Wenig reproduzierbare Abstürze / denke es ist der Speicher

Korgull

Lieutenant
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Alivedual ESATA2 / GSkill 1066er -> sporadische Abstürze

Moin.

In so ein Betreff passt leider nicht alles rein. Also:
Diese Konfig (nur falls sich die Signatur mal ändert):
Asrock Alivedual ESATA2
AMD X2 5200 EE (Brisbane)
2x 1GB G.Skill DDR2-1066 Dual Channel Kit @775 MHz (wegen dem ungeraden Prozessormulti) eigentlich schonmal für den Phenom

Probleme:
PC rebootet plötzlich
PC geht einfach aus
Wie oft ? Sporadisch. Manchmal läuft es eine Woche, dann passierts mal wieder.
Unter Last ? Egal. Mal beim Zocken. Mal beim Surfen.
Windows frack ? Nope, passiert unter verschiedenen XP32Bit Installationen.

Analyse-Maßnahmen:
Everest loggt alles was es finden kann im 1 Sekundentakt in ein File. Keine Auffälligkeiten. Leider ist das etwas gehandicappt durch das Write-Caching der Festplatte. Ich logge zwar mittlerweile auf eine USB-Platte, wo man im GM das Caching abschalten kann, doch glaube ich das auch hier noch irgendwas gecacht wird.
Hat jemand ne Empfehlung für Cache-freies Loggen ?

Folgende Teile kommen in 1. Linie in Frage:
Netzteil ? Alle Spannungen rockstable laut Everest. Auf der einen 12V-Leitung habe ich ferner laut Multimeter 12.16V-12.20V gemessen.

Graka ? Nö, passiert ja auch unter 2D.

Speicher ?
Folgendes hat nicht geholfen:
Riegel in der Bank vertauschen.
Riegel in die andere Bank.
Werte im BIOS automatisch.
Werte laut Hersteller und Everest manuell.
Getestete Spannungen 1.8V und 2.1V (min/max).

Der Witz ist:
Memtest 86 ist 3 mal durchgelaufen ohne Fehler.
Prime läuft stabil.
2x Memtest für Windows + Prime (da die Auslagerung noch nicht voll war) => kein Absturz !

CnQ ?
Im BIOS abgeschaltet + ohne CnQ-Treiber: Starke FSB-Fluktuationen, also alles im BIOS fix gemacht: Fehler bleibt.
CnQ an und mit CnQ-Treiber: Fehler bleibt.

Reproduzierbarkeit:
Einzig Sisofts Sandra hat mir bisher eine gewisse Ausfallhäufung beschert. Allerdings ist nicht ganz klar wann das auftritt. Mal bei Mainboard-Info, aber auch sehr gerne bei den Speichertests. Ich habe Sandra mal loggen lassen was es gerade so genau macht und der letzte Eintrag im Log ist 'DL : GCPI'. Hat jemand ne Ahnung was das heißen könnte ?

Und jetzt das Hauptproblem: Ist es der Speicher oder doch das Mainboard ? Oder eine Inkompatibilität mit dem Speichercontroller in der CPU ? Oder ein kleines Hardwareteufelchen an das ich langsam zu glauben beginne ?
Und vor allem: Was fällt Euch noch ein, was ich machen kann, um die einzelnen Teile auszuschließen ?
Zum Speichertesten hätte ich ansonsten leider nur noch einen Riegel 256 MB CL4 PC2-2700 und einen 1GB CL4 PC2-6400, also keine Dualchannel-Möglichkeit.

Bitte erspart mir reine Markendiskussionen :D.

Thx,

Mike.
 
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Wie ich bereits erwähnt hab, ist die Kiste mit Memtest86 und Prime absolut stabil (siehe Abschnitt Witz).

Das BIOS ist nicht aktuell, allerdings werde ich den Teufel tun und bei einem nagelneuen Mainboard, das sporadisch abstürzt, zu flashen. Is mir zu riskant. In den letzten beiden Changelogs für das BIOS steht sowieso nur: 'Updated CPU Code', und mein Prozzi wird von allen BIOS-Versionen unterstützt.

EDIT: Habe mal den Speichertest von Windows 7 64 Bit laufen lassen. Blöderweise habe ich nebenbei was anderes gemacht, so dass der Rechner hinterher rebootet hat, ohne das ich gesehen hab, was das Ergebnis war. Kann man das nachträglich herausfinden ? Allerdings war er als ich das letzte Mal geguckt hab bei 94% des zweiten Durchgangs und das natürlich ohne Fehler...
 
