3/5 Sapphire Vapor-X R9 290X im Test : 8 GB und 4 GB Grafikspeicher im Vergleich

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Testergebnisse

Da wir uns in diesem Artikel auf die Auswirkungen der unterschiedlichen Speichergrößen konzentrieren wollen, nutzen wir in dem Artikel ausschließlich die Ultra-HD-Auflösung (3.840 × 2.160). Denn dort werden die Vorteile am größten sein.

Auf das Auslesen des belegten Speichers verzichten wir absichtlich, da Spiele gerne immer deutlich mehr Speicher belegen, als sie eigentlich müssten. Auch verzichten wir auf Texturmods für Skyrim, die in der Regel auf die Kompression von Texturen verzichten und den Speicherbedarf so ohne Praxisbezug erhöhen.

Taktraten unter Last

An dieser Stelle verzichten wir auf eine ausführliche Tabelle inklusive Analyse der Taktraten bei sämtlichen Testspielen. Warum? Weil sowohl die Vier-Gigabyte- als auch die Acht-Gigabyte-Variante der Sapphire Radeon Vapor-X R9 290X Tri-X OC in allen Spielen durchweg mit den maximalen 1.080 MHz beziehungsweise 1.060 MHz arbeiten.

Das ist mit dem Kühler zu begründen, der beide Grafikkarte bei unter 80 Grad Celsius hält. Die 3D-Beschleuniger takten erst ab 94 Grad herunter, sodass die Frequenz nicht fällt. Das Leistungslimit stellt ebenfalls keine Hürde da – Sapphire hat es hoch genug angesetzt.

Leistung

Performancerating - 4xAA/16xAF
Angaben in Prozent
    • Sapphire Radeon Vapor-X R9 290X 4GB
      100,0
    • Sapphire Radeon Vapor-X R9 290X 8GB
      98,4

Bei vier-facher Kantenglättung beziehungsweise Post-Processing-AA (kein MSAA) hat die Sapphire Radeon Vapor-X R9 290X Tri-X OC mit acht Gigabyte Speicher um zwei Prozent das Nachsehen gegenüber der Vier-Gigabyte-Version. Das liegt an den minimal geringeren Taktraten. Die Differenz beträgt 20 MHz oder zwei Prozent. So viel zum weniger spannenden Teil der Benchmarks.

Performancerating - 8xAA/16xAF
Angaben in Prozent
    • Sapphire Radeon Vapor-X R9 290X 8GB
      179,5
    • Sapphire Radeon Vapor-X R9 290X 4GB
      100,0

Mit acht-facher Kantenglättung fliegt die Acht-Gigabyte-Version im Durchschnitt dann davon: 79 Prozent mehr Leistung können wir der Grafikkarte attestieren. Die 4-GB-Karte startet bei Nutzung der Mantle-API in Battlefield 4 nicht einmal mehr.

Allerdings gilt es anzumerken: Die Mehrleistung ist nur in zwei Spielen relevant. Grid 2 liefert auf der 8-GB-Hardware noch sehr gut spielbare 52 FPS uns stottert in der 4-GB-Version mit nur noch zwölf FPS. Und in Company of Heroes 2 endet das Duell mit 3,6 FPS zu halbwegs spielbaren 28,5 FPS. In allen anderen Spielen sind entweder beide Grafikkarten zu langsam, oder ausreichend schnell genug. Ein Blick in die Einzelergebnisse lohnt sich:

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