Quo vadis BTMG?

AW: Cannabis Legalisierung

Die Suchtbolzen werden sich immer selber Belügen, da nützen keine Argumente.
Die Gegenfraktion ist leider keinen Deut besser wie dein Kommentar zeigt.

Emotionales diskutieren ist ja OK. Aber man sollte schon akzeptieren das es von der eigenen Meinung abweichende Ansichten gibt.

Ich merke nur: Das Verbot funktioniert nicht. Es wird viel Geld ausgegeben für etwas das nicht klappt. Mein Sohn wird auf eine Schule gehen auf der es an jeder Ecke Dope gibt, aber es gibt keine Kita Plätze, die Kindergärten und Schulen sind überfüllt und in Summe verliert jeder Schüler in D ein Schuljahr wegen ausgefallenen Stunden. Demgegenüber sind die paar Kiffer die ich kenne ziemlich unauffällig. Eine Legalisierung ist nicht risikofrei, aber die in meinen Augen nicht riskanter als das Verbot. Man sollte es mal probieren.

Aber es wird eh nix passieren. Kein relevanter Politiker wird seinen Kopf für so ein Thema vor strecken. Und da geht es nicht um Argumente und Fakten sonder um eine simple Abwägung: Der träge Kiffer steht nicht in der Wahlkabine, der konservative Opa schon. Mit der Legalisierungsdebatte kann man keine Wählerstimmen gewinnen.
 
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Noxiel schrieb:
Kiffen auf Kosten der Intelligenz
Wer als Jugendlicher viel kifft, gefährdet nicht nur seine Intelligenz. Der Drogenkonsum beeinträchtigt auch das Gedächtnis und vermindert die Konzentrationsfähigkeit. Das zeigt eine Langzeitstudie von US-Wissenschaftlern.
Vielleicht ein neuer Aspekt in der Diskussion, warum Cannabis nicht legalisiert werden sollte.

Das ist kein neuer Aspekt, das ist Rabulistik! Denn wer als Jugendlicher viel SÄUFT gefährdet seine Intelligenz. Ist das jetzt ein Grund Alkohol zu verbieten?
Deiner Meinung deutlich DAFÜR. Würde ein Alkohol-Verbot die Leute vom Trinken abhalten? - :lol: Nein funktioniert nicht.

Im gegenteil es ist en vouge sich als 12 Jähriger das erste mal so richtig VOLLLAUFEN zu lassen. Mit dem Segen der Eltern, denn das gehört ja dazu. Heute ist es normal Jedes Wochenende einen Vollrausch zu haben, oder die Einstellung dass man OHNE Alkohol keinen Spass hat. Diese Einstellung treffe ich bei vielen Menschen an. Wenn ich dann mal nüchtern richtig feiere dann sind viel erstaunt wie das geht. (der feiert wie sau und das ohne Alkohol)

Als Jugendlicher (in den USA ist Alkohol erst ab 21 erlaubt) sollte man generell sich nicht besaufen oder bekiffen.
Mmn sollte Cannabis ab 18 erhältlich sein, GENAUSO WIE DAS "KULTURGUT" Wein und Bier!
Zu deinem Aspekt: Das verbot verhindert in keinster Weise dass Jugendliche Kiffen Im Gegenteil.

Jetzt verhindert die Prohibition nicht das Jugendliche kiffen. Würde eine Legalität daran was ändern?
Wenn jetzt von Heute auf morgen Cannabis Legal wäre, würden dann Ganz Deutschland sich einen Joint anzünden?Mitnichten! Wer kein Cannabis konsumiert, wer wird es auch nicht tun weil es legal ist.
Ist das so schwer zu verstehen?
Das Verbot hält mich nicht davon ab. Und ich darf mit 30 bitte entscheiden ob ich mir jetzt einen Dübel genehmige oder nicht.

