Quo vadis BTMG?

AW: Cannabis Legalisierung

Seppuku schrieb:

- diazepam, lorazepam, etc.
- von aspirin über ibuprofen bis tramadol, etc.
- mcp
- kenne keinen appetitanreger in tablettenform
- prozac
- diazepam, dph, etc.
- viagra

sind nur einige beispiele. apotheker können dir bestimmt noch mehr medikamente für die gleichen indikationen aufzählen.

btw. wir diskutieren hier im internet und nicht am stammtisch, also sehe ich das internet als quelle für weitere recherche als durchaus ligitim. ich bin kein arzt oder apotheker... wenn du ernsthaft interesse an dieser diskussion hast, dann forschst du selbst im internet nach und lässt dir von mir nicht alles vorkauen. letztendlich kenne ich mich mit der thematik nur ein bisschen aus, bin aber kein fachmann.
 
AW: Cannabis Legalisierung

Wie oft soll Seppuku noch schreiben, dass er Apotheker ist? ^^
 
AW: Cannabis Legalisierung

ich bekomm meinen uralten Eintrag bei marihuana.com/guestbool nicht entfernt. habe die schon angeschrieben, keine Reaktion.

Sowas kann ein Karrierekiller sein und gehört verklagt! Wie soll ich jetzt vorgehen? Eintrag ist von 2001


ansonsten muss ich zu Ganja sagen dass es verboten ist weil gesunde Lebensmittel in Deutschland auch "verboten" sind. Alles was gesund ist an Lebensmitteln ist fast unbezahlbar (wird "wie Gold" gehandelt). Sdhweinefleisch gibts dafür fast umsonst

ich rauche es ab und zu wenn ich so gestresst bin dass ich befürchte nen Herzinfarkt zu erleiden. Die ersten Tage danach bin ich sehr entspannt mit klarem Kopf. M.M. nach sollte man jedes Wochenende ein-zwei Joints rauchen weil die Wirkung ja ein paar Tage anhält. So verliert man seinen Kopf auch nicht

jetzt gibts spezielle Mikroskope mit denen das Gras enttarnt wird bzw ob es gestreckt ist oder nicht. Sauerei dass mehr als 50% des Cannabis in BW gestreckt ist.

Ein Bekannter verkauft mittlerweile 2g für 30 Euro was ne Absolute Frechheit ist, wirbt aber mit Sauberkeit und die Leute kommen trotzdem zu ihm. Sowas gehört geschlagen
 
AW: Cannabis Legalisierung

Ist das jetzt Ironie oder Dummheit, dass Du dich über einen Post von 2001 beschwerst, postwendend hier aber einräumst immer noch Gras zu rauchen und mit nem Dealer befreundet / bekannt zu sein ?! Oo

[...] ich rauche es ab und zu wenn ich so gestresst bin dass ich befürchte nen Herzinfarkt zu erleiden. [...]
[...] Ein Bekannter verkauft mittlerweile 2g für 30 Euro was ne Absolute Frechheit ist, [...]

Mal abgesehen davon, dass der Drogenkonsum bei Stress eher ein Indikator für ein tiefgreifenderes Problem ist. Entweder der Stress selbst, oder die persönlichen Fähigkeiten mit selbigem umzugehen.
 
AW: Cannabis Legalisierung

diRAM schrieb:

Wenn dich, ausgehend von den Zahlen der Berliner PKS für das Jahr 2011, bereits ein Anteil der Drogenkriminalität von knapp über 2% an der Gesamtkriminalität abschreckt, was ist dann erst bei so Delikten wie Diebstahl oder - Gott bewahre (!) - Leistungserschleichung?!


Hat rein gar nichts mit abschreckend zu tun! Mir ist es herzlich egal wer sich die Birne wegkifft.
Ich habe jediglich das Verbot in Frage gestellt, wenn der geringe Besitz von den Gerichten eh nicht bestraft wird...

Dann mach dir mal Gedanken wieviele Diebstahlshandlungen durch Beschaffungskriminalität zur Drogenfinanzierung herrühren.

