2/5 Samsung Wave S8500 im Test : Mit „Bada“ gegen iOS und Android

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S8500 im Überblick

Optik & Verarbeitung

Das Wave macht bereits auf den ersten Blick eine gute Figur: Mit sehr rechteckigen Maßen von 118 x 56 x 11 mm (L x B x H in mm) wird der schwierige Anspruch an ein ausreichend, aber eben nicht zu großes Gerät bestens erfüllt – dem dauerhaften Transport in der Hosentasche steht auch vor dem Hintergrund der annehmbaren 118 Gramm Gesamtgewicht nichts im Wege.

Die Verarbeitungsqualität und die verwendeten Materialien wissen ebenfalls zu gefallen. Das Case des Waves besteht überwiegend aus leicht gebürstetem Alu, was eine gute Haptik garantiert und sogleich Vertrauen in die Robustheit des Gerätes weckt. Schade, aber aus (signal-)technischer Sicht notwendig ist, dass die Materialwahl an der Ober- und Unterseite aufgebrochen wird; hier kommt ein Abschluss aus konventionellem Kunststoff zum Einsatz. Einen echten Unibody wie beispielsweise das HTC Legend bietet das Gerät auch deswegen somit nicht.

Einige Eindrücke zum Äußeren des Wave S8500

Dank der Verwendung von Alu wirkt auch die rückwärtige Schale und hier insbesondere der Akku-Deckel angenehm solide. Wer knackig einrastende Komponente mag, wird das Wave lieben. Etwas fragwürdig sind hier aber die in Karo-Form gehaltenen Kamera- und LED-Aussparungen – es ist konservativ, doch wir würden einer dezenten runden Form weiterhin den Vorzug geben.

Das Super-AMOLED-Display wird von einer wertigen Scheibe geschützt, die an der Schnittstelle zum Gehäuse jeweils oben und unten leicht gebogen ist. Unterhalb des Displays sind drei Knöpfe platziert, wobei der zentrale mittlere Knopf in zweierlei Hinsicht Anlass zur Kritik gibt: Zum einen fällt er durch die breite und vor allem hohe Konzeption klobig und somit nicht gerade ansehnlich aus; zum zweiten lömmelt er hin und her, was den ansonsten tadellosen Eindruck in der Verarbeitung ein klein wenig schmälert.

Samsung Wave S8500: Zentraler Knopf: Designtechnisch fragwürdig, verarbeitungstechnisch mäßig
Samsung Wave S8500: Zentraler Knopf: Designtechnisch fragwürdig, verarbeitungstechnisch mäßig

Angenehm dezent und sinnvoll fällt dagegen wiederum die sonstige Knopf- und Schnittstellen-Verteilung aus: Während die Unterseite unberührt bleibt, finden sich auf der Oberseite der USB-Port (löblicherweise geschützt durch eine robuste Schubvorrichtung), der 3,5mm-Klinkenanschluss sowie ein Lautsprecherschlitz. Linkerseits ist ausschließlich die Lautstärkenwippe platziert, während das Gerät auf der anderen Seite gesperrt und die Kamera aufgerufen werden kann.

Zusammenfassend lässt sich trotz der genannten kleinen Einschränkungen sagen: Samsung macht in puncto „Optik & Verarbeitung“ fast alles richtig.

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