WhiteShark schrieb:
Nein, diese 80-90% wird dir jeder der etwas von Statistik versteht bestätigen......
Ah, ok, das war ursprünglich unglücklich ausgedrückt. Ich dachte, du meinst die Winrate an sich wäre zu 90% reines Glück, also kaum beeinflussbar. Dann sind wir uns ja einig, 40%=schlechter Spieler, 60%=guter Spieler.
WhiteShark schrieb:
Bei einem Spieler mit 300 Matches sagen 55% Win-Rate aber nichts aus. Bei sowenig Matches kann das auch Glück sein.
Und es kommt auch hier stark auf den Panzer an. Der Spieler kann global 45% haben, aber mit dem jeweiligen Panzer wieder 55% haben.
Das hast du aber bei jeder Statistik, egal welche du heranziehst, wn8, PR, WR,... Die Frage lautet ja auch nicht, ob eine dieser Statistiken perfekt ist, sondern, welche sich als erster Eindruck am besten eignet. Und da liegt das Personal Rating einfach mal ganz hinten, da man es über die Anzahl der Gefechte beeinflussen kann, was beim besten Willen nichts über die Fähigkeit des Spielers aussagt.
WN8 wiederum liegt hierbei vorne, da es die
meisten sinnvollen Faktoren berücksichtigt.
WhiteShark schrieb:
Das einzige was man daran verstehen muss, ist, dass diese nicht wirklich was aussagt. Wer danach einen Spieler bewertet, dem kann man nicht mehr helfen. Die WN8 hat keinerlei Vorteile.
Schwachsinn. WN8 hat Vorteile gegenüber anderen Statistiken, siehe oben. Und wieso sollte ich Spieler nicht danach bewerten? Nur weil es einen minimalen Prozentsatz an Spielern gibt, die durch die WN8 falsch eingeordnet werden? Die WN8 gibt mir einen
groben Anhaltspunkt, ob ein Spieler gut oder schlecht ist. Das reicht völlig, um sich im Spiel auf seine Mitspieler und Gegner einzustellen.
Bsp: Die Wahrscheinlichkeit, dass mir eine Tomate auf die Weakspots ballert ist wesentlich niedriger, als dass ein Unicum das tut. Ergo, Vorsicht bei guten Spielern, aggressiv bei schlechten Spielern. Wenn es dann doch mal anders kommt, Pech gehabt. Wie häufig kommt das vor? Äußerst selten. Fahre ich also im Großen und Ganzen damit erfolgreich? Ja!
WhiteShark schrieb:
Oft sind Vielspieler wirklich die besseren, da sie mehr Erfahrung haben. Klar gibt es einige die immer schlecht bleiben und andere die direkt schon gut sind.
Problem ist halt, wenn ein guter Spieler mit lauter schlechten im Team ist, verliert er trotzdem.
Man muss das wirklich mal beobachten. Tagsüber rammen sich die Leute beim Start gegenseitig, da kann man nur den Kopf schütteln. Nachts läuft das alles viel ruhiger ab.
Stimmt alles, aber noch mal die Frage, wie soll das gehen? Wenn Leute mit hoher Winrate nur nachts spielen, treffen sie demnach dort in den Gefechten auch nur auf Gegner mit hoher Winrate. Es kann aber nur eins der Teams gewinnen. Wieso sollten also die Nachtspieler generell eine hohe Winrate haben?
WhiteShark schrieb:
Kurzum, Statistiken muss man lesen können. Nur eine Zahl vergleichen bringt nichts.
Richtig. Was du noch lernen musst, ist, dass es Wahrscheinlichkeiten dafür gibt, ob "eine Zahl" ein richtiges oder falsches Bild vermittelt (siehe
Konfidenzintervall und
statistische Signifikanz). Und die Wahrscheinlichkeit, dass WN8 den Spieler richtig beurteilt ist in WoT zumindest höher, als es alle anderen Statistiken tun. Deswegen wird sie so häufig herangezogen.