Da brauche ich nicht die heuchlerische Drogenbeauftragte, die nichts tut außer Lobbypolitik. (Keine Warnung vor Verunreinigtem Cannabis, wie in anderen Ländern, keine Bewegung - 0 nichts)
Keine Aufklärung - nur Dämonisierung mittels LÜGEN und der Propaganda der 1925er...

Würden die vehementen Befürworter des Verbotes denn Kiffen wenn Cannabis legal wäre?

Was hier nicht betrachtet wurde (ich habe nicht den ganzen Thread gelesen) ist dass bis in die 1925er Jahre Cannabis in Deutschland legal war.
Das Verbot hatte nichts mit der Gefährlichkeit zu tun, sondern mit Handelsinterressen Deutschlands, das sich so seine JA Stimme für das Verbot erkaufte.
Auch in den USA gab es "speak easys" wo man legal Cannabis erwerben konnte.


Eine legalität würde sehr wohl dem schwarzmarkt zum teil das Wasser abgraben. - Genau dieser Wächst nun in Holland wieder.
Dank Deutschland und Frankreich.
Beide Länder machten sich sorgen dass ihre Schäfchen über die Grenze fahren und was kiffen. Nun wurden einige grenznahe Shops geschlossen oder dürfen nur an einheimische Verkaufen.

WAS IST WOHL DIE FOLGE DES VERBOTES. - Bingo es haben mehrere illegale Coffeeshops eröffnet.
Das verbot hat wieder nicht geholfen, sondern schadet ehrlichen Betreibern, schadet dem konsumenten (qualität), verhindert steuereinnahmen, und sorgt dafür dass das geld in den händen des organisierten verbrechens ist.

dagegen hält man dann mit mehr polizei, kontrollen und überwachung...
 
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ZeroZerp schrieb:
Man muss endlich lernen, sämtliche Arten von Rauschmitteln, die eine Abhängigkeit jeglicher Art herbeirufen gleich zu behandeln.
Ok, also einheitliche Legalisierung bzw. Verbot für:
Tabak, Kaffee, Zucker, Koks, Heroin, ...

Ne sorry, hast Recht. Ich lag da vorhin total falsch mit meiner dämlichen Differenziererei.
Man muss natürlich alles gleich behandeln.
Ergänzung ()

Seppuku schrieb:
In wie weit in puncto Wahrnehmung und Konsum siehst du riesige Unterschiede?
Wenn man auf der Straße eine Zigarette raucht, ist das "normal", wenn man mit ner Flasche Bier durch die Gegend läuft, wird man schief angeguckt.

Alkohol wird von den meisten nur in Form eines Genussmittels konsumiert (guter Wein, guter Whiskey, etc. .. so daß man kaum einen Rausch bemerkt) und zum Feiern (und dann oft in zu hohen Mengen).
Zigaretten werden meist den ganzen Tag über geraucht (in Pausen, etc.). Zigarren und Pfeife sind ja eher unpopulär.

Bei Alkohol hat jeder nur davor Angst/Respekt, auf ein mal zu viel zu trinken.
Bei Tabak ist es genau umgekehrt. Da hat keiner Angst vor dem aktuellen Konsum an sich, sondern höchstens vor den Langzeitschäden.

Das waren jetzt nur einige Beispiele. Es sind eben komplett unterschiedliche Mittel. Und Cannabis ist noch mal komplett unterschiedlich.
Man kann daher nicht bei allen Mitteln die selben Maßstäbe ansetzen. Man muss sie viel mehr alle für sich betrachten.
Diese Vergleiche bringen einen nicht weiter. Ein Vergleich ist auch kein Argument (gilt natürlich in beide Richtungen).

