Raspberry Pi4 probleme bei Nextcloud einrichten.

Knuddelbearli

Commodore
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Hallo, nachdem seit einiger Zeit mein Nextcloud nicht mehr funktioniert hat, habe ich sie mir heute vorgenommen. scheinbar ist die SD-Karte kaputt, also neue benutzt und alles neu aufgesetzt.
Jetzt habe ich aber Probleme beim Nextcloud aufsetzten, das sieht alles deutlich anders als das letzte Mal und auch anders als in den ganzen Anleitungen.

Bei Localhost habe ich schon Port :5432 :3307 :3306 usw versucht, immer Fehler 2002

Unbenannt.jpg
 
Offenbar antwortet deine Datenbank nicht.
Entweder läuft die gar nicht, oder du hast bei der Einrichtung einen Fehler gemacht. Allerdings wäre es dafür wichtig zu wissen, welcher Anleitung du gefolgt bist.
 
Knuddelbearli schrieb:
:5432 :3307 :3306
da wirfst aber Postgres und MariaDB/MySQL Ports durcheinander

Läuft der Prozess von datenbankserver?
Welchen nutzt du?

Fuer mysql kannst du die verbindung so testen: mysql --user= --password= --database=
Fuer Postgres nutze ich gern dieses Script:

Python:
import psycopg2
from psycopg2 import Error

try:
    # Connect to an existing database
    connection = psycopg2.connect(user="blubb",
                                  password="blubbert24",
                                  host="host.docker.internal",
                                  port="5432",
                                  database="ponyhof")

    cursor = connection.cursor()
    print(connection.get_dsn_parameters(), "\n")
    cursor.execute("SELECT version();")
    print("You are connected to - ", cursor.fetchone(), "\n")

except (Exception, Error) as error:
    print("Error while connecting to PostgreSQL", error)
finally:
    if (connection):
        cursor.close()
        connection.close()
        print("PostgreSQL connection is closed")

Ist der User angelegt und kannst du dich auf der commandline damit einliggen?
 
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Installiert wurde es mit

curl -sSL https://raw.githubusercontent.com/nextcloud/nextcloudpi/master/install.sh | sudo bash
von
https://www.heise.de/tipps-tricks/Nextcloud-auf-dem-Raspberry-Pi-so-geht-s-4363735.html
die Bilder dort sehen aber alle ganz anders aus als bei mir, wurde wohl mal inzwischen geändert, so das man auch nicht mehr automatisch einen NCP User bekommt, sondern sich alles selber erstellen kann/muss

also eigentlich voll automatisch, eventuell hat er sich da wo verschluckt, bin Noob kann ich das einfach nochmal darüber laufen lassen?

Edit: ok kurz durchgeschaut, bin zwar blutiger Noob aber sieht wohl so aus, dass das Script nicht für die neue Version gedacht ist?
 
madmax2010 schrieb:
sehe in dem script nichts, was die datenbank alegen wuerde
Da wird ein install lamp.sh ausgeführt, da müsste das bei sein
[edit] Dadurch wird natürlich noch keine Datenbank angelegt, oops [/edit]

Knuddelbearli schrieb:
Edit: ok kurz durchgeschaut, bin zwar blutiger Noob aber sieht wohl so aus, dass das Script nicht für die neue Version gedacht ist?
das Skript holt sich zumindest von Nextcloud die latest
da fehlen aber allerlei Konfigurationen für die php config usw
Ich wette wenn du in die Sicherheits- & Einrichtungswarnungen schauen würdest kommt da mindestens ein Dutzend Punkte hoch

Das Skript von c-rieger ist da deutlich kompletter, wobei ich das jetzt nur überflogen bin und nicht im Detail gesichtet habe.
 
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Ich habe das Skript vom rieger jetzt auch noch nicht verwendet, seine Manuelle anleitung gebe ich jedoch sehr gern Schuelerpraktikanten, die noch keine Linux erfahrung haben, da sie vergleichsweise vollstaendig ist und recht, viel erklaert. Gleichzeitig kommen sie dabei mit extrem vielen basics in Kontakt (sed, awk, webserver, datenbanken, rollen und berechtigungen...)
 
Ich möchte jetzt nicht den Spielverderber spielen, aber sinnvoller wäre es meiner Meinung nach, von solchen Skripten abzusehen, gerade wenn man Anfänger ist.
Stattdessen wäre es vermutlich sinnvoller, wenn man eine manuelle Anleitung ohne Skript abarbeitet, da man dann zumindest eine Chance hat, die Schritte einzeln nachzuvollziehen und auch vermutlich besser mitbekommt, an welcher Stelle etwas falsch gelaufen ist.
Sonst dauert es nicht lange, wenn das nächste Skript nicht funktioniert wie erwartet, und man sucht erneut Hilfe im Forum und man kann gar nicht genau benennen, was schief gelaufen ist.

Nicht falsch verstehen, es ist keine Schande, solche Skripte zu nutzen. Aber es wäre besser, wenn man zumindest grob weiß, was da im Hintergrund gemacht wird, um dann nicht wie der Ochs vorm Berg zu stehen, wenn das Skript durchgelaufen ist, aber es trotzdem nicht wie erwartet funktioniert. Solche Skripte eignen sich imho eher dafür, um sich später die Arbeit leichter zu machen.
 
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Ich benutze DietPi, um mir z.B. einen Nextcloud-Server auf einem RasPi einzurichten, für mich als "Idioten" ist das die sicherste Methode und funktioniert 100%ig und ohne Bocksprünge:

https://dietpi.com/

DietPi kann noch viel viel mehr und der Support ist nahezu unübertroffen.
 
