7/13 GeForce GTX 1080 im Test : Ein Paukenschlag in 16 nm mit 1,8 GHz und GDDR5X

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Ultra-HD-Benchmarks in 3.840 × 2.160 (4K)

Die Leistungsfähigkeit, die die GeForce GTX 1080 auf Basis des GP104 mit den hohen Taktraten an den Takt legt, ist beachtlich und schnell zusammen gefasst: Die GeForce GTX 1080 hat keine Probleme, sich mit der GeForce GTX 980 Ti mit mehr Ausführungseinheiten und mehr Speicherbandbreite anzulegen – selbst wenn der Vorgänger ab Werk stark übertaktet ist.

30 Prozent schneller als die vergleichbare GeForce GTX 980 Ti

So agiert die GeForce GTX 1080 Founders Edition in 3.840 × 2.160 im Durchschnitt neun Prozent schneller als eine Gigabyte GeForce GTX 980 Ti WindForce OC, die zu den schnellsten ihrer Art gehört. Im Vergleich zur Referenzkarte beträgt der Vorsprung gar 30 Prozent.

Wem das nicht genügt kann durch ein maximiertes Power- und Temperature-Target ein wenig zusätzliche Leistung aus der Pascal-Grafikkarte quetschen (in den Diagrammen als „Max“). Die Grafikkarte legt so um sechs Prozent zu und rendert um 15 beziehungsweise 37 Prozent schneller als die „alte Garde“. Der Vorsprung zum „Namensvorgänger“, die GeForce GTX 980, beträgt enorme 64 Prozent. Die schnellste AMD-Karte, die Radeon R9 Fury X, liegt um 20 Prozent hinter der GeForce GTX 1080 zurück.

Performancerating – 3.840 × 2.160
Angaben in Prozent
    • Nvidia GeForce GTX 1080 Max (8GB)
      105,6
    • Nvidia GeForce GTX 1080 (8GB)
      100,0
    • Gigabyte GTX 980 Ti Gaming (6GB)
      91,9
    • AMD Radeon R9 Fury X (4GB)
      79,6
    • Nvidia GeForce GTX 980 Ti (6GB)
      76,9
    • Sapphire R9 Fury Nitro (4GB)
      75,2
    • AMD Radeon R9 Fury (4GB)
      72,3
    • AMD Radeon R9 Nano (4GB)
      69,8
    • MSI Radeon R9 390X Gaming (8GB)
      66,4
    • AMD Radeon R9 390X (8GB)
      66,1
    • Asus GeForce GTX 980 Strix (4GB)
      65,6
    • Nvidia GeForce GTX 980 (4GB)
      61,1

In den Einzelspielen zeigt sich, dass sich die GeForce GTX 1080 zumeist genauso verhält wie die GeForce GTX 980 Ti – nur eben durchweg schneller ist. Hier zeigt sich die hohe Übereinstimmung in den Architekturen.

Allerdings gibt es auch einige wenige Ausnahmen. In Ashes of the Singularity legt die GeForce GTX 1080 massiv zu und kann sich um 59 Prozent von der GeForce GTX 980 Ti absetzen. Und auch GTA V scheint dem Pascal-Design zu gefallen, das um 37 Prozent schneller läuft. Fallout 4 ist dagegen ein Titel, in dem die Differenz kleiner als gewöhnlich ausfällt. Dort ist die neue Hardware nur 20 Prozent schneller als die alte. In keinem der Testspiele ist die GeForce GTX 1080 langsamer als die GeForce GTX 980 Ti.

Eine kleine Anmerkung noch zu Hitman: Die GeForce GTX 1080 ist die erste Nvidia-Grafikkarte, die in dem Schleichspiel mit DirectX 12 durchweg schneller arbeitet als mit DirectX 11 – nicht viel, aber ein wenig. Deshalb sind von dem Pascal-Produkt durchweg die DirectX-12-Ergebnisse angegeben.

Benchmarks in 2.560 × 1.440 und 1.920 × 1.080

In der etwas geringeren Auflösung 2.560 × 1.440 fällt die Differenz zwischen den beiden Nvidia-Generationen zwar etwas kleiner als unter Ultra HD aus, ist schlussendlich aber immer noch groß.

So arbeitet die GeForce GTX 1080 28 Prozent schneller als die vergleichbare GeForce GTX 980 Ti und setzt sich zudem um neun Prozent von der übertakteten Gigabyte-Karte ab. Die Differenz zur GeForce GTX 980 liegt bei 63 Prozent. Die AMD-Produkte liegen deutlich zurück. So arbeitet die GeForce GTX 1080 36 Prozent schneller als die Radeon R9 Fury X. Auch in der kleineren Auflösung lassen sich zusätzlich sechs Prozent mehr Geschwindigkeit durch ein maximiertes Power- und Temperature-Tarket aus der neusten Nvidia-Entwicklung heraus holen.

In den einzelnen Spielen ähneln sich die Beobachtung der höheren Ultra-HD-Auflösung, jedoch gibt es auch Unterschiede. Ashes of the Singularity und GTA V sind immer noch zwei Spiele, die auf der GeForce GTX 1080 deutlich schneller laufen als auf der GeForce GTX 980 Ti. Zusätzlich gesellt sich nun Assassin's Creed Syndicate sowie Far Cry Primal dazu, während der Abstand Might & Magic: Heroes VII sowie The Talos Principle und XCOM 2 geringer als im Durchschnitt ausfällt.

Ferner auffällig ist, dass sich in jedem Spiel (wo nicht die CPU limitiert) die GeForce GTX 1080 in 1.920 × 1.080 weiter von der GeForce GTX 980 Ti absetzen kann als in 2.560 × 1.440. Das liegt an dem Turbo-Modus der Pascal-Karte begründet. In Full HD ist die GPU-Last geringer, weswegen der Takt ein wenig höher liegt. Und deswegen ist der Abstand größer. In der höheren Auflösung ist die GPU-Last höher, sodass der Turbo nicht ganz so viele Megahertz heraus holen kann. Und deswegen der Abstand geringer.

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