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Windows 7 auf SSD - Wie mache ich alles richtig?

toccotronic144

Cadet 3rd Year
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Hallo Leute, ich habe mir eine OCZ Vertex2 E 2,5" (60GB) aus dem Hause OCZ bestellt. Jetzt ist meine Frage: Was muss ich Vor/Während/Nach der Installation Beachten damit alles gut Harmoniert und weder Leistung noch Lebensdauer beeinträchtigt werden?

Danke schonmal :)
 
Bei Windows7? Nix...

Einfach wie bei HDD installieren und Spaß haben, dieses OS macht schon alles richtig. Alle anderen Vorschläge sind entweder Voodoo oder nicht wirklich notwendig bzw. teilweise sogar nachteilig.
 
In der Regel macht 7 alles richtig, wenn es neu aufgespielt wird. Partitionieren kannst du nach belieben, sofern möglich bei 55 GB.

Evtl den Ruhezustand deaktivieren, wenn nicht gebraucht. Räumt nochmal bissl Platz frei
--> cmd: powercfg -h off
 
du müsstest nicht mal neuinstallieren - es gibt viele tools, um die jetzige C: auf die SSD zu clonen. ich hab eins von intel benutzt, hat prima funktioniert. allerdings hab ich von ssd auf ssd kopiert. ich glaube, cloned man von hdd auf ssd gibt es sachen im windows die zu ändern wären. bei einer Neuinstallation auf SSD wird alles automatisch richtig eingestellt.

/edit
Danke für den link Alienate, sowat hab ich auch gesucht:)
 
Zuletzt bearbeitet:
Defragmentierung deaktivieren, Prefetch und Superfetch abschalten, AHCI-Treiber je nach Board nach installieren oder original Intel- bzw. Microsoft Treiber verwenden.
Je nach SSD vorher noch ein Firmware-Update aufspielen (Crucial C300 gibts z.B. die 007 seit kurzem).

Ich habe bei mir auch den Papierkorb verkleinert und die Sicherungen deaktiviert, um unnötige Schreibvorgänge zu vermeiden und auf der kleinen SSD nicht unnötig Daten zu parken.
 
Du mußt NICHTS beachten. Bitte auch nichts optimieren, Win 7 macht alles selbst. Platzsparen macht bei ner 60GB SSD auch ned viel sinn....

AHCI aktivieren und installieren. Clonen würde ich nicht, da sonst das Alignment nicht paßt!
 
So wirds gemacht:

Schon wieder werden fröhlich Tutorials zum Einrichten einer SSD gepostet ohne auch diese mal zu hinterfragen oder selbst angewandt zu haben.

Der Umstieg auf eine SSD ist keine Organtransplantation. Ich meine, wie ungeschickt wäre es, müsste man tatsächlich vor der sorglosen Nutzung der SSD erst einmal unzählige Anpassungen manuell vornehmen und in der Systemkonfiguration, der Registry, und den Ordnerpfaden rumpfuschen....



-Die SSD kommt idR. an Port 0, welcher von der Southbridge bereitgestellt wird.

-BIOS auf AHCI, und dann gehts in den Windows Setup, welcher selbsterklärend sein sollte (manuelles Partitionieren mit Diskpart kann man sich sparen)

-Im Windows kann man dann je nach Bedarf Ruhezustand, Systemwiederherstellung u. Auslagerungsdatei deaktivieren oder verkleinern. Diese Änderungen sollten aber nur durchgeführt werden, wenn man sich sicher ist, diese Features nicht zu benötigen.

Mehr sinnvolle Einstellungen zum ändern, gibt es nicht.

btw: ich hätte die SSD aber sowieso nicht gekauft. Hier mal was als kleiner Einstieg in die OCZ/Sandforce Problematik
https://www.computerbase.de/forum/threads/vertex-2-hohe-ausfallrate-stimmt-das.911295/
 
Übrigens, falls es mit dem Alignment wider Erwarten doch nicht klappt, weil Windows es NICHT automatisch einstellt (kann mal vorkommen), ist das auch nicht weiter tragisch.

In jedem Fall sollte man nach der Installation das Alignment mittels AS SSD Benchmark auslesen und kann das ggf. mittels gparted korrigieren ohne die SSD formatieren zu müssen.
Ich erwähne das, weil wir es gestern bei einem Freund so machen mussten, als seine frische Windows 7 Installation falsch aligniert war.
 