EVL (Erschleichen von Leistung) ist nun mal ein Kontrolldelikt .. wo meist in bürgerlicher Kleidung kontrolliert wird. (Frühzeitiges Erkennen wird somit erschwert.
Der Kiffer wird in den seltensten Fällen direkt neben der Polizei rauchen..
Die Kontrolleure haben meistens mehr Personal auf der Bahn als die Polizei selbst und vorallem weniger Schreibkram.
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: Cannabis Legalisierung

Wenn es dir egal ist, wieso hat dich die scheinbar hohe Zahl von 30 Fällen pro Tag so entrüstet?
Ja Anzeigen wegen Verstoß gegen das BtmG - hier Besitz - sind in Berlin zahlreich vertreten. ich würde schätzen mindestens 30 am Tag.. mindestens..!!
P.S.: Dass die Hochrechnung analog eine Kriminalitätsuhr auf Fälle pro Tag kriminologischer Unsin ist, ist dir hoffentlich bewusst?

Drogenkriminalität ist ebenso ein reines Kontrolldelikt. Dass Leistungserschleichung deswegen innerhalb der PKS überrepräsentiert ist, weil es eben ein Kontrolldelikt ist und von Seiten der Verkehrsbetriebe konsequenter und nachhaltiger verfolgt wird, ist mir bekannt. Das mein Beispiel angesichts dessen (und meiner Formulierung) nicht ganz ernst gemeint war, sollte daher klar sein. Wenngleich ich natürlich mit der Aufführung dieses Delikts, und zusätzlich Diebstahl, die Intention verbunden habe, u.a. auch darauf hinzuweisen, dass reine Zahlen (z.B. an Hand der PKS), vor allem bei Delikten mit einem exorbitant hohem Dunkelfeld (oder zumindest einem vermuteten) nichts aussagen. Das in Verbindung mit der realitätsverzerrenden Herunterrechnung auf 30 Fälle / Tag bringt mich dann auch zum Kern meiner Aussage als Reaktion auf deinen Post: "Der Aussagegehalt deines Posts tendiert kriminologisch gesehen gen 0. Denn er belegt schlicht gar nichts und beantworte so nichtmal die Frage, auf welche dein Post als Antwort diente."

Und wenn wir schon dabei sind uns etwas kriminologisch auszutauschen, dann erzähl' mir doch mal welche Fakten dir zur Beschaffungskriminalität bekannt sind? Insbesondere die nicht statistisch erfasste indirekte Beschaffungskriminalität würde mich da interessieren. Denn die direkte wird ja in der PKS erfasst - wenn auch statistisch mit unklaren Befunden.
Hierzu vllt ein Zitat aus dem 2. Periodischen Sicherheitsbericht der Bundesregierung (2006: S. 281):
Davon abgesehen liegt die vordringliche Problematik illegaler Drogen in der direkten und
indirekten Beschaffungskriminalität, was aber nur begrenzten Niederschlag in den amtlichen
Statistiken findet
.
Auch wenn der PSB (wie in obigem Zitat angeführt) - zu Recht (!) -, die Beschaffungskriminalität trotzdem deutlich wichtiger als die eigentliche Drogenkriminalität bewertet, so interessiert mich doch nun stark welche Intention Du mit deiner Aussage verfolgst. Schließlich suggerierst Du, dass ein nicht unerheblicher Anteil der Gesamtkriminalität bzw. Diebstahlsdelikte reine Beschaffungskriminalität ist. Folgt man den Ausführungen des PSB weiter, kann man durch die PKS (2005) nachweisen, dass 8,1% aller aufgeklärten Taten durch Konsumenten harter Drogen begangen werden (S. 300). Dies stellt zumindest einen schwachen Indikator fpr die Beschaffungskriminalität dar, da diese Konsumenten nur an Hand ihrer polizeilichen Vorgeschichte als solche innerhalb der PKS identifiziert werden und nicht an Hand ihres "Zustandes" bei der polizeilichen Festnahme. Auch ist durch diesen Wert nicht der intentionale Hintergrund klar. (Ergänzung: ihr Anteil am einfachen Diebstahl: 8,9% und beim schw. Diebstahl: 16,3% - Vorsicht (!); der Anteil bezieht sich auf alle aufgeklärten Taten, beinhaltet also auch die direkte Beschaffungskriminalität)

Wie Du siehst ich habe mir Gedanken gemacht und komme somit wie der PSB zu dem Schluss, das klare Aussagen über Beschaffungskriminalität und deren Anteil an einzelnen Delikten oder auch dem Gesamtaufkommen nicht möglich sind. Was mich zusammen mit dem Punkt, dass es hier im Thread um Cannabis geht, was üblicherweise weniger durch Beschaffungskriminalität begleitet wird (geringerer Suchtdruck), zu der Aussage führt: Deine Verweise auf das anteilige Kriminalitätsaufkommen in bestimmten Deliktsbereichen sind hier nicht zielführend. Die PKS unterliegt so vielen Verzerrungen, statistischen Ungenauigkeiten und Problemen, dass sie immer nur als Indiz dient.

