News Samsung erreicht keine Verfügung gegen Apple

Ähm, Apple hat nicht ein großes Glücksrad auf dem alle Herstellernamen von Smartphones und Tablets stehen in der Zentrale und hat von einem Tag auf den anderen entschieden einfach mal denjenigen der von dem Rad angezeigt wird zu verklagen, Apple reagiert auf das Kopieren von etlichen Designelementen von Smartphones und Tablets sowie deren Verpackung, Zubehör und Marketingmaterial durch Samsung.

Samsung hat angefangen und Apple reagiert nur darauf.

Und Samsung ist völlig uneinsichtig, siehe die Fernbedienung deren Bild bOsE gebracht hat.
 
Stimmt, das Glücksrad ist eher klein. Steht ja auch nur ein Name drauf. :)

Apple hat angefangen mit den harten Geschützen zu schießen. Ein Vertriebs- und Werbungsverbot ist nun wirklich keine Kleinigkeit.
 
Aber das Vertriebsverbot ist doch in der Art des zugrundeliegenden Problemes verankert.

Apple klagt ja nicht gegen Samsung weil die zu wenig Gebühren bezahlen, was sich ganz einfach da durch lösen ließe, dass Samsung höhere Gebühren zahlen würde - weshalb, weil hier die Situation umgekehrt ist (und auch noch FRAND ins Spiel kommt) ein Verkaufsverbot des iPhone 4S wirklich unverhältnismäßig gewesen wäre - nein, es geht bei den Klagen von Apple gegen Samsung immer wieder um verschiedene Formen der Imitation eines Designelementes von Apple durch Samsung.

Geräte von Samsung die aussehen wie welche von Apple, Software die aussieht oder sich optisch so verhält wie eine von Apple.

Die die Software betreffenden Punkte kann Samsung vor der Auslieferung noch durch ein Softwareupdate ändern, aber wie will man das Aussehen der Hardware ändern?

Wenn Apple findet - und damit hat man offensichtlich recht, die Indizien sind zu viele um sie aufzuzählen - dass Samsung versucht mit dem Gerätedesign vom Image von Apple zu profitieren, dann bleibt als Ergebnis nur eine Änderung des Designs oder ein Verkaufsverbot.

Lizenzzahlungen kämen zwar theoretisch auch noch in Betracht, aber Porsche würde sich von einer Firma die einen "Parsche" vertreibt auch nicht mit Lizenzzahlungen abspeisen lassen.

Samsung ist in der Hinsicht ja - unabhängig von Apple - auch kein Unbekannter.
 
Samsung vertreibt ja auch kein ePad oder sowas, das macht dann eher Asus. ;)

Dann orientiert sich Samsung halt oft stark an anderen Designs, so what?
Interessiert das für den konkreten Fall? Denn hier sehe ich immernoch nicht die geistige Schöpfungshöhe bei Apples so genanntem "Design" und daher auch nichts, was man kopieren kann.
 
A. Für mich geht das Urteil des niederländischen Gerichts in Ordnung.
B. Auch das Vorangegangene:
... Und wie es sich fügt, hat heute ein holländischer Richter das Community Design, auf den sich Apples Klage und das Düsseldorfer Urteil stützen, förmlich zerfetzt. Er lehnte es gleich aus drei Gründen ab:

- Es gäbe mehr als hundert gleich aussehende Vorläufer, wovon er einige benannte,

- Form bestimme die Funktion und wie zum Teufel solle denn Samsung ein Tablet machen, wenn nicht viereckig

- und das Design des iPad sei so minimalistisch, dass es grundsätzlich schwer sei, schützenswerte Merkmale herauszuarbeiten...
Für uns Kunden sind doch beide Urteile begrüßenswert, so zumindest meine Meinung.

SILen(e schrieb:
An die ganzen "Ein Tablet kann nur so aussehen wie ein iPad"-Verfechter:

Ihr versteht es nicht.
.........

Das Geschmacksmuster des iPad ist zwar recht allgemein gehalten,
aber es beschreibt das iPad doch sehr eindeutig.

