22/23 nVidia GeForce 7300 GS im Test : Dank 90-nm-Fertigung zum Stromsparer

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Stromverbrauch

Für die Messungen der Stromaufnahme wird ein handelsüblicher Verbrauchs-Monitor, den man sich auch beim örtlichen Stromversorger ausleihen kann, genutzt. Gemessen wird die Gesamt-Stromaufnahme des Testsystems. Auch hier gilt die Teilung zwischen Idle- und Last-Betrieb, letzterer wird erneut durch Verwendung des 3DMark05 simuliert.

Stromverbrauch
Angaben in Watt (W)
  • Idle (Windows-Desktop):
    • nVidia GeForce 7300 GS
      98
    • nVidia GeForce 6800
      103
    • ATi Radeon X800
      105
    • nVidia GeForce 7800 GT
      105
    • ATi Radeon X1600 XT
      106
    • ATi Radeon X800 GTO
      106
    • ATi Radeon X800 XL
      107
    • nVidia GeForce 6600 GT
      107
    • nVidia GeForce 7800 GS
      108
    • ATi Radeon X850 XT
      109
    • ATi Radeon X800 GT
      110
    • ATi Radeon X850 Pro
      111
    • ATi Radeon X1300 Pro
      112
    • ATi Radeon X1800 XL
      118
    • nVidia GeForce 7800 GTX
      119
    • ATi Radeon X1900 XTX
      121
    • nVidia GeForce 7800 GTX 512
      124
    • nVidia GeForce 6800 Ultra
      128
    • ATi Radeon X1800 XT
      135
  • Last:
    • nVidia GeForce 7300 GS
      132
    • ATi Radeon X1300 Pro
      154
    • nVidia GeForce 6800
      160
    • ATi Radeon X1600 XT
      163
    • ATi Radeon X800 GT
      167
    • nVidia GeForce 6600 GT
      167
    • ATi Radeon X800
      169
    • ATi Radeon X800 XL
      176
    • ATi Radeon X800 GTO
      176
    • nVidia GeForce 7800 GT
      177
    • nVidia GeForce 7800 GS
      178
    • ATi Radeon X1800 XL
      180
    • ATi Radeon X850 Pro
      190
    • ATi Radeon X850 XT
      192
    • nVidia GeForce 7800 GTX
      204
    • nVidia GeForce 6800 Ultra
      208
    • ATi Radeon X1800 XT
      230
    • nVidia GeForce 7800 GTX 512
      235
    • ATi Radeon X1900 XTX
      266

Bezüglich des Stromverbrauches kann die Leadtek GeForce 7300 GS durchgehend Punkten und erreicht die besten Messwerte im gesamten Testfeld. Dieser Erfolg wird man voraussichtlich dem 90-nm-Prozess sowie einer niedrigen GPU-Spannung gutschreiben können. Unter Windows benötigt die Grafikkarte maximal 98 Watt aus der Steckdose, womit man knapp das Testfeld anführt. Eine Radeon X1300 Pro benötigt in dieser Disziplin deutlich mehr Leistung. In einer 3D-Anwendung erhöht sich der Stromverbrauch auf 132 Watt – ein sehr guter Wert. In dieser Kategorie kann kein aktueller 3D-Beschleuniger mithalten, auch die Radeon X1300 Pro ist weit von der nVidia-GPU entfernt.

Übertaktbarkeit

Vielen dort draußen wird die gerade neu gekaufte Grafikkarte noch nicht schnell genug sein. Ein probates Mittel, dieses Bedürfnis nach noch mehr Geschwindigkeit zu befriedigen, ist die Hardware zu übertakteten – in unserem Fall mit Hilfe der neuesten Version des RivaTuners. Als kleine Stabilitätsprobe ließen wir den 3DMark05, der besonders grafiklastig ist, laufen und testeten nachfolgend den höchsten Takt mit Hilfe von F.E.A.R, HL2: Lost Coast sowie Quake 4. Jedoch muss man vor den Messungen anmerken, dass sich die Ergebnisse nicht auf jede Karte desselben Typs übertragen lassen, da die Güte von Chip zu Chip unterschiedlich ist.

Übertaktbarkeit
  • Quake 4 - 1600x1200 4xAA/16xAF:
    • 7300 GS- Übertaktet (640/550)
      4,2
    • 7300 GS - Standard (550/405)
      3,4
  • HL2: Lost Coast - 1600x1200 4xAA/16xAF:
    • 7300 GS- Übertaktet (640/550)
      5,1
    • 7300 GS - Standard (550/405)
      4,0
  • Fear - 1600x1200 4xAA/16xAF:
    • 7300 GS- Übertaktet (640/550)
      3,0
    • 7300 GS - Standard (550/405)
      2,0

Der kleinere Fertigungsprozess bei TSMC zeigte sich recht übertaktungsfreundlich, da wir die GPU auf gute 640 MHz takten konnten, was einer Frequenzerhöhung von 90 MHz entspricht. Aus dem 2,5-ns-Speicher von Infineon konnten wir satte 145 MHz mehr herausquetschen, womit die Performancemessungen durch die Bank ein gutes Stück besser ausfallen. Trotzdem wird an den Messungen deutlich, dass die Leadtek WinFast 7300 GS auch in einem übertakteten Zustand keine Bäume ausreißen kann.

HDTV-Wiedergabe

Zum Einsatz in dieser Disziplin kam der schon altbekannte Film-Trailer namens „Step into Liquid“, der eine Länge von einer Minute und 56 Sekunden hat und in der Auflösung von 1920x1080 Pixel (1080p) vorliegt. Wer unseren Test auf seinem System nachahmen möchte, kann das Video direkt bei Microsoft herunterladen (Direktlink - 114 MB), benötigt aber zusätzlich jeweils die neuesten Treiber aus dem Hause nVidia und ATi, den Media Player in der Version 10 und ein spezielles Hotfix, damit der Player die HDTV-Beschleunigung auch unterstützt. Die CPU-Last wurde während des Abspielens von uns mittels ThrottleWatch und einem selbst geschriebenen Skript aufgezeichnet.

In den CPU-Last-Messungen beim Abspielen eines WMV-HD-Videos weisen sowohl der RV515- als auch der NV43- und G72-Chip durchgehend gute Werte auf. Die Messergebnisse liegen allesamt nahe beieinander. Größere Ausreißer gibt es trotz der verschiedenen GPU-Generationen nicht. Somit können mit allen drei Grafikchips entsprechende HDTV-Videos ohne Probleme wiedergegeben werden.

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