Die Tastatur von meinem Lenovo E16 G3 hasse ich - mit 23 Jahren Thinkpad-Erfahrung halte ich sie rundweg für unbrauchbar -, ich habe seit kurzem noch ein T14 G1, da geht sie noch.
Das Lenovo E16 G3 gibt es -- Vorsicht! -- mit Intel-CPU in der H-Klasse, der U-Klasse und der V-Klasse. Ich habe den AMD Ryzen. Die H-Klasse halte ich für überdimensioniert, und die Hitzeentwicklung wird dem Gerät nicht guttun. Die V-Klasse (Lunar Lake) ist im RAM nicht erweiterbar und ziemlich teuer -- lohnt im stationären Betrieb gleich gar nicht, und mit 16-Zoll-Displays auch eher weniger. Die sind wirklich eher was für 14-Zoll-Geräte mit großem Akku, um auch sehr lange Arbeitstage ohne Netzteil zu schaffen.
Aus beruflicher Erfahrung kann ich HP Probooks empfehlen. Gibt's auch mit 16 Zoll und 400 nits, sogar mit 800 nits und schaltbarem Blickschutzfilter.
Mein aktueller Arbeitgeber ist vor einigen Jahren konzernweit von Lenovo auf HP umgestiegen, und ich kann über die HP Probooks nichts negatives sagen, sofern einen die halbhohen Cursortasten nicht stören. Die Geräte sind leicht, stabil, leise und gut genug verarbeitet. Die Tastatur meines beruflichen HP Probook 440 ist ähnlich wie die vom T14 G1, und um Welten besser, als die im Lenovo E16 G3. Und auch ohne konfigurierbare Ladeschwellen ist der Akku nach knapp drei Jahren noch nicht tot, trotz ständigem Netzbetriebs.
An Deiner Stelle würde ich genau prüfen, welche Tastatur die Lenovo T- und P-Modelle verbaut haben. Das aktuelle E-Modell würde ich wegen der Tastatur auf die Ausschluss-Liste setzen -- m.E. ist diese wirklich nur für Gelegenheitsnutzer/-innen ohne hohe Ansprüche tolerierbar. Und das E16 ist auch nicht gerade verwindungsstabil, was bei der 14-Zoll-Variante vielleicht noch nicht soviel ausmacht. Ich habe seit 2002 mehr als zehn gebrauchte Thinkpads privat besessen, dazu noch fünf bei Arbeitgebern genutzt, ich weiß also, was es gab und gibt. Ich hab' das E16 nur wegen großen Rabatts gekauft, würde es aber Nutzer/-innen mit gewissen Ansprüchen nicht weiterempfehlen.