Was tun? NAS? Selbstbau?

Skyryd

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Aug. 2021
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Hi Leute,

ich hab mich noch nie mit NAS oder ähnlichem beschäftigt. So langsam kommen aber die privaten Bedürfnisse mit all den Endgeräten an eine Grenze und ich denke, ich brauche doch mal endlich eine Netzwerklösung für meine Daten und die meiner Partnerin.

Die Eckdaten/-infos:

1. Keine Cloud von irgendeinem externen Unternehmen gewünscht. Alle Daten sollen mir gehören und bei mir bleiben.
2. Gespeichert (und darauf zugegriffen) werden sollen lediglich Dokumente, Bilder und kleine Handyvideos. Keine großen Dateien.
3. Backups sollen erstellt werden (hier bin ich mir unsicher, wie viel Mehraufwand das benötigt, um es zu automatisieren auf z.B. eine zweiten Platte)
4. Möglichst stromsparend.
5. Zugriff von überall, ausschließlich von Android-Handys und Windows-Geräten.
6. (optional, aber wünschenswert) Zugriff passwortgeschützt auf zwei verschiedene Bereiche des Speichers. Daten der Partnerin und meine getrennt und nicht gegenseitig einsehbar.
7. Budget erst mal egal. Unnötig muss es aber nicht sein. Ich brauche z.B. keine 32TB für aktuell maximal 4TB Daten.
8. Gern auch im Eigenbau, bin da flexibel, auch wenn ich mich erst reinfuchsen muss.

Was ist vorhanden (muss nicht genutzt werden):
  • 2x Fritz.Box4040 (als Access-Points genutzt)
  • 1x RasperryPi4

Hauptsächlich brauche ich eine Speicherung meiner Wissensdatenbank, die immer weiter anwächst, und ohne die ich meine Projekte nicht mehr durchführen kann. Das sind alles nur kleine Textdateien. Darüber hinaus gibt es noch weitere Dokumente und hauptsächlich Bilder. Also nichts da mit riesigen Dateien wie Videos. Streaming spielt demnach auch keine Rolle. Ich möchte nur von jedem Gerät auf alles zugreifen können und wenn möglich ein Backup in der Hinterhand wissen. Eine immens hohe Geschwindigkeit sollte meiner Meinung nach nicht notwendig sein.

Der 6. Punkt mit den verschiedenen, passwortgeschützten Bereichen ist nicht zwingend. Das war nur so eine Idee von mir. Wäre natürlich perfekt, wenn meine Partnerin ihren eigenen "Bereich" hat.

Was mach ich da am besten? Einfach nur nen Stick bzw. ne Platte an die Fritz.Box? Nen NAS aufstellen, ob selbstgebaut oder Fertigprodukt?

Grüße
Sky
 
das geht von ... bis
wie du schon selber schreibst, es fängt mit einem USB Stick an der Fritzbox an und hört irgendwo bei einem Server Cluster auf.

wie wird der Pi denn jetzt genutzt? So wie deine Anforderungen einschätze, könnte eine NextCloud Installation darauf etwas sein. Dazu dann WireGuard VPN auf die Fritzbox und die mobilen Android/Windows Geräte.
da muss man sich vielleicht erstmal etwas rein fuchsen, bietet am Ende aber auch eine Menge (Flexibilität).

ach ja, es geht natürlich auch etwas darum, seine Daten möglichst einfach zu synchronisieren, falls man kein Netz da sein sollte.
 
Wenn es einfach sein soll und ca. 50 MB/s lesend bzw. 30 MB/s schreibend genügen, würde ich eine SSD an eine der Fritzboxen hängen und es erst einmal damit versuchen.

Zugriff von außer dann halt per VPN.

Damit gibt es zwar noch kein Backup, aber u.U. ist es ja ausreichend, sowas über eines der Windows-Geräte regelmäßig durchzuführen/durchführen zu lassen. Da das Backup-Medium im Idelfall nur während dem Backup angeschlossen sein sollte, bringt Dir auch eine dauerhaft am NAS angeschlossene HDD nicht viel. Außer, Du entscheidest für Dich, dass Dir der Automatismus wichtiger ist und Du die potentielen Risiken eingehen möchtest. Sowas wäre meine Präferenz, auch wenn die hier im Forum immer zerrissen wird. Ich habe lieber ein regelmäßiges Backup mit geringem Restrisiko wie ein unregelmäßiges Backup, das ich manull durchfürhren muss (und seit 25 Jahren meist nicht gemacht habe).

Je mehr Luxus Du haben willst, um so eher ist man bei einem Fertig-NAS oder gar einem Eigenbau. Hast Du auf den Mobilgeräte eine App, die automatisch Bilder sichern kann oder wird dafür eine App vom NAS-Hersteller benötigt, soll das NAS u.U. demnächst noch mehr Aufgaben übernehmen.
 
Deine Idee, die Benutzung der NAS aufzutrennen auf Freundin und dich, ist sympathisch. Aber es wird immer so sein, dass der Administratorenzugriff grundsätzlich alle Daten sieht. Man könnte dies in der Rechtezuweisung einschränken. Aber dann würden andere Administrationsaufgaben erschwert bzw. verunmöglicht.
Es ist somit besser, wenn du bzw. deine Freundin das NAS als System offen haltet, aber gewisse Daten verschlüsselt.
 
Danke euch schon mal.

Die Idee mit dem getrennten Backup für mich und Partnerin lasse ich erst mal außen vor. Das ist ja auch nicht so wichtig.

Der Pi wird z.B. gerade gar nicht genutzt. Den habe ich von meinem Onkel bekommen und seitdem ist mir keine sinnvolle Einsatzmöglichkeit eingefallen. Deswegen hatte ich den Pi mit aufgenommen.
 
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