Test Toshiba Excite Write im Test

Sasan

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Mit dem Excite Write zielt Toshiba auf die wenig beackerte Nische „Produktivität“ ab: Durch die Unterstützung von Stifteingabe und die Integration eines Tastatur-Covers soll aus dem Tablet eine Arbeitsmaschine werden. ComputerBase klärt im Test, ob das vergleichsweise kostspielige Konzept des japanischen Herstellers überzeugen kann.

Zum Artikel: Toshiba Excite Write im Test
 

gwuerzer

Lieutenant
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Sieht doch schon mal sehr gut aus. Ein paar Details noch etwas verbessern und so ein Ding wird meins. Mit reinen Tablets wurde ich noch nie warm.

... und ach ja, bitte einen wechselbaren Akku in der nächsten Version. Ich hab etwas dagegen, Dinge nach ein paar Jahren wegwerfen zu müssen, nur weil der Akku streikt.
 
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Tobi4s

Commander
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Geiles Teil. Die Anschlüsse sind klasse, es sieht hervorragend aus und die diversen Features gefallen mir auch sehr gut. Nur einen Tegra werde ich mir im Lebtag nicht mehr antun. Aufm RT-Tab streikt ständig der Treiber und im Nexus hats geruckelt.
 

paulinius

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Wer auf den Stift verzichten kann, der ist meiner Meinung nach mit so etwas besser aufgehoben. Leichtes, dünnes Tablet für den Tablet-Modus, Tastatur extra, wenn man sie braucht.

Das Toshiba hier ist für mich weder Fisch noch Fleisch.
 

Tobi4s

Commander
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Nunja, der Tegra 4 gilt ja nicht gerade als Stromsparer, trotzdem läuft er in diesem Gerät ordentlich (siehe Benchmarks), das lässt möglicherweise auf ein sehr starkes Kühlsystem schließen? Kupfer und Alu fordern nun mal ihren Tribut (Platz <-> Akku und eben auch Gewicht).
 

Tobi4s

Commander
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Und kann nicht mit einem induktiven Stift umgehen, das wollen wir mal nicht vergessen. Das kostet nämlich auch Platz.
 
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TNM

Captain
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Gut dass es Konkurrenz zum Note 10.1 gibt, für alle die nicht Samsung möchten oder das Doppelte für ein Surface ausgeben. Mehr ist dazu nicht zu sagen, ich persönlich bevorzuge weiterhin das Note 10.1, vor allem weil der Stift im Tablet untergebracht ist und der Akku wirklich sehr gut ist.
 

fReAkgoesCB

Lt. Junior Grade
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Im Detail ist das Gerät einfach nicht ausreichend. Sie haben es sicher gut gemeint, aber letztlich fehlt der letzte Feinschliff, damit meine ich:

-Displayfarben nicht schön und hell genug
-Stift kann nicht im Tablet versteckt werden
-das gerät ist hässlich, dick und dazu noch schwer
-schwacher Akku

Das sind doch letztlich die Dinge, auf die Enthusiasten achten beim Kauf, wenn alle Randbedingungen stimmen... Also hier werden sie sich keine goldene Nase mit verdienen. Schade
 

horror

Ensign
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Ein Himmelreich für ein Wacom-Stift am iPad! Nun hat das sogar schon ein Toshiba. Doch leider passt das genau so wenig wie ein Samsung in meine Infrastruktur.
 

Eingang

Cadet 4th Year
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Das Toshiba Excite Write sieht auf Fotos toll aus, auch die technischen Daten wecken Begehrlichkeiten.
Retina-Display, „Harman-Kardon“ Lautsprecher, 4-Kern Prozessor, NVidia Tegra, Wacom Digitizer Stylus („Pen & Paper Feeling), MicroSD, 3G - was könnte da schon schief gehen ?

Einiges, wie ich leider erleben musste.

Um die Wertigkeit des Tablets zu verdeutlichen, ziehe ich den Vergleich mit einem deutlich älteren und technisch weit weniger glänzenden Gerät: Dem Nexus 10. Das gibt es mittlerweile für erheblich weniger Geld: Ab 330€ geht es los, also annähernd 300€ billiger.

- Zuerst mal fällt auf: Das Excite Write wirkt recht dick und schwer. Das Nexus 10 ist dagegen flach und angenehm leicht. 30 Gramm und 1.6mm machen mehr aus, als es die Zahlen vermuten lassen.

- Dann: Obwohl beide Geräte aus Kunststoff gefertig sind, macht das Nexus einen viel hochwertigeren Eindruck. Beim Write kommt das Gefühl auf, es handelt sich um billiges, empfindliches Plastik.

- Beim Display schenken sich die beiden wenig. Farben und Details kommen in beiden Fällen gut zu Geltung. Die Helligkeit ist ähnlich auf gutem Niveau.