Zuletzt bearbeitet:
Was Du noch machen könntest, ist alles auf ein Minimum zu reduzieren.
Im Gerätemanager den Sound deaktivieren, das Lan deaktivieren (Ich weiß, tut weh weil kein Internet).
Wenn Du WLan hast,den auch deaktivieren.
Mal ohne die X-Fi Extreme Gamer laufen.

Anders sehe ich keine Möglichkeit den Fehler zu finden.

Irgendwo kann man in Windows deaktivieren, dass der Rechner bei einem Fehler neu bootet.
Dann könnte man sehen was passiert ist.
Habs gefunden: Unter System Erweitert.

Oder einfach mal den evenlog von Windows anschauen. Da ich von XP komme, weiss ich nicht wo der sich in Windows 7 versteckt.

MfG Mikel
 
ach shit, immer diese schrauberei. aber führt wohl irgendwann kein weg dran vorbei.

automatischer reboot ist deaktiviert. ich kriege aber erst gar keinen BSOD, sondern der Rechner resettet einfach oder geht aus. dementsprechend ist auch im eventlog kein eintrag.

ich starte nochmal sandra unter windows7. poste dann das ergebnis.

EDIT: Kann man von einer Knoppix Live DVD einen einigermaßen stressigen Speichertest starten ? Eventuell ausser Kernel compilieren...

So. Mein Latein is am Ende. Jetzt lasse ich seit geraumer Zeit die BETA von Windows 7 mit dem aktuellen Sandra, das mir bei der Installation sagt es wäre nicht mit dem BS kompatibel, Speicherbenches laufen und nix passiert.

Hat Windows Vista/7 eine andere Art den Speicher anzusprechen ?
Liegt es an der 64Bit-Version ?

Was sind die Unterschiede zwischen der Speicherverwaltung von XP und Vista/7 sowie 32Bit und 64Bit ?

Hat jemand nen Linux/Knoppix-Vorschlag ?
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator: (Mehrfachpost zusammengeführt)
Schau mal hier in meinem W7 Beitrag.
Da kannst Du so eine W7 Notfall CD brennen. Auf der ist auch ein MemTest dabei.

https://www.computerbase.de/forum/threads/vorsorge-falls-windows-7-mal-nicht-nehr-bootet.538612/

MfG Mikel

Edit: Öffne mal <Systemsteuerung> <Leistungsinformationen und Tools> links auf <weitere Tools> klicken.
Hier ist der unterste Menüpunkt interessant. Es werden Dir Probleme mit Hardware oder Software angezeigt.
Erweiterte Systemdetails sagt auch einiges (Z.B. Dein RAM).

Hast Du im Gerätemanager ein Gerät wo ein Fehler angezeigt wird?

MfG Mikel
 
Zuletzt bearbeitet: (Weitere Informationen)
Der Memtest ist imho der gleiche oder weniger akkurat wie der, der im Bootmenu von w7 zur Verfügung steht, und der läuft ja ohne Probleme durch (Laufzeit ~2-3h).

Systemintegrität/GM ist auch in Ordnung.

Überhaupt läuft das Ding ja scheinbar unter W7 ohne Probleme. Da der Fehler nur sporadisch auftritt, kann man aber nu auch nicht mit absoluter Sicherheit sagen, das es an XP oder 32 Bit liegt. Da Sandra im Hintergrund aber immer noch bencht und nicht abstürzt, deutet es aber langsam darauf hin.

Ich lass bei Gelegenheit mal nen Process Monitor auf XP mitloggen, vllt sagt der mir ja was interessantes.

EDIT: Das wird noch was. Die Installs von w7 und xp sind so verschieden, das es zB auch am Securom-Treiber oder Zonealarm liegen könnte. Liste beliebig fortsetzbar. Mal schauen...

Update 15.2.:
Also, unter W7/64Bit dauerts etwas länger bzw passiert nich so häufig, aber auch hier tritt der Fehler auf.
Ein alternatives Paar Speicherriegel (takeMS CL4 auf CL5) macht ebenso keinen Unterschied.
Jedoch
läuft openSUsE 11.1 rockstable bisher. Nutze es gezwungenermaßen im Moment häufig. Natürlich kann ich Sandra auf Linux nicht starten. Lasse im Mom Boinc und XP in einer virtuellen Box parallel laufen. Wenn ich Sandra von dort starte kriegt es natürlich keinen direkten Zugriff auf die Hardware. Wie kann ich Linux jetzt noch in die Knie zwingen, so dass der Fehler hier auch auftritt ?