Seppuku schrieb:
Die Sensibilisierung im Bezug auf Zigaretten und Alkohol ist noch nicht einmal ansatzweise gelungen bzw. ein verantwortungsbewusster Umgang wurde noch nicht ansatzweise erreicht. Warum also eine weitere Substanz auf den Markt werfen und hoffen, dass die Bevölkerung mit dieser vernünftig umgeht
Für diese Sensibilisierung wird halt auch überraschend wenig getan.
Eine Kampagne mit ein paar netten Bildern, die nicht ernst genommen wird, bringt eben nichts. Dieses Thema (Drogen und Sucht im Allgemeinen) gehören in die Schule. Ich weiß ja nicht, wie das heute ist, aber bei uns gab es damals sage und schreibe eine einzige Schulstunde, in der mal irgend so ein "Sozialheini" vorbei kam, und uns ein bisschen was über Waffen und Drogen erzählt hat. Das war's!

Übrigens bedeutet eine Legalisierung nicht, daß man irgendwas auf den Markt wirft. Auf "dem Markt" ist Cannabis eh schon. Hier geht's eher darum, den Markt zurück zu erobern.

Eventuell wär's auch tatsächlich sinnvoll, zumindest erstmal den medizinischen Gebrauch zu legalisieren. Dann müssten die Leute sich in der Apotheke auf die Risiken und Nebenwirkungen hinweisen lassen. Und so Beipackzettel sind ja eh immer ziemlich abschreckend. Ich habe z.B. in der Tat mehr Angst vor einer Ibuprofen als vor einem Joint.

gaunt schrieb:
Eine Legalisierung ist nicht risikofrei, aber die in meinen Augen nicht riskanter als das Verbot. Man sollte es mal probieren.
Das sehe ich auch so.
Vor allem sehe ich es auch als Chance dafür, daß man sich generell mal mehr mit dem Thema auseinander setzt.
Selbst wenn die Regierung mal wieder pennt, und nicht ausreichend für Aufklärung sorgt ... wenn Cannabis legalisiert würde (und sei es nur in Apotheken als Medizin), würde das sicher durch alle Medien gehen, und es würden Gefahren, Risiken und biologische Hintergründe erläutert werden. Und seriösen Sendungen glaubt man halt auch.
 
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Konti schrieb:
Vor allem sehe ich es auch als Chance dafür, daß man sich generell mal mehr mit dem Thema auseinander setzt.
Selbst wenn die Regierung mal wieder pennt, und nicht ausreichend für Aufklärung sorgt ... wenn Cannabis legalisiert würde (und sei es nur in Apotheken als Medizin), würde das sicher durch alle Medien gehen, und es würden Gefahren, Risiken und biologische Hintergründe erläutert werden. Und seriösen Sendungen glaubt man halt auch.
Seit wann sieht sich die Zielgruppe solche Sendungen an?
Die werden erst schlau wenn es zu spät ist und die Sucht schon zugeschlagen hat.
Viele werden aber nie schlau..........

gaunt schrieb:
Mein Sohn wird auf eine Schule gehen auf der es an jeder Ecke Dope gibt, aber es gibt keine Kita Plätze, die Kindergärten und Schulen sind überfüllt und in Summe verliert jeder Schüler in D ein Schuljahr wegen ausgefallenen Stunden. -
Und das soll sich ändern wenn dein Sohn dann völlig legal auf Drogen ist?
Das glaube ich nicht!
 
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Und das soll sich ändern wenn dein Sohn dann völlig legal auf Drogen ist?
Das glaube ich nicht!
Das sehe ich eben anderes. Denn ich glaube ich und die Gesellschaft kann ihn eher vor den negativen Auswirkungen schützen wenn es offen, ehrlich und realistisch besprochen werden kann als wenn alles im kriminellen Untergrund passiert und die "guten Menschen" den Kontakt verlieren.
Außerdem: Wenn er schon kiffen will dann bitte ohne Bleioxid, Glassplitter, Zucker, Pestizide... und anderen schöne Beigaben.

Mir wäre es lieber man würde die Kohle nicht in die Kriminalisierung stecken sondern besser mal ein paar Lehrer oder Kindergärtner einstellen. Das würde der Jugend deutlich mehr helfen als willkürlich eine Substanz zu verbieten.
 
