Schenker: Notebooks mit geköpften CPUs für 119 Euro Aufpreis

Jan-Frederik Timm 58 Kommentare
Schenker: Notebooks mit geköpften CPUs für 119 Euro Aufpreis

Beim Notebook-Hersteller Schenker haben Kunden ab sofort in ausgewählten Serien noch mehr Auswahl beim Prozessor: Neben verschiedenen Leistungsklassen können auch vom Anbieter geköpfte CPUs bestellt werden. Der Aufpreis: 119 Euro.

Geköpfte Desktop-CPUs im Notebook

Die neue Option steht in Notebooks der Serien XMG Ultimate und DTR zur Verfügung. In diesen Serien kommen klassische, gesockelte Desktop-CPUs vom Typ Kaby Lake-S mit Heatspreader zum Einsatz. Notebook-Prozessoren von Intel sind hingegen mit dem PCB des Mainboards verlötet und der Die liegt frei. Auf Wunsch geköpft bezogen werden können die zum Übertakten geeigneten Modelle Core i7-7700K und i5-7600K.

Schenker bietet Core i5-7600K und i7-7700K auch geköpft an
Schenker bietet Core i5-7600K und i7-7700K auch geköpft an (Bild: Schenker)

Der Aufpreis ist in allen Notebooks derselbe: Sowohl für den geköpften Core i5-7600K als auch für den geköpften Core i7-7700K verlangt Schenker 119 Euro mehr als für das jeweils unangetastete Modell. Die Garantie bleibt erhalten.

Köpfen hat beim Übertakten Vorteile

Das Köpfen von Intels Prozessoren für den Massenmarkt ist seit Jahren unter Übertaktern beliebt. Durch das Entfernen des Alu-Heatspreaders und den Austausch der Wärmeleitpaste lässt sich die Betriebstemperatur der nicht verlöteten CPU deutlich senken. Im Notebook mit definierter Leistungsfähigkeit der Kühlung ist der Nutzen zum Übertakten zwar eingeschränkt, die effizientere Kühlung könnte allerdings die Lautstärke senken. Bei AMD Ryzen ist der Heatspreader hingegen mit dem Die verlötet, das Köpfen hat in diesem Fall keinen Effekt: Der Wärmeübergang ist im Auslieferungszustand schon optimal.

Roman Hartung bietet mittlerweile in zweiter Generation das Werkzeug Delid Die Mate an, mit dessen Hilfe das Köpfen des Prozessors ohne Einsatz herkömmlicher Schraubstöcke durchgeführt werden kann. Mit dem Dr. Delid von Aqua Computer gibt es inzwischen auch eine Alternative. Einmal Köpfen kostet hier jeweils 30 Euro.