5/7 Google Chrome OS im Test : Ein erster Blick auf das Immer-Online-OS

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Display & Eingabegeräte

Beim Display setzt Samsung löblicherweise auf eine matte Oberfläche. Insgesamt bietet die 12,1 Zoll große Anzeige mit ihren 1.280 × 800 Pixeln eine eher durchschnittliche Qualität. Zwar werden in puncto Helligkeit mit einem Maximum von 376 Candela pro Quadratmeter sowie einer Farbtemperatur von 6.100 Kelvin gute Werte erreicht, beim Kontrast und der Blickwinkelstabilität enttäuscht das XE500C21 allerdings etwas. Immerhin sind sind die Blickwinkel recht groß, zu verfälschten Darstellungen kommt es sowohl in der Horizontalen als auch der Vertikalen erst sehr spät.

Ungleiche Helligkeitsverteilung
Ungleiche Helligkeitsverteilung
Display
Samsung XE500C21
Samsung XE500C21
Samsung XE500C21
Samsung XE500C21

Bei der Qualität der Tastatur sammelt Samsung dann aber wieder einige Punkte. Sowohl Hub als auch Druckpunkt sind bei allen Tasten identisch, das Schreibgefühl angenehm. Zudem sind alle Elemente sauber verarbeitet und eindeutig beschriftet. Hier muss man sich allerdings auf eine im Vergleich zu gewöhnlichen Notebooks oder Tastaturen abweichenden Belegung einrichten. Den größten Unterschied stellt die oberste Reihe dar, in der im Normalfall die Funktionstasten untergebracht sind.

Tastatur mit vom Standard abweichenden Tasten
Tastatur mit vom Standard abweichenden Tasten

Diese sucht man beim Chromebook vergeblich, Google gibt hier andere Funktionen vor. Dabei handelt es sich von links nach rechts um:

  • Vor- und Zurückblättern im aktuellen Tab
  • Neuladen des aktuellen Tabs
  • Aktivieren und Deaktivieren des Vollbildmodus
  • Wechsel zwischen den vorhandenen Fenstern
  • Display-Helligkeit mindern und erhöhen
  • Lautstärke abschalten, mindern und erhöhen

Anstatt der Feststelltaste hat Samsung eine Taste zum Aufrufen der Suchfunktion platziert. Die von Windows her bekannten „Windows-Tasten“ sowie die Taste zum Aufrufen des Kontextmenüs sind hingegen ersatzlos entfallen.

Nur durchschnittliches Touchpad
Nur durchschnittliches Touchpad

Das Touchpad fällt etwas größer aus, als es bei Geräten dieser Klasse üblich ist. Es kommt ohne dedizierte Tasten aus, kann jedoch im unteren Bereich für Linksklicks heruntergedrückt werden. Zusätzlich reagiert das Sensorfeld auch auf Fingertippser, bei Verwendung von zwei Fingern wird ein Klick mit der rechten Maustaste simuliert. Zum Steuern können auch verschiedene Multitouch-Gesten genutzt werden, die in fast allen Fällen problemlos erkannt werden. Insgesamt schneidet das Touchpad aber nur durchschnittlich ab, nicht zuletzt aufgrund der nicht überzeugenden Gleiteigenschaften der Oberfläche.

Optionen

Wie bereits im Abschnitt Technik erwähnt, gibt es das XE500C21 in zwei Varianten. Diese unterscheiden sich lediglich durch das Vorhandensein respektive Fehlen eines UMTS-Moduls. Etwas anders sieht es beim Vergleich mit Acers Pendant aus. Der taiwanische Hersteller verbaut ein etwas kleineres Display (11,6 anstatt 12,1 Zoll), das jedoch mit 1.366 × 768 anstatt 1.280 × 800 Pixel die höhere Auflösung bietet. Die Akkulaufzeit des Acer-Chromebook fällt mit maximal sechs Stunden (laut Hersteller) jedoch geringer aus und statt einer Mini-VGA-Schnittstelle werden externe Anzeigen via HDMI angesteuert. In allen anderen Punkten gleicht sich die Technik dann aber wieder.

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