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gaunt schrieb:
Das sehe ich eben anderes. Denn ich glaube ich und die Gesellschaft kann ihn eher vor den negativen Auswirkungen schützen..............
Du allein bist also nicht in der Lage deinen Sohn vernünftige Argumente gegen Drogenkonsum zu liefern?
Meinen habe ich ohne große Probleme durch diesen kritischen Zeitabschnitt gebracht............
 
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ohmotzky schrieb:
Seit wann sieht sich die Zielgruppe solche Sendungen an?
Von welcher "Zielgruppe" redest du bitte?
Gekifft wird durch alle Gesellschaftsschichten hindurch.

14jährige werden möglicherweise eher Galileo gucken und dadurch informiert.
Die Eltern dieser Kinder werden sich aber wohl auch andere Medien reinziehen, und können ihre Kinder dann besser aufklären.
Meine Eltern hatten damals null Plan von Cannabis und konnten mir deshalb nicht die Gefahren vermitteln. Von Alkohol hatten sie Ahnung ... darüber wurde ich auch hinreichend aufgeklärt.

ohmotzky schrieb:
Und das soll sich ändern wenn dein Sohn dann völlig legal auf Drogen ist?
Zum zehntausendsten Mal:
Der "Sohn" wird nicht "völlig legal" auf Drogen sein (Legalisierung bedeutet nicht, daß jedes Kind das Zeug kaufen/konsumieren darf).
 
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gaunt schrieb:
Wenn er schon kiffen will dann bitte ohne Bleioxid, Glassplitter, Zucker, Pestizide... und anderen schöne Beigaben.

Wenn es legal ist darf es auch jeder verkaufen, wer soll wie diese Beigaben in den Griff bekommen?

Konti schrieb:
Von welcher "Zielgruppe" redest du bitte?
Na von den leicht beeinflussbaren Kinder und Jugendlichen.
Komisch ist nur das sich diese leicht beeinflussbaren nie von ihren Eltern beeinflussen lassen........ muss wohl an den Eltern liegen...

Konti schrieb:
Zum zehntausendsten Mal:
Der "Sohn" wird nicht "völlig legal" auf Drogen sein (Legalisierung bedeutet nicht, daß jedes Kind das Zeug kaufen/konsumieren darf).
Äh, da kapierst du das legalisieren nicht, natürlich darf dann jeder das Zeug kaufen/konsumieren.
Das es nicht jeder macht ist sehr wahrscheinlich.
 
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Wenn es legal ist darf es auch jeder verkaufen, wer soll wie diese Beigaben in den Griff bekommen?
Aha. So wie in Holland? Oder in den USA? Klar, ich seh die bisherigen Gemüsestände schon Ganja verchecken...
Mal im Ernst, dass glaubst du doch selbst nicht?
Da will der Staat, sobald es legalisiert wird (richtig, für mich variiert nur der Zeitpunkt), schön mitverdienen. Am besten noch mit Spezialzulagen.
Das wirst du am Ende nur in Cannabisshops oder Apotheken kaufen können.
Ergänzung ()

Alles klar, dann mal in deiner Sprache:

https://www.computerbase.de/forum/threads/quo-vadis-btmg.795430/page-90#post-13257372

Hier unterstellst du, dass dann jeder das Zeugs einfach so bekommen kann. Nach der Legalisierung.

https://www.computerbase.de/forum/posts/13257936/

Hier schreibst du, dass das heute schon so ist.

Was ist nun deine Meinung? Wo ist die negative, von dir vorher aufgezeigte Konsequenz?
Bist du in der Lage, deinen letzten paar Posts zu folgen?

Machts nun einen Unterschied oder nicht?
"Dann kann jeder das Zeugs bekommen" (frei rezitiert)... Und "was soll sich für die also ändern" (copy and paste).

Mein bester, hier haben schon viele echt produktiv mitgewirkt. Und ich lese in dem Thread mehr als ich poste. Du argumentierst dich allerdings innerhalb von 2 Seiten selber an die Wand und bist nicht manns genug, es zuzugeben.
Deine Art zu argumentieren ist eine Lachnummer.

