2/4 Call of Juarez 2 im Test : Dieser Western-Shooter macht Spaß

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Diverses

Grafik & Performance

Natürlich lebt auch ein Western-Shooter atmosphärisch von der visuellen Umsetzung. Aus diesem Grund soll dieser Aspekt im Folgenden nach einer kurzen Auflistung der verwendeten bzw. empfohlenen Hardware beleuchtet werden.

Testsystem für „Call of Juarez 2“

  • Windows Vista Ultimate (32 Bit)
  • Intel Core 2 Duo E6700 @ 2,66 GHz
  • Gigabyte GA-965P-DQ6
  • ATI Radeon HD 4870 (512 MB)
  • 3 GByte DDR2 RAM

Herstellerempfehlung für „Call of Juarez 2“

  • Betriebssystem: Windows XP oder Vista
  • Prozessor: 3,2 GHz
  • Arbeitsspeicher: 1 GB (XP) / 2 GB RAM (Vista)
  • Grafikkarte: Grafikkarte mit Shader Model 3.0 und 256 MB RAM
  • Festplatte: 4 GB Festplattenspeicher
  • Soundkarte: DX-9-kompatibel
  • DVD-ROM-Laufwerk
  • Tastatur, Maus
  • Internetanbindung für den Mehrspieler-Part

Techland liefert mit „Call of Juarez 2“ entgegen mancher Vermutungen keinen Titel ab, der grafisch für hoch-kontroverse Diskussionen sorgt wie es etwa die Spiele aus dem Hause Crytek regelmäßig tun. Dennoch weiß die auf der hauseigenen DX9 Chrome Engine 4 basierende Umsetzung mit einer malerischen, ausgefeilten Szenerie und einer überzeugenden Physik zu punkten: Da bricht sich Licht ansehnlich durch die Baumwipfel in einem vor dichtem Grün nur so strotzenden Wald; da wird der Staub und die Rohheit einer kleinen Western-Stadt irgendwo an der mexikanischen Grenze regelrecht spürbar; da sorgt eine Schlacht um ein indianisches Dorf oder einen Schützengraben im Bürgerkrieg dank ansehnlicher Explosionen für jede Menge Spannung – gelungene Videosequenzen und Charaktermodelle stets inklusive. Der höchst positive Gesamteindruck wird nur selten durch an manchen Stellen verwaschene Texturen und eine in Teilen unzureichende Schärfentiefe gestört.

Einige ansehnliche Eindrücke aus „Call of Juarez 2“

Überdies positiv zu bemerken ist die extrem stabile Performance. Selten ist uns in der jüngeren Vergangenheit ein Spiel untergekommen, das so hervorragend aussieht und zugleich auch noch ohne jegliche FPS-Einbrüche läuft. Im Gegenteil: Auf unserem praxisnahen Testsystem lief „Call of Juarez 2“ bei 1680 x 1050 (inkl. 2xAA via Treiber) unter maximalen Einstellungen bei stabilen 50 bis 60 Bildern pro Sekunde.

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