Viele Geräte vor dem iPad entsprachen nicht dem Geschmacksmuster, sie hatten kantige Ecken, keine glatte Oberfläche sondern ein eingesetztes Display oder es waren Convertibles die völlig anders funktionierten.

Es gibt kein Geschmacksmuster des iPads.
Es gibt ein Geschmacksmuster für Taschencomputer (Apple).
Apple hätte Samsung und auch andere Tablet Hersteller verklagen können, selbst wenn sie selbst keine Tablets herstellen würden. (Grundlage Apples Geschmacksmuster für Taschencomputer)
Mit recht allgemein Gehalten meinst du das hier:

"...zwar recht allgemein gehalten", das recht allg., könnte man durchaus mit sehr allg. austauschen.

Um bei deinem Gabel Beispiel zu bleiben. Die Firma, nennen wir sie Affel, reicht ein sehr allgemein gehaltenes Geschmacksmuster für Gabeln ein.


Die Firma Affel ist zwar nicht der Erfinder von Gabeln, es hat sie schon vorher gegeben, aber dennoch spielt das für das Geschmacksmuster erstmal keine Rolle.
Ein Geschmacksmuster ist ein sogenanntes ungeprüftes Recht, das bedeutet, dass die Voraussetzungen der Neuheit und Eigenart im Eintragungsverfahren vom Deutschen Patent- und Markenamt nicht überprüft werden. Das DPMA prüft nur die formalen Voraussetzungen der Eintragung.
http://de.wikipedia.org/wiki/Geschmacksmuster
Nun gibt es eine Firma, nennen wir sie mal Zamzung, die auch Gabeln produziert. Nun denkt sich die Firma Affel, das kann doch nicht sein und holt aus dem Archiv ein 14 Jahre altes Geschmacksmuster (in Computerjahren 7). Das Geschmacksmuster ist so allgemein gehalten, dass man damit fast jede Gabel verbieten kann. Nun muss man sich nur noch ein Gericht aussuchen, das bekannt dafür ist, dem Antragssteller überdurchschnittlich oft recht zu geben. Mann will dann sogleich das Verkaufsverbot, vor diesem Gericht, für die ganze EU erwirken und das Gericht sagt, das machen wir doch sofort. Kurze Zeit darauf sagt das Gericht dann aber, das können wir dann doch nicht für die ganze EU machen, aber für Deutschland, das ist doch auch schon mal was. Die Firma Affel sagt geht in Ordnung, dafür hat das Gericht auch über gefälschte Bilder des Konkurrenzproduktes hinweg gesehen und dem Antrag auf Dringlichkeit (ohne Anhörung von Zamzung) statt gegeben. Die Firma Zamzung sagt, aber wir schreiben doch auf jede Gabel Zamzung drauf und unsere Gabeln haben auch einen anderen Formfaktor und Gabeln hat es doch schon lange vorher gegeben. Das Gericht sagt, das ist egal und für diese Frechheit verbieten wir euch auch noch die Kindergabeln. Zamzung: es werden aber nicht mal alle Kriterien des Geschmacksmuster erfüllt. Das ist egal, dann schreiben wir halt in die Begründung hineinen Zitat~ "
[die Merkmale 6) und 7) mit den nachfolgend noch ausgeführten Einschränkungen ...]"





SILen(e schrieb:
Nach dem iPad, d.h. wenn schon jemand vorgemacht hat wie es geht, ist es immer sehr einfach zu sagen, dass es doch die logischte Sache der Welt sei.

Komplexe technische Vorgänge erscheinen plötzlich ganz einfach, wenn man im Fernsehen und in Geschäften sehen kann wie sie funktionieren.

Nach dem iPad.... Bei einigen Apple Kunden scheint die Zeitrechnung immer wieder bei Null zu beginnen, wenn Apple ein Produkt in einem für sie neues Marktsegment platziert. Das klingt bei dir so, als hätte es vor dem iPad keine Tablets gegeben und vor dem iPhone keine Smartphones.
Mit komplexen technischen Vorgängen..., ist damit das minimalistische iPad Design gemeint?