So, und nun? Konnte ich folgen?

*edit2:
Reedit. Wenns nicht OK ist bitte PN (@Mod). Und wow, Verlinkungen auf Posts gehen sogar ins Aquarium? Der Post erfolgte während dem Split.
 
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AW: Cannabis Legalisierung

Äh, da kapierst du das legalisieren nicht, natürlich darf dann jeder das Zeug kaufen/konsumieren.
<=>
Achso diese Kinder meinst du,Missverständnis sorry, aber die besorgen und kiffen heute doch auch schon illegal was soll sich für die also ändern?
Beide Zitate von dir.

Was ändert das nun am Thema Legalisierung? Erst ist es ein Argument dagegen, und dann machts keinen Unterschied...

*edit:
finde deinen Fehler.
Bitte kläre mich auf.

*edit2:
Eigentlich ist es auch egal. Um wieder ein wenig mehr in Richtung Produktivität zu rücken, sollten wirs einfach lassen.
Es gibt durchaus viele Themen, die strittiger sind im Bezug auf die Legalisierung von Cannabis.
Ein gutes Beispiel sind psychische Konsequenzen...

Contra:
- Mein Gedankengang ist zwar, dass sich nach einer gewissen "Erstneugier" die Konsummenge auf das jetzige Level oder darunter beschränken würde, aber kann man deswegen ruhigen Gewissens eine latente Psychosen fördernde Droge erlauben?
- Psychische Abhängigkeit kann hier auch bei neuen Konsumenten entstehen. (Alte können wegbrechen, neue kommen eventuell durch eine Legalisierung)

Pro:
- Ein Argument ist, dass ich als autonomer Bürger doch so ziemlich alles tun dürfen sollte, was niemandem anders direkt schadet. Frei nach dem selben Motto wie bei Alkohol: "Wenn sich einer zu Tode säuft, ist das Selektion". Klingt hart, ist aber mehr oder minder meine Ansicht.
- Ein Weiteres wäre die Bereinigung der Bezugsquellen. Es wäre "sauberer Stoff".

Von der Argumentation, dass es den "kiffern" hier nur ums eigene Gras geht, sollten wir vielleicht etwas mehr Abstand nehmen. Der Grund ist einfach, und da haben hier viele Recht: man kommt auch heute ohne Probleme ran. Wenn man will. Man ist eben nur kriminell in dem Moment.
 
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Du allein bist also nicht in der Lage deinen Sohn vernünftige Argumente gegen Drogenkonsum zu liefern?
Meinen habe ich ohne große Probleme durch diesen kritischen Zeitabschnitt gebracht............
Herzlichen Glückwunsch. Aber Menschen sind nicht immer berechenbar und neben den Eltern hat nunmal auch das Umfeld einen wichtigen Einfluss. Und das kann man nicht so leicht beeinflussen. Fakt ist: Dope ist eh leicht verfügbar. Gerade an Schulen und unter Jugendlichen. Ich würde es besser finden das ganze in verfünftige Bahnen zu lenken als alles einem illegalen Schwarzmarkt zu überlassen und an anderer Stelle, wo es dringend nötig wäre, fehlt das Geld.

Wenn es legal ist darf es auch jeder verkaufen, wer soll wie diese Beigaben in den Griff bekommen?
Die selben Leute die dafür sorgen das kein Formaldehyd mehr im Holz ist du i.d.R. im Supermarkt sauberes Essen bekommst und dein Verdauungsschnaps kein Methanol enthält. Normale Lebensmittelüberwachung eben.
 
