Welche Linux Distribution/Version für einen Anfänger?

U

<unknown>

Gast
Ich möchte ein Notebook/Ultrabook kaufen und darauf Linux installieren.

Was wird darauf gemacht?: (auch wenn einige Dinge selbstverständlich sind)
- Internet über Browser mit AdBlocker
- Filme, Videos, Musik, Bilder, ansehen/anhören
- Microsoft Office nutzen, besonders OneNote
- Desktop mit Audio aufnehmen

Optional:
- Steam für 2D oder simple 3D Spiele, welche mit der OnBoard Grafikkarte funktionieren

Das Wichtigste:
Es darf keine Fragen stellen, die eine Aktion erfordern! Es soll einfach funktionieren!
Es darf also auch keine Konsolen-Befehle erwarten, die "selbstverständlich" sind.
Ein mal gestartet und die Programme installiert, wird nie wieder etwas verändert. Es soll einfach funktionieren!
Trotzdem sollte der Browser und Anti Viren Software immer aktuell bleiben. Wie der Defender bei Windows einfach ruhig im Hintergrund arbeiten.
Das System wird von einem Senioren bedient und darf keine Probleme oder Aussetzer haben.
Das Betriebssystem sollte jeder installieren können, der noch nie ein Betriebssystem installiert hat. Quasi wie bei Windows, einfach mit Weiter-Weiter-Weiter mit ein paar Fragen dazwischen wie "PC Name", "Region", "Zeitzone", etc.
Und nochmal: Es darf im Betrieb keine Fragen stellen, die eine Aktion erfordern!

Mein erster Gedanke:
Ubuntu oder Mint, weil ich von diese Zwei am häufigsten höre.
Aber vielleicht gibt es eine bessere Version/Distribution, die einfach funktioniert, ohne Fragen zu stellen, die eine Aktion erfordern.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Das ist aber enttäuschend.
Bisher wurde ein Windows 7 Notebook genutzt, welches genau diesen Punkt erfüllte.
Etwa zwei mal im Jahr habe ich manuell Updates gestartet und das war es.

Aber danke, dann wird es Windows 10 werden.
 
Es soll keine Fragen stellen und es sollen Microsoft Office Programme genutzt werden. Und das ganze soll für einem Senioren sein. Und unerfahren scheinst Du als der Supporter/Admin für den Senioren auch zu sein, was Linux angeht.
Das alles wirkt für mich so, als solltest du in dem Fall besser die Finger von Linux lassen. Denn einem Senioren ein für ihn neues OS zumuten, welches du selbst nicht kennst, ist doch Käse. Pack Windows drauf und konfiguriere das, das spart dir und ihm Nerfen.
Einfach mal so auf Linux umsteigen ist in den meisten Fällen leichter gesagt als getan, man muss die Feinheiten eben doch von grundauf neu lernen, gerade die Systemkonfiguration ist da teils deutlich anders. Das würde ich nicht zu Lasten von jemand zweitem machen, sondern auf der eigenen Kiste testen und lernen.
 
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Auch W10 kommt nicht ohne Interaktion aus und 2 x im Jahr manuell Updates starten ist schon fast fahrlässig.
 
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Und spätestens bei "Microsoft Office nutzen" hat sich das ganze erledigt, da kommst du nur mit gebastel hin.
 
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Man kann ein Betriebssystem grundsätzlich so einrichten und später administrieren, daß der eigentliche Benutzer mit dem System nicht in Berührung kommt, aber selbst bei Windows kann es vorkommen, daß derjenige der es installiert besser dran ist, wenn er nicht vollkommen ahnungslos ist.

Es kommt doch auch hier mehr oder weniger regelmäßig vor, daß hier Leute um Hilfe rufen weil sie, aus welchen Gründen auch immer, mit der Installation eines "einfachen" Windows nicht zurechtkommen. D.h., daß es auch bei Windows gut sein kann, daß es eben nicht damit getan ist, den Installationsdatenträger einzulegen und dann immer auf weiter zu drücken.