SILen(e schrieb:
Feuer machen ist die grundlegendste und für einen modernen Menschen einfachste Erfindung der Menschheit - einfach mit etwas Geduld Holz aneinander reiben und etwas sehr leicht brennbares dranhalten.

Das ist völlig logisch, das weiß jeder aus dem Physikunterricht und aus Survivalsendungen im Fernsehen.

Aber erst, wenn man weiß, dass beim Aneinanderreiben von Holz Feuer erzeugt wird, ansonsten würde man nach 10 Minuten reiben aufgeben ohne zu merken, dass nur eine Minute später ein prasselndes Feuer entstanden wäre.

Feuer ist total logisch - wenn man weiß, wie es geht.
Das gilt dann wohl auch für Apple, wenn es einer vorgemacht hat und wenn man weiß wie es geht ....
[Apple ist also nicht der Erfinder des Feueranmachens ;) , um bei deinem Beispiel zu bleiben. ]



Apple hat ein bereits vorhandenes Produkt/Idee aufgegriffen, dieses durchaus verbessert und zum richtigen Zeitpunkt auf den Markt gebracht.
Nun ist aber Apple und vor allem ein paar fanatische Apple Jünger der Meinung, andere Firmen dürften eine bereits vorhandene Idee nicht mehr aufgreifen und sollten den Markt nur mehr Apple überlassen. Das dies aber auch zu ihrem Nachteil ist, wollen sie wohl nicht wahr haben.
Um ein Beispiel zu nennen: Als Microsoft den Browser Markt fast vollständig in der Hand hatte, blieb die Entwicklung in dem Bereich fast stehen. Erst als MS erkannt hat, dass die Konkurrenz stärker wird, hat man die Entwicklung wieder forciert. Im Grunde genommen hat also auch der IE Benutzer stark von (Firefox, Chrome, Opera ...) profitiert. Hätte MS den Firefox aufgrund eines Geschmacksmusters in der EU verbieten lassen, dann hätten wohl einige fanatischen IE Benutzer gejubelt und wären stolz darauf gewesen, dass ihr Browser einen Marktanteil um die 90% hat, dass dies auch für sie als IE Benutzer ein Nachteil ist, ist völlig egal.
Ich behaupte mal, wenn die Konkurrenz nicht größer geworden wäre, hätte Apple nach wie vor nicht ein paar Einschränkungen aufgelockert und ein paar features, die man aus anderen mobilen OS kennt, eingeführt. Ich bin übrigens froh, dass anscheinend niemand ein Schutzrecht auf Dinge wie: Notification Bar, Tabbed Browsing, geteiltes virt. Keyboard, dynamische Widgets ... hat, bzw. diese vor Gericht einklagt. Manche sind aber anscheinend froh, wenn "ihre Firma" ein trivial Patent einklagt und somit Konkurrenz vorerst mal verhindern kann.
[Wenn Google sein Patent "Grafische Benutzeroberfläche für den Bildschirm eines Kommunikations-Terminals" einklagt, dann würde ich dieses genauso kritisieren.]

ps.
in dem thread hat jemand auf das verwiesen: Warum Apple keinen Verkaufsstop fuer das HP TouchPad erzwingen wird
hier der Link dazu:
http://www.netbooknews.de/47533/war...tbnw=153&start=14&ndsp=15&ved=1t:429,r:9,s:14

und weil wir schon beim Thema Besteck sind:
(für diejenigen die immer auf die Asiaten schimpfen (copy...)

„Sheffield“ stand eingestanzt auf der Messerklinge. Doch das Besteck stammte in Wahrheit aus dem Deutschen Kaiserreich. Solche dreisten Fälschungen sorgten zu Recht für Empörung auf der Insel [England].

