Quo vadis BTMG?

AW: Cannabis Legalisierung

dacapo schrieb:
seit wann ist großschreibung hier pflicht?und ich entschuldige mich das du dich so sehr bei meinem beitrag anstrengen musstest es zu lesen,meine muttersprache ist übrigens italienisch und nicht deutsch,und wenn die grammatik nicht gut ist tut mir das auch leid,in der schule war ich in italien und nicht in deutschland.dennoch bemühe ich mich so gut wie möglich deutsch zu schreiben.....
Uiuiui, sollen mir jetzt die Tränen kommen? Wieso so empfindlich? Andere verbal angehen, aber selbst keine Kritik vertragen. Sowas ist immer.......schön. Ich sage auch nicht, dass Großschreibung Pflicht ist. Beziehungsweise ich verlange von keinem eine perfekte Rechtschreibung. Aber man sollte Sätze doch vielleicht so gestalten, dass sie problemlos zu verstehen sind.

dacapo schrieb:
aber wenn wir dabei sind dann lern du doch mal richtig zu zitieren,und um es mit deinen worten zu sagen....
Wegen einer fehlenden Klammer? Ist das alles, was dir einfällt? Naja Kritik muss man auch verstehen und annehmen lernen. Aber mach es doch einfach weiter wie bisher. Genau so kommt man im Leben voran.
 
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AW: Cannabis Legalisierung

Merle schrieb:
Wäre der Fall derart simpel, wären die Legalisierungsbefürworter eine größere Lobby und der Fall wäre schon erledigt.
Dass der Konsum von weiteren Drogen, neben den bisher schon Legalen, zwangsläufig auch negative Konsequenzen mit sich zieht, ist fast nicht widerlegbar.

laut einer repräsentativen umfrage im november 2011 stimmten 40% der befragten bundesbürger für eine legalisierung von cannabis.das diese keine lobby bzw. keine so große lobby haben liegt eben an der strafverfolgung und stigmatisierung.
viele trauen sich schlichtweg nicht öffentlich sich dafür einzusetzen oder ihnen ist es egal da es sie nicht interessiert.
nachlesen kann man das hier:
http://hanfverband.de/index.php/nac...frage-40-fuer-eine-legalisierung-von-cannabis

ich zitiere nur einen satz daraus:
"Bedauerlicherweise werden die 40% der Bürger, die für eine Cannabislegalisierung sind, nicht angemessen von den politischen Parteien vertreten."

ich bin kein kiffer,rauche noch nicht mal zigaretten,doch ich setze mich dafür ein weil ich gesehen habe das das verbot von cannabis den leuten mehr schadet als nützt.die schlimmste nebenwirkiung von cannabis ist nunmal die strafverfolgung.

natürlich sind drogen nicht gut,und mein posting war auch kein plädoyer für ungehemmten drogenmißbrauch und verharmlosung von cannabis!
cannabis ist nicht unbedenklich,ebenso wie es alkohol und tabak nicht ist!
die frage ist aber wie geht eine gesellschaft damit um und da liegt einiges im argen und wir haben einen spiegel der uns zeigt wie es besser gehen könnte.
und noch etwas merle:
der von dir im letzten absatz beschriebene personenkreis lässt sich doch auch heute nicht helfen,also wo ist der unterschied?
für mich wäre der unterschied das diejenigen die wirklich probleme mit drogen haben, die möglichkeit haben sich leichter in die gesellschaft zu integrieren und aufzufangen.

manchmal glaube ich das manche vergessen wovon wir hier reden:
in dem augenblick wo ich diesen text schreibe wurden in deutschland wieder zig kilos verkauft und konsumiert.
zahlen in deutschland:
seit anfang 2013 wurden 616 kilo cannabis beschlagnahmt,im gleichen zeitraum aber 27322 kilos verkonsumiert.die kosten für den steuerzahler belaufen sich nur in dem bereich cannabis seit anfang 2013 auf 91 millionen und das jahr hat gerade erst begonnen.
wir reden nicht was wäre wenn sondern wir reden über etwas was ist und wie wir dem am besten begegnen können.

meine meinung ist eben das die strafverfolgung nicht das geignete mittel ist um das phänomen drogen wirksam zu begegnen.