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Beeindruckend. Werde ich mir selbst definitiv mal anschauen für mein nächstes Pi-Projekt. Aber dennoch: Nur im Blindflug Server aufzusetzen halte ich letztendlich nicht für die beste Idee.
 
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Grimba schrieb:
Nur im Blindflug Server aufzusetzen halte ich letztendlich nicht für die beste Idee.
Richtig, dabei lernt man nichts. Ich setze z.B. mit DietPi einen Apache-Server auf, dort kann ich dann eine "index.html" aufrufen, dort steht drin: "It works!" Saugut; aber wie weiter? Jetzt geht doch das Lernen erst los!

Bitte schau Dir DietPi an und probiere ein paar Anwendungen; die Benutzung ist etwas gewöhnungsbedürftig, denn sie geht nur mit der Tastatur. Aber das lernt man schnell; vor allem die Tabulator-Taste wird außergewöhnlich viel gebraucht. Wenn das Teil einmal installiert ist, kommst Du per SSH von jedem Client im LAN auf den RasPi drauf.
 
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Aha, gut. Ich kannte DietPi nicht. So wie du das beschrieben hast, klang das eher nach einer "Ich klick mir mein System zusammen"-Distro.
 
Grimba schrieb:
Ich möchte jetzt nicht den Spielverderber spielen, aber sinnvoller wäre es meiner Meinung nach, von solchen Skripten abzusehen, gerade wenn man Anfänger ist.
Stattdessen wäre es vermutlich sinnvoller, wenn man eine manuelle Anleitung ohne Skript abarbeitet, da man dann zumindest eine Chance hat, die Schritte einzeln nachzuvollziehen und auch vermutlich besser mitbekommt, an welcher Stelle etwas falsch gelaufen ist.
Sonst dauert es nicht lange, wenn das nächste Skript nicht funktioniert wie erwartet, und man sucht erneut Hilfe im Forum und man kann gar nicht genau benennen, was schief gelaufen ist.

Nicht falsch verstehen, es ist keine Schande, solche Skripte zu nutzen. Aber es wäre besser, wenn man zumindest grob weiß, was da im Hintergrund gemacht wird, um dann nicht wie der Ochs vorm Berg zu stehen, wenn das Skript durchgelaufen ist, aber es trotzdem nicht wie erwartet funktioniert. Solche Skripte eignen sich imho eher dafür, um sich später die Arbeit leichter zu machen.

Naja prinzipiell soll es einfach nur funktionieren. Man kann sich nicht immer in alles reinfuchsen.
Mir gehts halt vor allem darum das ich Abos nicht mag und will das meine Daten bei mir bleiben.
NAS mit Docker für Nextcloud wurde zwar schon überlegt, aber da ich langfristig auch einen PiHole und ein VPN möchte braucht es am Ende sowieso auch einen PI.

Dem Gedanken aus den frühen 00er Jahren, das jeder einen kleinen Server zu Hause hat, statt all dem Cloud "Gedöns" trauere ich immer noch nach.
 
Schon klar, dem halte ich aber entgegen, dass Server, egal welcher Art, einfach keine Blackbox sind. Du willst, dass der Service einfach funktioniert. Aber hier bist du ja nicht nur Nutzer, sondern auch Betreiber gleichzeitig, also jetzt natürlich nicht im kommerziellen Sinne.
Da wäre es schon sinnvoll, wenn du dich grundlegend mit der Materie auseinandersetzt. Da steckt schon ein Bisschen mehr dahinter, als nur eine Platine mit SD Karte in einer Plastikbox. Sonst bist du bei allem, was es an Wartungsarbeiten auf der Serversystem gibt, völlig aufgeschmissen, wenn du nur Skripte starten kannst.
 
Knuddelbearli schrieb:
aber da ich langfristig auch einen PiHole und ein VPN möchte braucht es am Ende sowieso auch einen PI.
DietPi mit Pihole + Unbound, Wireguard oder (und) OpenVPN . . . alles ganz einfach zu installieren und funktioniert auf Anhieb.

Hier läuft PiHole + Unbound auf einem Raspi Zero; OpenVPN + Wireguard + Baikal + Yacy und noch ein paar andere Sachen auf einem RasPi 3, alles mit DietPi aufgesetzt. Auf einem RasPi 2 läuft Nextcloud (auch mittels DietPi aufgesetzt) und auf einem RasPi 4 läuft Plex mit ( ... na was wohl -) DietPi aufgesetzt. Motioneye auf einem RasPi1 habe ich noch vergessen . . . natürlich auch mittels DietPi, was sonst. Und auch noch ein Apache2-Server auf einem anderen Raspi1 . . .

Ich wollte nicht alles insgesamt auf einem einzelnen RasPi haben, obwohl das auch möglich wäre. Aber wenn der Kram auf verschiedenen Maschinchen läuft, ist die Wartung und Pflege einfacher.
 
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Knuddelbearli schrieb:
Hatte damals das fertige Image von NextCloudPi installiert https://docs.nextcloudpi.com/en/how-to-install-nextcloudpi/ Lief ohne Probleme.

Hab aber vor kurzem auch eine Installation via DietPi aufgesetzt. Kann da @omavoss nur zustimmen. Ist wirklich super. Und die Bedienung geht auch ohne grafische Oberfläche leicht von der Hand :)
 
Habe auch schon mehrmals mit dem nextcloudpi script gemäß der hier geposteten heise Anleitung ein Nextcloud unter raspberry pi OS aufgesetzt. Bei einem sauberen neu eingerichteten System gab es da bei mir keine Probleme.
 
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