Shattered Horizon im Test: Futuremark will nicht nur Benchmark können

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Sasan Abdi (+1)
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Fazit

Man kann darüber streiten, ob ein guter Benchmark-Entwickler automatisch auch ein guter Spiele-Entwickler sein muss. Der Einstand von Futuremark Games Studio kann allerdings in jedem Fall hervorragend als Beleg dafür dienen, dass diese Gleichung zumindest teilweise Gültigkeit zu besitzen scheint. Zu diesem Fazit gelangt man jedoch nur, wenn man bestimmte Einschränkungen von vornherein klar benennt: „Shattered Horizon“ ist ein reines Multiplayer-Spiel, was bedeutet, dass eine packende Inszenierung und eine sauber präsentierte Handlung nicht von essentiellem Belang und in diesem Fall auch nicht gegeben sind. Da es sich bei SH um ein Erstlingswerk handelt, das mit einer Preisempfehlung von 20 Euro zudem nur moderat kostspielig ist, kann über diese Einschränkung jedoch hinweg gesehen werden. Voraussetzung hierfür ist aber, dass die bisher verfügbaren vier Maps in der nahen Zukunft wie versprochen um weiteres Karten-Material ergänzt werden. Ein solches Versprechen sollte sich am Ende nicht nur als Kundenfang der ersten Stunde herausstellen.

Shattered Horizon im Test

In der Summe handelt es sich bei SH somit um ein gelungenes Spiel, das dank ansprechender Grafik, einem interessanten Setting und einer überzeugenden Atmosphäre und Umsetzung zu gefallen weiß. Sieht man von diesem Fazit für die Gegenwart ab, beinhalten die Eindrücke, die im Rahmen dieses Tests gewonnen werden konnte, einige interessante Implikationen für die Zukunft. Denn mit SH ist für die Verantwortlichen bei Futuremark längst nicht das Ende der Fahnenstange erreicht, sodass man je nach Erfolg des ersten Titels durchaus mit einem kompletten Weltraum-Shooter inklusive Einzelspieler-Kampagne rechnen darf – eine verlockende Aussicht.

Bis hierzu eine Entscheidung ansteht, sei abschließend gesagt: Wer actionreiche Mehrspieler-Titel mag, sollte „Shattered Horizon“ unbedingt eine Chance geben. DirectX-10-Hardware vorausgesetzt.

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