3/5 Synology DS216+ im Test : Weniger Schnittstellen, schneller Braswell-SoC

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Benchmarks

Im Folgenden sind die Testergebnisse der Synology DS216+ in verschiedene Untergruppen gegliedert. Die Lese- und Schreibgeschwindigkeit wird dabei im RAID1- und im JBOD-Festplattenverbund getestet – da die DS216+ keine Link Aggregation unterstützt, fällt diese weg, die AES-256-Verschlüsselung wird hingegen getestet. Die Lautstärke und die Leistungsaufnahme werden ebenso wie das Preis-Geschwindigkeits-Verhältnis des NAS gesondert behandelt. Die einzelnen Ergebnisse jeder Kategorie können über die Schaltflächen über den Diagrammen durchgeschaltet werden. Die Einzelheiten zur Testmethodik, die den Ergebnissen zugrunde liegt, sind in einem gesonderten Artikel „So testet ComputerBase NAS-Systeme“ zusammengefasst.

Dateitransfer

Bei der Schreib- und Lesegeschwindigkeit liegt die DS216+ nur bei der Übertragung einer einzelnen großen Datei ganz vorne im Testfeld. Beim Transfer eines 15 GByte großen Ordners mit vielen Dateien fällt die Übertragungsgeschwindigkeit hingegen vergleichsweise niedrig aus und liegt nicht nur hinter der DS215+, sondern auch dem Thecus N2810 mit gleichem SoC.

Im Mittel der realen CIFS-Dateiübertragungen liegt die DS216+ so 7 Prozent hinter dem Spitzenreiter, der DS215+. Das Thecus N2810 liegt rund 6 Prozent vor der DS216+ von Synology.

In Intels NAS Performance Toolkit schneidet die DS216+ hingegen deutlich besser ab und liegt im Mittel auf Platz 3 aller getesteten 2-Bay-NAS. Der Rückstand zur DS716+ und DS215+ beträgt dabei 3 respektive 2 Prozent.

Verschlüsselung

Die DS216+ bietet eine ordnerbasierte AES-256-Verschlüsselung und unterstützt die AES-NI im Celeron N3050, die die AES-Verschlüsselung beschleunigen.

Bei verschlüsselten Schreibvorgängen kann die DS216+ erneut nicht mit dem N2810 von Thecus mithalten und erreicht mitunter nur etwas mehr als die halbe Transferrate des N2810. Bei verschlüsselten Lesevorgängen liegt sie hingegen vor dem N2810. Auch die DS215+ kann insgesamt und bei der Übertragung der einzelnen Datei sogar deutlich übertroffen werden.

Insgesamt liegt die DS216+ bei der verschlüsselten Übertragung in etwa gleichauf mit der Synology DS716+. Wie schon bei der DS716+ gilt dabei auch bei der DS216+, dass die Leseraten von der aktivierten Verschlüsselung quasi nicht beeinträchtigt werden und lediglich die Schreibraten sinken.

Die Synology DS216+ unterstützt keine Link Aggregation, da sie lediglich über eine LAN-Schnittstelle verfügt. Der Vorgänger, die DS215+, konnte je nach Übertragungsrichtung und Art der Dateien deutlich von der Nutzung zweier LAN-Anschlüsse profitieren. In diesem Punkt bietet der Vorgänger somit mehr als der Nachfolger.

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