Sowohl Windows als auch Linux kann man so einrichten, daß der Nutzer keine Kenntnisse über das System benötigt, aber der Administrator sollte durchaus ein Mindestmaß an Kenntnissen mitbringen. Wenn dazu noch auf einem Linux ein Microsoft Office laufen soll, dann sollte der Administrator auch schon mehr als nur das Mindestmaß mitbringen. Das richtig zum laufen zu bringen ist nämlich auch heute noch nicht trivial.
 
ReactOS ist windows am ähnlichsten, aber in deinem Nutzungsfall wäre es wirklich am ratsamsten Windows zu nutzen.
 
<unknown> schrieb:
(auch wenn einige Dinge selbstverständlich sind)

hm , wenn das gesamte System nicht mehr starten will , sind die Aufgaben nicht selbstverständlich.

<unknown> schrieb:
Es darf keine Fragen stellen, die eine Aktion erfordern!

Wie willst das machen, Updates verweigern ? Nicht sicher...

<unknown> schrieb:
Ein mal gestartet und die Programme installiert, wird nie wieder etwas verändert.

Ja , davon träum' ich auch.
 
So oft wie du wiederholt hast, daß wirklich absolut überhaupt keine Fragen vom System gestellt werden sollen, die welche Aktionen auch immer benötigen usw......, bist du sicher, daß derjenige, der den Laptop bedienen soll, überhaupt noch wach ist? :freak:

Also ganz ehrlich, mein Onkel hat in seiner Seniorenzeit erstmalig mit einem Rechner (Laptop) überhaupt in seinem Leben zu tun gehabt und mit über 80 noch was gelernt.

Das Bedienen eines Rechners hat nun mal mit Interaktion zu tun, das ist der wesentliche Bestandteil dabei. Wenn man jemandem davor bewahren will, braucht man ihm gleich gar nicht an das Thema Rechner heranzuführen oder ihm einen kaufen.
 
Danke für die Antworten, aber da so viele davon schreiben, dass Linux einfacher als Windows sei, war das eben eine Idee.

Der Mann startet die Programme sowieso alle immer nur vom Desktop aus und hat ansonsten nur vier Ordner (Dokumente, Musik, Filme, Videos).
Bei Microsoft Office wird höchstens mal ein Brief oder eine Einladung geschrieben und fast nie gespeichert.
In OneNote ist das meiste Zeug drinnen, aber auch nicht sicherheitsrelevant.
Im Internet werden auch immer nur die selben Seiten (Nachrichten, Wikipedia, etc.) und selten die Bildersuche verwendet. Und selbst die paar Seiten sind immer im Tab offen, sobald der Browser gestartet ist.

Für Hacker gibt es also nichts zu holen und daher sind zwei mal Updates im Jahr okay.
Genügend Leute haben viele und sehr persönliche Daten auf ihren Smartphones, die noch länger keine Updates hatten. :)

Bei Fragen, die eine Aktion erfordern, stellt er immer alles ein, weil er nicht versteht, was verlangt wird.
Erklärt wurde es ihm zwar schon einige Male, aber er vergisst es oder versteht es trotzdem nicht. Vor allem kann er Update Informationen oder Anfragen nicht von Werbung oder Viren unterscheiden. Er kennt lediglich die Symbole auf dem Desktop und das war es.
 
Wenn der Rechner vom Netz getrennt ist, werden keine Updates kommen und somit auch keine Interaktionen erwartet - egal ob Windows oder Linux.

Debian wäre dann eventuell die beste Wahl. Diese Linuxdistribution hat Sicherheit und Stabilität als oberste Priorität gesetzt und verfolgt außerdem die Vorgehensweise, daß alles, was installiert wird, einfach sofort funktioniert. Updates beziehen sich außerdem einzig und allein auf Sicherheitsupdates, das heißt, es werden keine Funktionen verändert. Vielleicht wäre das genau das richtige. Wenn du den Rechner pflegen sollst, könntest du das Teil einfach ein paar mal im Jahr ans Internet hängen und Updates ziehen. Ansonsten wird er tadellos funktionieren.