Sheffield war da-mals für Tafelsilber, Kochtöpfe, Scheren und Messer so bekannt, wie es später Solingen werden sollte. Doch während die englischen Originale aus teurem Gussstahl geschmiedet wurden und als unverwüstlich galten, waren die deutschen Plagiate aus billigem Gusseisen und nicht besonders gehärtet. Bald aber griffen die Briten zu der billigeren Nachahmerware, der Ruf Sheffields begann zu leiden. Was war passiert? Am Anfang dieser Entwicklung stand die Gründung des Deutschen Reiches im Jahr 1871. Die Deutschen schwangen sich, befreit von den hinderlichen Zöllen, auf ihrem zuvor in Fürstentümer und Länder zersplitterten Binnenmarkt zum Billiganbieter auf den Weltmärkten auf – so, wie es heute China macht. Geringe Löhne und längere Arbeitszeiten als in Grossbritannien machten das Deutsche Reich damals äusserst wettbewerbsfähig. Jedoch hinkte es in der Industrialisierung den Briten um rund 100 Jahre hinterher. Also versuchte man sich in billigen Kopien von qualitativ hochwertigen Produkten aus England, die man weltweit an die Kolonien des Empires, aber auch in dessen Mutterland verkaufte. Im Jahr 1886 auf der Weltausstellung in Philadelphia galten die deutschen Produkte als äusserst armselig. Zudem seien die Deutschen sehr einfallslos, was Innovationen und Erneuerungen betraf. Es würden fast nur Fälschungen angeboten. Zu diesem bitteren Urteil kam Franz Reuleaux, Vorsitzender der deutschen Jury auf der Weltausstellung.
und wie wir aus sehr vielen Beispielen aus der Wirtschaftsgeschichte sehen, schützt alleiniger Protektionismus nicht davor überholt zu werden, da muss schon mehr kommen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ach, und warum musste man sich erst von Apple vormachen lassen wie ein Tablet sein muss? Warum musste man sich von Apple vormachen lassen wie ein Smartphone sein muss und warum muss man sich von Apple vormachen lassen wie ein Subnotebook auszusehen hat?

Und beim Subnotebook war dahinter nicht mal eine Werbekampagne, das MacBook Air hat sich seine Kopien in Form der Ultrabooks allein durch "Mundpropaganda" erarbeitet.

Nach dem iPad setzt nur Sony (Doppeltablet bzw. Keiltablet) durchgängig auf ein völlig eigenständiges Design, andere versuchen entweder ein zumindest sehr ähnliches oder geradezu identisches (Samsung) Gerät auf den Markt zu bringen.


Und dass du im letzten Satz mit dem üblichen "Apple soll mal lieber Innovationen bringen anstatt zu klagen" kommst ist echt lustig, genau das tut Apple immer und immer wieder!

Und zwei Jahre später kommen dann entweder die echten Chinesen (ka ob das Ding aus China stammt, aber ich gehe mal stark davon aus) oder die Möchtegernchinesen, deren Qualität zwar etwas besser ist, die aber trotzdem auch nur kopieren können, und übernehmen das was Apple erschaffen hat und versuchen etwas vom guten Namen von Apple abzubekommen.

Man sollte doch eher fragen, warum die anderen Firmen nichts eigenes auf die Beine stellen können...
 
vitel09 schrieb:
...Zwar sind die Samsung Produkte gut, doch keine Konkurrenz zu iPhone und iPad!

Samsung Produkte sind keine Konkurrenz zum iPhone oder iPad ?

Ich lach am Wochenende da hab ich nämlich frei.

Mal ganz zu schweigen, davon das Apple sich viele Dinge von Samsung fertigen lässt und profitiert o.O

@Topic

Die ganzen Patent Streits führen eh zu nichts und schädigen letztendlich nur dem Verbraucher und in der Hinsicht sehe ich noch lange kein Ende solange sich nicht die Patentrechte ändern werden.
 
