Inspiron Gaming Desktops: PCs für Spieler von Dell setzen auf AMD Ryzen

Jan-Frederik Timm 18 Kommentare
Inspiron Gaming Desktops: PCs für Spieler von Dell setzen auf AMD Ryzen
Bild: Dell

Gaming-PCs von Dell laufen in der Regel unter der Marke Alienware. Mit dem Inspiron Gaming Desktop (5675) hat Dell zur Computex 2017 jetzt PC-Systeme für Spieler auch unter eigener Marke vorgestellt. Ihre Besonderheit: Sie setzen auf Prozessoren vom Typ AMD Ryzen oder Bristol Ridge.

Mit CPUs und auch Grafikkarten von AMD

Das verwendete graue und in weiten Teilen aus Aluminium gefertigte Gehäuse ist dabei immer gleich, nur die Ausstattung mit Anschlüssen unterscheidet sich je nach gewählter APU/CPU oder Grafikkarte. Zur Auswahl stehen bei den Bristol-Ridge-APUs die Modelle A10-9700 oder A12-9800 mit integrierter Grafikeinheit und jeweils 65 Watt TDP, bei Ryzen werden die Modelle Ryzen 7 1600X (Test), 1700 oder 1700X (Test) mit 95 oder 65 Watt TDP geboten.

Bei den Grafikkarten geht Dell nicht über die Mittelklasse hinaus, bietet aber auch hier neben der GeForce GTX 1060 6 GB (Test) von Nvidia die Radeon RX 560 2 GB sowie die Radeon RX 580 8 GB (Test) von AMD. Den Arbeitsspeicher können Anwender von 4 bis 32 GB DDR4 konfigurieren, bei HDD und SSD gibt es vielfältige Wahlmöglichkeiten bis maximal 2 TB respektive 256 GB Speicherplatz. Auch zwei klassische optische Laufwerke, eines davon im Slim-Design, lassen sich im System verwenden. Bei der auf Wunsch pulsierenden blauen LED-Beleuchtung lehnt sich Dell der Marke Alienware bewusst an, RGB bleibt aber der Schwestermarke vorbehalten. Neben klassischer Luftkühlung gibt es auch die Option auf eine AiO-Wasserkühlung für die CPU. Die kleinste Konfiguration startet in den USA bei 599 US-Dollar vor Steuern, die Auslieferung soll ab Juni erfolgen. Neben Windows 10 steht auch Ubuntu zur Wahl.

Ein kleiner Achtungserfolg

Für AMD ist die neue Serie ein kleiner Achtungserfolg, mehr aber auch nicht. Denn in das prestigeträchtigere Alienware-Sortiment hat Dell den wieder erstarkten Konkurrenten von Intel noch nicht vorgelassen: Hier gibt es weiterhin ausschließlich Hardware von Intel und Nvidia.