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AW: Cannabis Legalisierung
@ tonttu
Jetzt fängt man wieder an sich im Kreis zu bewegen...
Die Abnahme der Todesfälle durch Leberzirrhose und die Beibehaltung des niedrigen Levels während der Prohibition in den USA sollten zumindest zum Nachdenken anregen... (auch wenn das Ausmaß des direkten Einflusses der Prohibition durchaus kontrovers diskutiert wird).
@ Konti
Nur weil es sein kann, dass die Akzeptanz bei Alkohol und Tabakwaren situationsabhängig ist, bedeutet dies aber nicht, dass die Akzeptanz in der Gesellschaft deswegen eine total andere ist. Beide Drogen sind Gesellschaftlich akzeptiert und jedem sind die Gefahren durch Medien oder Schule bekannt (der Hand voll Leute, an denen das vorbeigegangen ist, kann man eh nicht mehr helfen...). Trotzdem (oder möglicherweise wegen der gesellschaftlichen Akzeptanz) wird sowohl mit Alkohol als auch mit Tabakwaren sehr sorglos umgegangen.
Ein weiteres Beispiel sind Medikamente. Viele Medikamente sind nicht umsonst apothekenpflichtig. Der Grund ist der, dass diese Medikamente nur von Personen mit entsprechender Fachkenntnis abgegeben werden dürfen und es besteht eine Beratungspflicht.
Hier hat man genau den Fall, den man fü Cannabis von einigen gefordert wird. Und trotzdem wird mit diesen Medikamenten auch sehr sorglos umgegangen (Beispiele habe ich hier schon aufgeführt)
Die in der Packungsbeilage aufgeführten Nebenwirkungen besitzen auch nicht zwingend medizinische Relevanz sindern sind in erster Linie eine Rechtliche Absicherung. Für die medizinisch relevanten Informationen schaut man in die Fachinfo. Das nur mal am Rande.
Meines Wissens ist seit 2011 ein Cannabisextrakt in Deutschland bei therapieresistenten Spastiken zugelassen. Dronabinol ist als Rezepturarzneimittel zugelassen und gilt auch als verkehrs- und verschreibungsfähige Betäubungsmittel. Es kann also importiert werden. Warum man sich hier so ziert, kann ich aus pharmazeutischer Sicht nicht nachvollziehen.
@ tonttu
Jetzt fängt man wieder an sich im Kreis zu bewegen...
Interessant, wie du das einfach so behaupten kannst.tonttu schrieb:Würde ein Alkohol-Verbot die Leute vom Trinken abhalten? - Nein funktioniert nicht.
Die Abnahme der Todesfälle durch Leberzirrhose und die Beibehaltung des niedrigen Levels während der Prohibition in den USA sollten zumindest zum Nachdenken anregen... (auch wenn das Ausmaß des direkten Einflusses der Prohibition durchaus kontrovers diskutiert wird).
@ Konti
Nur weil es sein kann, dass die Akzeptanz bei Alkohol und Tabakwaren situationsabhängig ist, bedeutet dies aber nicht, dass die Akzeptanz in der Gesellschaft deswegen eine total andere ist. Beide Drogen sind Gesellschaftlich akzeptiert und jedem sind die Gefahren durch Medien oder Schule bekannt (der Hand voll Leute, an denen das vorbeigegangen ist, kann man eh nicht mehr helfen...). Trotzdem (oder möglicherweise wegen der gesellschaftlichen Akzeptanz) wird sowohl mit Alkohol als auch mit Tabakwaren sehr sorglos umgegangen.
Ein weiteres Beispiel sind Medikamente. Viele Medikamente sind nicht umsonst apothekenpflichtig. Der Grund ist der, dass diese Medikamente nur von Personen mit entsprechender Fachkenntnis abgegeben werden dürfen und es besteht eine Beratungspflicht.
Hier hat man genau den Fall, den man fü Cannabis von einigen gefordert wird. Und trotzdem wird mit diesen Medikamenten auch sehr sorglos umgegangen (Beispiele habe ich hier schon aufgeführt)
Die in der Packungsbeilage aufgeführten Nebenwirkungen besitzen auch nicht zwingend medizinische Relevanz sindern sind in erster Linie eine Rechtliche Absicherung. Für die medizinisch relevanten Informationen schaut man in die Fachinfo. Das nur mal am Rande.
Meines Wissens ist seit 2011 ein Cannabisextrakt in Deutschland bei therapieresistenten Spastiken zugelassen. Dronabinol ist als Rezepturarzneimittel zugelassen und gilt auch als verkehrs- und verschreibungsfähige Betäubungsmittel. Es kann also importiert werden. Warum man sich hier so ziert, kann ich aus pharmazeutischer Sicht nicht nachvollziehen.
Welche Häufigkeit und Tiefe wäre in deinen Augen denn ausreichend und auf welche Art und Weise sollte es denn geschehen?Konti schrieb:Für diese Sensibilisierung wird halt auch überraschend wenig getan.