Es war so ausgerichtet, wie ich es erwartetet hatte: Content, der in den nächsten 12 Monaten veröffentlicht wird, mit einer Überraschung, nämlich dass Nyx schon im nächsten Update kommen wird. Wobei man diese Überraschung etwas relativieren muss, denn offenbar kriegen wir ja erst einmal "nur" Delamar mit Levski und dem Glaciem Asteroidengürtel, während die Planeten und der PvE Group Content erst später über 2026 kommt.
Ich habe etwas "gecringed" als Ian sagte, es sei aufregend, das Sternensystem um die Spieler herumzubauen während sie schon drin spielen. Alles, was ich gehört habe war "Bitte verhaut uns (mal wieder) verbal, weil wir euch Nyx nur tröpfchenweise geben!"
Ich hatte noch nicht mit Nyx gerechnet, weil ich davon ausgegangen war, dass sie das System zunächst vollständig fertigstellen wollen. Was sie jetzt mit Nyx machen, hat zwar ein "Wir mussten die Bedeutung eines Sternensystenms ganz schön beugen, um euch Nyx nächsten Monat zu geben"-Geschmäckle (im Grunde ist es wie die erste Version des PU: Eine Raumstation, etwas Space Terrain , erst einmal keine Planeten), aber ich bin nicht böse, denn wir kriegen Levski zurück und die Nyx-Planeten werden die (dringend benötigte) nächste Evolutionsstufe der Planet Tech (aka Genesis) einführen.
Andreas_AUT schrieb:
Die Starengine - dieses planet tech - fand ich insofern interessant, da die Generierung der Planeten jetzt scheinbar automatisierter und daher schneller geschehen soll. Manchmal haben sie schon solche Details drinnen, wo ich selber mir denke, das ist ja nett aber ich würds jetzt nicht brauchen.
Nicht nur automatisieren. Es ist schon vieles automasitiert. Die Devs defiinieren eigentlich nur noch, wie die einzelnen BIome aussehen (das ist der Artist Input), die Planet Tech entscheidet dann auf Basis von Elevation, Temperature und Humidity, wo die Biome lokalisiert sind und wie sie ineinander übergehen. Für einfache Planeten und Monde funktioniert das ganz gut, aber komplexere Planeten mit kontrastreicheren Biomen treiben die Planet Tech schnell an ihre Grenzen. Spätestens wenn "great distance LOD" dominiert, fällt die Illusion merklich auseinander, weil Assets nicht in ausreichender Zahl und Dichte gespawnt und gerendert werden können.
Das "Planet Tech segment" war auh mein Highlight nach der Rückkehr von Levski. Besseres und realistischeres Terrain, bessere und realistischere Verteilung von Terrain Assets, dichtere Vegeation mit realistischeren Biom-Übergängen, und endlich, endlich Wetter- und Wolkenstrukturen, die auf Distanz (aus dem Weltraum) realistisch aussehen.
Andreas_AUT schrieb:
Instanzen, ich habe den Verdacht CIG geht diesen Weg aus zwei Gründen:
evtl um Server zu entlasten UND weil sie den Unmut der Spieler erfuhren, die bei so Gebieten wie ASD ( da war ich immer noch nicht ) von den Campern und Mörderhobos abgeknallt werden.
Absolut. An einer Stelle hat Ian auch gesagt "Es gibt Orte, an denen wollen wir nicht mehr als n Spieler haben" und an denen wird es eine Form von unsichtbarer Instanzierung geben (Layering) geben, was natürlich eine Maßnahme ist, um eine gute Performance und generell gute Spielbarkeit zu gewährleisten.
Andreas_AUT schrieb:
Exploring:
Ich bekam Bauchschmerzen als der CIG Dev das Wort "exploring" in den Mund nahm. Für mich ist das kein Exploring wenn jeder Seppl in jedem Schiff etwas finden kann.
CIG hat ein Problem hier: Wenn man die Community fragt, was sie am meisten interessiert und was sie als Beruf im Spiel ausüben möchte, steht "Exploration" weit oben auf der Liste. Die meisten Spieler meinen damit das, was sie seit vielen Jahren in jedem RPG machen: Herum stromern, hinter jeder Ecke etwas Neues sehen, vielleicht werrtvollen Loot am Ende eines Jumping Puzzle o.Ä. finden.
Das ist eigentlich keine Profession, sondern ein inheränter Bestandteil in so ziemlich jeden Spiel, das eine Spielwelt hat, die erkundet werden kann. In Star Citizen muss es aber ein Beruf sein, für den man sich spezialisiert, und dafür sehe ich nur zwei Optionen:
1. Prospektor - Terrain abfliegen, scannen und Funde wie Rohstoffquellen zurückmelden (ggf. gegen Bezahlung)
2. Inspektor - Schnitzeljagden - Ein Aufftraggeber schickt dich irgendwohin, um etwas zu finden.
Andreas_AUT schrieb:
Ich fand die verkürzte Citizencon ganz interessant, hätte mir aber auch 3h vorstellen können ( wenn sie dafür schon um 1h früher anfangen würden ).
Jo. Etwas mehr und länger hätte es schon sein dürfen. Das straffere Format ohne großes Live-Publikum fand ich aber auch ganz okay. Ich hoffe mal, dass dieses Jahr eine Ausnahme bleiben wird. Nächstes Jahr gerne wieder so straff, aber mit Material für vier Stunden (sternensystem für 2027, Exploration, Quantum / Universe Simulation, und natürlich SQ42 Hype Train).