BenQ PD2710QC: 27-Zoll-IPS-Monitor mit USB-Typ-C-Dock im Standfuß

Michael Günsch 38 Kommentare
BenQ PD2710QC: 27-Zoll-IPS-Monitor mit USB-Typ-C-Dock im Standfuß
Bild: BenQ

Bereits Ende Januar erstmals angekündigt, kommt der 27-Zoll-Monitor BenQ PD2710QC nun zusammen mit zuvor fehlenden Details und einer Preisempfehlung auf den Markt. Weder das IPS-Panel noch die WQHD-Auflösung stechen besonders hervor. Die Besonderheit ruht im integrierten USB-C-Dock.

Nach Angaben des Herstellers „für Profi-Designer entwickelt“, sollen die Farbräume sRGB und Rec. 709 zu 100 Prozent abgedeckt werden. Die Farbtiefe wird mit 8 Bit angegeben, zudem wird eine Technicolor-Zertifizierung genannt. Dank IPS-Technik ist eine hohe Blickwinkelstabilität zu erwarten. Für die Arbeiten mit Grafiken werden spezielle Bildschirmmodi geboten: Darkroom, CAD/CAM und Animation. Die Auflösung beträgt 2.560 × 1.440 Bildpunkte.

Dockingstation mit USB Typ C im Standfuß

Das herausragende Merkmal ist allerdings im keilförmigen Standfuß untergebracht. Hier befinden sich die nötigen Anschlüsse, die den Monitor in eine Dockingstation für die Nutzung eines Notebooks mit nur einem Kabel verwandeln. Im Fuß sitzen fünf USB-Buchsen (viermal Typ A, einmal Typ C), ein DisplayPort-Ausgang, ein Netzwerkanschluss (RJ45), ein Kopfhörerausgang sowie ein Stromanschluss für das Netzteil und ein Power-Knopf. Ein über USB Typ C angeschlossenes System wie ein Notebook lässt sich auf diese Weise über ein einziges Kabel mit Bild, Ton, Peripheriegeräten und Strom versorgen, was zumindest in unmittelbarer Umgebung des Notebooks für mehr Platz sorgt.

BenQ PD2710QC
BenQ PD2710QC (Bild: BenQ)
BenQ PD2710QC
BenQ PD2710QC (Bild: BenQ)

Die Angabe von bis zu 5 Gbit/s weist darauf hin, dass es sich nicht um USB 3.1 Gen2 mit 10 Gbit/s handelt. Die Stromversorgung mittels USB Power Delivery soll bis zu 61 Watt bereitstellen und ermöglicht auch das Aufladen von Smartphones und Tablets.

BenQ PD2710QC

Das Display ist in Höhe und Neigung verstellbar und lässt sich auch hochkant im Pivot-Modus betreiben. Lautsprecher sind integriert und DisplayPort, Mini-DisplayPort sowie HDMI als Videoeingänge am Display-Gehäuse vorhanden. Ein DisplayPort-Ausgang ist auch am Display vorhanden und unterstützt die MST-Technik, mit der das Bild an bis zu vier weitere Monitore ausgeliefert werden kann. Bei maximal zwei verbundenen Monitoren ist noch die native Auflösung möglich, ab drei Displays wird die Auflösung reduziert. Einen Multi-Monitor-Betrieb soll der 7 mm schlanke Rahmen begünstigen.

Preis, Spezifikationen und Verfügbarkeit

BenQ nennt eine unverbindliche Preisempfehlung von 749 Euro und eine Verfügbarkeit für Ende Mai. Im ComputerBase-Preisvergleich wird der PD2710QC derzeit ab rund 675 Euro angeboten. Für einen 27-Zoll-Monitor mit IPS-Panel und WQHD-Auflösung ist der Preis hoch, doch ist die USB-C-Dockingfunktion des BenQ-Monitors in dieser Größenordnung zumindest laut Preisvergleich bisher ein Alleinstellungsmerkmal.

BenQ PD2710QC
LCD-Panel IPS (flach, matt)
Backlight LED (flimmerfrei)
Diagonale 27 Zoll
Auflösung 2.560 × 1.440 (60 Hz)
FreeSync/G-Sync k. A.
Seitenverhältnis 16:9
Kontrast (statisch) 1.000:1
Helligkeit max. 350 cd/m²
Farbtiefe 8 Bit (16,7 Mio. Farben)
Farbraum sRGB: 100 %, Rec. 709: 100 %
Blickwinkel (horizontal/vertikal) 178°/178°
Reaktionszeit 5 ms (Grau-zu-Grau)
Videoeingänge 1 × HDMI 1.4, 1 × DisplayPort 1.2, 1 × Mini-DisplayPort, 1 × USB Typ C
Videoausgänge 2 × DisplayPort
Audio Ausgang (3,5 mm), Lautsprecher (2 × 2 W)
USB 4 × USB 3.0 Typ A, 1 × USB Typ C
Ergonomie Display neigbar (-5°/+20°), drehbar (+/-45°)
höhenverstellbar (180 mm), Pivot (90°), VESA-Aufnahme (100 × 100 mm)
Leistungsaufnahme Betrieb: 105 W (Basis) / 45 W (Display), Standby: 0,5 W
Sonstiges Dockingstation (USB, Ethernet, DisplayPort-Out etc.), MST-Support, Technicolor-Zertifikat
Preis 649 Euro (UVP)
ab 675 Euro (Preisvergleich)
Garantie 3 Jahre inkl. Vor-Ort-Service