Schließen möchte ich daher mit zweit Zitaten, die wohl anschaulich das kriminologische Ergebnis statistischer Auswertungen und Befragungen in einer Gesamtschau wiederspiegeln:
Unter der Hypothese der Konstanz dieser Abschöpfungsrate würde das heißen, dass es bislang nicht
gelungen ist, den Drogenmarkt entscheidend zu schwächen.
Quelle: 2. PSB 2006: S. 307


Die prohibitiven Maßnahmen bzw. Strafrechtsbestimmungen, die über das 20. Jahrhundert hinweg verschärft wurden, haben ihr Ziel, (illegalen) Drogenumgang und damit Drogenkriminalität zu reduzieren oder zu unterbinden, im Wesentlichen nicht erreicht; das Strafrecht hat keine Möglichkeit, eigenständig eine Moral herauszubilden.
Quelle: KrimLex online
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: Cannabis Legalisierung

Stress wird überall gerne eingebaut bis man dauerhaft auf 180 ist und dann nicht mehr davon runterkommen kann bzw abschalten.

Frechheit sowas als Droge zu bezeichnen da niemand davon im Gegensatz zu Alkohol und Zigaretten gestorben ist.

lieber gechillt und ein bischen verpeilt als früher Tod.

Siehe: Stress Volkskrankheit nr. 1 des 21. Jhds.


oder sag mir wie ich Massagen oder Thermalbäder verschrieben bekomme über Rezept dann kann ich auch abschalten auch ohne Joints.

ich rauche nur bei Bekannten, da das eine raucherfreie Wohnung sein muss und ich nachts ruhig schlafen möchte (kein STRESS).

aber dein Toller Staat unterstützt ja gesundheitsfördernde Sachen nicht also was soll die ganze Diskussion?
 
AW: Cannabis Legalisierung

muzaffe schrieb:
Frechheit sowas als Droge zu bezeichnen da niemand davon im Gegensatz zu Alkohol und Zigaretten gestorben ist.

lieber gechillt und ein bischen verpeilt als früher Tod.

auch wenn diese statements für die diskussion selbst ehr wertlos sind, hast du im grunde recht. all diese potentiell negativen soziologischen folgen durch die legalisierung werden einfach zu hoch bewertet.

wo ist das problem wenn man sich abends anstatt ein paar bieren einen joint reinhaut? manche leute brauchen halt einfach mehr als nur gute laune, um abschalten zu können.

ich bin aber für tipps offen, wie man frustrationen, aggressionen und all das gute zeugs einer 40 stunden stelle anders abbauen kann. autogenes training, meditation, sport?
 
AW: Cannabis Legalisierung

@muzaffe
Mal abgesehen von der durch Zornbringer m.E. richtigerweise festgestellten Wertlosigkeiten deines Statements (und zwar auf Grund mangelnder Sachlichkeit und Bezug hier zum Thread), was, wen und auf wen beziehst Du dich, wenn Du schreibst "mein Staat"?

@Zornbringer
Was sind denn bitte "negative soziologische Folgen"? Die Soziologie ist eine Wissenschaft.. welche negativen Folgen entstehen durch sie bei Legalisierung von Cannabis :confused_alt:

Zum Thema Tipps gegen Stress: Also ich hab' ne reguläre 42h Woche, eher mehr, und finde mit Sport und regelmäßigen tatsächlichen Auszeiten nach der Arbeit einen guten Ausgleich. Allerdings hat mir mein Job bisher auch immer Spass gemacht, so dass eher positiver Stress vorhanden war.
 
