I Am Number Four
Ich habe diesen Film auf Englisch gesehen und war schon gespannt, wie er ist. Denn obwohl das Thema an sich recht massenkompatibel ist, erntet der Film immer wieder recht schlechte Kritiken. Und auch bei IMDB ist er unter 7 angesiedelt, was er meiner Meinung nach nicht verdient hat.
Okay, die Story ist nicht der Knaller. Ein Junge aus dem All versteckt sich nach dem Niedergang seiner Zivilisation durch den Angriff anderer Aliens auf der Erde. Er ist einer von acht begabten Kindern seines Planeten, die es aufgrund ihrer besonderen Fähigkeiten mit den kriegslustigen Aliens aufnehmen können. Das wissen die natürlich auch und stellen den Acht auf der Erde nach. Drei sind schon tot, der nächste ist "Number Four".
Oft fällt der Vergleich mit Twilight, aber der ist meiner Meinung nach unfair. Okay, die Scifi-Story wird von einer Liebesgeschichte flankiert, aber die ist weniger schmalzig und viel erklärbarer als die in Twilight. Denn es ist nicht der "seltsame, coole Junge", den "die Frau" irgenwie gefährlich, aber anziehend findet (gähn). Die beiden lernen sich kennen und entdecken sich gegenseitig. Eben genau so, wie es im Leben auch passiert. Allerdings mit dem "special", dass diese Außerirdischen sich nur einmal und dann fürs Leben verlieben (seufz).
Lange Rede, kurzer Sinn: ein unterhaltsamer Film, der das coming of age Thema deutlich besser verarbeitet als Twilight und zudem noch Aliens, dicke Knarren, Explosionen und Monster zu bieten hat. Was passt besser zu Popcorn?
7,6/10