Das dürfte ein interessantes Verfahren werden, denn da überscheiden sich einige Gebiete.
Ich sehe da nämlich noch einen anderen Grund warum diese Brillen deutlich gekennzeichnet werden müssen;: Sicherheitsbereiche. Die Dinger müssen deutlich gekennzeichnet sein als Aufnahmegerät sodass sie bei der Eingangskontrolle abgegeben werden müssen. Das sollte jedem Richter eigentlich augenfällig sein.
Mir persönlich sind Träger von so stark verdunkelnden oder verspiegelten Sonnenbrillen ohnehin sehr suspekt, schon seit ich denken kann. Geht für mich gar nicht. Insofern...
Nur Technik: Diesen Argumented Reality Ansatz kann ich irgendwo nachvollziehen, aber ich sehe das eher in der Arbeitswelt zu Hause. In der Freizeit rumzulaufen und da irgendwelche Zusatzinfos zu Dingen einblenden zu lassen, die man sieht, halte ich für entweder überflüssig oder verblödend. Was hab ich denn für eine Beziehung zu meiner Umwelt, wenn ich die nur noch durch Argumented Reality wahrnehmen will bzw. irgendwann vielleicht nur noch kann, weil ich zu doof bin mich in der realen Welt zu orientieren? Armselig.
Aber klar, dass ein Konzern wie Meta das geil findet. Datendatendaten. Und natürlich kann es einen Reiz haben, irgendwelche Personen, denen jemand auf der Straße ständig zufällig begegnet und mitfilmt einfach mal zu analysieren und mal in die KI zu werfen. Das ist für die Einzelperson dann vielleicht sogar komplett unschädlich, aber führt in der Gesamtheit dazu, dass die entsprechenden Profiling-Algorythmen immer ausgefeilter werden. Da sehe ich eher das große Bild, als den Schaden, der einer zufällig (wiederholt) gefilmten Person zukommen könnte.
Und da sehe ich auch eher den rechtlichen Ansatzpunkt das überhaupt zu verbieten, eben nicht wegen der Nutzung durch den Filmenden, sondern wegen der Verarbeitung durch die Klaut-KI.