AW: Cannabis Legalisierung

WhiteShark schrieb:
Also ich würde von mir nicht behaupten süchtig zu sein und bin trotzdem für eine Legalisierung, schon allein weil man es sowieso überall bekommt und so zusätzliche Steuereinnahmen generiert werden könnten. Dafür könnte man andere Steuern theoretisch wieder senken.
Na das ist ja mal ein Argument.
Handwerkerleistungen ohne Rechnung bekommt man auch an jeder Ecke da könnte man Schwarzarbeit auch gleich legalisieren.
 
AW: Cannabis Legalisierung

diRAM schrieb:
... soziologische Folgen"?

naja, du weißt doch, was ich meine... ich meinte offenbar nur "negative soziale folgen". menschen werden zu junkies, grenzen sich aus, etc...
 
AW: Cannabis Legalisierung

Achso. Gedacht habe ich es mir, ich frag' aber trotzdem lieber immer nochmal nach. ;) Insbesondere in einer Diskussion, bei der durch viele Beteiligte mit argumentativen Unbestimmtheiten und Pauschalaussagen nur so um sich geworfen wird, ist die ein oder andere Präzisierung manchmal von Vorteil.
 
AW: Cannabis Legalisierung

diRAM schrieb:
Bitte die Zitierenregeln beachten!

Also mit dir ein Dialog zu führen kann man sich echt klemmen.
Lese alles oder lass es bleiben und zitiere nicht nur das was du brauchst...

1. Von Entrüstung kann ich hier gar nichts wahrnehmen.
Wie dir bekannt ist hat ein Nichtberliner nach der Häufigkeit von Btmdelikten gefragt und ich habe eine Schätzung abgegebe und mich NICHT auf die PKS bezogen.
Ich habe ganze gute Informationen über den Besitz von Btm in Berlin und kann mir daher ein sehr gutes Bild darüber machen ohne mich auf die PKS zu beziehen.

Außerdem konnte man im Kontext lesen, dass auch BTM ein Kontrolldelikt ist, nur nicht so einfach ist als uniformierte Kraft festzustellen...


Und num zum dritten Mal!!!!

ES GEHT DARUM, DASS DER BESITZ UNTER STRAFE STEHT UND BEANZEIGT WIRD,
DIE STAATSANWALTSCHAFT IN BERLIN BEI EINER GERINGEN MENGE BIS 6 GRAMM JEDOCH DAS VERFAHREN GRUNDSÄTZLICH EINSTELLT.
WEIL DAS SO IST, KANN DER BESITZ VON GERINGEN MENGEN AUCH GLEICH LEGALISIERT WERDEN UND DIE POLIZEIBEHÖRDEN, WELCHE BEIM VERDACHT EINER STRAFTAT DAZU VERPFLICHTET SIND EIN STRAFVERFAHREN EINZULEITEN, ZU ENTLASTEN....!!!!!!!

Mehr sage ich dazu nicht mehr, weil die Wörter eh nur im Munde umgedreht werden.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
AW: Cannabis Legalisierung

1. Wenn Du nicht entrüstet warst, dann benutze andere Formulierungen oder weniger Satzzeichen (vgl. Post #1825).
2. Wo zitiere ich nur das was mir in den Kram passt? Die von mir angeführten Zitate, aber insbesondere die Zahlen aus dem PSB, hätte man leicht auch gegen meine Argumentation verwenden können. Deswegen habe ich sie ja benutzt.
3. Woher weißt Du, dass ich nicht alles gelesen habe?
4. Konkrete Beispiele, durch die ich dir die Wörter im Mund rumdrehe?
5. Ich wollte dir (und auch allen anderen) lediglich klar machen, dass das unreflektierte Nennen von einer Zahl wie 30 Anzeigen pro Tag (zudem, wenn Du wie Du selbst zugibst, diese Zahl aus einer rein spekulativen Schätzung auf Basis persönlicher Erfahrung resultiert) keinerlei Wert hat. Sie verdeutlicht nichts, vor allem nicht, wenn sie absichtlich verzerrend in einen Zeitkontext gestellt wird. Damit kann man weder pro noch contra Legalisierung argumentieren. Diese Zahl suggeriert nämlich eine exorbitant hohe Anzahl an Strafanzeige, welche sich im Gesamtkontext - besagter 2%iger Anteil - deutlich relativiert.
6. "Be water my friend" ;)
 
