3/4 Early Access Benchmarks : Nvidia liegt in der Testphase teils deutlich vor AMD

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Next Car Game: Wreckfest

Auch in Next Car Game: Wreckfest spielt der Prozessor eine große Rolle. Die CPU-Skalierung liegt auf der Radeon R9 290X bei hohen 60 Prozent, auf der GeForce GTX 980 sind es immerhin noch 35 Prozent. Takt und Anzahl der CPU-Kerne spielen in etwa dieselbe Rolle. Nvidia scheint dabei ein paar Schwierigkeiten zu haben, Hyper-Threading korrekt zu nutzen – AMD profitiert deutlicher davon.

Vollständig ins CPU-Limit rennt allerdings keine der Grafikkarten: In 1.280 × 720 legen beide Lager nochmals deutlich zu.

Wreckfest – 1.920 × 1.080
  • AMD Radeon R9 290X:
    • 4770K @ Max – 1.280 × 720
      45,4
    • 4770K @ 4,4 GHz @ 4K+HTT
      35,1
    • 4770K @ 3,5 GHz @ 4K+HTT
      34,0
    • 4770K @ 3,5 GHz @ 4K
      29,8
    • 4770K @ 3,5 GHz @ 2K+HTT
      25,9
    • 4770K @ 3,5 GHz @ 2K
      23,9
    • 4770K @ 2,5 GHz @ 4K
      22,0
  • Nvidia GeForce GTX 980:
    • 4770K @ Max – 1.280 × 720
      60,9
    • 4770K @ 4,4 GHz @ 4K+HTT
      51,0
    • 4770K @ 3,5 GHz @ 4K
      44,6
    • 4770K @ 3,5 GHz @ 4K+HTT
      42,6
    • 4770K @ 3,5 GHz @ 2K+HTT
      40,2
    • 4770K @ 2,5 GHz @ 4K
      39,8
    • 4770K @ 3,5 GHz @ 2K
      37,7

Beim Vergleich AMD gegen Nvidia liegt Nvidia zum zweiten Mal nach Assetto Corsa deutlich vorn. Die Radeon R9 290X liegt nur auf dem Level der GeForce GTX 760, die GeForce GTX 980 ist um 71 Prozent schneller. In 2.560 × 1.600 sieht es für AMD ein wenig besser aus, doch muss sich das AMD-Flaggschiff immer noch einer GeForce GTX 770 geschlagen geben.

Für maximale Details in Wreckfest ist bei Nvidia mindestens eine GeForce GTX 770 nötig, um ein flüssiges Spielen zu ermöglichen. Bei AMD-Grafikkarten müssen dagegen die Details reduziert werden.

Project Cars

Auch Project CARS dürstet es nach Prozessorleistung, die vielen KI-Fahrerkollegen zollen Tribut. Auf dem Single-GPU-Flaggschiff von AMD beträgt die Differenz zwischen den CPU-Konstellationen 38 Prozent, bei Nvidia sind es 31 Prozent.

Auffällig ist dabei, dass der Rechner mit der Radeon R9 290X an das CPU-Limit stößt, obwohl das Spiel deutlich langsamer läuft als auf der GeForce GTX 980. Offensichtlich gelingt es dem Catalyst-Treiber nicht, die CPU-Ressourcen ordentlich zu nutzen, sodass die Radeon R9 290X nicht im Ansatz ausgelastet ist.

Project CARS – 1.920 × 1.080
  • AMD Radeon R9 290X:
    • 4770K @ Max – 1.280 × 720
      39,2
    • 4770K @ 4,4 GHz @ 4K+HTT
      35,5
    • 4770K @ 3,5 GHz @ 4K
      31,7
    • 4770K @ 3,5 GHz @ 4K+HTT
      31,5
    • 4770K @ 2,5 GHz @ 4K
      29,1
    • 4770K @ 3,5 GHz @ 2K+HTT
      26,3
    • 4770K @ 3,5 GHz @ 2K
      25,7
  • Nvidia GeForce GTX 980:
    • 4770K @ Max – 1.280 × 720
      82,1
    • 4770K @ 4,4 GHz @ 4K+HTT
      62,5
    • 4770K @ 3,5 GHz @ 4K
      61,8
    • 4770K @ 3,5 GHz @ 2K+HTT
      59,8
    • 4770K @ 3,5 GHz @ 4K+HTT
      57,7
    • 4770K @ 2,5 GHz @ 4K
      55,2
    • 4770K @ 3,5 GHz @ 2K
      47,8

Beim Vergleich der Grafikkarten wiederholt sich das Bild aus Assetto Corsa und Wreckfest – Nvidia liegt klar in Führung. Project CARS ist Teil des GameWorks-Programms von Nvidia, das von AMD in der Vergangenheit oftmals kritisiert wurde. Ob die Unterschiede in diesem Fall auf den Einsatz geschlossener Bibliotheken zurück zu führen sind, ist nicht ersichtlich.

