reden die auch. die meisten sind sich ihrer misäre sehr wohl bewusst, kommen aber alleine nicht aus dieser situation raus. und deswegen muss der dialog starten.
 
AW: Cannabis Legalisierung

Warum ich auch Kiffer als Junkies bezeichne hab ich ja erläutert. Jemand der das Verhalten eines Junkies an den Tag legt, ist einer. Jemand der bspw. nur ein paar Mal im Jahr kifft oder trinkt ist für mich kein Junkie oder Alkoholiker. Genau genommen ist jemand der jeden Sommer in einer indischen Opiumhöle Urlaub macht auch kein Junkie... wobei, doch! :D

Und das sich einige Menschen ihrer Lebenssituation bewusst sind ist mir klar, gerade was Kiffen und Trinken angeht, hören viele ja auch von selbst irgendwann auf und das ist auch gut so. Und wenn jemand Hilfe braucht, um mit dem Kiffen/Trinken/Koksen/... aufzuhören, dann soll er diese auch bekommen. Leuten die ein traumatisches Leben hatten, nach X Jahren fixen von der Nadel losgekommen sind und heute ein mehr oder weniger normales Leben führen zolle ich übrigens höchsten Respekt.

Wenn jemand aufgrund von (noch so kleinen) psychischen Probleme jeden Tag kifft und einsieht, dass das Scheiße ist, dann soll derjenige sich Hilfe holen und seine Probleme irgendwie in den Griff kriegen.

Aber nach Legalisierung zu schreien, nur um mit guten Gewissen kiffen zu können.... das halte ich für den falschen Weg, weil die Argumente einfach nur scheinheilig sind.

Sind wir doch mal ehrlich... warum wollen Kiffer legalisierung? Damit sie ungestört und mit guten Gewissen kiffen können! Genau so wie Kokser für die Legalisierung von Koks sind - damit sie ungestört und mit guten gewissen Kosken können!

Das mit der Dealer-Kriminalität und der Aufklärung und palavaer, das ist eine fadenscheinige Argumentation und wie gesagt scheinheilig. Als ob das den 0815-Kiffer interessieren würde...
 
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UsarXF schrieb:
Aber nach Legalisierung zu schreien, nur um mit guten Gewissen kiffen zu können.... das halte ich für den falschen Weg, weil die Argumente einfach nur scheinheilig sind.

Sind wir doch mal ehrlich... warum wollen Kiffer legalisierung? Damit sie ungestört und mit guten Gewissen kiffen können!

hardcore kiffer interessiert die legalisierungsdebatte einen schei.... die holen sich einfach weiterhin ihr zeugs. das hat auch nichts mit dem gewissen zu tun. hypothetisch: wieso sollte ich denn ein schlechtes gewissen haben, wenn ich mir gras bei einem guten kollegen kaufe? weil ich gegen das gesetz verstoße?

die leute, die ernsthaft für die legalisierung sind, haben andere motivationsgründe. gesellschaftliche akzeptanz und toleranz primär. aber auch kontrollierter anbau und keine schädlichen streckmittel mehr für das zeug. und die dunklen gestalten im schwarzmarkt verschwinden hoffentlich auch über kurz oder lang oder wenden sich der nächsten (verbotenen) droge zu und decken einen anderen markt ab.
 
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Ein Junkie ist nach meiner Defenitions jeder der regelmäßig bewusstseinsverändernde Drogen nimmt, inkl. Alkohol, wobei sich für Alkoholiker das Wort Alkoholiker durchgesetzt hat
ein junkie ist für mich übrigens jemand, der von allem im übermaß konsumiert. egal was. dazu zähle ich auch 8 stunden am tag tv, computerspiele o.ä.
Beides falsch. Was ihr meint sind süchtige oder Suchtverhaltensmuster (Regelmäßigkeit).
Zum Junkie gehören noch andere Faktoren.

Wiki:
Der Begriff bezeichnet weniger sozial unauffällige, als vielmehr stark von ihrem Drogenkonsum gezeichnete Süchtige. Das typische Erscheinungsbild eines Junkies ist oft geprägt von starker Gewichtsabnahme, begleitet von allgemeiner Verwahrlosung des äußeren Erscheinungsbildes und der inneren Gefühls- und Gedankenwelt. Eine zusätzliche Belastung erfolgt auch durch Strafverfolgung und Verunreinigung der häufig aus dubioser Quelle bezogenen Drogen, aber auch durch deren psychische und physische Auswirkungen selbst.

Die Beschaffung von Rauschmitteln (zum Beispiel Heroin oder das aus dem Kokain gewonnene Crack) nimmt für einen Junkie oft die höchste Priorität im täglichen Leben ein.

Da bitte ich die eigenen Definitionen nochmals zu überdenken...
 
