AW: Cannabis Legalisierung
@konti
Na, damit Spießbürger wie du den Zeigefinger heben und ihre Mitmenschen anschwärzen und verpetzen können, wenn sie jemanden beim Brechen dieser Regeln erwischen natürlich
Du gibst dir aber echt Mühe, hier immer noch absurderen Schwachsinn abzulassen, was?
Sag mal, was legst Du denn für ein Diskussionsniveau hier an den Tag? Wie wärs mal mit Argumenten statt Phrasendrescherei und Verunglimpfung? Nenne mir mal nur einen vernünftigen Grund (vom Ist- Zustand mal abgesehen - Die Menschheit will sich ja verbessern), eine Droge zu legalisieren. Ganz abgesehen vom derzeit praktizierten Konsum und Verfolgungsarten und von der legalität anderer Drogen.
Wer ohne zu Gucken auf die Straße latscht -am besten noch bei Rot- und dann überfahren wird, hat's echt nicht anders verdient. Nennt sich "Natürliche Auslese".
Der Mensch schätzt allerlei Alltagsrisiken nicht reell ein. Ganz einfach. Wenn dies in einem Sektor zu oft passiert, wird die Gesetzgebung tätig. Die Droge an sich ändert das Einschätzungsvermögen. Wenn man also vorher schon oftmals daneben greift, so wird es unter Drogeneinfluss noch häufiger passieren.
1. Cannabis bliebe auch im Fall einer Legalisierung immer noch absolut illegal für Minderjährige.
Du schreibst Doch die ganze Zeit, dass das keinen Unterscheid macht! Wenn der Jugendliche kiffen will, dann tut er das so oder so.
DAS ist doch immer Eure Argumentation! Was soll denn das dann plötzlich bringen?
Wieso sollte Kiffen für einen Minderjährigen (wie die Praxis bei Alkohol zeigt) dann plötzlich als schädlich oder gefährlich eingestuft werden, wenn es an jeder Straßenecke zu haben ist und der Konsum in aller Öffentlichkeit erfogen darf und es doch so harmlos ist?
Da soll ein Verbot dann plötzlich "wirken"? Wenn der Vorbildcharakter von den Konsumenten ein ganz anderer ist?
Cannabis ist so beliebt, weil es bekanntermaßen nicht nur illegal, sondern -im Vergleich zu anderen Drogen- auch noch ziemlich ungefährlich ist.
Falsch- Cannabis ist so beliebt, weil man die Nachwirkungen des Rausches nicht wie z.B. nach dem Alkoholkunsum nicht als Quittung präsentiert bekommt und weil einem eingeredet wird, dass es harmlos sei.
Du -und andere- müssen endlich mal raffen, daß man Cannabis nicht mit den harten Drogen gleich setzen kann. Beide funktionieren anders und werden auch anders in der Gesellschaft wahrgenommen. Und beide sollten auch gesetzlich entsprechend unterschiedlich behandelt werden.
Ihr müsste endlich mal raffen, dass Cannabis eine Droge ist und keine Limo. Keine Droge kann mit einer anderen gleichgesetzt werden. Sollen wir jetzt ein Institut auf Kosten der Steuerzahler einrichten, die unterschiedlichste Drogen testet und dann mit unterschiedlicher Abstufung freigibt?
Am besten einen Drogenführerschein einführen, wer Charakterlich dazu geeignet ist, diverse Arten von Drogen konsumieren zu dürfen?
Gehts noch?
@Zornbringer
leider ist es unmöglich das zu "raffen", wenn man keine erfahrungen damit hat. ich kann dir erklären wie knoblauch schmeckt aber dadurch weißt du trotzdem nicht wie er schmeckt.
Na gut- Dann last uns mal alles ein wenig koksen - Sonst rafft man ja nicht, wie das Zeug wirkt.
Die Argumentation wird immer abstruser
trotzdem ist es richtig, dass cannabis im vergleich zu allen anderen substanzen, auch alkohol, am harmlosesten ist.
Falsch- Es ist nicht harmloser. Wie bereits oben geschrieben, sind die direkten Folgen des Rausches nicht mit hohen körperlichen Leiden zu bezahlen, was sie harmloser erscheinen lässt! Die körperlichen Schäden sind also nicht so hoch.
@zornbringer
für viele andere ergeben sich aber zusätzlich noch therapeutische anwendungsmöglichkeiten. cannabis hat medizinische indikationen, ist also mehr als nur eine "spaß droge".
Zum hundertsten Mal:Auf medizinische Indikation ist Cannabis bereits heute erhältlich. Nebenwirkungen gibt es auch da- Nur sind diese anders geartet.
Grüße
Zero (der Spießbürger

)
p.S. Ich betone noch einmal. Das hier ist kein Kriegsschauplatz, wo man jemandem an die Gurgel gehen muss, der nicht seiner Meinung ist. Hier werden Meinungen, Erfahrungen und Argumente ausgetauscht. In meinen Augen sollte dies auf höfiche Art und Weise stattfinden und mit einer gewissen emotionalen Distanz zum Thema. Ich bitte Euch alle, das Geschriebene weniger persönlich zu nehmen und einen etwas neutraleren Blick über die Sachlage schweifen zu lassen.
Langfristiges Ziel der Gesellschaft, kann es doch nur sein, sich von allen Drogen loszusagen und die Glücks-, Beruhigungs oder auch Rauschzustände vermehrt wieder auf natürliche Weise erleben zu können.
Die Momente des Glücks, der Geselligkeit, Gelassenheit und Zufriedenheit werden sich in der heutigen Zeit des Leistungsdrucks, des Egoismus und der gesellschaftlichen Härte auch aufgrund von kompromissloser Individualisierung auf fast null heruntergefahren.
Diese momente holt man sich, wenn man sie sonst schon nicht so oft erlebt, auf Knopfdruck per Chemie.
Die Lebensart und die Basis muss geändert werden anstatt noch weitere Wege des Zudröhnens und Abdriftens zu schaffen, um den derzeitigen Lebensstil erträglicher zu machen.