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Ich glaube nicht das man Canabis legalisieren sollte/muss. Ich sehe darin keinen Vorteil und zum Thema Jugendliche, an meiner alten Schule (Gymnasium) gab es Kinder in der 7ten Klasse, die haben gekifft. Das war ein kleines Gymnasium wo ich mal behaupten würde das man früh genug über Drogen und deren schädliche Wirkung spricht (ca 6te unde 10te Klasse) trotzdem haben Sie schon Drogen ausprobiert weil es angeblich wieder "Cool" ist Canabis zu sich zu nehmen. Gäbe es jetzt kein Verbot mehr, wie viel einfacher wäre es dann für diese Kinder an Drogen zu bekommen. Ist nur einer dabei der über 18 ist und nichts dagegen hat geht er mal eben schnell für die Bande was kaufen ( muss nicht zwingend so sein ist aber auch nicht gerade abwegig). Die Hemschwelle wäre einfach niedriger weil man mit keiner Strafe mehr rechnen muss und wenn etwas nicht verboten ist dann ist es ja wohl auch nicht allzu gefährlich oder? Ich denke das ist eine häufige Meinung. Selbstverständlich Deutschland könnte damit Geld an einer Steuer verdienen man könnte den Schwarzmarkt abgraben (vlt.) und es gibt sicher auch andere Vorteile. Doch ich glaube der gesundheitliche Schaden relativiert das. Ich kenne ein paar Leute die Kiffen und sage ganz ehrlich ich habs noch nie gemacht und kann mir vlt nicht vorstellen wiso die Leute die es nehmen es als angenehm empfinden, was man aber mit der Zeit gemerkt hat ist das Sie teils wierklich verdummen, sichtbar an Schulnoten und auch sonstigem Verhalten. Außerdem wenn jmd bekifft ins Leere start und er nichts mehr richtig checkt kann mir keiner erzählen, dass dies was besonders tolles ist. Abschließend möchte ich noch sagen das meine Ansicht nicht umbedingt die beste oder ausgefeilteste ist aber mein Leben ist auch ohne Kiffen schön, ich spar mirs Geld und vermisse nichts. Jedem das Seine, aber wer umbedingt Canabis braucht der findet doch auch heute schon seinen Weg.
 
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Super... und wie viele in dem Alter saufen schon?
An Alk kommen die auch so dran, es gibt immer der einen kennt, der Alk bekommt.

Jedem das Seine, aber wer umbedingt Canabis braucht der findet doch auch heute schon seinen Weg.

Aye... und das gilt für so ziemlich jede legale, wie illegale Droge in Deutschland.

Und der Reiz des Verbotenen wird auch immer bleiben.
 
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Merle schrieb:
Bitte kläre mich auf.
Vielleicht solltest du auch lesen in welchen Zusammenhang diese Beiden Antworten von mir stehen. Das würde dir enorm weiterhelfen sie auch zu verstehen.
Ergänzung ()

gaunt schrieb:
Herzlichen Glückwunsch. Aber Menschen sind nicht immer berechenbar und neben den Eltern hat nunmal auch das Umfeld einen wichtigen Einfluss. Und das kann man nicht so leicht beeinflussen.
Das Umfeld kann man nicht beeinflussen, wohl aber den Sohn mit welchem Teil der Umwelt er sich abgibt. Das funktioniert natürlich nicht wenn man sein Kind quasi nur im Urlaub zu Gesicht bekommt.
 
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Merle schrieb:
Man ist eben nur kriminell in dem Moment.

Genau genommen ist nur der der es verkauft kriminell.

Die Käufer wurden durch die Eigenbedarfsregelung schon weitesgehend entkriminalisiert. Bei reinem Besitz wird die Anzeige in jedem Bundeland (außer Bayern) bei bis zu 6 Gramm i.d.R. fallen gelassen. In manchen Bundesländern ist die Eigenbedarfsmenge sogar bis 15gramm.

Klar, den Stoff den man dabei hatte ist man so oder so los... aber so lange man keine Vorstrafen hat, muss man normalerweise nichts befürchten. Und da die Staatsanwälte/Gerichte wegen ständigem Personalabbau immer mehr zu tun haben, muss man schon richtig Pech haben (bspw. sich alle 2 Wochen erwischen lassen und dem Staatsanwalt damit auf den Keks gehen), um wegen geringen Mengen angeklagt zu werden.
 