"Apple soll mal lieber Innovationen bringen anstatt zu klagen" Soll das ein Zitat von mir sein? (und auch noch Anführungszeichen;) )

und das was du geschrieben hast, ändert doch nichts an der Tatsache und jetzt kommt ein Zitat von mir: "Apple hat ein bereits vorhandenes Produkt/Idee aufgegriffen, dieses durchaus verbessert und zum richtigen Zeitpunkt auf den Markt gebracht."
Also ich finde daran nichts verwerfliches, wenn eine Firma egal, ob nun Apple, Microsoft, Mozilla Corporation, ... eine bereits bestehendes Idee/Produkt aufgreift, dieses teilweise verbessert und dem Kunden anbietet.
Mozilla hat auch nicht den Browser erfunden und mir käme es auch nicht in den Sinn das so darzustellen. Und wenn eingefleischte Firefox Benutzer das behaupten würden, dann würde ich denen auch sagen, so ganz stimmt das dann doch nicht.

Mich stört es nur, wenn Firmen egal wie sie heißen, versuchen durch Trivialpatente Konkurrenz zu blockieren. Um das zu verdeutlichen, habe ich extra noch ein Beispiel gemacht. Vorsicht jetzt kommt wieder ein Zitat: "Wenn Google sein Patent "Grafische Benutzeroberfläche für den Bildschirm eines Kommunikations-Terminals" einklagt [einklagen würde], dann würde ich dieses genauso kritisieren."

Als Ergänzung nochmal das Microsoft IE Beispiel:
Als Microsoft den Browser Markt fast vollständig in der Hand hatte, blieb die Entwicklung in dem Bereich fast stehen. Erst als MS erkannt hat, dass die Konkurrenz stärker wird, hat man die Entwicklung wieder forciert. Im Grunde genommen hat also auch der IE Benutzer stark von (Firefox, Chrome, Opera ...) profitiert. Hätte MS den Firefox aufgrund eines Geschmacksmusters in der EU verbieten lassen, dann hätten wohl einige fanatischen IE Benutzer gejubelt und wären stolz darauf gewesen, dass ihr Browser einen Marktanteil um die 90% hat, dass dies auch für sie als IE Benutzer ein Nachteil ist, ist völlig egal.

Solltest du meinen Text als persönlichen Angriff auf dich sehen, dann solltest du dir nachfolgendes unbedingt durchlesen:

Sag nichts gegen mein iPhone!

Kritisierst du mein Stück Technik, kritisierst du damit mich: Menschen können sich so stark an eine Marke binden, dass ihr Selbstwertgefühl unter schlechten Nachrichten über sie leidet, haben Wissenschaftlerinnen herausgefunden.

....
http://www.golem.de/1108/85834.html
(ich finde die Studie recht interessant, um nicht zu sagen unterhaltsam und kann eins zu eins auf viele Firmen umgemünzt werden die eine Fan-gemeinde haben.)
 
SILen(e schrieb:
Ach, und warum musste man sich erst von Apple vormachen lassen wie ein Tablet sein muss? Warum musste man sich von Apple vormachen lassen wie ein Smartphone sein muss und warum muss man sich von Apple vormachen lassen wie ein Subnotebook auszusehen hat?

Ja ja Apple hat allen alles vorgemacht :rolleyes:
Immer wieder die gleiche leier. Warum gab es vor Apple dies und das nicht warum erst nach Apple dies und das erst kam...
WEGEN DER TECHNOLOGIE! Die war nicht soweit oder Teils so teuer dass keiner es wollte!

Alter wach mal endlich auf und hör auf ständig Apple als den Erfinder von allem hinzustellen, das geht langsam echt nur auf den Geist.

SILen(e schrieb:
Und dass du im letzten Satz mit dem üblichen "Apple soll mal lieber Innovationen bringen anstatt zu klagen" kommst ist echt lustig, genau das tut Apple immer und immer wieder!
Innovation bedeutet wohl nicht für jeden das gleiche. Ich erwarte bei Innovation etwas.... hmmm innovatives. Schön verpacken mit bling bling und horende Preise haben rein garnichts mit Innovation zu tun. 3x darfst du raten was Apple macht. Hier hast du 2 Optionen.
1. Schön verpacken, BESTEHENDE Technologien benutzen nen i vor nen allgemeinen Begriff hinpacken und nen ordentlichen Preis dafür verlangen. Mächtig viel Marketingbudget verwenden.
2. Sie setzen sich hin und entwickeln neue Technologien. Forschen Jahrelang, geben unmengen an Forschungsgelder aus. Müssen mit dem Risiko leben dass eine Technologie von irgend einem Gericht in Holland als "Allgemeingut" deklariert zu werden (vorsicht hier etwas überspitzt dargestellt doch darauf läuft es hinaus).