aktuelle zahlen zu den kosten und schaden der prohibition kann man an der prohibitionsuhr ablesen:
http://hanfverband.de/index.php/component/content/article/1525
Ergänzung ()

@Ein_Nutzer
wen bin ich persönlich verbal angegangen?

und ja wer im glashaus sitzt soll nicht mit steinen werfen,ich hab mit diesem diskussions niveau nicht angefangen.
und würde auch bitten wenn du was zu melden hast dann dich mit mir bzw. in diesem threat mit sachlichen argumenten zum topic einzubringen und nicht irgendwelche schreibstiele von anderen usern zu bemängeln.
wenn dir mein post zu schwierig zu lesen ist hast du die möglichkeit entweder weiter runter zu scrollen wo es aus dem blickfeld ist oder oben das rote x anzuklicken.
finde ich schade da dies o.t. ist und es eigentlich um was anderes wichtigeres hier geht
 
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Wer immer mal wissen will wie gefährlich die legale Droge Alkohol ist, sollte sich diese Doku ansehen:


Cannabis hat beileibe nicht diese gefährlichen Auswirkungen und wird völlig zu Unrecht mit Heroin und Kokain auf eine Stufe gestellt.

Analog dazu eine aktuelle Cannabis Reportage von Cannabis in den USA die mit vielen Mythen aufräumt:

 
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es geht darum, dass ihr selbst etwas sagen sollt und nicht einfach irgendwelche videos verlinken.

wer videos schaun will, der geht auf yt, wer aber diskutieren will, der kann das in einem forum wie diesem tun. natürlich dürft ihr videos als belege für eure beiträge heranziehen, aber eben nicht als ersatz für eure beiträge.

wir wollen uns hier unterhalten und keine filmchen gucken ;)
 
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Ich glaube Lübke geht es in erster Linie gegen den Strich, dass hier so langsam eine gewisse Faulheit Einzug hält, in der man lediglich drei vier Videos anstelle einer eigenen ausformulierten Meinung in den Thread rotzt und glaubt damit der Diskussion einen Mehrwert geliefert zu haben. Denn ganz ehrlich, ich habe keinen Bock mir zum Teil ellenlange Videos anzuschauen und mir dann zusammen zu reimen, was der User gemeint haben könnte.
 
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Noxiel schrieb:
Denn ganz ehrlich, ich habe keinen Bock mir zum Teil ellenlange Videos anzuschauen und mir dann zusammen zu reimen, was der User gemeint haben könnte.

ganz ehrlich, dann nimm nicht an der diskussion teil. denn, wieso sollte ich ein essay über ein video schreiben, dass eh von niemandem angeschaut wird, weil es offenbar zu lang ist.

diese videos sind für leute, die interesse an diesem thema haben. ein interesse, was über die üblichen 15 minuten reportagen hinaus reicht. ich gehe dann gerne auf meinungen zu den dokus ein.

generell sollen die videos aber nur eines sein, nämlich informationen. mit dem internet gibt es leider ein übermaß an informationen und "gute" dokus zu dem thema gehen meist an den leuten vorbei. ein großteil ist leider auf mainstream informationen zu dem thema angewiesen oder hat einfach kein interesse selbst sehenswerte dokus zu suchen.

insofern sollten zumindest meine geposteten videos mehr der information dienen und weniger einer diskussionsgrundlage.
 
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Und woher soll man wissen ob es sich um eine "gute" Dokumentation handelt und um keine einseitige Betrachtungsweise?
Wenn ich eine Quelle in eine Diskussion einbringe (die zum überprüfen auch noch pro Quelle 2h Zeit in Anspruch nehmen), dann gehört es zum guten Diskussionsstil, diese auch kurz inhaltlich zu beschreiben und auch auf Stärken und Schwächen dieser hinzuweisen.
Dies hier ist ja schließlich immer noch ein Diskussionsforum und kein Literatur-/Videoverzeichnis...
 
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Ich glaube, es geht eher darum, daß man sich am Ende nicht nur noch Videos gegenseitig um die Ohren klatscht.
Zumal ja in solch einem 1-2h Video sehr viele Informationen und Aspekte drin stecken. Sowas ist gut, um sich einen Überblick zu verschaffen, aber argumentieren muss man schon selbst (indem man sich bestimmte Punkte rauspickt ... man kann so ein Video -am besten mit Zeitangabe- ja dann als "Quelle" verlinken).

