News Smart Glasses: HateAid zeigt Meta, Ray-Ban und Händler an

Sollen sie die Brillen eben in Warnfarben, wie Warnwesten fürs Auto oder auf dem Bau, herstellen. Das sind Farben die jeder sieht, kennt und weiß, dass da was anders als normal ist.
 
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testwurst200 schrieb:
Dies ist wohl (nach kurzer Recherche) ein länderspezifisches "Problem" (Regularium) zu sein. Aber eig. nicht in "Schland". Hast du es importiert/ist es aus einem anderen Land?
Ausschalten kann man es natürlich trotzdem, in dem das Handy auf "Stumm" gestellt wird.

Aber ansonsten höre ich davovn zum ersten Mal. Ich kenne eig. kein einziges Handy, wo das der Fall ist^^

Ansonsten zum Thema:
Gut. Auch bei den Apple Ohrstöpseln so ne Kamera dann sein solll...absolut hirnrissig mit imo Null Nutzen. Als Datenkrakenunternehmen natürlich Goldwert mit "wielange schaut Kunde worauf" um Auswertungen zu fahren.

MfG, R++
 
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Hamburger85 schrieb:
Finde ich unverständlich, da auch dort nicht klar ist, ob jemand gerade tippt oder eine Foto schießt.
Es ist schon ein Unterschied ob jemand auffällig ein Smartphone in der Hand hält oder einfach nur eine Brille trägt.
 
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Finde ich absolut sinnvoll und auch legitim.

Allerdings müsste man das ganze dann auch auf Smartphones (und Tablets) ausweiten, wo es von außen auch gut sichtbar ist, wenn Leute damit Fotos/Videos machen.

Ich verteidige die Hersteller der Brillen hier weniger, mir würden auf Anhieb nämlich genug verbotene Einsatzzwecke einfallen, welche eben genau der ausschlaggebende Punkt für die Klage sind.

Im Zweifel kommen diese Brillen eben ohne Foto/Video-Funktion auf dem Markt, sondern wirklich so, dass man diese nur als Assistent oder handfree Audio-Headset nutzen kann.
 
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DarkStarXxX schrieb:
PS: Auch in den 80er Jahren konnte man schon ungefragt Aufnahmen von Leuten machen.
Und auch da war es schon verboten.
Und es gab weder die Möglichkeit, das Foto der ganzen Welt verfügbar zu machen, noch die Möglichkeit, es mit KI auszuwerten und zu benutzen.
 
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Ja, solche Brillen gehörten richtig gekennzeichnet oder verboten. Es gibt doch schon 1000 Aufnahmen wo sich Leute vorm Live Stream, Smartphone, Dashcam, Door Cam, Überwachungskameras sich bei jeder erdenklichen Situation zum Überhorst machen. Und die Brille findet wenn sie sich gar nicht unterscheiden lässt nur noch Anwendung um Leute auszuspionieren, auflaufen zu lassen oder in Privaten Momenten zu beobachten. Wenn ich ein Foto mache oder ein Chinesisches Schild übersetzt haben will, zück ich das Smartphone und dann darf auch jeder sehen was ich da mache. Sollen doch Politiker, Lobbyisten, Oligarchen, Diktatoren, Banker die Brille tragen wenn es wieder darum geht Milliarden zu verschieben, verschwinden zu lassen, über 10 Ecken sich wieder selbst zu zu spielen usw. Das wäre doch interessant zu Wissen wo unsere Steuergelder so für alles versickern. Das der Nachbar sich Betrunken über sein eigenen Hund übergibt, das sollen die großen Skandale sein wo sich die Welt im Internet vereint und ihr großspuriges Moralisches Urteil darüber fällt.
 
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DarkStarXxX schrieb:
Man kann es auch übertreiben.
Man kann den Technischen Fortschritt nun mal nicht aufhalten.

PS: Auch in den 80er Jahren konnte man schon ungefragt Aufnahmen von Leuten machen.
Ach so, weil es schon in den 80ern verboten war, ist es jetzt ok?
Und was ist das für ein technischer Fortschritt, der einer Drecksfirma wie Meta erlaubt, alles an Daten zu verarbeiten, was aufgenommen wird?
Was ist daran übertrieben, die Privatsphäre von Menschen zu respektieren?
 