Update2
Everest loggt mir übrigens unterschiedliche Freqenzen bei den RAMs. Das gehört doch nicht zu CnQ oder ? Ist das überhaupt normal oder könnte das der Fehler sein ? anstatt der richtigen 387 MHz habe ich ab und an 143 und häufig 200 MHz. oder ein auslesefehler von everest ?
 
Zuletzt bearbeitet:
Hast du Everest auch unter WIN7 drauf gehabt?

Ich hab nämlich das problem das Everest meinen PC ausschaltet( auch nur Sporadisch). Der PC fährt nicht runter, sondern ist gleich aus als wenn man den Netzstecker zieht!

Ohne Everest= keine probs.:freak:
 
h00bi schrieb:
Nur mal so als grundregel: wenn der pc AUS geht dann ist es meistens thermisch oder elektrisch

Will ich nicht wiedersprechen.

Aber bei mir war es Everest in verbindung mit den AMD Prozessor Treibern.
 
Interessante Sache ph1. Ich hatte mal kurz Everest laufen unter W7. Ich hatte bisher EINEN Absturz unter W7. Wenn ich jetzt noch wüsste, ob das miteinander einherging...
Werde mal versuchen Everest zu deinstallieren. Misstraue sowieso dessen Sensorauslesungen mittlerweile. Nur gibt es keine vernünftige Alternative zum Loggen, oder ?

Das würde nämlich absolut dazu passen, das unter Linux nix aber gar nix instabil ist.

Welche Version des CPU-Treibers benutzt du, ph1 ?

Thermisch elektrisch: Tja, aber wenn dann wo ? Alle Sensoren im grünen Bereich (s.o.). Da es bisher nur unter Windows auftritt, glaube ich auch eigtl nicht mehr an einen physikalischen Defekt.
 
Das war der AMD Dual-Core Optimizer Version 1.1.4

Aber ob in China ein Sack Reis umfällt, oder der Treiber installiert ist macht auch keinen unterschied.:D
 
Aber der Dual-Core-Optimizer ist nicht der Prozessortreiber !
Der DCO mag überflüssig sein, der CPU-Treiber ist unter XP imo essentiell (zumindest bei CnQ on).

Hast Du denn nun nen CPU-Treiber drauf (welche Version) ?
Falls nein, könnte das vllt ein Ansatzpunkt bei Deinen Problemen sein, denke aber nicht dass es daran liegt. Einen Versuch wärs allemal wert.
 
Der Prozessortreiber hat die version 1.3.2.0053.

Hatte mich vertan! Meinte auch den Prozessortreiber!

EDIT: Drauf hab ich ihn jetzt sonst würde ja CnQ nicht funzen. Aber Everest hab ich runtergeschmissen.
Kannst ja zum testen mal beides Deinstallieren, und berichten was passiert!
 
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Wie bist Du eigentlich darauf gekommen dass das mit den Abstürzen bei Dir einerseits am Everest sowie andererseits am CPU-Treiber (DCO oder CPU ?) lag ? Ach ja, weisst Du noch welche Everest Version das war ? Bei mir 4.60.

Meine Maschine läuft gerade 60 min unter Winxp und is noch nicht abgestürzt. Everest ist deinstalled. Nebenbei versuche ich mit Sandra Abstürze zu provozieren.

Sollte der Fehler nicht mehr auftauchen, baue ich noch die Powercolor HD3850 AGP ein...
 
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Das hatte ich irgendwo mal gelesen, und bei mir reproduziert.

Nur Everest = OK
Nur Prozessortreiber = OK
Everest und Prozessorteiber = Mal Schaltet er ab, und mal Passiert garnichts.:pcangry:

Auf jeden fall hängt das bei mir mit den beiden sachen zusammen.
 
Ok, das ist die Lösung. Zwar stürzt Sandra bei Benches nach wie vor manchmal ab, aber die Reboots Powerdowns etc sind weg. Falls Google hier auch mal indiziert, schreibe ichs unten nochmal in Englisch, da ich auch auf englischen Seiten keine Lösung gefunden habe.

Lösung:
Everest deinstallieren. Keine Ahnung ob das bei anderen Everest Versionen anders ist. Hier war 4.50.

English:
To all who own an Asrock Alivedual Esata2 and exprience the following problem:
System suddenly reboots or powers off without BSOD.
Check if you have the wellknown Everest software installed on your machine. If so, its worth a try to deinstall that program. For me this helped after 1 month of frustrating internet research. System was Xp32BitSP3, Everest Version 4.50. Maybe this solution also helps on other configs.

Danke nochmal ph1.
 
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