7/12 GeForce GTX 590 im Test : Multi-GPU von Nvidia versucht sich an AMDs HD 6990

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Frameverläufe

Auch wenn die Angaben von Durchschnitts-FPS-Werten immer noch die sinnvollste Darstellung eines Benchmarks ist, solange man nur eine simple Zahl haben möchte, ist diese Methode alles andere als ideal. So kann es durchaus vorkommen, dass zum Beispiel die zweite Hälfte einer Testsequenz deutlich schlechter ausfällt als die erste, was an reinen Durchschnittswerten aber nicht zu erkennen ist.

Aus diesem Grund haben wir von den Spielen Gothic 4, Battlefield: Bad Company 2, Battleforge, Call of Duty: Modern Warfare 2, Crysis Warhead, Just Cause 2, Mafia 2, Mass Effect 2, Metro 2033, Stalker – Call of Pripyat sowie StarCraft 2 so genannte Frameverläufe angefertigt – die unserer Meinung nach beste Methode, einen zeitlich begrenzten Benchmark für den Leser abzubilden. Bei einem Frameverlauf versuchen wir eine immer gleichbleibende, 60 Sekunden lange Sequenz (bei manchen Titeln nur 25 Sekunden) in einem Spiel nachzustellen und messen die FPS-Werte jeder einzelnen Sekunde. Mit diesen Informationen füttern wir daraufhin den Frameverlauf, an dem man sehr exakt erkennen kann, wie gut eine Grafikkarte das Spiel über einen längeren Zeitraum darstellen kann.

Bei den Frameverläufen, die wir allesamt unter 2560x1600 dargestellt haben, lässt sich die Stärke der aktuellen AMD-Architektur in der 30-Zoll-Auflösung erkennen. Die Radeon HD 6990 ist fast durchgängig schneller als die GeForce GTX 590. Allerdings agiert die Dual-GPU-Karte von AMD in Call of Duty und Mafia 2 etwas „inkonstanter“ als das Nvidia-Pendant. Angesichts der hohen Performance ist dies jedoch nicht weiter problematisch.

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