Mal eine Frage zu dem Thema.

Mein neues Notebook ist da (Lenovo T420) und die SSD (OCZ Vertex3, 120GB) kommt morgen ... jetzt wollte ich das Windows 7 x64 schon mal auf der normalen HDD installieren und morgen, wenn die SSD da ist mit imagex "umziehen" auf die SSD - geht das ohne nachträgliche Änderung oder einfach per imagex ein Image auf den Server packen, Festplatten umbauen und das image wieder zurückspielen?
 
Ja, sowas geht - auch wenn hier Leute was anderes behaupten - problemlos.
Ich benutze im Notebook ein Image, das schon von einer Festplatte auf eine SSD, dann auf eine andere HDD und dann wieder auf eine neue SSD "umgezogen" ist. Warum auch nicht?
(jeweils Image mit Acronis True Image gezogen und eingespielt)

Falls es Probleme mit dem Alignment gibt, kann man es auch ohne Neuinstallation sehr einfach lösen, siehe Beitrag #12.

Andere Probleme können m.E. nicht auftreten. Vllt. noch nachschauen, ob die Defragmentierung auch wirklich aus ist. Aber ich glaub, das bekommt Windows noch allein gepeilt... !?
 
Warum sollte man so etwas machen, auch wenn es möglich ist? Das kostet Dich mehr Zeit als direkt auf die SSD zu installieren. Es sei denn, man möchte viele Systeme mit diesem Image ausrüsten.

Vor Installation achte ich nur darauf, dass im BIOS AHCI eingestellt ist, und die 100-MB-Partition auf der SSD gelandet ist (zur Not andere Laufwerke abstöpseln).
Nach Installation der Treiber lösche ich nur den Ruhezustand, da ich persönlich ihn nicht benötige, und stelle die Auslagerungsdatei auf 1024 MB - 12288 MB fest ein, da ich 8 GB RAM habe und die Auslagerungsdatei so noch nie größer als 1 GB geworden ist, falls es doch je nötig sein sollte, kann sie aber wachsen.
Normalerweise sollte alles Wichtige bei der Installation eingestellt sein, man kann aber natürlich überprüfen, ob das Alignment stimmt und die Defragmentierung für die SSD deaktiviert ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Dionysos808 schrieb:
Warum sollte man so etwas machen, auch wenn es möglich ist?

Vielleicht weil man nicht seine gesamte Software neu installieren und einrichten möchte ?
Die Frage sollte man eher umgekehrt stellen: Warum Win7 neu installieren wenn man auch einfach clonen kann ? ;)
 
Bidde was???

Es dauert länger, das Aligment nachzuschauen (3min) und ggf. zu korrigieren (15min) und Defrag nachzuschauen (3min)
als
Windows neu zu installieren, alle persönlichen Einstellungen vornehmen, alle Programme installieren, in denen auch alle Einstellungen vornehmen, alle Dateien sichern und wieder zurückspielen.

Da fällt mir nur noch der hier ein --> :lol:


Bei mir dauert Windows installieren und alles einrichten inkl. Programme einen ganzen Tag. Deshalb mach ich das nicht mehr.


EDIT:
Das Einzige, was manche Leute vom Klonen abhält ist der Glaube, dass Windows Probleme bekommt.
Die Sorge ist ja durchaus berechtigt, wenn man z.B. das Mainboard wechselt, aber bei der Festplatte?
Was interessiert Windows, woher die Daten kommen, wenn es nach außen dieselben Daten sind und an derselben Stelle zu finden sind?

Ihr macht ja Windows auch nicht platt, wenn ihr ne neue Graka kauft, oder?
 
Zuletzt bearbeitet:
Es geht darum, dass er jetzt alles auf die HDD installieren will, um es dann morgen zu klonen. Wenn er ein fertiges Image hätte, wäre das 'ne andere Sache.
 
Ist eigentlich egal. Wenn er heute Zeit hat und morgen nicht, dann soll er's heute machen. Ansonsten würd ich noch nen Tag abwarten...
ok, in dem Licht verstehe ich Deinen Beitrag jetzt auch, Dionysos... :)
 
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