5/5 LG E900 Optimus 7 im Test : Windows Phone 7 in Aktion 2.0

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Fazit

Was bereits beim Blick auf die Spezifikationen offensichtlich war, hat sich nunmehr auch in der Praxis bestätigt: Die Windows Phone 7 Smartphones der ersten Stunde sind sich herstellerübergreifend größtenteils ziemlich ähnlich.

Dies liegt auch an den hohen Anforderungen von Microsoft, welche die Hersteller dazu einladen, sich bei den ersten Schritten mit der neuen Plattform nur minimal über dem ohnehin recht hohen vorgeschriebenen Mindestniveau zu bewegen. Vor diesem Hintergrund ist nur naheliegend, dass sich das LG E900 Optimus 7 und das HTC Mozart in vieler Hinsicht ähneln.

Für sich betrachtet hat man es bei dem LG-Gerät deswegen in jedem Fall mit einem potenten Smartphone zu tun. Wer sich mit den grenzwertigen aber noch vertretbaren Maßen anfreunden kann, findet ein ebenso elegantes wie dezentes Gerät vor, das überwiegend sauber verarbeitet ist und im Rahmen des von ein paar Kinderkrankheiten geplagten, dabei aber doch weitgehend überzeugenden Windows Phone 7 einen guten Eindruck macht.

Im direkten Vergleich hat allerdings das HTC 7 Mozart die Nase vorn: Dank einer besseren Kamera, mobilem Dolby-Sound und einer etwas flüssigeren Bedienung würden wir für den Fall, dass eine direkte Entscheidung zwischen den beiden Geräten ansteht, empfehlen, dem HTC-Aspiranten den Vorzug zu geben.

Für wen dies aus welchem Grund auch immer keine Option ist, dem sei abschließend gesagt: Sofern man sich auf Windows Phone 7 einlassen möchte, kann man auch mit dem E900 Optimus 7 nichts falsch machen.

Verfügbarkeit & Preise

Das Optimus 7 ist seit November erhältlich und wird hierzulande zunächst exklusiv über Vodafone vertrieben. Eine Übersicht zu den angebotenen Vertragsvarianten findet sich auf der Webseite von Vodafone. In der freien Variante muss mit einem Preis von aktuell rund 440 Euro aufwärts gerechnet werden (aktueller Preisvergleich). Damit ist das LG-Gerät minimal günstiger als das in diesem Test zum Vergleich herangezogene HTC 7 Mozart.

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