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pushorfold schrieb:
Von was für einem Fail redest du?
Ihr habt mich mit euren Argumenten gnadenlos ausgepokert, hoho hört hört. :rolleyes:

Ich glaube hier im Thread sind einige "Verteidiger" des Cannabis schon so in ihre Traumwelt abgedriftet, dass sie es gar nicht mehr selber merken. ;)
Viel Spass noch beim Kiffen.

Ach ja wenn einem nichts mehr einfällt muss man schon sein gegenüber als "abgedreht" titulieren.
Der verlinkte Tierversuch ist nun wirklich billigst zum Ergebnis führend.

but when asked to make rapid and accurate decisions following a joint of cannabis, the cross-talk between these parts of the brain was not normal.

Read more: http://www.dailymail.co.uk/health/a...izophrenia-damaging-memory.html#ixzz2GN884cFk

Ja wer genaue Entscheidungen Treffen muss, der Kifft und säuft nicht. Und es ist jedem Kiffer klar wie sich der Rausch auswirkt.
Deshalb trinken wir Kaffee, wäre dieser nicht schwarz und lecker und WÜRDE WACH MACHEN! so würden wir kein Kaffee trinken.

He said super-strong versions of cannabis – known as ‘skunk’ – contain a higher proportion of the active ingredient THC and would most likely have an even more pronounced effect.

Read more: http://www.dailymail.co.uk/health/a...izophrenia-damaging-memory.html#ixzz2GN8KToCi

Skunk ist ein Klassiker, da gibt es weitaus stärkere Sorten. Hier muss man relativieren. Es kommt auf die Wirksame Menge an stärkeres Cannabis = weniger Schadstoff den man inhalieren muss. (Verbrennung)
Vodka trinkt man normalerweise nicht aus dem Maßkrug, auch wenn das manch einer hinbekommt und danach nicht mal Ausfallerscheinungen hat.

Im Test wurde ein Synthetisches Cannabinoid Verwendet (CP99540 45 x stärker als thc)
Da ist es kein Wunder. Gerade die Synthetischen Cannabinoide, die auch in den Legal highs eingesetzt werden sind gefährlich, da man sich an diesen im Gegensatz zum thc überdosieren kann.
(Der kram kommt aus Chinesischen Labors wo es als Abfallprodukt der Pharmaindustrie hergestellt wird. Diese ist immer noch auf der suche nach einem Patentierbaren synthetischen THC-Derivat)

So hat dieser Test mit der Praxis nichts zu tun!

@UsarXF
du bist seit August 12 hier angemeldet und hasst 250 beiträge geschrieben.
DU JUNKIE ;)

Es gibt Wochen da gehe ich als Alkoholiker durch, da gönne ich mir nach der Arbeit ein (einziges) Feierabendbier und das 7x die Woche. Gerade bei meinem Praktikum mit sehr harter körperlicher Arbeit, tat ein eiskaltes Bier nach 45°C am Plasmaschneider einfach gut.

Umgekehrt kann ich sehr wohl zwischen Mißbrauch und Genuß differenzieren.
Wenn ich 4-5x im Monat einen Kiffe, habe ich keine Probleme.

gruss
 
AW: Cannabis Legalisierung

tonttu schrieb:
du bist seit August 12 hier angemeldet und hasst 250 beiträge geschrieben.
DU JUNKIE ;)

Dann bin ich dafür Diskussions-Foren zu legalisieren, damit ich in der Gesellschaft nicht als Diskussions-Junkie abgestempelt werde! Oder ich mach ne Polit-Talkshow und beerbe Beckmann...

tonttu schrieb:
Wenn ich 4-5x im Monat einen Kiffe, habe ich keine Probleme.

Noch nicht... aber wenn es trotz allen Risiken so bleibt, congratz!

tonttu schrieb:
Es gibt Wochen da gehe ich als Alkoholiker durch

Nochmal congratz, du darfst dich offiziell als 'suchtgefährdet' bezeichnen. Ein traumatisches Erlebnis (da reicht schon plötzliche Arbeitslosigkeit) und du bist mitten drin statt nur dabei ;)
 
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AW: Cannabis Legalisierung

UsarXF schrieb:
Und nochmal: Legalisierung bedeutet nicht, dass dadurch der illegale Handel einfach verschwinden würde. Die Dealer würden den Scheiß einfach günstiger verkaufen und um das erreichen (bzw. ihre Gewinnspanne nicht verringern zu müssen) den Scheiß noch mehr strecken.
Ich weiß nicht, in welcher Welt du lebst, aber die Realität ist es nicht.
Auf den Teil meines vorherigen Posts zu dem Thema bist du überhaupt nicht eingegangen.
 
AW: Cannabis Legalisierung

UsarXF schrieb:
Noch nicht... aber wenn es trotz allen Risiken so bleibt, congratz!

Nochmal congratz, du darfst dich offiziell als 'suchtgefährdet' bezeichnen. Ein traumatisches Erlebnis (da reicht schon plötzliche Arbeitslosigkeit) und du bist mitten drin statt nur dabei ;)

bissl ot aber ich finde es etwas anmaßend solche äußerungen in den raum zu stellen. zwei sätze und schon ne prognose parat. sehr kurzsichtig.
 