EDIT: Wichtiger Hinweis: Das Notebook sollte nicht unbedingt die allerallerneuste Generation an Hardware besitzen, denn das wird bei Debian möglicherweise nicht tadellos funktionieren - wie gesagt, bei Debian ist SIcherheit und Stabilität das wichtigste, das kann aber bedeuten, daß die allerneuste Hardware noch nicht unterstützt wird, da sie den langwierigen Sicherheitstests von Debian noch nicht durchlaufen hat.
 
Vergiss das mit Linux. Die Office Suite läuft eh nicht auf Linux, bzw. nur mit einigem Gefummel.

Das sinnvollste, was man hier raten kann, ist weiter das gewohnte Windows 7 zu nutzen, so lange es geht. Alte Leute gewöhnen sich in der Regel nicht mehr gerne um. Selbst die Umstellung auf Win 10 könnte u.U. schon zum unüberwindlichen Hindernis werden.

Warum bleibt ihr nicht bei dem alten Rechner, wenn er es noch tut?

Weniger ist eben manchmal mehr!

L.G.
Ergänzung ()

<unknown> schrieb:
Danke für die Antworten, aber da so viele davon schreiben, dass Linux einfacher als Windows sei, war das eben eine Idee.
Es ist nicht einfacher (oder schwerer)! Es ist anders! Das ist der entscheidende Punkt.
 
<unknown> schrieb:
Danke für die Antworten, aber da so viele davon schreiben, dass Linux einfacher als Windows sei, war das eben eine Idee.

Linux ist nicht schwerer oder leichter zu bedienen als irgendein anderes Betriebssystem. Es ist nur anders. Das Problem das die meisten Menschen haben wenn sie vor ein anderes System mit einem anderen GUI gesetzt werden ist, daß sie immer nur gelernt haben ein bestimmtes GUI zu bedienen, sie haben aber nie gelernt (allgemein gesprochen) Computer zu bedienen. Alle Betriebssysteme, aber auch alle graphischen Benutzeroberflächen, gehorchen einer bestimmten Logik, hinter allen steckt ein System. Hat man das einmal verinnerlicht, muß man auch bei einem bis dahin unbekannten System nur nach dieser Logik, diesem System, suchen. Hat man das System verstanden kann man die Kiste bedienen.

Für Hacker gibt es also nichts zu holen und daher sind zwei mal Updates im Jahr okay.
Genügend Leute haben viele und sehr persönliche Daten auf ihren Smartphones, die noch länger keine Updates hatten. :)

Es geht nicht darum ob die Daten für einen potentiellen Hacker wertvoll sind oder nicht. Hat man den Computer "geknackt" und der Besitzer bekommt das nicht mit, kann man mit diesem Computer alles tun was man will. Man kann ihn sogar dafür benutzen z.B. andere Computer anzugreifen.
 
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Es darf also auch keine Konsolen-Befehle erwarten,
Da wirst du unter Linux Pech haben, der Desktop läuft einfach nicht als Root.

Für Anfänger noch am besten geeignet sind die Ubuntu Varianten: Ubuntu Desktop, Kubuntu,.....

Steam für 2D oder simple 3D Spiele, welche mit der OnBoard Grafikkarte funktionieren
Am wenigsten Probleme wirst du mit einer AMD Grafik haben.

Trotzdem sollte der Browser und Anti Viren Software immer aktuell bleiben. Wie der Defender bei Windows einfach ruhig im Hintergrund arbeiten.
Es gibt für Linux kaum Viren und die muss man sich selber Installieren, wenn man man keine Software aus unbekannter Quelle installiert bleibt das System sauber. Antiviren für Linux kenne ich nur ClamAV aber das ist für Mail Server und ist gedacht für Windows Viren.

Das System wird von einem Senioren bedient und darf keine Probleme oder Aussetzer haben.
Wie wäre es dann mit einem Tablet, die sind so einfach zu nutzen?
 
Soll das Ding unbedingt ständig am Internetz hängen? Wenn nicht, wären ja schon mal einige Fragen gelöst und deine Wahl wäre einfacher!
 
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