nVidia GeForce 7300 GS im Test : Dank 90-nm-Fertigung zum Stromsparer

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nVidia GeForce 7300 GS im Test: Dank 90-nm-Fertigung zum Stromsparer

Der Schlagabtausch der neuen High-End-Offerten GeForce 7800 GTX 512 und Radeon X1900 XTX liegt gerade einmal einige Tage zurück, was nVidia aber nicht daran hindert, einen neuen Chip auf den Markt zu bringen. Diesmal ist es aber keine GPU für die obere Preisklasse, die vor kurzem vorgestellte GeForce 7300 GS zielt auf das Low-End-Segment ab und ist der Nachfolger der GeForce 6200 mit TurboCache-Unterstützung. Jene Karte soll für unter 100 Euro den deutschen Markt überfluten und wird wohl nicht nur der Liebling aller Sparfüchse, die auf eine gehobene 3D-Performance keinen Wert legen, auch in diversen preisgünstigen OEM-PCs wird der neue nVidia-Chip mit Sicherheit eine große Rolle spielen.

Um die GeForce 7300 GS lukrativ gestalten zu können, entwickelten die Kalifornier einen neuen Chip, der auf den Namen G72 hört und somit ein Mitglied der G7x-Familie ist, die in der GeForce-7800-Serie eingesetzt wird. Dieser wird im kleinen 90-nm-Prozess bei TSMC hergestellt, um so die Chipgröße, aber vor allem den Preis niedrig halten zu können. Weiterhin wurde der Chip extrem beschnitten, so dass der Käufer mit vier Pixel-Pipelines sowie drei Vertex-Shader leben muss, die mit 550 MHz allerdings hoch getaktet sind. Darüber hinaus wurden einige wichtige Features, wie beispielsweise das gamma-korrigierte Anti-Aliasing, entfernt.


Die GeForce 7300 GS verfügt über ein 64 Bit breites Speicherinterface, weswegen der Chip generell an chronischem Bandbreitenmangel leidet. nVidia spendiert der Grafikkarte je nach Ausführung einen 128 MB oder 256 MB großen VRAM, die aber durch die TurboCache-Technologie, welche sich RAM sowie Speicherbandbreite vom Hauptspeicher abzweigt, den maximalen VRAM und Datendurchsatz erhöhen kann.

Freundlicherweise konnte uns Leadtek eine „WinFast PX7300 GS TDH“ mit 128 MB Onboard zur Verfügung stellen, die in unserem Testparcours beweisen muss, ob sie gegen die etwa gleich teure Radeon X1300 Pro von ATi bestehen kann. Weiterhin ist es interessant, wie sich die erste 90-nm-GPU von nVidia bezüglich der Temperatur sowie dem Stromverbrauch schlagen kann.

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