Photokina

Sony Alpha 99 II: Neues SLT-Flaggschiff mit 42,4 Megapixeln

Jan Wichmann
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Sony Alpha 99 II: Neues SLT-Flaggschiff mit 42,4 Megapixeln
Bild: Sony

Sony revidiert zur Photokina die mittlerweile vier Jahre alte Alpha 99 und legt sie in einer zweiten Generation samt deutlich höherer Auflösung von 42,4 Megapixel und 399 Autofokuspunkten neu auf. Dem Profisegment zugewandt wird eine Preisempfehlung von 3.600 Euro ausgerufen.

Profi-SLT im Vollformat samt Bildstabilisator

Der in der Sony Alpha 99 II verbaute Kleinbildsensor stammt aus der Profisystemkamera Alpha 7R II und bietet eine Auflösung von 42,4 Megapixel sowie die Möglichkeit 4K-Videos bei 30 Bildern die Sekunde im XAVC-S-Format aufzunehmen. Der Sensor ist beweglich auf fünf Achsen gelagert, was eine Bildstabilisierung von bis zu 4,5 Blendenstufen verspricht. Komplett überarbeitet wurde indes das Autofokussystem. Bot der Vorgänger lediglich 19 Fokusfelder, kommt die zweite Generation mit einem Hybrid-Phasen-AF und 399 Messfeldern, von denen 79 in Kreuzposition angeordnet sind, daher. Der neu entwickelte mechanische Verschluss ist auf 300.000 Auslösungen ausgelegt und ermöglicht Serienbildaufnahmen von bis zu 12 Bildern pro Sekunde. Der Zwischenspeicher fasst 54 RAW-Aufnahmen, ehe die Bilddateien auf eine der zwei Speicherkarten geschrieben werden.

Wie im Profisegment üblich, besteht das Gehäuse aus einer Magnesiumlegierung und ist gegen Staub und Spritzwasser abgedichtet. Zwar geschrumpft, legt die Alpha 99 II über 100 Gramm an Gewicht zu. Das drei Zoll große Display ist dreh- sowie klappbar und löst mit 1,23 Mio. Pixeln auf, eine Touch-Unterstützung ist nicht vorhanden. Die Konnektivität wird zeitgemäß um Bluetooth, NFC und WLAN ergänzt. Demgegenüber steht jedoch der Wegfall der GPS-Funktion. Ab November soll die neue Alpha 99 II zum Preis von 3.600 Euro den Besitzer wechseln.

Unterschied zwischen SLR und SLT

Hauptunterschied beider Kameras ist der im Sensorkasten liegende Spiegel. Leitet dieser bei einer SLR (single lens reflex) das Bild mittels Prismasucher zum Okular des Nutzers und klappt vor der Auslösung weg, ist jener bei einer SLT (single lens translucent) teildurchlässig. Der Nutzer schaut zur Aufnahme in einen elektronischen Sucher oder nutzt den Live-Modus zur Bildkontrolle. Durch die Strahlteilung des einfallenden Lichts kann jeweils der Bildsensor als auch der Autofokus-Detektor mit Daten versorgt werden. Hierdurch können hybride Autofokussysteme via Kontrast- und Phasenvergleich zugleich verwendet werden, was die Fokussierung schneller macht. Als weiterer Vorteil zählt die echte Voransicht des Bildes sowie ein leiseres Auslösegeräusch.

Sony Alpha 99 II Sony Alpha 99
Sensor: CMOS, Kleinbild
42,4 MP
CMOS, Kleinbild
24,3 MP
Tiefpassfilter: Ja? Ja
Interner Bildstabilisator: Ja
ISO-Lichtempfindlichkeit: 100 – 25.600
(erweiterbar auf 50 – 102.400)
100 – 25.600
(erweiterbar auf 50)
Bildprozessor: Bionz X ?
Autofokus: ?
399 AF-Felder / 79 Kreuz
?
19 AF-Felder / 11 Kreuz
Serienbildgeschwindigkeit: 12 – 12 Bilder /Sek.
Anzahl RAW 54, Anzahl JPEG ?
kürzeste Verschlusszeit 1/8.000 Sek.
10 – 10 Bilder /Sek.
Anzahl RAW ?, Anzahl JPEG ?
kürzeste Verschlusszeit 1/8.000 Sek.
Display: 3,0 Zoll
1.230.000 Pixel
Schwenkbar, Neigbar
3,0 Zoll
1.228.800 Pixel
Schwenkbar, Neigbar
Blitz: extern
Videoauflösung: 2.160p, 30 fps 1.080p, 60 fps
Speicherkarte 1: Memory Stick
Speicherkarte 2: SD, SDHC, SDXC
Anbindung: Zubehörschuh, WLAN
USB 3.0, HDMI
Stereo-In, Stereo-Out
NFC, Bluetooth
Zubehörschuh
USB 2.0, HDMI
GPS
Größe (B×H×T): 142,6 × 104,2 × 76,1 mm 147,0 × 111,0 × 78,0 mm
Gewicht: 849 g 733 g
Schulter-Display: ja
Gehäusematerial: Magnesium
Objektivbajonett: Minolta-A
Preis: 3.600 €
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