user4base hatte wohl recht mit dem Satz dass die Zeitrechnung bei Appleuser, wenn Apple nen eigenes neues Produkt auf den Markt bringt, immer von 0 anfängt.

DU Silence bist echt das Paradebeispiel bei Computerbase. Egal um welches Applethema es handelt APPLE HAT IMMER RECHT!

Das ist das traurigste denken überhaupt.


SILen(e schrieb:
Man sollte doch eher fragen, warum die anderen Firmen nichts eigenes auf die Beine stellen können...

Weil es gottverflucht nochmal damit nichts zu tun hat.


Aber wir sollten uns alle hier auf CB wohl einigen dass APPLE einfach alles erfunden hat, alles besser kann und sowieso immer recht hat. Gerade dir zuliebe damit du nen Dauerständer hast und dein EGO auf ewig zufrieden ist.

Können wir uns bitte darauf einigen? Diese Apple-Threads haben echt nie einen Sinn. Schliesst doch in Zukunft direkt die Kommentarfunktion bei Themen die Apple im Beitrag beinhalten!
Und noch besser nur Silence und seine Apple-Fanatiker dürfen reinschreiben dann ist die Welt so heile wie eh und jeh.

BITTE.
 
Zuletzt bearbeitet:
@ MegaGigaTera: silence hat doch nicht gesagt das apple was erfunden hat ... er hat gesagt, das apple inovatiev ist .. bestehende techniken so verfeinert, das se consumer tauglich sind ...

vor dem ipad gab es ein tablet für consumer nicht ..
vor dem iphone war touchsteuerung eine randerscheinung

dein argument, das es daran liegt das es die technik nicht gab ist schwach .. die technik gab es .. für alle hersteller .. apple hatte nur die idee zuerst .. und vor allem zuerst auf dem markt und wichtiger: so, das es für die masse kompatibel war.

nun sucht man die wirklichen neuerungen am markt .. also keine technikupgrades .. sondern neue veränderungen im detail .. sony versucht sich da .. andere hersteller versuchen durch software einen individuellen stile .. die meisten werfen aber 15 neue android geräte auf dem markt und bei dem top technischem gerät ist es dann inovatiev? .. mh .. nen i72600k ist neu .. schnell .. aber für den pc nicht inovatiev.

ja samsung ist /war auftragsfertiger FÜR apple .. nur weil ein chip aus der halle von samsung kommt, heisst das nicht das er (wie übrigens alle arm chips) von jemand anderem entwickelt wurde.
 
Karre schrieb:
dein argument, das es daran liegt das es die technik nicht gab ist schwach .. die technik gab es ..
Nur so am Rand, er hat zu keiner Zeit gesagt, dass es die Technik nicht gab.
MegaGigaTera schrieb:
WEGEN DER TECHNOLOGIE! Die war nicht soweit oder Teils so teuer dass keiner es wollte!
Muss man sich denn alles so auslegen, dass es irgendwie Pro-Apple klingt?
Er hat vollkommen Recht. Apple konnte es sich ganz einfach leisten eine teure Technologie aufzugreifen, da die Apple-Produkte eh teurer sind, als die Konkurrenz.
Samsung wäre genauso gescheitert, wie alle, die es vorher probiert haben. LG oder Asus auch. HP, Viewsonic und was es da noch für Randerscheinungen gibt.

Dazu kam, dass Apple mit den ersten iPhones schon genug Fans gefunden hat, die sich dann mehr oder weniger überlegt das iPad kauften.
Dann noch Leute, die auf die Marketingmaschinerie Apple's ansprangen und dazu kam noch das Konzept der einfachen Bedienung (herstellerübergreifend).

