5/5 Samsung Galaxy A3 & A5 (2016) im Test : Aufgebohrte Mittelklasse zum selbstbewussten Preis

, 90 Kommentare

Fazit & Alternativen

Die neue A-Reihe von Samsung überzeugt durch eine tadellose Verarbeitung und ansprechende Materialwahl sowie lange Akkulaufzeiten. Der erweiterbare Speicher, das schnelle Aufladen und die bei Tageslicht brauchbaren Kameras sind weitere Pluspunkte. Einen wirklichen Fehltritt leistet sich Samsung nicht – wie das Vorbild Galaxy S6 überzeugen beide Smartphones fast auf ganzer Linie, auch wenn nicht überall Höchstwerte erzielt werden.

Zu beanstanden ist die vergleichsweise durchschnittliche Leistung in Anbetracht von Preis und Konkurrenz. Auch wenn die Smartphones im freien Handel bereits kurz nach der Verfügbarkeit unter die UVP von 329 (A3) und 429 (A5) Euro gesunken sind, finden sich beide Modelle in einem umkämpften Preissegment wieder.

Samsung Galaxy A3 und A5 (2016) im Test
Samsung Galaxy A3 und A5 (2016) im Test

Vor diesem Hintergrund ist ein klarer Sieger im Vergleich zwischen der neuen A-Reihe und den Mitbewerbern nicht deutlich auszumachen, wodurch den Smartphones eine klare Kaufempfehlung verwehrt bleibt. Mögliche Alternativen für das A3 sind etwa das Motorola Moto G (2015) oder das Huawei P8 Lite. In synthetischen Messungen setzt sich Samsungs Anwärter ab, im Alltag laufen alle drei Modelle flüssig. Auch bei der Kamera fällt keines der drei Smartphones durch. Das A3 bietet die ansprechenderen Materialien und die längste Laufzeit, das Moto G dafür etwa ein unverbasteltes Android und ein wasserabweisendes Gehäuse. Zudem sind die Alternativen günstiger.

Das S6 als Vorlage und ärgster Konkurrent

Das Galaxy A5 muss sich aufgrund des nochmals höheren Preises mit mehr Konkurrenz messen. Zum Beispiel bieten HTC One A9, Honor 7, Samsung Galaxy S5 Neo oder Huawei P8 teilweise mehr Leistung oder ähnliche Ergebnisse für weniger Geld. Für knapp 50 Euro mehr erhalten Käufer derzeit das Galaxy S6, das dank UFS 2.0, einem deutlich stärkeren Prozessor und mehr RAM sowie hellerem Display in fast jeder Disziplin am A5 vorbeizieht. Für das A5 sprechen im direkten Vergleich etwas längere Laufzeiten und der erweiterbare Speicher. Für 429 Euro gibt es das Nexus 5X mit 16 GB, das einen schnelleren Fingerabdrucksensor, mehr Leistung und Android-Updates direkt durch Google bietet. Im Gegenzug fallen Materialwahl und der nicht erweiterbare Speicher negativ auf.

In Summe überzeugen beide Smartphones, wirkliche Fehltritte leisten sich die Modelle nicht. Der Markt und die Konkurrenzmodelle machen es den Smartphones aber schwer, und so ist das Fazit, gerade für das A5 (2016), ähnlich dem zum HTC One A9 nach Erscheinen: Wenn der Straßenpreis genug unter die teils ebenbürtige oder bessere Konkurrenz fällt, lohnt der Griff – vorher sollte die Kaufentscheidung zumindest im Vergleich mit den anderen Modellen abgewogen werden.

Samsung Galaxy A3 2016 Edition
Produktgruppe Smartphones, 25.01.2016
  • Display+
  • Leistung ProduktivO
  • Leistung UnterhaltungO
  • Laufzeit++
  • Verarbeitung++
  • sehr gute Verarbeitung
  • hochwertige Materialwahl
  • lange Laufzeiten
  • schnelles Aufladen auch ohne Quick Charge
  • gute Fotos bei Tageslicht
  • Speicher erweiterbar
  • kein WLAN ac
  • viele Abstriche zum A5 (2016)
  • Akku fest verbaut
  • vergleichsweise durchschnittliche Leistung
Samsung Galaxy A5 2016 Edition
Produktgruppe Smartphones, 25.01.2016
  • Display+
  • Leistung Produktiv+
  • Leistung UnterhaltungO
  • Laufzeit++
  • Verarbeitung++
  • sehr gute Verarbeitung
  • hochwertige Materialwahl
  • lange Laufzeiten
  • schnelles Aufladen
  • gute Fotos bei Tag und OIS
  • Speicher erweiterbar
  • vergleichsweise durchschnittliche Leistung
  • Akku fest verbaut

Verfügbarkeit

Das Samsung Galaxy A3 und A5 (2016) sind seit Anfang Januar in den Farben Weiß, Schwarz und Gold zu Preisempfehlungen von 329 und 429 Euro verfügbar. Im Preisvergleich startet das A3 bei rund 300 Euro, das A5 liegt bei 400 Euro.

Dieser Artikel war interessant, hilfreich oder beides? Die Redaktion freut sich über jede Unterstützung in Form deaktivierter Werbeblocker oder eines Abonnements von ComputerBase Pro. Mehr zum Thema Anzeigen auf ComputerBase.