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sowas wie eigenbedarf gibt es soviel ich weiß nicht in deutschland. jeder, der das zeug besitzt begeht ein vergehen oder macht sich sogar strafbar. bin mir grad nicht ganz sicher in welche kategorie das einzuordnen ist.
 
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https://de.wikipedia.org/wiki/Menge_(Betäubungsmittelrecht)#Geringe_Menge_bei_Cannabisprodukten

Wikipedia schrieb:
1994 hatte das Bundesverfassungsgericht entschieden, dass das Cannabisverbot nicht gegen die Verfassung verstößt, solange bei geringen Mengen keine Strafverfolgung stattfinde.

In dem Artikel ist eine Tabelle mit den einzelnen Bundesländern und den Mengen, die diese Bundesländer als "geringe Menge" einstufen, da man bei geringen Mengen vom "Eigenbedarf" ausgeht. In dem Artikel steht zwar auch, dass man sich rechtlich nicht darauf berufen kann, aber die Staatsanwälte und Gerichte haben besseres zu tun als jeden Krümel strafrechtlich zu verfolgen. Dazu haben die Staatsanwälte folgenden Paragraphen parat:

§31a BtMG schrieb:
Hat das Verfahren ein Vergehen nach § 29 Abs. 1, 2 oder 4 zum Gegenstand, so kann die Staatsanwaltschaft von der Verfolgung absehen, wenn die Schuld des Täters als gering anzusehen wäre, kein öffentliches Interesse an der Strafverfolgung besteht und der Täter die Betäubungsmittel lediglich zum Eigenverbrauch in geringer Menge anbaut, herstellt, einführt, ausführt, durchführt, erwirbt, sich in sonstiger Weise verschafft oder besitzt.

Von diesem Paragraphen machen die Staatsanwälte auch regen gebrauch! Deshalb kann man schon fast pauschal sagen: Wenn es nur ein paar G sind und man nicht vorbestraft ist, wird es mit 99%iger Wahrscheinlichkeit fallen gelassen.

Ein Vergehen ist übrigens eine Straftat bei der die Mindesstrafe unter 1 Jahr ist. Straftaten bei denen die Mindesstrafe 1 Jahr oder mehr ist, nennt man Verbrechen. Sowohl ein Vergehen als auch Verbrechen setzt eine Straftat vorraus.
 
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UsarXF schrieb:
Genau genommen ist nur der der es verkauft kriminell.

Nein genau genommen ist der Erwerb und Besitz sehr wohl strafbar, und somit der entsprechend Handelnde kriminell. ;)
(Quelle: §29 Abs. 1 Nr. 1 & 3 BtmG)

Deine restlichen Ausführungen sind natürlich korrekt, ich würde jedoch von dem falschen Kausalschluss Abstand nehmen, dass bei geringen Mengen und angenommenen Eigenbedarf immer das Verfahren eingestellt wird (mal abgesehen von den sanktionsähnlichen Konsequenzen, auch bei Einstellung des Strafverfahrens, durch die Fahrerlaubnisverhörde; Stichwort: Verwaltungsverfahren). Der §31a BtmG (siehe auch §29 Abs. 5 BtmG) ist ähnlich wie die Einstellungsgründe nach der StPO eine Kannvorschrift, die bei entsprechenden Voraussetzungen angewendet werden kann, aber nicht automatisch angewendet werden muss.
Ich wollte dies nur nochmal klar herausstellen, damit niemand denkt er hätte hier einen "Freifahrtschein" (auch, wenn dem annähernd so ist). Zumal polizeiliche Maßnahmen mit allen daraus resultierenden Konsequenzen immer getroffen werden müssen (s. Legalitätsprinzip). Sich auf die von UsarXF genannten Reglungen bei einer Kontrolle zu berufen, bringt also gar nichts.
 
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