AW: Cannabis Legalisierung

UsarXF schrieb:
Noch nicht... aber wenn es trotz allen Risiken so bleibt, congratz!

Nochmal congratz, du darfst dich offiziell als 'suchtgefährdet' bezeichnen. Ein traumatisches Erlebnis (da reicht schon plötzliche Arbeitslosigkeit) und du bist mitten drin statt nur dabei ;)

Wieso sollte ich plötzlich mehr konsumieren? Ich habe noch anderes zu tun. Sport, hobbies etc.
Das kann mal mehr (festival, oder eine feier) oder auch weniger wichtige arbeit etc.
der bierkonsum schwankt auch. plötzliche arbeitslosigkeit hatte ich schon. da habe fast nichts getrunken ;)
nützt ja nichts.
ich trinke auch nicht täglich bier. manchmal eine woche täglich ein feierabendbier. und manchmal auch mal eine bis zwei wochen nichts.
 
AW: Cannabis Legalisierung

Für Drogenkonsum gibt es keinen rationalen Grund. Die Frage, warum du plötzlich mehr konsumieren solltest, ist die gleiche Frage, wie die, warum du überhaupt konsumieren solltest.

Und sobald du mehr als eine Droge konsumierst, bist du de facto "akut suchtgefährdet". Damit ist nicht gesagt, dass du dir irgendwann die Birne komplett zukiffst, zum Alkoholiker wirst oder schlimmer... aber die Gefahr dafür besteht. Es gibt halt Menschen, die dazu neigen, sich vollzuballern und andere wiederum gar nicht. Wieso, weshalb, weswegen muss man im Einzelfall abklären, aber das kann nur ein Psychiater in wochenlangen Gesprächen herausfinden. Eine gewichtige Rolle spielt dabei auch die Verhaltensgenetik. Manche sind einfach so.

Und da es viele suchtgefährdete Menschen gibt, halte ich es für nicht so clever, zusätzlich zum Alkohol noch Gras zu legalisieren.
 
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UsarXF schrieb:
Und da es viele suchtgefährdete Menschen gibt, halte ich es für nicht so clever, zusätzlich zum Alkohol noch Gras zu legalisieren.
Gerade deswegen sollte man es legalisieren. Kann der suchtgefährdete es in der Apotheke kaufen, so gerät er nicht an Dealer die auch härtere Drogen verkaufen, sondern bleibt beim Cannabis.

Auch würden weniger Jugendliche komsumieren. Denn was illegal ist, ist interessant. Ist es legal wirds vielleicht nur mal probiert und fertig.

Nicht zu vergessen die Steuereinnahmen. Jedes Gramm wäre mit 19% Mwst versteuert. Dazu fällt auch noch die kostenintensive Strafverfolgung weg.

Die Illegalität verhindert den Konsum nicht im geringsten, man erhält die Drogen an jedem Schulhof. Dann kann man es auch gleich legalisieren und Steuern darauf nehmen.
 
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@WhiteShark
Kann der suchtgefährdete es in der Apotheke kaufen, so gerät er nicht an Dealer die auch härtere Drogen verkaufen, sondern bleibt beim Cannabis.
Sagt wer? Wo ist der Beleg oder die empirische Studie zu dieser Behauptung?

Auch würden weniger Jugendliche komsumieren. Denn was illegal ist, ist interessant. Ist es legal wirds vielleicht nur mal probiert und fertig.
Aha- Damit widersprichst Du Deiner Aussage, dass eine Legalisierung von Cannabis etwas helfen würde - Im Gegenteil. Die Jugendlichen würden lt. Deiner Aussage zum interessanten, noch härteren Zeug wechseln.

Alkohol dient als Beweis, dass legale Drogen eben nicht probiert werden "und fertig".

Nicht zu vergessen die Steuereinnahmen. Jedes Gramm wäre mit 19% Mwst versteuert. Dazu fällt auch noch die kostenintensive Strafverfolgung weg.
Stimmt. Jedoch öffnet man erneut die Büchse der Pandora, weil nicht abzusehen ist, welche Folgekosten durch die Legalisierung auf den Staat zukommen.

Die Illegalität verhindert den Konsum nicht im geringsten, man erhält die Drogen an jedem Schulhof. Dann kann man es auch gleich legalisieren und Steuern darauf nehmen.

Wieder diese völlig abstruse Argumentation. Ein Verbot ist ein gesellschaftliches Statement, das etwas nicht in Ordnung ist und starfrechtlich verfolgt wird.
Nur weil 99% der Menschheit falsch parkt, oder die Geschwindigkeit überschreitet, ohne jemanden zu gefährden, so ist es trotzem nicht OK.
Sonst könnte man jede kriminelle Tat legalisieren und Steuern drauf nehmen. Welch wunderschöner Ort würde dadurch entstehen.
Es gäbe schliesslich keine verbrechen mehr....
 
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