3/6 Plextor M7V SSD im Test : TLC mit PlexNitro und Marvell 88SS1074 senken den Preis

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Benchmarks

Erläuterungen und Einzelheiten zu dem Testsystem, der Testmethodik und den genutzten Benchmarks enthält der Artikel „So testet ComputerBase SSDs“.

Die verschiedenen Diagramme lassen sich über die orangenen Schaltflächen links und rechts durchschalten. Über die graue Schaltfläche „+ xx Einträge“ lassen sich Ergebnisse weiterer SSDs hinzu schalten. Dabei gilt der Hinweis, dass die PCIe/M.2-Laufwerke auf einem anderen Mainboard bei sonst identischem Testsystem getestet wurden und daher nicht hundertprozentig vergleichbar sind.

Iometer

Sowohl beim Lesen als auch beim Schreiben erweist sich die Plextor M7V als deutlich langsamer als der Vorgänger. Die Ursache für die niedrige Schreibrate ist klar: Der nur 3 GByte fassende SLC-Cache ist in diesem Test sehr schnell gefüllt und bringt keinen Nutzen. So werden im Schnitt die sequenziellen Daten nur mit etwa 250 MB/s geschrieben. Die Plextor M6V mit schnellerem MLC-Speicher ist dabei 35 Prozent schneller.

Von der miserablen Schreibgeschwindigkeit einer Crucial BX200, die trotz mehr NAND-Flash nur 109 MB/s erreicht, ist die M7V aber weit entfernt.

AS SSD

Aufgrund der geringeren Datenmenge von nur einem GByte kann die Plextor M7V in diesem Benchmark voll von dem SLC-Cache profitieren. Dies zeigt sich eindrucksvoll beim sequenziellen Schreiben, wo die M7V mit 499 MB/s nur knapp am bisherigen Bestwert für SATA-SSDs scheitert. Dafür fällt die Schreibleistung bei zufälligen 4K-Zugriffen sehr niedrig aus: Nur 81 MB/s sind ein neuer Tiefstand. Erst bei 64 Threads wird eine höhere 4K-Leistung entfaltet.

PCMark 8

Nur knapp am letzten Platz, der der Crucial BX200 gebührt, schlittert die Plextor M7V im PCMark 8 vorbei. Die zweitniedrigste Durchsatzrate spiegelt sich auch in den weiteren Testabschnitten wider. Der schnelle SLC-Cache nützt in diesem praxisnahen Szenario augenscheinlich nichts.

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