7/10 OCZ Revodrive 3 X2 im Test : Die Mehr-Controller-SSD

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Entpacken

Im folgenden Abschnitt widmen wir uns der Frage, wie schnell das Entpacken einer großen unkomprimierten Datei abläuft. Je höher die Kompressionsrate, um so geringer wären beim Entpacken die Leistungsunterschiede, da die CPU bei höherer Kompression eine Limitierung darstellt. Da der Fokus aber auf der Leistung der SSDs liegt, wäre eine starke Kompression zum Vergleichen wenig sinnvoll.

Die maximalen sequentiellen Schreibraten spielen hier eine entscheidende Rolle. SSDs mit einer Kapazität von 60 und 64 GB schreiben unabhängig vom Controller langsamer als mit 120 bzw. 128 GB, was sich bei diesem Test am deutlichsten niederschlägt. An dieser Stelle sei noch einmal darauf hingewiesen, dass der komplette zweite Durchlauf, welcher den genutzten Zustand überprüft, mit deaktiviertem TRIM durchgeführt wurde. Somit können wir insbesondere bei diesem Test feststellen, wie gut der „Garbage-Collection-Algorithmus“ des Controllers einen Leistungsverlust verhindert oder minimiert.

Entpacken
Angaben in Sekunden
  • Windows 7 Image (ca. 3 GB):
    • Force GT 120 GB + HyperX 240 GB
      13,47
    • Force GT 120 GB + HyperX 240 GB (genutzt)
      14,69
    • OCZ Revodrive 3 X2 480 GB
      14,83
    • OCZ Revodrive 3 X2 480 GB (genutzt)
      17,70
    • Intel SSD 510 250 GB
      20,30
    • Kingston HyperX 240 GB
      22,35
    • Kingston HyperX 240 GB (genutzt)
      24,82
    • XLR8 Express 120 GB
      24,98
    • Crucial M4 256 GB
      26,65
    • XLR8 Express 120 GB (genutzt)
      27,24
    • Crucial M4 256 GB (genutzt)
      27,44
    • MX-DS Turbo 120 GB
      28,50
    • Corsair Force GT
      29,37
    • MX-DS Turbo 120 GB (genutzt)
      31,40
    • OCZ Agility 3 240 GB
      32,40
    • OCZ Agility 3 240 GB (genutzt)
      40,78
    • Intel SSD 320 300 GB
      42,35

Beim Entpacken liegen das Revodrive sowie das RAID erwartungsgemäß an der Spitze. Hier kann sich die Kombination aus HyperX und Force GT sogar leicht vor die PCIe-SSD setzen, was auf die hohe sequentielle Leserate mit wenig komprimierbaren Dateien zurück zu führen sein dürfte. Im dauerhaften Zustand ist der RAID-Verbund somit 20 Prozent schneller beim Entpacken als das Revodrive 3 X2 mit 480 GB. Eine einzelne SSD 510 benötigt für die Verarbeitung der ISO-Datei 2,5 Sekunden länger als die OCZ SSD mit vier Controllern. Eine einzelne Kingston HyperX mit 240 GB liegt etwa 40 Prozent hinter dem Revodrive bzw. 70 Prozent hinter dem RAID 0.

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