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Immer gleich mit Verboten zu kommen nur weil einige Menschen Grenzen überschreiten kann doch nicht die Lösung sein. Mir kam auch sofort die Idee von @Yakomo solche Gadgets einfach mit einer auffälligen Farbcodierung zu versehen.
 
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Randnotiz schrieb:
Allerdings müsste man das ganze dann auch auf Smartphones (und Tablets) ausweiten, wo es von außen auch gut sichtbar ist, wenn Leute damit Fotos/Videos machen.

Schon wie ein Smartphone gehalten werden muss um ein Foto zu schießen dass nicht den Boden zeigt ist schonmal um einiges auffälliger als eine Sonnenbrille zu tragen.

Solche Brillen waren im kalten Krieg doch der feuchte Traum eines jeden Geheimdienstmitarbeiters. Jetzt werden sie zur Massenware. Damit trägt man die KI dann ungefragt in Bereiche die sie vielleicht nicht sehen soll. Ich hab auch ehrlich gesagt keinen Bock von dutzenden Brillen in der Fußgängerzone gefilmt zu werden. Mich nervt es schon wenn ein Kumpel meint ein Gruppenfoto von ChatGPT ungefragt ändern lassen zu müssen weil ihm die Uhr am Handgelenk stört oder weil jemand das Peace-Zeichen macht.
 
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DERLanky schrieb:
Immer gleich mit Verboten zu kommen nur weil einige Menschen Grenzen überschreiten kann doch nicht die Lösung sein. Mir kam auch sofort die Idee von @Yakomo solche Gadgets einfach mit einer auffälligen Farbcodierung zu versehen.
Und dann werden die Teile wieder schwarz gefärbt. Die Brillen haben extra eine leuchtende LED, um zu zeigen: Ich filme!

Rate, was gemacht wurde? Die LEDs werden manipuliert. Am Anfang konnte man die LEDs einfach abkleben. Nach einem Update scheint sich die Brille zwar zu melden, in gewissen Foren gibt es aber Anleitungen, dies auch wieder softwarseitig zu umgehen.
 
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@tusen_takk: und damit isses dann eben strafbar und man hat Handhabe. Es müssen nur die Regel richtig gestaltet werden. Problem wo?
 
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tusen_takk schrieb:
Und dann werden die Teile wieder schwarz gefärbt. Die Brillen haben extra eine leuchtende LED, um zu zeigen: Ich filme!

Rate, was gemacht wurde? Die LEDs werden manipuliert. Am Anfang konnte man die LEDs einfach abkleben. Nach einem Update scheint sich die Brille zwar zu melden, in gewissen Foren gibt es aber Anleitungen, dies auch wieder softwarseitig zu umgehen.
Und wenn sie in Deutschland verboten sind, rate was gemacht wird. Sie werden aus Ländern ohne Verbot importiert oder mitgebracht und man schafft einen weiteren Schwarzmarkt wo sich zusätzliche Leute die auf Regeln nix geben bereichern können.

Nachtrag: Noch ein Punkt, wenn sie in DE verboten wären, wären die Leute unaufmerksamer und würden sich in falscher Sicherheit wiegen, sind ja verboten. Und kriminelle die ein unaufälliges Gadgets nutzen haben um so leichteres Spiel.
 
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Clausewitz schrieb:
HateAid ist so eine Organisation die schon viele Klagen zu wirklich wichtigen Themen angestoßen hat, z.B. dass Facebook nicht nur die erste Verleumdung gegen eine Person löschen muss, sondern auch die tausend Kopien, die irgendwelche Bots machen. Unser Rechtssystem ist noch für die analoge Welt gemacht, und HateAid (und einige neue EU-Gesetze) sind die Brücke, um das in die Jetzt-Zeit zu bringen.
Hm, aber ist nicht genau das nicht passiert? Haben Sie bei den Kopien, die Du erwähnst, genau nur analog gedacht?
Was im Netz war, bleibt im Netz, da kann man sich noch so sehr auf die Beine stellen. Genau deswegen funktionieren die analogen Gesetze nicht. Es könnte höchstens klappen, wenn z.B. Facebook bei z.B. Bildern identifiziert, welche Personen abgebildet sind und von diese, Nutzer es sein könnten und die Erlaubnis dann einholt. Gibt es keine, keine Veröffentlichung oder Unkenntlichmachung.
DERLanky schrieb:
Immer gleich mit Verboten zu kommen nur weil einige Menschen Grenzen überschreiten kann doch nicht die Lösung sein. Mir kam auch sofort die Idee von @Yakomo solche Gadgets einfach mit einer auffälligen Farbcodierung zu versehen.
Ohne Verbote keine Strafe bei Zuwiderhandlung. Auch eine vorgeschriebene Codierung ist eine Verbot, nämlich es ohne zu machen. Daher kommt immer erst eim Verbot, so nicht. Der Hersteller muß dann schauen, was er als Lösung anbieten kann, ist ja auch eine technische Frage.
 