- Die Touch-Screen Oberfläche des Write jedoch fühlt sich anders an als gewohnt. Die Finger gleiten nicht immer so geschmeidig wie man es von vielen anderen Geräten kennt, kommen mitunter sogar ins „Stottern“.

- Das Toshiba Write ist im Gegensatz zum Nexus 10 nicht mit Vibration, also auch keinem „haptischen Tastatur-Feedback“ ausgestattet.

- Während das Nexus 10 mit Android Kitkat auf dem neuesten Stand ist, ist für das Toshiba Excite bei Jelly Bean 4.3 Schicht im Schacht. Das Nexus dürfte zudem auch bis auf Weiteres mit OS-Updates versorgt werden.

- Dann noch ein besonderer Wermutstropfen: Root Zugriff ist mit dem Toshiba unmöglich, während das Nexus in dem Bereich alles zu bieten hat, was man sich so wünscht. Root ermöglich diverse Annehmlichkeiten, wie zum Beispiel umfangreiche Backups (Tonido) oder Kontrolle durch Gesten (Gesture Control) , das Aus- und Einblenden der Statusleiste, die Belegung der Hardware-Tasten oder etwa auch eine detaillierte Konfiguration der Rechte.

- Befremdlich ist die schlechte Qualität der Lautsprecher. Sie machen dem Namen „Harman/Kardon“ wahrlich keine Ehre.

- Ein Vorteil des Toshiba liegt darin, dass der Speicher mit einer MicroSD Karte aufgestockt werden kann. Ausserdem gibt es das Gerät auch mit 3G. Beides bleibt dem Nexus 10 verwehrt.

- Nun aber zum „Kern“, der Performanz. Die ist schließlich von größter Bedeutung für den alltäglichen Gebrauch. Man würde anhand der technischen Daten ja meinen, das Toshiba biete deutlich mehr Leistung. Doch das kann ich leider nicht bestätigen. Genau genommen ist es sogar umgekehrt. Ohne zu übertreiben muss ich sagen, dass das Toshiba im Vergleich zum Google Nexus eine lahme Ente ist. Tut mir leid, aber etwas anderes kann ich nicht sagen. Solange man durch die Home-Screen, App oder Widget-Seiten scrollt, scheint alles wunderbar. Apps hingegen liefern oftmals wahre Ruckelorgien. Beispiel: Das Zoomen einer PDF-Seite mit dem „Perfect Viewer“ verläuft so langsam, dass man den Vorgang überhaupt nicht beobachten kann. Erst mehrere Sekunden nach dem Pinch wird die vergrößerte Sicht angezeigt. Schon beim Nexus ist dieser Vorgang alles andere als geschmeidig, doch das Toshiba sprengt hier jede Grenze der Erträglichkeit. Viele Anwendungen frieren ab und an mal ein. So macht das keinen Spass.

- Darüber hinaus wird das Gerät auf der linken Rückseite schnell recht warm und die Akku-Leistung löst keine Begeisterung aus. Okay, damit könnte man sich durchaus arrangieren. Doch wenn es an so vielen Ecken und Enden hakt und zwickt, fällt es schwer, auch das noch hinzunehmen.

- Zuletzt noch ein paar Worte zum Wacom Stylus. Der liegt gut in der Hand, schreibt sich angenehm und weiß zu gefallen. Für handschriftliche Notizen und Skizzen ist er auf jeden Fall gut geeignet. Die gelieferten Apps reagieren in akzeptabler Schnelligkeit. Ich habe den Stift außerdem mit nur einer einzigen App getestet: Mobile Sketchbook Pro. Das war aber keine gute Erfahrung, die Verzögerung war einfach zu groß, um die App sinnvoll nutzen zu können. Mehr kann ich hierzu allerdings nicht sagen.

Fazit:

Ohne Gerät und Zubehör ausführlich getestet zu haben, komme ich zu dem Schluss, dass es sich beim Toshiba Write um ein qualitativ minderwertiges, völlig überteuertes Produkt handelt, das bei weitem nicht hält, was Präsentationen und Datenblätter versprechen. Positiv an dem Gerät sind vor allem das Display, der MicroSD-Slot, die Cellular-Option und der Wacom Stylus. Ansonsten gibt es jedoch wenig Gutes zu berichten. Man merkt dem Tablet an, dass es ohne Liebe oder Sorgfalt entwickelt und gepflegt wurde. Ich kann daher nur von einem Kauf abraten. Für das Geld gibt es viele bessere Alternativen, vor allem natürlich von Samsung und Apple.

PS: Bin nun beim NotePro 12.2 gelandet - das ist um Welten besser !!!
 

devastor

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Wiso müssen solche Geräte die wirklich gute Ansätze besitzen durch einen absolut unterdimensionierten Akku kaputt gemacht werden?
Ich versteh es einfach nicht wie man sowas bauen kann.
 
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