4/10 Aktuelle SSDs im Test : M4 vs. Agility 3 vs. XLR8 Express

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Benchmarks

ATTO

Das Referenztool der meisten SSD-Hersteller zur Messung der max. möglichen Übertragungsraten ist momentan der ältere ATTO-Benchmark. Dieser zeigt das absolute Maximum an, das mit einer Festplatte bzw. SSD sequentiell erreichbar ist. Diese Werte sollten aber keinesfalls mit realen Transferraten verwechselt werden.

Hinweis: Durch Anklicken einer SSD-Bezeichnung in der Legende wird der dazugehörige Graph fett dargestellt und es werden die einzelnen Leistungswerte als „Mouse RollOver“ dargestellt.

Beim sequentiellen Lesen verschiedener Dateigrößen mit dem ATTO Benchmark liegen die SSDs mit Marvell-Controller bei sehr kleinen Dateien bis 4 KB vorn. Bei größeren Dateien streiten sich die beiden SandForce-SSDs mit Intels SSD 510 um den ersten Platz. Die Crucial M4 fällt eigenartigerweise bei 8 KB etwas ab und erreicht so insgesamt maximal 440 MB/s. Die C300 bietet bis 16 KB eine hervorragende Leistung, bleibt dann aber im 300er Bereich und erreicht bei 382 MB/s das Maximum.

Bei den sequentiellen Schreibraten liegen die Agility 3 sowie die XLR8 Express ab 4 KB allein an der Spitze, da hier aufgrund der internen Komprimierung der Schein höherer Transferraten erweckt wird, die quasi nie in der Realität erreicht werden. Intel liefert mit 343 MB/s bei den SSDs ohne Komprimierung einen Spitzenwert und ist damit bei größeren Dateien etwa 90 MB/s schneller als die Crucial M4, die wiederum bei sequentiellen Transfers kleiner Dateien die Nase vorn hat. Die C300 kann ab 4 KB aufgrund der kleineren Kapazität nicht mehr mit der M4 mithalten und erreicht bei 148 MB/s ihr Maximum.

An dieser Stelle soll darauf hingewiesen werden, dass ATTO stark komprimierbare Daten zum Testen der sequentiellen Transferraten verwendet, weshalb die SandForce-SSDs in diesem Benchmark herausragende Ergebnisse erreichen, die lediglich das absolute Maximum anzeigen. Die minimalen sequentiellen Transferraten findet man unter anderem mit dem AS SSD Benchmark, da dort nicht beziehungsweise kaum komprimierbare Daten verwendet werden. Die realen sequentiellen Transferraten liegen demzufolge immer zwischen diesen beiden Benchmarks.

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