Vodafone verlässt öffentliche Internetknoten

millen schrieb:
Ist dein Anschluss noch relativ "neu"?
Nein ca. von 2018. Es ist aber kein normales FTTH Netz, es ist ein reines Firmenkunden-Glasfasernetz nur in diesem Gewerbegebiet und läuft auch über getrennte Fasern fürs Senden und Empfangen.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: millen
EDIT: ignoriert meine Nachricht, dass ändert nur eine Statistik und zeigt keine Anbieter mehr an.

@h00bi Hast du auf der Breitbandatlas Karte mal auf „Gewerbe“ gestellt? Vielleicht zeigt das was anderes an, es steht ja standardmäßig auf „Privathaushalte“.
 
Zuletzt bearbeitet:
So es geht weiter mit dem Thema

Screenshot 2026-01-23 123212.jpg


:kotz:
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: up.whatever und millen
Hab ich auch gerade drüben gesehen im VFKD-Forum. Wenn die sich noch gar nicht vom DE-Cix verabschiedet haben, sondern das erst im März passiert, wird das die halt im Worst-Case die Telekom2...

Das könnte gerade den MKK in Hessen komplett treffen.

Was meint Ihr, Vodafone Glasfaserbestellung stornieren und zu M-Net oder noch laufen lassen und mal sehen wie es läuft?
 
@rezzler Der MKK baut hier sein eigenes Netz und hat das komplett an Vodafone verpachtet, da Vodafone damals die Ausschreibung gewonnen hat. M-Net hat nach langem hin und her auch Zugang zum netz über L2-BSA und bietet eigene Tarife an. Mehr Anbieter gibts nicht auf dem Netz (Aktuell).

M-Net hatte damals bei der Ausschreibung für das kreiseigene FTTC-Netz den Zuschlag bekommen und betreibt das seitdem.

Der Traffic von M-Net läuft aus Hessen erst zum BNG in Nürnberg und dann zurück zu nach FFM, Vodafone landet mit dem ersten Hop, meine ich direkt in FFM, weshalb ich mir vorstellen kann, das Dienste demnächst weniger gut funktionieren könnten, wenn Sie komplett auf inter-link gewechselt sind. Das ist ja mit u.a. Github aktuell ja schon unpraktisch.
 
millen schrieb:
@rezzler Der MKK baut hier sein eigenes Netz und hat das komplett an Vodafone verpachtet, da Vodafone damals die Ausschreibung gewonnen hat. M-Net hat nach langem hin und her auch Zugang zum netz über L2-BSA und bietet eigene Tarife an. Mehr Anbieter gibts nicht auf dem Netz (Aktuell).
Ah ja. Dann wäre M-Net in der Tat eine Alternative, auch wenn die zu ADSL2+-Zeiten auch schon Überlastungen ihrer Anbindungen geschafft haben.
millen schrieb:
Der Traffic von M-Net läuft aus Hessen erst zum BNG in Nürnberg und dann zurück zu nach FFM, Vodafone landet mit dem ersten Hop, meine ich direkt in FFM, weshalb ich mir vorstellen kann, das Dienste demnächst weniger gut funktionieren könnten, wenn Sie komplett auf inter-link gewechselt sind. Das ist ja mit u.a. Github aktuell ja schon unpraktisch.
Wobei das in der Zukunft halt noch Spekulation ist. Ob man in Frankfurt nun beim DE-CIX oder bei Interlink landet macht das Kraut auch nicht fett.

Ich bin ja etwas irritiert, das man erst Ende März den DE-CIX verlassen will, wenn die ganze Peering-Geschichte ja schon letztes Jahr umgestellt sein sollte.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: millen
rezzler schrieb:
auch wenn die zu ADSL2+-Zeiten auch schon Überlastungen ihrer Anbindungen geschafft haben.
Also derzeit kann ich bei M-net FTTC im MKK zumindest keine derartigen Einschränkungen erkennen, aber die Geschwindigkeiten sind halt auch in einer anderen Größenordnung als bei FTTH.
millen schrieb:
Der Traffic von M-Net läuft aus Hessen erst zum BNG in Nürnberg
Genau, der Ping ist dadurch etwas höher, weil der erste Hop schon so ~10ms verursacht.
Wobei es bei 1&1 via Versatel mitten in Frankfurt ebenfalls rund 10ms sein können, warum auch immer...
Danach läuft vieles über den DE-CIX, aber nicht alles. Die Anbindung zu Hetzner in Nürnberg findet bei mir über den FrankoNIX, früher auch schon über den N-IX, also auf direktem Weg.
Alles kleinere Ports als beim DE-CIX, aber Probleme hatte ich da noch nie.

Nervig bei M-net ist DS-lite mit port restricted cone NAT im AFTR, was unnötig einschränkt. Und für eine die öffentliche IPv4-Adresse wollen sie auch 5€ im Monat haben. Denke, diese unsinnige AFTR-Konfiguration hat auch damit zutun, dass sie das dann gerne als "Gaming-Option" verkaufen.

Naja, günstig ist die MKK-Glasfaser in keinem Fall, was ich so gesehen habe... :(
 
Web-Schecki schrieb:
Also derzeit kann ich bei M-net FTTC im MKK zumindest keine derartigen Einschränkungen erkennen, aber die Geschwindigkeiten sind halt auch in einer anderen Größenordnung als bei FTTH.
Das stimmt, ich hatte damals den 100 Mbit/s Tarif bei M-Net und da gabs zumindest auch keinerlei Einschränkungen.