Bei dem Thema hier ist allerdings auch eh schon alles x-fach gesagt.
Macht auch kaum Sinn, hier noch weiter zu diskutieren. Wenn man sich für eine Legalisierung einsetzen möchte, muss das auch anders wo passieren ... dazu muss das Thema vor allem erstmal in die großen Medien.
 
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Alkohol ist viel schädlicher wie Gras. Gras kommt auch viel besser in geringer Dosis bei gutem Gras als Alk (hochprozentig/gering).
Gras kennt doch fast jeder, genau wie Tabak und Alk. Gras wurde bestimmt nur verteufelt wegen der Studentenaufstand Flower Power in den 60er
 
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Seppuku schrieb:
Und woher soll man wissen ob es sich um eine "gute" Dokumentation handelt und um keine einseitige Betrachtungsweise?

wenn ich dir jetzt anhand meiner meinung und argumente den eindruck gebe, es handelt sich um eine "gute" doku, erhöt das dann die wahrscheinlichkeit, dass du sie dir tatsächlich anguckst?

meine verlinkte cannabis doku ist gut, weil sie aktuell ist. sie beschäftigt sich mit aktuellen gesetzeslagen in den usa. die doku ist cinematographisch auch einwandfrei meiner meinung nach. auch der soundtrack weiß zu gefallen aber bei musik scheiden sich ja die geister. hervorheben möchte ich, dass sogar die seite gezeigt wird, die sich wegen der prohibition stark bewaffnen muss. konkret, mexikanische cannabis anbauer in den usa.

insgesamt ist die doku sehr unterhaltsam, ohne an lehrwert zu verlieren.

die zweite doku dreht sich um den amerikanischen "war on drugs". es geht um gefängnisprivatisierung, moderne sklaverei, iran contra, cia und sogar ein paar verschwörungstheorien ala osama bin laden war nen drug lord und 9/11 war damit verknüpft. afghanistan ist opiumanbauer nr.1. ironischerweise aber erst wieder nachdem der krieg gestartet ist. oder war der angriff auf die zwillingstürme ein bewusster initiator? wenn ja, von wem. mittlerweile produziert afghanistan direkt heroin aus eigenem rohopium und deckt soviel ich weiß über 80% der gesamten opium/heroin produktion. cannabis ist nur ein teilaspekt der doku. primär wird der medizinische aspekt behandelt.
 
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Ein_Nutzer schrieb:
...
Außerdem ist unbestritten, dass Cannabis (und auch Amphetamine) ein (erhöhtes) Risiko bergen, eine Psychose/Schizophrenie zu induzieren. [...] da bereits der einmalige Konsum ausreichend sein kann.
Also das mit dem einmaligen Konsum ist Quatsch. Richtig ist, dass ein Mensch, auch ein eindeutig Nichtschizophrener, auch bei einmaligem (hochdosierten) Konsum plötzlich einen Verfolgungswahn haben kann und Verfolgungswahn ist eines dieser Schizophreniesymptome, das bei Schizophrenie auftreten kann, aber nicht muss. Beziehungswahn kann auch durch einen Cannabisrausch induziert werden, was allerdings auch bei einem Nichtschizophrenen nicht zu Schizophrenie führt, sondern nach dem Ausschlafen vorbei ist. Generell gilt für alle Drogen, und zwar ausdrücklich auch für den permanent verharmlosten Alkohol, dass man sie nicht konsumieren sollte, wenn man sich psychisch gefährdet fühlt - das wird aber von den meisten ignoriert.

Übrigens muss ich aus persönlicher Erfahrung sagen, dass Nikotin ein hervorragend "funktionierendes" Antidepressivum ist, das auch in dieser Hinsicht abhängig macht - d.h. die Depristimmung ist trotz Unterbrechung durchs Rauchen zwei Tage nach dem Aufhören, wenn die Kopfschmerzen vorbei sind, wieder da.

Generell sollte man beim Drogenkonsum darauf achten, dass man sich nicht verrückt machen lässt, weil die meisten Drogen empfänglicher für Suggestionen machen und wenn ich jemandem zehnmal in beifftem Zustand erzähle, dass er hängenbleiben kann, bleibt er vielleicht auch wirklich hängen - der Glaube versezt in der Psyche oft Berge, gerade in negativer Hinsicht.