AW: Cannabis Legalisierung

diRAM schrieb:
Ist das jetzt Ironie oder Dummheit, dass Du dich über einen Post von 2001 beschwerst, postwendend hier aber einräumst immer noch Gras zu rauchen und mit nem Dealer befreundet / bekannt zu sein ?! Oo
Ich tippe 2001 hat er Klarnamen verwendet und er heißt wohl nicht tatsächlich Muzaffe ^^


Ich kann reecons Einwand nachvollziehen, auch wenn er etwas schwach untermauert ist, was die Zahlen angeht.
Man könnte auch formulieren: Entweder legalisieren, oder die Menge bei der das Verfahren eingestellt wird reduzieren/abschaffen. Ich bin für Gras wegnehmen + 50 € Geldbuße, bei Widerspruch kommt es dann zum Verfahren. Wenn der Täter verurteilt wird, trägt er die Verfahrenskosten. Das würde vielleicht helfen. Muzaffe bestätigt gerade nochmal ein Verbots-Argument von mir: Er sagt THC wirkt tagelang nach, also bei vielen auch im Verkehr und auf der Arbeit.
Das Cannabis bei vernünftigem Umgang nix schlechtes sein muss, will ich gar nicht leugnen. Nur kenne ich kaum einen Kiffer, der 3 Tage nach dem Kiffen wartet, bis er wieder fährt oder arbeiten geht. Und je nach Job, kann das genauso gefährlich sein, wie Auto fahren. Und den Arbeitgeber betrügt man in jedem Fall.

Würde man auf Nummer sicher gehen wollen, was das Vermeiden von Nachwirkungen in Beruf und Verkehr angeht, müsste man 1-2 Joints pro Woche konsumieren und die beide am Freitag Abend, damit man Montags wieder 100%ig klar ist. Welcher Kiffer macht das schon?
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: Cannabis Legalisierung

@ Zornbringer

Und warum also aus welchem Grund sollten diese Arzneimittel durch Canabis verdrängt werden? Hast du endlich Vergleichsstudien parat, die Cannabis in allen Indikationsgebieten der genannten Wirkstoffe eine bessere Wirkung und ein besseres Nebenwirkunsprofil bescheinigen? Du tätigst eine mehr als gewagte Aussage und bist nicht einmal bereit bzw. kannst diese nicht einmal ansatzweise mit auch nur halbwegs gesicherten Erkenntnissen stützen?? Ich könnte dir jetzt zu jedem Wirkstoff Eigenschaften nennen, die Cannabis nicht besitzt. Aber dazu ist mir jetzt wirklich die Zeit zu schade und ich mach ich es so wie du und verweise dich auf Lehrbücher...
Zornbringer schrieb:
wenn du ernsthaft interesse an dieser diskussion hast, dann forschst du selbst im internet nach und lässt dir von mir nicht alles vorkauen.
Du erwartest also, dass man bei einem ernsthaften Interesse an einer Diskussion nicht nachfrägt sondern jede noch so falsche Aussage einfach so stehen lässt? Mein Nachfragen hätte nämlich jeden, der sich auch nur ansatzweise mit der Thematik auskennt, zum Relativieren seiner Aussage gebracht. Nur weil ich versucht habe, dich halbwegs subtil auf eine falsche Annahme und Unwissenheit aufmerksam zu machen, unterstellst du mir schlechten Diskussionsstil?
Zornbringer schrieb:
letztendlich kenne ich mich mit der thematik nur ein bisschen aus, bin aber kein fachmann.
Du kennst dich mit der Thematik anscheinend absolut unzureichend aus! Und gerade dann sollte man sich nicht zu solchen Aussagen hinreißen lassen und nicht einmal dann zurückrudern, wenn jemand diese zu Recht kritisiert...

Eigentlich finde ich Diskussionen per se recht spannend (auch wenn sie sich oft im Kreis drehen), da man verschiedene Sichtweisen kennenlernt. Dies trifft insbesondere zu wenn die beteiligten Personen fachlich anders orientiert sind und so für einen selbst neue Erkenntnisse einbringen (egal ob diese jetzt gut findet oder nicht). So wie es gerade läuft ist es aber reine Zeitverschwendung!
 