Web-Schecki schrieb:
Genau, der Ping ist dadurch etwas höher, weil der erste Hop schon so ~10ms verursacht.
Ganz zu Beginn um 2016 rum war das spaßig mit M-Net, da hatte ich nach Frankfurt die ganze Zeit ca. 40ms, M-Net hat dann um 2018 rum irgendwas gedreht und man landete bei 11-15ms, das war in csgo damals ein Tag und Nacht unterschied.

Web-Schecki schrieb:
Wobei es bei 1&1 via Versatel mitten in Frankfurt ebenfalls rund 10ms sein können, warum auch immer...
Da hab ich tatsächlich gar keine Probleme, hab einen 1und1 Versatel Anschluss hier im MKK und die Latenzen sind sogar besser als die der Telekom, was mich persönlich freut wenn ich die Telekom dann endlich los bin :D

Web-Schecki schrieb:
Naja, günstig ist die MKK-Glasfaser in keinem Fall, was ich so gesehen habe... :(

@Web-Schecki Die haben Ende 2025 die Preise nochmal gesenkt, ab dem 1000er Tarif ist die IPv4-Option auch dabei, da muss man natürlich den 1000er Tarif auch erstmal wollen :D

Damit du nicht schauen musst, die Preise über M-Net auf der Vodafone Faser im MKK:
Tarif - 1000/400 = 6 Monate = 24,90€; 18 Monate = 69,90€ (inkl. IPv4 / Wechsel nach 6 Monaten in den 500er Tarif zu 54,90€ möglich)
Tarif - 500/200 = 6 Monate = 24,90€; 18 Monate = 54,90€
Tarif - 250/100 = 6 Monate = 27,90€; 18 Monate = 52,90€
Tarif - 100/50 = 24 Monate = 42,90€

(Über C24 gibts den 1000er Tarif zu dauerhaft 54,90€ monatlich + 170€ Cashback.)
 
millen schrieb:
Die haben Ende 2025 die Preise nochmal gesenkt
Mmh ja, ist aber immer noch ziemlich gesalzen, finde ich. Bei einem geförderten Ausbau sollte man meinen, es wäre günstiger statt teurer.
Das Problem ist ja auch, dass es nur Vodafone als Alternative gibt und die fällt de-facto weg mit den aktuellen massiven Problemen. Wenn man also nach 24 Monaten durch eine Kündigungsdrohung bei M-net nicht viel Rabatt erreicht, dann wird es richtig unschön.

Das ist ja jetzt mit dem FTTC-Netz im MKK auch schon so, die einzige Alternative zu M-net ist ein Telekom-Regio-Tarif, fällt also flach, wenn man einen marktüblichen Zugang wünscht... Und bei M-net zahlt man nach 24 Monaten mittlerweile gesalzene 44.90€ pro Monat für den 50 Mbit/s-Tarif. Klar, in der Mindestvertragslaufzeit sinds dann nur 34.90€, aber danach?
Wenn man überlegt, dass die 50 Mbit/s bei Drillisch dauerhaft 24.99€ pro Monat kosten, und im Falle einer Versatel-Backbone sicherlich kein schlechteter Zugang bereitgestellt wird als bei M-net, dann ist das schon einfach ein bisschen traurig.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Holzkopf
Web-Schecki schrieb:
Mmh ja, ist aber immer noch ziemlich gesalzen, finde ich. Bei einem geförderten Ausbau sollte man meinen, es wäre günstiger statt teurer.
Viel günstiger kann hier leider höchstens Vodafone selbst werden, aber selbst die liegen aktuell preislich genau da wo die Telekom selbst auch liegt. Zumal die Telekom FTTH Preise teilweise wieder gestiegen sind.

Web-Schecki schrieb:
Das ist ja jetzt mit dem FTTC-Netz im MKK auch schon so, die einzige Alternative zu M-net ist ein Telekom-Regio-Tarif, fällt also flach, wenn man einen marktüblichen Zugang wünscht... Und bei M-net zahlt man nach 24 Monaten mittlerweile gesalzene 44.90€ pro Monat für den 50 Mbit/s-Tarif. Klar, in der Mindestvertragslaufzeit sinds dann nur 34.90€, aber danach?
Sinds nicht 42,90€? Machts zwar nicht besser aber der Preis existiert dafür ja bereits seit mindestens 2016. Die 34,90€ haben wir z.B. nie gezahlt.

Web-Schecki schrieb:
Wenn man überlegt, dass die 50 Mbit/s bei Drillisch dauerhaft 24.99€ pro Monat kosten, und im Falle einer Versatel-Backbone sicherlich kein schlechteter Zugang bereitgestellt wird als bei M-net, dann ist das schon einfach ein bisschen traurig.
Vodafone verlangt für die Vorleistungspreise bei dem 1000er Tarif 41,04€ netto, wenn man da jetzt noch 19% MWST draufrechnet ist man bei bereits 50€ Brutto, jeder Preis darunter wäre für M-Net theoretisch ja schon Verlust.
 
Es ist eine Absolute Frechheit am Endkunden das die BnetzA es zulässt das es Netzbetriebsmonopole geben darf.
 
Zurück
Oben