DarkStarXxX schrieb:
Man kann es auch übertreiben.
Man kann den Technischen Fortschritt nun mal nicht aufhalten.

PS: Auch in den 80er Jahren konnte man schon ungefragt Aufnahmen von Leuten machen.
Mit einem Gerät, welches man nicht als Aufnahmegerät zu identifizieren konnte? Nein, das hier ist was vollkommen was anderes.
 
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Zulgohlan schrieb:
Diese Dinger gehören in Produktionshallen, aber nicht auf die Straße.
Da könnte ich mir tatsächlich eine Verwendung für vorstellen. Privat sehe ich das allerdings wie die meisten. Was gab es schon für Diskussionen über Fotografieren in der Öffentlichkeit. Es gibt gute Gründe warum nicht jeder überall jeden Fotografieren darf. Ein Gerät, von den man nicht ausgeht dass es Filmen kann und da gerade tut ist ein NoGo. Wenn jemand mit der Apple Vision herum läuft damit das halt genauso auf, wie wenn jemand das Handy in der Hand hält oder neuerdings Bahnmitarbeiter mit Bodycam.
 
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R++ schrieb:
Dies ist wohl (nach kurzer Recherche) ein länderspezifisches "Problem" (Regularium) zu sein.

ja in Korea zB
Mein Handy stammt aus einem Freenet Telekom Vertrag über gomibo abgeschlossen. Dürfte eigentlich kein Import sein.
Ich war ganz überrascht als ich die Funktion nicht gefunden hatte und hatte mich dann ebenfalls damit beschäftigt - anscheinend geht es beim iPhone ebenfalls nicht und man muss dazu zB das Handy lautlos schalten.

Ich habe es mit einer Routine gelöst
 
tusen_takk schrieb:
statt in Therapie zu gehen.
Das ist keine Frage einer psychischen Krankheit, sondern der Moral. Es gibt schlicht unanständige, perverse Menschen, die sich einen Dreck um die Privatsphäre Dritter scheren.

Diese Leute sind bodenlos, nicht krank. Wenn du unanständig bist, hilft keine Therapie, sondern Erziehung und ein gescheites Menschenbild.
 
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Die ganze Diskussion um Smartglasses erinnert doch an die Anfangszeit der Kamera-Handys.

Jeder technischer Fortschritt muss erstmal verboten werden. Diesen Leuten ist wohl nicht klar, dass es seit Jahren komplett unauffällige Minikameras gibt. Die können ohne Probleme in der Kleidung oder in einer Tasche versteckt werden und sind 1000x mal mehr geeignet unentdeckt zu filmen als eine auffällige Smart Brille.

Das ist wohl wie bei den Bodycams der US-Polizei. Erst stark kritisiert haben diese die komplette BLM-Bewegung mit den Vorwürfen gegen die Polizei im Boden verschwinden lassen.

EDIT: Das bedeuet nicht dass es dort bei der Polizei keine schwarzen Schaafe gibt, in genug Fällen ist die Bodycam auch aus.
 
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Muntermacher schrieb:
. Der Hersteller muß dann schauen, was er als Lösung anbieten kann, ist ja auch eine technische Frage.
Der Hersteller, in diesem Fall Meta, will ja explizit ein technisches Gerät, was wie eine normale Alltags Brille aussieht, gestalten. Besonders modisch, weswegen man ja die Kooperation mit RayBan eingegangen ist. Deren Ziel ist ja genau das, was das Problem ausmacht.
Dazu eben auch gleich die Problematik mit dem Datenschutz ob top.
 
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