Weitere SSD-Serie auf Indilinx-Basis von OCZ

Parwez Farsan
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OCZ scheint seine wahre Freude am „Barefoot“-Controller von Indilinx zu haben. Dieser Schluss liegt zumindest nahe, wenn man sich das umfangreiche Produktportfolio ansieht, das die Kalifornier auf Basis dieses Controllers mittlerweile aufgebaut haben.

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Am oberen Ende der Preis- und Leistungsskala befindet sich die auf SLC-Chips basierende Vertex Ex Series, gefolgt von den mit einem höher getakteten Cache ausgestatteten Vertex-Turbo-Modellen. Auf sie folgen die normalen Vertex-SSDs (ComputerBase-Test). Darunter platzierte OCZ die Agility Series, die nun von der Solid 2 Series nochmals in Preis und Leistung unterboten wird.

OCZ Solid 2 Series
OCZ Solid 2 Series

Auch OCZs neue SSD-Serie setzt, wie bei einem Produkt im unteren Preissegment nicht anders zu erwarten, auf MLC-Speicherchips. Während sich an den Zugriffszeiten nichts ändert, liegen die sequenziellen Transferraten vor allem beim Lesen mit 125 MB/s deutlich niedriger. Bei der sequenziellen Schreibrate unterscheiden sich die Modelle mit 60 und 120 GB. Während ersteres nur 80 MB/s schafft, bringt es das größere Modell immerhin schon auf 100 MB/s (beide Modelle liegen damit noch oberhalb von Intels MLC-basierten SSDs!). Ob auch die deutlich wichtigeren zufälligen Schreib- und Leseraten von Einschnitten betroffen sind, müssen erste Tests zeigen. An der MTBF und der Garantiezeit hat sich mit 1,5 Millionen Stunden respektive 3 Jahren zumindest nichts verändert. Bislang wird die Solid 2 Series noch nicht bei Händlern gelistet und auch eine Preisempfehlung seitens OCZ liegt ebenso wenig wie ein Verfügbarkeitsdatum vor.