C
cerasus
Gast
AW: Cannabis Legalisierung
Also verstehe ich dich richtig? Du bist fahrlässig, also nimmst in Kauf süchtig zu werden, bekommst Psychosen, wirst Schizophren usw, und dann soll der Staat für deine Heilung investieren? Wofür? Damit du wieder konsumieren kannst?
Die meisten Krankheiten werden durch indirekte Handlung hervor gebracht. Wenn ich zum Beispiel seit 40 Jahren am Schreibtisch sitze, werde ich bestimmt Rückenschmerzen haben. Das ist nun mal so. Aber man kann das ja nicht direkt verhindern. Oder wenn du dich erkältest, dann hast du dich eben erkältet. Du kannst ja nicht viel dafür, außer du hast die Nacht nackt draußen verbracht.
Aber bei Drogenkonsum ist es ja anders. Du weißt ja von vornherein, dass das gefährlich ist, Krankheiten auftauchen werden, usw. und dennoch konsumierst du weiter. Nimmst das also in Kauf. Gut von mir aus, aber dann siehst du auch selbst zu wie du später deine Krankheiten behandeln lässt, also aus eigener Tasche.
Ich, der so ein Zeug nicht nimmt, soll dir das alles bezahlen nachdem du krank wirst oder die Krankenkassen? Bin ich bescheuert oder die Krankenkassen?
Und das mit den Opiaten finde ich fragwürdig. Ja, ich denke staatlich festgelegte Dosierungen wären in der Tat einfacher Hand zu haben. Dennoch heißt es ja nicht, dass es zu wenigen Überdosierungen kommen würde. Man hätte aller höchstens die Zeit des Todes (des Vorfalles) hinausgezögert, mehr nicht.
mfg
Also verstehe ich dich richtig? Du bist fahrlässig, also nimmst in Kauf süchtig zu werden, bekommst Psychosen, wirst Schizophren usw, und dann soll der Staat für deine Heilung investieren? Wofür? Damit du wieder konsumieren kannst?
Die meisten Krankheiten werden durch indirekte Handlung hervor gebracht. Wenn ich zum Beispiel seit 40 Jahren am Schreibtisch sitze, werde ich bestimmt Rückenschmerzen haben. Das ist nun mal so. Aber man kann das ja nicht direkt verhindern. Oder wenn du dich erkältest, dann hast du dich eben erkältet. Du kannst ja nicht viel dafür, außer du hast die Nacht nackt draußen verbracht.
Aber bei Drogenkonsum ist es ja anders. Du weißt ja von vornherein, dass das gefährlich ist, Krankheiten auftauchen werden, usw. und dennoch konsumierst du weiter. Nimmst das also in Kauf. Gut von mir aus, aber dann siehst du auch selbst zu wie du später deine Krankheiten behandeln lässt, also aus eigener Tasche.
Ich, der so ein Zeug nicht nimmt, soll dir das alles bezahlen nachdem du krank wirst oder die Krankenkassen? Bin ich bescheuert oder die Krankenkassen?
Willst du jetzt Cannabis und andere Opiate wegen der Medizin legalisiert haben oder für die Konsumierung? Das erstere ist verständlich, das zweite ja nicht, denn die Konsumente konsumieren es ja nicht, weil sie geheilt werden wollen, sondern wollen im Rauschzustand sein. Und das hat bestimmt keine therapeutische und heilende Wirkung. Denn nur der Arzt kann dir das verschreiben, du dir das selbst ja nicht. Also sollten wir hier vielleicht auch eine andere Lösung finden, wie du ja für Ecstasy, Anabolika und Amphetamine vorgeschlagen hast? Oder Cannabis als eine Extrawurst behandeln?Mit den anderen von dir genannten Mitteln kenne ich mich nicht ganz so gut aus wie mit Cannabis und den Opiaten. Aber ich weiß, dass deren therapeutischer und heilender Effekt nahezu gleich null ist. Deswegen müsste man da vielleicht eine etwas andere Lösung finden.
Auch nach der Legalisierung werden die Dinger etwas kosten. Die meisten abhängigen müssen 24Std am Tag deswegen sich mit Geldbeschaffung rumplagen, weil sie ja abhängig sind und nicht weil sie wenig Geld haben. Es gibt natürlich arme Schlucker, die haben kein Geld, prostituieren dann, aber es gibt viele reiche Leute, die haben keine Geldsorgen. Dennoch müssen sie auch irgendwann mit Geldsorgen rechnen, weil ihnen irgendwann 2x/3x in der Woche nicht ausreicht. Es werden immer mehr. Ich sehe keinen Grund warum sich das nach der Legalisierung verändern sollte. Die müssen dann nicht mehr auf die Straße gehen und was besorgen, sondern gehen dafür in ein Geschäft. Dennoch billig werden die Dinger bestimmt nicht, so wie du es annimmst. Denn man möchte daran ja auch Gewinn machen und der Staat muss besondere Maßnahmen treffen, damit alles reibungslos abläuft.Mit "Erleichterung" meine ich, dass die ganzen negativen Begleiterscheinungen der Kriminalisierung wegfallen würden. Das heißt, der Betroffene müsste sich nicht mehr 24Std am Tag mit Geld- und Drogenbeschaffung rumplagen. Daraus folgt, dass er weiterhin soziale Kontakte pflegen könnte, ggf. sogar einer Arbeit nachgehen könnte
Lügen tut jeder. Keiner zwingt jemanden zu lügen, wieso sollte man denn lügen? Ich dachte da gibt es nichts "Schlimmes" an Drogen, also wieso lügen? Das wäre doch ein Anzeichen dafür, dass doch etwas mit einem nicht stimmt oder (den Staat belügen lasse ich mal weg) ? Und offener mit ihrer Sucht würden sie nicht umgehen, wie kommst du nur darauf? Wenn einer doch offen damit umgehen würde, würde er direkt eine Klinik besuchen. Auch wenn Drogen heute verboten sind, freut sich der Staat und das Volk, wenn einer mit seiner Sucht offen umgeht. Aber das tun ja die wenigsten. Wieso sollten sie plötzlich nach der Legalisierung offener sein? Der Suchti bleibt ein Suchti. Der, der offen damit umgehen möchte, kann es auch jetzt tun. Und zu seiner Gesundung führt nur eine Heilung durch therapeutische Maßnahmen, keine Legalisierung oder Illegalisierung.Dazu kommen viele weitere (in deinen Augen wahrscheinlich erstmal) "Kleinigkeiten", wie, dass der Betroffene nicht mehr soviel lügen muss, weil er mit seiner Sucht offener umgehen könnte. Er müsste sich nicht dauern vor der Polizei in Acht nehmen, usw usf
Das wären auf alle Fälle alles Faktoren, die zu seiner Gesundung beitragen würden. Mit der aktuellen Kriminalisierung ist genau das Gegenteil der Fall.
Und das mit den Opiaten finde ich fragwürdig. Ja, ich denke staatlich festgelegte Dosierungen wären in der Tat einfacher Hand zu haben. Dennoch heißt es ja nicht, dass es zu wenigen Überdosierungen kommen würde. Man hätte aller höchstens die Zeit des Todes (des Vorfalles) hinausgezögert, mehr nicht.
mfg