GTX 1060/1080 9/11 Gbps im Test: Der schnellere Speicher bringt ein wenig mehr Schub 3/5

Wolfgang Andermahr 87 Kommentare

Lautstärke & Kühlung

Wie laut werden die Grafikkarten?

Bezüglich der Lautstärke gibt es bei beiden Probanden nur Positives zu berichten. Erfreulich ist vor allem die Asus GeForce GTX 1060 9 Gbps, die mit 34 Dezibel auch in leisen Szenen kaum aus einem geschlossenen Gehäuse zu hören ist. Die etwas schnellere Asus GeForce GTX 1060 Strix OC ist mit 39,5 Dezibel hörbar lauter. Die GeForce GTX 1060 9 Gbps schafft es auch, etwas leiser als die GeForce GTX 960 Strix zu arbeiten. Diese kommt mit demselben Kühlsystem daher, lässt die Lüfter aber ein wenig schneller drehen.

Auch die MSI GeForce GTX 1080 Gaming X+ 8G ist leise im Spielbetrieb. Mit 36 Dezibel ist diese zwar etwas lauter als der andere Testkandidat, stört aber zu keiner Zeit. Zumal die zwei großen Axiallüfter ein angenehmes Lüftergeräusch erzeugen. Die Grafikkarte schafft zudem eine Punktlandung mit der GeForce GTX 1080 Gaming X 8G und ist absolut gleich laut.

Störende elektronische Geräusche wie Spulenfiepen fallen bei beiden Grafikkarten nicht großartig auf. Bei niedrigen Temperaturen können sowohl die Asus- als auch die MSI-Grafikkarte alle Lüfter abschalten. Entsprechend sind die 3D-Beschleuniger auf dem Windows-Desktop absolut lautlos.

Wie heiß werden die Grafikkarten?

Beide Testkandidaten arbeiten im Spielbetrieb sehr kühl und werden noch nicht einmal 70 Grad warm. Die MSI GeForce GTX 1080 Gaming X+ 8G erwärmt sich auf gerade einmal 67 Grad Celsius beim Spielen, die Kartenrückseite wird 62 Grad warm. Dies ist etwas weniger als die quasi baugleiche GeForce GTX 1080 Gaming X 8G, die auf 72 Grad kommt.

Die Asus GeForce GTX 1060 9 Gbps kommt nach einer 30-minütigen Lastphase auf 69 Grad Celsius, die Kartenrückseite auf 61 Grad. Entsprechend haben beide Probanden noch große Temperaturreserven für heiße Sommertage.

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