Im Ergebnis rendert die Radeon R9 290X in Full HD nur so schnell wie die GeForce GTX 770, während die GeForce GTX 980 fast 80 Prozent mehr Leistung bietet. Alle Grafikkarten von AMD sehr nahe beieinander, was nochmals unterstreicht, dass das Problem bei deren Auslastung und nicht deren Leistungsfähigkeit liegt.

In 2.560 × 1.600 wird das Problem aufgrund der generell höheren GPU-Last geringer, bleibt an sich aber immer noch bestehen. Die Radeon R9 290X arbeitet zwar schneller als die GeForce GTX 770, bleibt aber immer noch klar hinter der GeForce GTX 780 zurück.

Wirklich gut läuft Project Cars bei maximalen Details zur Zeit auf keiner AMD-Grafikkarte – dort sollten die Details reduziert werden. Bei Nvidia funktioniert der Titel ab einer GeForce GTX 780 zufriedenstellend. Die 60-FPS-Marke durchbricht nur die GeForce GTX 980.

Star Citizen

Star Citizen giert unter DirectX geradezu nach einer schnellen CPU. Viele Kerne sind Pflicht, mit nur zwei CPU-Kernen ist das Weltraumspiel unspielbar. Vier Kerne bringen bei gleichem Takt einen Leistungszuwachs von 82 Prozent auf der Radeon R9 290X und 97 Prozent auf der GeForce GTX 980. Doch auch mehr Takt zählt. Die zusätzlichen 1.000 MHz beim Wechsel von 2,5 GHz auf 3,5 GHz resultieren in einer um 21 Prozent (AMD) beziehungsweise einer um 27 Prozent (Nvidia) höheren Leistung.

Das fertige Spiel soll AMDs API Mantle unterstützen und so die Last auf der CPU reduzieren können, aktuell ist der Renderpfad noch nicht implementiert.

Star Citizen – 1.920 × 1.080
  • AMD Radeon R9 290X:
    • 4770K @ Max – 1.280 × 720
      55,8
    • 4770K @ 4,4 GHz @ 4K+HTT
      53,2
    • 4770K @ 3,5 GHz @ 4K+HTT
      45,2
    • 4770K @ 3,5 GHz @ 4K
      42,8
    • 4770K @ 2,5 GHz @ 4K
      35,3
    • 4770K @ 3,5 GHz @ 2K+HTT
      28,7
    • 4770K @ 3,5 GHz @ 2K
      19,4
  • Nvidia GeForce GTX 980:
    • 4770K @ Max – 1.280 × 720
      57,9
    • 4770K @ 4,4 GHz @ 4K+HTT
      54,8
    • 4770K @ 3,5 GHz @ 4K+HTT
      48,1
    • 4770K @ 3,5 GHz @ 4K
      48,0
    • 4770K @ 2,5 GHz @ 4K
      37,7
    • 4770K @ 3,5 GHz @ 2K+HTT
      35,2
    • 4770K @ 3,5 GHz @ 2K
      19,1

Ab Radeon R9 290 beziehungsweise GeForce GTX 780 erhält der Käufer in 1.920 × 1.080 eine fast identisch hohe Geschwindigkeit. Bei langsameren Grafikkarten fällt die Performance dann ab, mit leichter Tendenz liegt Nvidia vorne – die Unterschiede sind allerdings gering.

In 2.560 × 1.600 zeigt sich das verhalten dann klarer. Die Radeon R9 290X arbeitet zwar schneller als eine GeForce GTX 780, bleibt aber ein gutes Stück hinter der GeForce GTX 970 zurück.

Star Citizen läuft in 1.920 × 1.080 zur Zeit ab einer Radeon R9 290 oder einer GeForce GTX 770 mit mehr als 40 FPS. Die Radeon R9 280X liegt deutlich hinter den schnelleren AMD-Karten zurück, sodass diese sich auch gegen die GeForce GTX 770 geschlagen geben muss.

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