AW: Cannabis Legalisierung

Seppuku schrieb:
Eigentlich finde ich Diskussionen per se recht spannend (auch wenn sie sich oft im Kreis drehen), da man verschiedene Sichtweisen kennenlernt. Dies trifft insbesondere zu wenn die beteiligten Personen fachlich anders orientiert sind und so für einen selbst neue Erkenntnisse einbringen (egal ob diese jetzt gut findet oder nicht). So wie es gerade läuft ist es aber reine Zeitverschwendung!

(sry, hier stand grad eine emotionale antwort auf einen emotionalen beitrag)


bottom line... die nebenwirkungen der medikamente von oben sind bekannt. die nebenwirkungen von cannabis ebenso. ergo nimmt man das medikament mit den weniger schädlichen nebenwirkungen. ich persönlich ziehe generell nicht-syntethische medikamente vor.
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: Cannabis Legalisierung

Mir ist gerade bei der Recherche über ein anderes Thema folgende Zeitschrift sozusagen "in die Hände gefallen": klick!
Konnte jetzt noch nicht näher rein schauen, scheint aber sozialwissenschaftlich bzw. in Teilen kriminologisch geprägt zu sein. Insbesondere der Jahrgang 2009 dürfte für hiesiges Thema relevant sein. Die Artikel aus diesem Jahr (2009) sind als PDF hinterlegt. Falls also jemand Langeweile verspürt gibts da einiges zum schmökern.

Als Appetithappe verlinke ich mal gezielt den Artikel von Karl-Heinz Reuband mit dem Titel Entwicklungen des Drogenkonsums in Deutschland und die begrenzte Wirksamkeit der Kriminalpolitik. Viel Spass!
 
TnTDynamite schrieb:
Muzaffe bestätigt gerade nochmal ein Verbots-Argument von mir: Er sagt THC wirkt tagelang nach, also bei vielen auch im Verkehr und auf der Arbeit.
Muzaffe erzählt leider Schwachsinn. Das sollte selbst ein Blinder sehen: Muzaffe sieht Cannabis nicht ja als Droge an, da es ja keinen töte.

Wie kann man ihn nach diesem Statement noch erst nehmen ?:rolleyes:

TnTDynamite schrieb:
Würde man auf Nummer sicher gehen wollen, was das Vermeiden von Nachwirkungen in Beruf und Verkehr angeht, müsste man 1-2 Joints pro Woche konsumieren und die beide am Freitag Abend, damit man Montags wieder 100%ig klar ist. Welcher Kiffer macht das schon?
Falsch. Falsch. Falsch. Falsch. Falsch. Falsch.
Kannst dir ja mal die ganzen Studenten ansehen. Kiffen am Abend und rechnen am nächsten Morgen mehrdimensionale Differentialgleichungen. Aber die sind dann natürlich noch total high :evillol:

Hier nochmal ein Messbeispiel zu aktivem THC

Der Konzentrationsverlauf beim Rauchen ähnelt der bei intravenöser Anwendung. Rauchten Probanden eine Marihuanazigarette mit 19 mg THC-Gehalt für die Dauer von 5 bis 7 Minuten, so war nach wenigen Minuten ein Plasmamaximum von etwa 100 ng/ml erzielt. Der Konzentrationsabfall entsprach der bei intravenöser Gabe mit etwa 8 ng/ml nach 1 Stunde und 1,5 ng/ml nach 4 Stunden. Die Probanden hatten dabei im Durchschnitt 13 mg THC geraucht.

Der Löwenanteil wird also unmittelbar abgebaut. Es werden auch Teile im Fettgewebe gelagert und über einen längeren Zeitraum freigegeben oder umgewandelt. Diese reichen jedoch nicht für einen Rausch

http://videos.arte.tv/de/videos/cannabis--7269190.html

Kann man sich 7 Tage lang online ansehen. Habs aber selber noch nicht gesehen ;)
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
AW: Cannabis Legalisierung

Sehr interessant!
Vielen Dank für den Link.

Bin grad bei 17Minuten. Da wird auch darauf eingegangen, die THC im Körper wirkt.
Ergänzung ()

In der Dokus wird auch eine Studie zum Suchtpotential verschiedener Drogen erwähnt. Dieser Studie nach ist die Reihenfolge:
Tabak, Kokain, Heroin, Alkohol, Cannabis

Tabak besäße demnach das höchste Suchtpotential, Cannabis das niedrigste.
 
Zurück
Oben