4/9 Grafikkarten : 17 × AMD Radeon und Nvidia GeForce im Vergleich

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Ultra-HD-Tests in 3.840 × 2.160 (4K)

Rating 3.840 × 2.160 – normale Qualität
Angaben in Prozent
    • Nvidia GeForce GTX Titan X (Max)
      157,1
    • Nvidia GeForce GTX Titan X
      151,7
    • GeForce GTX 980 OC-Karte
      126,8
    • Nvidia GeForce GTX 980
      117,3
    • Radeon R9 290X OC-Karte
      111,7
    • Radeon R9 290 OC-Karte
      105,7
    • GeForce GTX 970 OC-Karte
      103,7
    • Nvidia GeForce GTX 970
      100,0
    • AMD Radeon R9 290X
      97,1
    • AMD Radeon R9 290
      95,4

Ultra HD, auch fälschlicherweise „4K“ genannt, oder genauer gesagt die Auflösung 3.840 × 2.160, gehört selbst für High-End-Grafikkarten noch zur schwersten Disziplin. Denn selbst der schnellste 3D-Beschleuniger ist in aktuellen Spielen noch zu langsam für die hohe Auflösung. Die GeForce GTX Titan X übernimmt klar die Speerspitze und agiert bis zu 34 Prozent schneller als die GeForce GTX 980. Der dritte im Bunde ist die Radeon R9 290X, in Form der übertakteten Partnerkarten. Die GeForce GTX Titan X ist 41 Prozent schneller unterwegs, die GeForce GTX GTX 980 14 Prozent (Partnerkarten) beziehungsweise fünf Prozent (Referenzdesign). Die AMD-Karten rücken bei der hohen Auflösung also wieder näher an die Nvidia-Konkurrenz heran.

Dementsprechend liegen auch die übertakteten GeForce-GTX-970-Modelle ein gutes Stück zurück. Die genaue Differenz beträgt acht Prozent. Auch die Radeon R9 290 agiert als OC-Modell zwei Prozent schneller als die GTX 970 OC mit GM204-GPU. Bei den klassischen FPS-Benchmarks fällt zudem kein Nachteil der GeForce GTX 970 gegenüber der GeForce GTX 980 in der hohen Auflösung aufgrund der Speicherlimitierung auf. Auch in den einzelnen Spielen gibt es in der Praxis keinen definitiven Hinweis auf Schwierigkeiten.

Frametimes Spiele

Die vier folgenden Frametime-Diagramme sind mit dem FCAT-Verfahren in der Auflösung 2.560 × 1.440 erstellt. Die Radeon R9 290X, GeForce GTX 970 und die GeForce GTX 980 sind die Testteilnehmer.

Assassin's Creed Unity ist nicht AMDs Liebling. Auch nicht bei den Frametimes. Diese sind auf der Radeon R9 290X ein gutes Stück schlechter als auf den beiden Nvidia-Grafikkarten, was sich während des Spielen auch spüren lässt. Die beiden Nvidia-Karten agieren sehr ähnlich. In Far Cry 4 dreht sich das Spielchen aber um und die Radeon R9 290X schafft es, die quasi perfekten Frametimes zu erzeugen. Auch die Nvidia-Modelle kommen auf gute Ergebnisse, wobei die GeForce GTX 970 einen großen und auch spürbaren kleinen Hänger im Spiel hat, der beim größeren Bruder nicht verzeichnet werden kann.

In Mittelerde: Mordors Schatten zeigt sich dann, was passiert, wenn bei der GeForce GTX 970 der schnell angebundene 3,5 Gigabyte große Speicher nicht mehr ausreicht: Die Grafikkarte muss mit dem Speicher jonglieren, was bei den Ausschlägen des Graphen im Diagramm geschieht. Die GeForce GTX 970 läuft spürbar unrunder als die GeForce GTX 980 und auch die Radeon R9 290X. Ryse erzeugt hingegen auf keiner der drei Grafikkarten überzeugende Frametimes. Die Radeon R9 290X hat vor allem zu Beginn der Szene über einen längeren Zeitpunkt mit einer leicht schwankenden Frameausgabe zu kämpfen, die beiden Nvidia-Produkte haben dagegen weniger, dafür aber größere Ausreißer – die GeForce GTX 980 dieses Mal gar mehr als die GeForce GTX 970. Ein völlig flüssiges Spielgefühl stellt sich auf keinem der 3D-Beschleuniger ein – es gibt minimale Hänger.

Frametimes in 4K

Die restlichen Frametime-Diagramme in 3.840 × 2.160 sind dagegen allesamt mit Fraps erstellt und daher wie eingangs erwähnt nicht zwangsläufig korrekt. Dementsprechend hat ComputerBase einige Diagramme entfernt, die offensichtlich überhaupt nicht zum tatsächlichen Spielgefühl gepasst haben. Die Fraps-Diagramme sind deshalb eher als Richtwert zu sehen und bleiben an dieser Stelle unkommentiert.

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