Muss man halt neidlos anerkennen, dass Apple aufgrund der Voraussetzungen hier gute Arbeit ablieferte. Teilweise könnte man ja sogar dankbar sein, da es durch das erneute Aufgreifen der Konzepte erst den entscheidenden Zündfunken gab. Allerdings "könnte", da Apple mit ihrem Patent-Wahn die Käufer alle zu sich locken will, statt mit fairem Wettbewerb zu glänzen.
Aber das ist nur subjektive Aggression, in Wahrheit ist ja bei Apple alles fair ..
 
SILen(e schrieb:
Ach, und warum musste man sich erst von Apple vormachen lassen wie ein Tablet sein muss? Warum musste man sich von Apple vormachen lassen wie ein Smartphone sein muss


Harte Änderungen des Gewohnten und weite Sprünge nach vorne sind nicht immer erfolgreich, für viele Firmen sogar risikoreich. Deshalb tasten sich viele Firmen lieber nach vorne, denn reine Touchgeräte gab es in dem Sinn noch nicht, die hatten alle noch irgendwelche Funktionstasten oder sowas, weil keiner nen harten Schnitt machen und auf einmal ein Gerät komplett ohne Tasten rausbringen wollte.

Apple kann dank der treuen Fans dagegen eigentlich machen was sie wollen, also waren sie die ersten die diese Geräte wirklich rein aufs Touchscreen reduziert haben und das einfach mal so rausgebracht haben. Und es war ein Erfolg. Bei jeder anderen Firma waren vorher immer alle am rumheulen und meckern weil echte Tasten doch so viel toller sind oder weil Touchscreens doch scheisse und noch gar nicht ausgereift sind. Und generell braucht man solche Tablets ja gar nicht. Aber bei Apple nicht, da wars auf einmal schlagartig toll und jeder musste eins haben.

Das Apple von heute hätte bestimmt auch damals mit dem Commodore CDTV Erfolg gehabt, das war auch so ein Sprung, der nicht angenommen wurde. Am Computer Musik hören? Und Filme gucken? Sowas verrücktes, das macht doch keiner. ;)
 
Vorweg bringt es niemanden weiter, nur weil man Apple im Patentstreit Recht gibt, in die Apple-Fanboy Schublade gesteckt zu werden, so lange vernünftige Argumente gebracht werden (was bei Silen(e durchaus der Fall ist)
user5base schrieb:
Apple hat ein bereits vorhandenes Produkt/Idee aufgegriffen, dieses durchaus verbessert und zum richtigen Zeitpunkt auf den Markt gebracht.
Das greift leider nicht richtig. Ja, es gab die Idee des Tablet Computers schon früher. Sehr viel früher, wie beispielsweise in Space Odyssey: 2001 gezeigt wurde. Das "durchaus verbessert" ist aber eben der entscheidende Punkt in dem Apples Innovation steckt. Fast alle Geräte mit Touchinterface die es vor dem iPhone gab mussten mit einem Stylus bedient werden, da das GUI einfach so gehalten wurde, dass es schlecht mit dem Fingern zu bedienen war. Hinzu kommt noch die Tatsache, dass es sich dabei um druckempfindliche (resistive) Touchscreens handelte - Mulittouch ganz zu schweigen.
Auch die Tablets, welche vor dem iPad auf dem Markt waren, hatten keine vernünftige Software (Windows) welche auf das Touchinterface ausgelegt war.
Es mag zwar sein, dass Apple hier nicht der Erfinder von bestimmten Schlüsseltechnologien ist, wohl aber der Erfinder vom Produkt ist. Zu sagen, Apple wäre nicht der Erfinder vom iPad (bzw. dem Geräte was hinter diesem Namen steckt) mit dem Argument, es hätten ja schon vorher Tablets existiert, ist genauso wie zu sagen, Carl Benz sei nicht der Erfinder vom Automobil, da es ja auch schon vorher die Idee gegeben hat eine Pferdekutsche nicht mit Pferden zu bewegen.

