Infinite Warfare im Test: CoD-Action im Weltall

 4/4
Sasan Abdi
114 Kommentare

Die Technik

In puncto Grafik ist das neue CoD deutlich verbessert worden. Infinite Warfare sieht gut aus, reicht aber trotzdem nicht an die Qualität von Battlefield 1 heran. Dafür hält sich der Hardware-Hunger in Grenzen und technische Startprobleme wie beim Vorgänger Black Ops III gibt es nicht.

Auf unserem Testsystem lief der Titel auf maximalen Details und in einer Auflösung von 1.920 × 1.080 überwiegend flüssig bei über 60 Bildern pro Sekunde. Überwiegend, weil Grafikkarten mit weniger als 8 GB bei maximalen Texturdetails immer mal spürbar nachladen müssen. Weitere Details zur Performance mit unterschiedlichen Grafikkarten gibt es in unserem separaten Technikcheck.

Empfehlungen für Call of Duty: Infinite Warfare
gut spielbar (ab ~ 60 FPS) annehmbar spielbar (ab ~ 45 FPS)
1.920 × 1.080
AMD ab Radeon RX 470
ab Radeon R9 390
Radeon R9 290X
ab Radeon RX 470
ab Radeon R9 380 (4 GB)
ab Radeon R9 280X
Nvidia ab GeForce GTX 1060
ab GeForce GTX 980
ab GeForce GTX 780 Ti
ab GeForce GTX 1050 Ti
ab GeForce 970
ab GeForce GTX 780
2.560 × 1.440
AMD Radeon RX 480
ab Radeon R9 390X
ab Radeon RX 470
ab Radeon R9 390
Radeon R9 290X
Nvidia ab GeForce GTX 1070
GeForce GTX 980 Ti
ab GeForce GTX 1060
ab GeForce GTX 980
3.840 × 2.160
AMD nicht möglich Radeon R9 Fury X
Nvidia GeForce GTX Titan X (Pascal) GeForce GTX 1080

Die Steuerung per Maus und Tastatur ist passabel geglückt. Zwar merkt man dem Spiel immer mal wieder an, dass es vor allem für die Konsolen entwickelt wurde. Echte Probleme entstehen dadurch in diesem Fall aber nicht.

OV bleibt besser als Synchronisation

Die deutsche Synchronisation bewegt sich insgesamt auf einem ordentlichen Niveau. Wie bei allen anderen CoDs gilt allerdings auch in diesem Fall: Wer es versteht, sollte unbedingt die Original-Ausgabe wählen.

Fazit

Mit Infinite Warfare liefern die Entwickler einen CoD-Teil ab, wie man ihn erwarten durfte. Die Kampagne ist gewohnt bombastisch, nervt aber wieder und wieder mit der allzu platten Handlung. Wett gemacht wird dieser Nachteil allerdings durch ein wirklich abwechslungsreiches, gelungenes Gameplay. Fast jeder Wunsch, der an ein Action-Spiel gestellt werden kann, wird von Infinite Warfare in dieser Hinsicht erfüllt.

Beim Multiplayer hätte etwas mehr Mut zur Innovation nicht geschadet. Hier gibt sich Infinity Ward zu konservativ. Zwar fühlen sich die Matches dank des veränderten Settings und einigen Veränderungen relativ frisch an, doch merkt man diesem Teil des Titels an, dass die Entwickler wohl Furcht vor zu viel Veränderung gehabt haben.

Insgesamt ist Infinite Warfare ein Call of Duty geworden, das Freunde der Reihe trotzdem in hohem Maße mögen werden. Trotz all der schonenden Änderungen: Der entscheidende Multiplayer trägt, wenn man rasante, einfache, actionreiche Kämpfe sucht. Für genau diesen Spielertyp ist Call of Duty: Infinite Warfare auch in diesem Jahr der ideale Titel.

Kopier- & Jugendschutz

Call of Duty: Infinite Warfare funktioniert über Steam, sodass der Key über die Valve-Plattform aktiviert werden muss. Dazu ist einmalig eine Internetverbindung nötig; ein Wiederverkauf ist durch die Bindung an das Konto nicht möglich.

Die USK hat für den Titel keine Jugendfreigabe erteilt, sodass der Titel ab 18 Jahren erhältlich ist.

Dieser Artikel war interessant, hilfreich oder beides? Die Redaktion freut sich über jede Unterstützung durch ComputerBase Pro und deaktivierte Werbeblocker. Mehr zum Thema Anzeigen auf ComputerBase.