Mainboards für Kaby Lake im Test: Vier Mal Z270 von ASRock, Asus, Gigabyte und MSI 6/6

Volker Rißka et al. 76 Kommentare

Fazit und Empfehlung

Alle Jahre wieder... . Mainboards unterscheiden sich auch im Jahr 2017 nicht in der Leistung, sondern sollten nach Ausstattung und Preis ausgewählt werden. Unterschiede gibt es nämlich vor allem darin, bei den Anschlüssen, der Leistungsaufnahme in unterschiedlichen Szenarien, dem Preis im Handel und eventuell der Garantie respektive dem Support.

Auch andere Trends aus den letzten Jahren wiederholen sich mit der neuen Mainboardgeneration. Asus und Gigabyte werden mit einem riesigen Portfolio an Mainboards aufwarten können, mit vielfältiger Beleuchtung, zusätzlichen Anschlüssen und weiteren optischen Spielereien wie großen Kühlkörperabdeckungen. ASRock und allen voran auch MSI besinnen sich hingegen oft auf die Basiszutaten; mehr braucht es in der Mittelklasse in der Regel auch nicht. Deshalb sind es die beiden Mainboards von ASRock und MSI, die heute ein sehr gutes Gesamtpaket abliefern, denn wenn die Leistung ohnehin überall gleich ist und die Ausstattung zudem sehr ähnlich, dann genehmigen sich die beiden Vertreter immerhin dafür die geringste Leistungsaufnahme.

Z270-Platinen im Test: ASRock, Asus, Gigabyte und MSI
Z270-Platinen im Test: ASRock, Asus, Gigabyte und MSI

Die Platine von Asus spielt bei leicht höherer Leistungsaufnahme und auch höherem Preis mit, Gigabytes Mainboard überraschte mit einer zu hohen Leistungsaufnahme, was vermutlich auf ein Problem im BIOS zurückzuführen ist – doch vor dem Start nicht mehr rechtzeitig behoben werden konnte.

Schlussendlich ist jedoch keines der Mainboards für jedermann perfekt und kann bedenkenlos empfohlen werden, auch wenn ASRock und MSI dem Ideal für viele Anwender bereits ziemlich nahe kommen dürften. Doch jeder Kunde hat andere Vorstellungen in Sachen Anschlüsse, Aussehen und letztlich auch beim Preis, sodass die Vielfalt im Markt auch 2017 schier unübersichtlich sein wird. Darüber hinaus gibt es neben dem Z270-Chipsatz auch noch den H270- und B250-Chipsatz, die für die günstigeren Mainboards mit nicht weniger Ausstattung aufgelegt werden, sowie den Q250 und Q270 für den Business-Bereich – eventuell ist für den ein oder anderen Käufer sogar bei diesen das passende Angebot dabei.

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