Ich weiß, dass es Psychologen gibt, die eine wissenschaftliche Datenlage zu diesem Einmalkonsumschizophrenieinduziereng propagieren, aber hier sollte man man kritisch hinterfragen, wie wissenschaftlich die Daten erhoben worden sein können. Abgeschlossene umgebung scheidet aus, weil man seit den US-LSD-Tests weiß, dass die abgeschlossene Umgebung selbst der größte Stressor ist und ohne abgeschlossene Umgebung hat man nur das, was einem der Patient erzählt. Dazu kommt dann noch, dass die Zuverlässigkeit einer Schiztophreniediagnose nur bei knapp über 70% liegt.
 
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MountWalker schrieb:
Also das mit dem einmaligen Konsum ist Quatsch. Richtig ist, dass ein Mensch, auch ein eindeutig Nichtschizophrener, auch bei einmaligem (hochdosierten) Konsum plötzlich einen Verfolgungswahn haben kann und Verfolgungswahn ist eines dieser Schizophreniesymptome, das bei Schizophrenie auftreten kann, aber nicht muss.
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Ich weiß, dass es Psychologen gibt, die eine wissenschaftliche Datenlage zu diesem Einmalkonsumschizophrenieinduziereng propagieren, aber hier sollte man man kritisch hinterfragen, wie wissenschaftlich die Daten erhoben worden sein können. Abgeschlossene umgebung scheidet aus, weil man seit den US-LSD-Tests weiß, dass die abgeschlossene Umgebung selbst der größte Stressor ist und ohne abgeschlossene Umgebung hat man nur das, was einem der Patient erzählt. Dazu kommt dann noch, dass die Zuverlässigkeit einer Schiztophreniediagnose nur bei knapp über 70% liegt.
Wieso bezeichnest du es als Quatsch, wenn es durchaus Psychologen/Psychiater gibt, die das so sehen? Ich kann nur das wiedergeben, was bei uns gelehrt wird. Du hast offensichtlich eine andere Meinung, was aber andere Thesen nicht zum Quatsch werden lässt, bis sie widerlegt sind. Oder kannst du das Gegenteil beweisen? Wie ich schon geschriebe habe, jeder muss selbst wissen, welches Risiko er eingehen will.
Und von Gesetzgeberseite aus gesehen, warum sollte ich eine Droge freigeben, die ein potenzielles Risiko birgt? Mit Nikotin und Alkohol gibt es doch schon genug Probleme.
 
AW: Cannabis Legalisierung

Eine Psychose oder Schizophrenie kann theoretisch durch alles mögliche ausgelöst werden.
Das müssen nicht ein mal Dinge sein, die man zu sich nimmt (wie zum Beispiel auch Alkohol) ... es können auch äußere Sinneseindrücke sein.

Wer ein mal kifft, und dann irgendwie einen "Anfall" oder sonstwas bekommt, dem hätte auch das selbe passieren können, weil er von einer Taube erschreckt wird oder eine ganz besonders hässliche Person auf der Straße gesehen hat.
 
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Ein_Nutzer schrieb:
Und von Gesetzgeberseite aus gesehen, warum sollte ich eine Droge freigeben, die ein potenzielles Risiko birgt?.
Weil man diese Droge sowieso überall erhält, man aber mit geprüftem Anbau und Verkauf für sauberes und ungefährlicheres Dope sorgen könnte, wodurch das potenzielle Risiko sinkt.
Durch die zusätzlichen Steuereinnahmen kann man dann auch Drogenberatungen und ähnliche Programme finanzieren. Geld was bisher im Schwarzmarkt landet.
 
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@ Ein_Nutzer

Natürlich können Dinge auch dann Quatsch sein, wenn ihr Gegenteil nicht beweisbar ist, nämlich dann, wenn sie nicht angreifbar oder anders gesagt unwissenschaftlich sind. Ich habe ja etwas dazu gesagt, warum ich es als Quatsch bezeichne.
 
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Ja, teilweise hast du sogar recht :-)

Gruß Slezer der auch schon (mehrmals) gespendet hat.
 
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