Es geht eben darum ein Produkt auf den Markt zu bringen, dass eine Vorstellung (damit meine ich so was wie in in Star Trek oder Space Odyssey) vom Tablet Computer gerecht wird. Alle Tablets vor dem iPad waren schlicht keine durchdachten Konzepte. Apple hat so ein durchdachtes Konzept vorgestellt, was der Vorstellung gerecht wurde. Das Problem ist allerdings, dass ALLE anderen Firmen jetzt genau dieses Konzept kopieren, statt ein eigenes zu entwickeln (es gibt ja auch andere Konzepte als den Ottomotor, z.B. die Brennstoffzelle). Im Prinzip ist das auch nicht weiter schlimm, aber Apple kann man es einfach nicht nehmen Erfinder des Konzepts zu sein.
 
Lol,darauf habe sich die Deppen sicher auch schon ein Patent geben lasse:
Kurz nach der Einführung des iPhone 4 klagten Besitzer über Empfangsprobleme aufgrund eines fehlerhaften Antennendesigns, die Rede war schnell von „Antennagate“. Nun scheint es beim neuen iPhone 4S ebenfalls Schwierigkeiten im Zusammenhang mit dem Netz zu geben.
Wenn Samsung alles Kopier,dann müssten sie ja die gleichen Probleme haben....
Ergänzung ()

Ich hab mir jetzt min 2 Minuten das Bild angesehen und .....ich bin Erschrocken....da sitzt ein Bedienelement in der mitte vom unteren Rand und es ist Schwarz(für die Schwarze Farbe hat Das Fallobst sicherlich auch ein Patent).
http://www.mobilesmemordam.com/wp-content/uploads/2011/05/iphone4-vs-galaxy-s-head.jpg
Samsung,das geht nun wirklich nicht,ne,ne.
 
Kommt mir das nur so vor oder entscheiden die Richter immer Pro Apple?


Genauso wie in Australien... Der Vertrieb von Samsung geräten wird verboten, da es Apple zu sehr schädigen würde...

Aber ein Verkaufsverbot schadet ja dann Samsung natürlich nicht.


Ich glaub ich muss anfangen Jura zu studieren, damit ich den unterschied erkenne...
 
Ist doch ganz klar, die Richter und Juristen haben alle Apple Produkte ;)

@Topic
Wie schon weiter oben erwähnt muss sich das Patentrecht ändern. Schon allein die Tatsache, sich als vermögendes Unternehmen jeden Schwachsinn patentieren zu lassen, zeugt von absolutem Irrsinn.

Ganz zu schweigen vom patentierten Dingen die so schwammig formuliert sind, das man alles darein interpretieren könnte.
 
@ph0enx:
wie heißt es doch so schön: alle menschen sind gleich, nur manche sind etwas gleicher.
warum sollte das nicht auch für Unternehmen gelten?
 
Nukleareswinterkind schrieb:
Das greift leider nicht richtig. Ja, es gab die Idee des Tablet Computers schon früher. Sehr viel früher, wie beispielsweise in Space Odyssey: 2001 gezeigt wurde.
Mal eine Frage zum oft genannten Tablet-Beispiel aus dem Film 2001... wurden die tablet-ähnlichen Geräte in dem Film überhaupt als tragbarer Computer oder eher als tragbares TV-Gerät genutzt?

Ich kann mich da nur an eine Szene erinnern, in der auf beiden "Tablets" das gleiche Fernsehprogramm lief. Die Nutzung als tragbarer Computer kenne ich eher aus Star Trek TNG.
 
Zuletzt bearbeitet:
ph0enX schrieb:
Kommt mir das nur so vor oder entscheiden die Richter immer Pro Apple?



Ja, weiter gehts:
www.golem.de/1110/87120.html

Langsam wirds wirklich komisch, Apple kann mit jedem Blödsinn andere verklagen und bekommt immer recht und wenn andere Apple verklagen wirds immer abgelehnt...
 
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