10/11 Scythe Ashura CPU-Kühler im Test : Japaner auf leisen Sohlen

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Semipassivbetrieb

Mit stetig sinkender Wärmeabgabe relativ leistungsfähiger Prozessoren wird der semipassive Betrieb des Prozessorkühlers immer interessanter. In diesem Modus ist am Kühlkörper kein Lüfter direkt befestigt. Die aktive Wirkung beruht lediglich auf der Luftförderung der Gehäuselüfter, welche in unserer Konfiguration mit 800 respektive 500 U/min nahezu lautlos betrieben werden. Dabei erlauben wir uns sogar eine leichte Prozessortaktanhebung auf 3,5 GHz bei gleichzeitiger Senkung der CPU-Kernspannung auf 1,144 Volt.

Scythe Ashura im Semipassivbetrieb

Der Scythe Ashura besitzt für einen klassischen Passivkühler zu wenig Radiatorfläche und zu geringe Lamellenabstände. Dies spiegelt sich auch in den Resultaten ohne direkte Belüftung wider. Ein möglicher Einsatz als Semipassivkühler sollte daher unter genauer Temperaturbeobachtung und nur in Kombination mit einer guten Gehäusebelüftung erfolgen.

Kühler im Semipassivbetrieb
Angaben in °C
  • Gehäuselüfter: 800 U/min:
    • Phanteks PH-TC14PE
      65,8
    • Noctua NH-D14
      67,7
    • Scythe Mine 2
      67,7
    • Thermalright Silver-Arrow SB-E
      67,8
    • be quiet! Dark Rock Pro 2
      68,5
    • Alpenföhn K2
      71,8
    • Corsair H80
      75,2
    • Zero Infinity Freeflow+
      75,6
    • Scythe Ashura
      76,4
    • Prolimatech Super Mega
      78,3
    • Antec H2O 920
      78,3
    • Cooler Master TPC 800
      78,3
    • Antec H2O 620
      82,4
    • Alpenföhn Matterhorn Pure
      83,6
  • Gehäuselüfter: 500 U/min:
    • Phanteks PH-TC14PE
      78,2
    • Thermalright Silver-Arrow SB-E
      82,2
    • Noctua NH-D14
      82,3
    • Scythe Mine 2
      83,6
    • be quiet! Dark Rock Pro 2
      83,7
    • Alpenföhn K2
      86,3
    • Zero Infinity Freeflow+
      87,5
    • Cooler Master TPC 800
      95,2
    • Antec H2O 920
      95,4
    • Scythe Ashura
      95,5
    • Corsair H80
      95,7
    • Prolimatech Super Mega
      95,7

Dargestellt sind die arithmetischen Mittel der Durchschnittstemperaturen der vier Prozessorkerne im fünfzehnminütigen Auslastungsintervall nach erreichtem Maximaltemperatur-Plateau.

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